Ich wohne in Hamburg. Bin in den letzten 15Jahren 5x umgezogen. Bei jeder neuen Wohnung war Hundehaltung im Mietvertrag gänzlich untersagt. Jedes Mal habe ich das offene und ehrliche Gespräch mit dem Vermieter/Hausverwaltung gesucht und bei 4x wurde mir die Hundehaltung schriftlich genehmigt. Ganz sicher habe ich dabei keine anderen Hundehalter in der Nachbarschaft erwähnt und ganz sicher habe ich bei der Rasse/Grösse (deutsche Schäferhunde und Boxer-Ridgeback-Mix) nicht gelogen. Selbst für meinen Sharinghund, der nur an den Wochenenden da ist, habe ich eine Genehmigung angefragt und bekommen (allerdings nicht in Briefform, sondern per eMail mit offizieller Firmen-Absenderadresse, da "nur" Wochenendhund).
Ja, Wohnungssuche mit Hund ist zum kotzen. Es waren bestimmt 25Wohnungen dabei die ich aufgrund von Hundehaltung nicht bekommen habe. Aber im Leben wäre ich nicht auf die Idee gekommen a) Hund zu verheimlichen b) es drauf ankommen zu lassen c) Vermieter anzulügen
Zum einen weil es den Ruf aller Hundehalter nachhaltig beschädigt und zum anderen weil ich mit so einem wackeligen Gerüst nicht entspannt wohnen könnte mit Hund.
Aber ich gestehe, ich war auch nie in "Not". Es war immer ein freiwilliger, selbst gewollter Umzug und ich habe dafür auch mehrmals viel Monate doppelte Miete gezahlt, weil ich nicht unter Zeitdruck geraten wollte (also Bestandswohnung schon gekündigt und noch nichts neues). Keine Ahnung wie weit ich wirklich in Not gehen würde. Aber darum gings hier im Thread nicht. Es existierte kein Hund um die TE kämpfen musste - und trotzdem wurde ihr gerade zu mauschlen. Sorry, aber das geht meines Erachtens gar nicht.