Ich würde es davon anhängig machen wie dick dein finanzielles Polster ist.
Inzwischen kann eine umfangreiche Diagnostik, ohne operative Notwendigkeit als Resultat, rasch vierstellig werden.
Auch die Behandlung einer z.B. akuten Pankreatitis kann 2-3k kosten, insbesondere wenn du damit im Notdienst aufschlägst. Da wäre dir mit einer OP Versicherung nicht geholfen.
Ich würde mir die Frage stellen, ob das finanziell stemmbar für dich ist, wenn zwei Hunde (einer bleibt ja vollversichert) unglücklicherweise zeitlich nahe beieinander liegend etwas kostspieliges haben. Bei zwei Hunden ohne KV würde ich ein finanzielles Polster von 10.000€ haben wollen, das ich auch zügig wieder auffüllen könnte.
Ich weiß, über Rücklagesummen für den Hund lässt sich streiten. Ich sehe es auch keineswegs als „Maßstab“. Es ist nur meine persönliche Wohlfühlsume.
OP Versicherung würde ich immer abschließen, aber das tust du ja eh 👍🏻
Anmerkung:
100€/Monat für eine Vollversicherung ist echt nicht viel. Die Versicherungsbeiträge sind massiv gestiegen. Die Allianz hat die Vollversicherung meines dreijährigen Hundes von 100€ auf 185€ erhöht (ich habe gekündigt, habe aber genügend Rücklagen).