Beiträge von SavoirVivre

    Ich frag mal hier, wie genau funktioniert das mit dem Heizen in Campingbussen usw.? Ich wollte gucken, ob das für Silvester eine machbare Lösung ist, sich eine günstiges Gefährt mit Schlafmöglichkeit zu mieten. Oder kann man ein normales (Miet-)Auto im Stand genauso gut oder schlecht heizen? Der Hund ist so kälteempfindlich, dass einfach warm anziehen keine Lösung ist.

    Da somit Du im Winter „campst“, würde ich einen Teilintegrierten mieten. Die sind deutlich besser isoliert als ein Wohnmobil auf Kastenwagenbasis (den ich Dir zu jeder anderen Jahreszeit empfohlen hätte). In einem Teilintegrierten habt ihr auch mehr Platz, was bei Schlechtwetter nett ist.

    Spare nicht an der falschen Stelle, sonst versaust Du Dir den Jahreswechsel. Interessanterweise ist ein Teilintegrierter in der Miete nicht (viel) teurer als z.B. ein VW California. Einfach weil der Kaufpreis und Klauquote des Cali so hoch ist. Also, größer ist nicht zwangsläufig teurer.

    Beachte dass bei <5C tagsüber und noch kälter in der Nacht eine 11kg Gasflasche in ca. 3Tagen leer ist. Daher würde ich auf eine Dou-Control achten. Sonst könnte mitten in der Nacht Gasflaschen Wechsel anstehen. Wenn keine Duo-Control, dann sollte zumindest eine Ersatzflasche Gas mit. Es sei denn ihr seid nur 2-3 Tage unterwegs.

    Von einem normalen Auto würde ich gänzlich absehen. Die taugen im tiefsten Winter nix zum campen wenn man Anfänger ist.

    Mit einem kälteempfindlichen Hund, der Camping nicht gewöhnt ist, würde ich das auch nicht ohne Vorbereitung machen.

    Da würde ich jetzt schon anfangen, genau das favorisierte Fahrzeug immer mal wieder für ein Wochenende auszuleihen und das am besten jeden Monat, damit ihr euch beide daran gewöhnt.

    Genau, deshalb gucke ich gerade. Ich wusste nur nicht so recht, auf was ich achten sollte in den Anzeigen (Heizung usw.)

    Also über Sylvester.. mitten im Winter.. ginge es mir in erster Linie darum dass ICH nicht friere :ugly:. Gehöre zu denen die bei weniger 14C Ohrschützer und dünnen Schal tragen. Kurz darauf gefolgt von Handschuhen. Ohne Scheiss.

    Das passt schon =)

    Wir haben einen L5H2 BJ2019 in fertig ausgebaut und da passt alles super rein. Wie eine fahrende 1Zimmer Ferienwohnung :D. Ist wie bei Wohnungen. Leer sehen die Räume immer lütter aus.

    Da wäre dann halt im Allgemeinen die Frage, warum man die Größe überhaupt einschränkt.. weil kleine Hunde bzw. Hunde von 40cm Höhe genau so etwas kaputt machen können, oder bellen, jaulen, ect. Deswegen ist diesbezüglich im BGB ja auch nichts festgelegt. Das würde hier jetzt aber auch den Rahmen sprengen und ist auch eine sehr individuelle Sache, je nach dem was man selbst oder im Bekanntenkreis vielleicht erlebt hat.

    Ich hatte einen handlichen 8kg Hund und grosse, kräftige Hunde > 30kg - immer als Mieter. Bei einem Parkett- und/oder Dielenboden macht das Gewicht und die Krallen eines kleinen vs. grossen Hundes einen relevanten Unterschied.

    Die (weichen) Parkettböden die ich als Mieter mit den grossen Hunden hatte, hatten alle sichtbare Krallenspuren - und meine Hunde durften in der Wohnung weder spielen noch toben. Zuhause war Ruhe angesagt.

    Mit meinem kleinen Hund gab es diese Probleme auch, aber aber sehr oberflächlich und nur bestimmten Lichteinafall sichtbar.

    Ein Vermieter akzeptiert die normale Abnutzung durch Hundehaltung (und dazu gehören halt nunmal auch Krallenspuren bis zu einem gewissen Grad, die das normale Leben mit sich bringt) wenn er Hunde per Mietvertrag oder späterer schriftlicher Genehmigung erlaubt. Er kann aber theoretisch und indirekt Einfluss darauf nehmen, indem er max. Größe/Gewicht festlegt.

    Das ist jetzt auch nur ein Beispiel. Bei Laminat, Kachel oder Teppichboden wäre Größe/Gewicht des Hundes weitgehend egal. Ich fände eine solche Regelung auch daneben.

    Ich wohne in Hamburg. Bin in den letzten 15Jahren 5x umgezogen. Bei jeder neuen Wohnung war Hundehaltung im Mietvertrag gänzlich untersagt. Jedes Mal habe ich das offene und ehrliche Gespräch mit dem Vermieter/Hausverwaltung gesucht und bei 4x wurde mir die Hundehaltung schriftlich genehmigt. Ganz sicher habe ich dabei keine anderen Hundehalter in der Nachbarschaft erwähnt und ganz sicher habe ich bei der Rasse/Grösse (deutsche Schäferhunde und Boxer-Ridgeback-Mix) nicht gelogen. Selbst für meinen Sharinghund, der nur an den Wochenenden da ist, habe ich eine Genehmigung angefragt und bekommen (allerdings nicht in Briefform, sondern per eMail mit offizieller Firmen-Absenderadresse, da "nur" Wochenendhund).

    Ja, Wohnungssuche mit Hund ist zum kotzen. Es waren bestimmt 25Wohnungen dabei die ich aufgrund von Hundehaltung nicht bekommen habe. Aber im Leben wäre ich nicht auf die Idee gekommen a) Hund zu verheimlichen b) es drauf ankommen zu lassen c) Vermieter anzulügen

    Zum einen weil es den Ruf aller Hundehalter nachhaltig beschädigt und zum anderen weil ich mit so einem wackeligen Gerüst nicht entspannt wohnen könnte mit Hund.

    Aber ich gestehe, ich war auch nie in "Not". Es war immer ein freiwilliger, selbst gewollter Umzug und ich habe dafür auch mehrmals viel Monate doppelte Miete gezahlt, weil ich nicht unter Zeitdruck geraten wollte (also Bestandswohnung schon gekündigt und noch nichts neues). Keine Ahnung wie weit ich wirklich in Not gehen würde. Aber darum gings hier im Thread nicht. Es existierte kein Hund um die TE kämpfen musste - und trotzdem wurde ihr gerade zu mauschlen. Sorry, aber das geht meines Erachtens gar nicht.

    Und wegen genau solchen Aussagen und Geisteshaltung wie Deine, verstehe ich jeden Vermieter der sagt er erlaubt von vornherein keine Hunde. Einfach nur :ugly: der Tipp sich etwas zurecht zu mauscheln. Bestätigt sich eben doch immer wieder, dass eine offene, ehrliche Kommunikation für viele ein Problem zu sein scheint.

    Und glaube mir, ein Vermieter ist keinesfalls hilflos wenn es darum geht Hundehaltung zu untersagen. Eben darum ist es schlichtweg unverantwortlich jemanden dazu zu raten es drauf ankommen zu lassen. Und nein, in der Regel müssen Vermieter bei einer Neuvermietung keine Kompromisse eingehen. Meist haben sie die Wahl. Der aktuelle Miet-Markt ist da (leider) recht eindeutig.

    CCaruso

    Ich weiß dass das jeder anders handhabt und die meisten meinen es nicht böse, aber ich würde nicht einmal auf die Idee kommen auf andere Hundehalter aufmerksam zu machen, die sich unauffällig verhalten aber womöglich unterm Radar fliegen.

    Ich finde das egoistisch. Es geht hier nicht darum seinen Hund zu schützen sondern um einen noch nicht vorhandenen Hund. Hierfür „melde“ ich keine anderen.