Beiträge von SavoirVivre

    Ich denke dass ein Hund instinktiv auf die "Laune/Verhalten" seine Menschen reagiert und sich dem anpasst.

    Bleibe ich in einer kritischen Situation gelassen, bleibt mein Hund (eher) gelassen. Mehr noch ich kann mit meinem Verhalten, auch ohne direkte Interaktion mit dem Hund, Ruhe reinbringen. Werde ich aggressiv einem anderen Menschen/Lebewesen gegenüber, kann ich darauf wetten, dass der Hund sofort mit darauf einsteigt.

    Insbesondere bei meinem verstorbenen DSH Rüden konnte ich diese Anpassung an meine Gemütsverfassung deutlich beobachten. Er hat sehr stark auf mich reagiert.

    Z.B. bei der Begegnung mit einem jungen Rüden auf der Gassistrecke. Mein Rüde war entspannt und nachsichtig weil ich es auch war, als wir intensiv vom Jungrüden "bespielt" wurden. Als der Jungrüde mich zu sehr bedrängt hat, habe ich ihm klare Grenzen aufgezeigt und sofort hat mein Rüde gleiches getan und den Jungrüden gemaßregelt. Ich habe dann regulierend eingegriffen und habe mich wieder entspannt und nachsichtig gegenüber den Jungrüden gegeben > und zack hat mein Rüde sich wieder alles gefallen lassen, sogar aufreiten (was ich dann energisch unterbunden habe). Gleiches bei fremden Menschen!

    Aber es gibt doch massig Denglische Begriffe, die totaler Bockmist sind...Handy...zum Beispiel

    Line von LEINE ...ja...falsch, aber ist denglische Hundeforumssprache.....kann man nichts (mehr) machen...

    Nimms mit Humor

    Ja, und das find ich sehr furchtbar. Warum kann man nicht die Wörter benutzen, die es schon gibt und die richtig sind? Ich habe den Eindruck, dass das auch zu den fürchterlichen Rechtschreibfehlern führt, die man überall lesen kann.

    Sorry, aber ich finde, dass man sich durchaus zusammenreißen kann. Denglische Hundeforumssprache... aha.

    Und andere stört es null komma nix, weil im Kontext klar ist was gemeint ist. Und nu? :ka:

    Den dick markierten Satz finde ich übergriffig. "Zusammenreissen"? Dutzende andere, um es einzelnden Personen - also Dir - recht zu machen? Nun ja..

    Offline verstehe ich im übrigen nicht als wortwörtliche Übersetzung, sondern als Überbegriff für "keine Verbindung" im haptischen Sinne.

    Das Problem wird sein - also nachts - dass es kein Dauerbellen oder anhaltendes Bellen ist, sondern kurzweiliges Anschlagen, wenn ich das richtig verstanden habe. Ich denke nicht dass man das dieser Rasse zuverlässig gänzlich abtrainieren kann.

    Wenn die Hunde tagsüber viel bellen wenn sie allein sind, und nachts "nur" 1-3x kurzweilig (so interpretiere ich das mal), dann ist das eigentlich schon ein Zeichen dafür, dass die Halter die Hunde - dafür dass es eine bellfreudige Rasse ist - recht gut im Griff haben und die Hunde die Wachfunktion zum sehr grossen Teil an ihre Halter abgeben.

    Ich werfe mich mal selbst als Beispiel ein. Ich hatte mit meinem Ex-Freund einen Mittelspitz. Der intelligenteste und am besten im Gehorsam stehendste Hund aller meiner bisherigen Hunde. Aber an seiner Meldefreudigkeit sind wir verzweifelt. Wirklich verzweifelt. Ohne uns hat er bei jedem Geräusch angeschlagen und minutenlang nicht aufgehört. Unzumutbar für die Nachbarn. Wir haben es nicht geschafft ihm das abzutrainieren und die Dauernotlösung war dann, dass mein Ex-Freund ihn immer mit ins Studio (Musiker und Produzent) genommen hat.

    Wenn wir da waren, hat er sehr wenig und sehr kurz gebellt. Aber es kam dennoch vor. Wenn er was gehört hat was für ihn verdächtig klang, dann musst er es uns mitteilen, und wenn es nur ein Belllaut ist. Wir hatten auch regen Austausch mit anderen Spitzhaltern. Es war im Grunde überall gleich. Idealerweise bellt der Spitz (sehr) wenig, aber er bellt.

    Wir hätten es nicht geschafft das kurzweilige Anschlagen zu 100% zu unterbinden. Wobei er nachts tatsächlich nie gebellt hat (aber frag nicht warum nicht > keine Ahnung, war nicht unser Erfolg).

    Für uns ist Straße auch nicht gleich Straße.

    In wenig befahrenen 30er-Zonen und in verkehrsberuhigten Zonen läuft Herr Hund auch mal leinenfrei. Allerdings nur wenn die Straße auch „menschenberuhigt“ ist ;). Er ist ein grosser, kräftiger Hund vor dem viele Menschen Respekt, wenn nicht sogar Angst haben. Daher nur Freilauf wenn keine Menschen in Sicht. Er wird immer rangerufen und angeleint wenn uns Menschen entgegenkommen.

    An Strassen mit normalen Verkehrsaufkommen ist er immer angeleint.

    Oh dann hast du bestimmt Tipps für einen angenehmen Wohnmobilstellplatz - oder mehrere - an der Ostsee :D. CPs sind nicht so unsere Anlaufstelle.

    Wohnmobilpark Damp

    Parkplatz Sassnitz Mukran direkt am Strand

    Wohnmobilstellplatz Wismar Hafen

    Wohnmobilstellplatz Boiensdorf (im Winter allerdings ohne jeglichen Service, dafür direkt am Haff und im Naturschutzgebiet)

    Darf man sich da mit Wohnmobil hinstellen oder tut man das auf "eigene Gefahr"? :D

    Wir sind nur „um die Ecke“ gefahren. Stehen ganz alleine auf einem WoMo-SP an einem kleinen Yachthafen im alten Land, direkt an der Elbe.

    Die Begrüßung war sehr intensiv und hier, in Ruhe, sind auch Tränen geflossen. Bronz verhält sich als ob kein Monat vergangen wäre. Sehr anhänglich und so brav. Sein Wach- und Schutztrieb ist meines Erachtens etwas hervorgehobener und gefüttert von Unsicherheit (doof). Ich denke er muss erst wieder verinnerlichen dass wir alles regeln.

    okaaaaaaaaaaaay.. mein Herz tanzt und lacht :hurra::herzen1:.

    Bronz ist wieder zurück in unserem Leben. Nach fast einem Jahr "Pause" gibt es einen vorsichtigen "Neustart".

    Heute Abend holen wir ihn ab und es geht direkt mit dem Wohnmobil (er liebt es, mehr Nähe geht nicht) irgendwo hin.

    Er wird nicht mehr der Alte sein. Nach seinem Tierklinik und TÄ Marathon soll er unsicherer sein denn je. Zudem ist er mit seiner Grösse, Gewicht und Arthrose mit 7,5Jahren halt auch kein Jungspund mehr. Aber alles egal - es gibt wieder einen möglichen, gemeinsamen Weg und ich bin einfach nur glücklich.