Beiträge von SavoirVivre

    Wie löst man da denn größere anstehende Sachen?
    Gerade im medizinischen Bereich kann man ja viel machen lassen und auch Geld hinlegen, so man es für notwendig erachtet. Wie macht man das, wenn Person A da große Diagnostik möchte und Person B da aber eher kleine Brötchen backt?

    In meinem Fall habe ich keinerlei finanziellen Verpflichtungen. Im Gegenteil ich erbringe genau genommen unentgeltlich eine Dienstleistung, bin die kostenlose Hundesitterin, und ja, auch ein Stückweit Trainerin. Der Hund war bereits ein Jahr bei seiner Halterin, die große Probleme mit ihm hatte.

    Die Halterin trägt sämtliche Kosten. Egal ob Futter, TA, Tierklinik oder sonstiges - es sind alles ihre Kosten.

    Ich trage aber - und das absolut freiwillig - an meinen Tagen die Futterkosten, sonstige so im Alltag anfallende Kosten und habe auch viel Zubehör (Mäntel, Geschirre, etc.) für ihn gekauft. Ich habe ihn noch mit in meiner Haftplichtversicherung (Unentgeltliche Fremdhundbetreuung) aufgenommen und einige Jahre lang habe ich auch eine OP Versicherung für ihn gezahlt - ebenfalls freiwillig.

    Dafür habe ich keinerlei rechtliche bzw. Besitzansprüche an ihn, aber auch keine Verpflichtungen außer moralische aufgrund von Absprachen.

    Weitere Fragen beantworte ich evtl. (sofern nicht zu persönlich) per PN :smile:

    Hat hier jemand Erfahrung mit Dogsharing gemacht? Also, dass der Hund wochen/monatsweise im Wechsel bei A und B untergebracht ist?

    (Nein, geht nicht um meine Hunde)

    Huhu,

    ich, 4,5Jahre lang mit allen Konsequenzen =). Jeden Fr-So Abend plus mehrerer Urlaubswochen im Jahr (auch Auslandsreisen mit Hund).

    Dann ein knappes Jahr Pause. Jetzt haben wir gerade in der unverbindlicheren und unregelmäßigeren Variante wieder angefangen, da ich zwischenzeitlich noch eine junge Labradorhündin kennenlernt habe und sie ebenfalls unregelmäßig bei mir habe. Das ist aber eher Spaß-Betreuung als Sharing. Beim Großen hängt mein ganzes Herz dran. Vielleicht weil ich sehr viel mit ihm gearbeitet habe. Er kam als „Problemhund“ zu mir.

    Beide Hunde die im Wechsel bei mir sind, kommen sehr gut damit zurecht.

    Ich würde aber sehr darauf achten dass der Sharingpartner ein erfahrener Hundemensch ist. Es birgt ein gewisses Konfliktpotenzial, wenn eine der beiden Parteien deutlich unerfahrener ist als die andere.

    Wir sind wieder am Deich, an der Elbe. Und das Frühstück im Café Möwennest ist einfach super :applaus:.

    Und weil die Zeit vorhanden ist, mal eben schnell einen Loop gestrickt :mrgreen-dance:

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    Der Grosse war ja knapp ein Jahr nicht mehr bei uns, ist es jetzt aber wieder regelmässig.
    Schön dass sich einige Dinge nicht geändert haben.

    Wir waren letztes Wochenende mit dem Wohnmobil und ihm unterwegs.

    Es ist 23Uhr - Der Herr Hund liegt schon schnarchend unter Tisch.

    Hilft nix. Er war das letzte Mal um 18Uhr draussen. Letzte Runde muss sein.

    Bessere Hälfte und ich ziehen uns Schicht für Schicht an. Lautstark. Herr Hund schnarcht weiter. Die Stiefel kommen dran. Herr Hund schnarcht weiter. Ich ziehe ihm das Halsband übern Kopf (da hängt praktischerweise schon die Leine dran). Herr Hund schnarcht weiter. Wir ziehen das schnarchende Etwas mit sanfter Gewalt unterm Tisch hervor und machen die Schiebetür auf. Herr Hund bewegt sich unwillig (oh es ist wach), hüpft aber schliesslich aus dem Wohnmobil > ab zum nächsten Busch, Bein heben.

    Meine bessere Hälfte schliesst währenddessen das Wohnmobil und kommt zu uns. Der Hund so :skeptisch:. Wieso macht der jetzt zu? Ich bin doch fertig! Ich will wieder rein!

    Nix da, das arme Tier wird 20m weiter geschliffen, könnte ja sein dass das Bein doch nochmal gehoben wird oder gar ein Haufen gesetzt. Der Hund so :cold: so :shocked: und so :hilfe:. Nach 50m dann die Sitzblockade und gedankliche Mittelkralle.

    Fazit: nach 3min. und 50m gings zurück ins Wohnmobil und die Erinnnerung daran dass sich 38 widerwillige Kilos schlecht bewegen lassen wurde aufgefrischt :klugscheisser:. Live dabei sein ist wie eine Slapstick Show. Herr Hund war jednnefalls zufrieden dass seine Erziehungsmaßnahme gefruchtet hat.

    Ich nehme zwei (wegen grossen Halsumfang) dieser gelben, reflektierenden Bänder mit roten LED für Jogger. Diese sind durch Klettverschlüsse verstellbar.

    Kosten sehr wenig und die LED Lämpchen leuchten oder blinken rot. Halten ca. 2Jahre bei regelmässigen Einsatz, auch tagsüber. Diese grelle gelb sieht man so schön.

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    Puh was für eine Diskussion.

    Ich gehöre zu der PRO-Leuchti Fraktion, schlichtweg aus Sicherheitsgründen. Für mich, andere Menschen, meinen Hund und andere Hunde/Tiere - in der Reihenfolge.

    Für mich gibt es einfach kein einziges, überzeugendes Argument, warum ich die Sicherheit aller nicht verbessern sollte, wenn ich mit so minimalen Aufwand dazu beitragen kann :ka:.

    Ich müsste jetzt lange überlegen um ein griffiges Contra-Argument zu finden. Eigene Bequemlichkeit und Optik zählt für mich nicht, da dies in der Abwägung für mehr Sicherheit immer den kürzeren ziehen würde.

    Klar ist, ich bin auch nicht 100% zuverlässig nur mit Leuchti am Hund draussen sobald es dunkel wird. Einfach weil ich ein Mensch bin und das Ding auch schlichtweg mal vergesse.

    Dieser Thread ist fein weil ich den grundsätzlichen Austausch und Sichtweise auf die "Discobeleuchtung" unserer Hunde interessant finde. Es ist aber verschwendete Lebenszeit andere, die schlichtweg nicht wollen und ihre persönliches Wohlbefinden für gewichtiger halten (zu lästig, zu hässlich, zu aufwendig, etc.), belehren zu wollen.

    Mein Lieblingsargument der Contra-Fraktion ist "brauchen wir nicht". Jo, brauchen tut es im Grunde keiner. Es geht auch ohne, klar. Ergo >>> sehr gehaltvolles Argument :mute:

    Seinen Hund nicht zu beleuchten macht einen sicher nicht zum schlechteren Hundehalter oder Menschen, aber ganz sicher in der Situation zum egoistischeren. Man verweigert aus persönlichen Gründen die Verbesserung der Sicherheit für alle - das ist schon vielaussagend, nur dass die wenigsten die so handeln das wahrhaben wollen. Wem der Schuh passt, der darf ihn gerne anziehen.