Beiträge von SavoirVivre
-
-
-
Ein hund den man nicht allein irgendwo anbinden kann, weil er es nicht erträgt dass fremde menschen/hunde zu nahe an ihm vorbei gehen oder frontal auf ihn zu gehören generell gesichert aus deiner sicht? oder in der situation gesichert? und was meinst du in dem kontext als gesichert? reicht die leine? mk drauf?
Maulkorb......
bin ich bei dir - in der situation, aber nicht generell. denn generell bin ich ja dabei um zu managen dass der hund gar nicht erst in eine situation kommt in der er sich überlegen muss ob er jetzt mal haps macht.
-
Alles anzeigen
Wenn mein Hund nie vorm Laden angebunden wird, warum muss er das abkönnen?!?
Jedesmal wenn das Thema hier im DF kommt, sagen 90% geht gar nicht, aber als Teil einer Prüfung ist das normal?
Ich binde Dako 2-3x im Monat vorm Bäcker an, er kann mich permanent sehen und ich habe das langsam geübt. Auf die Idee ihn irgendwo an unbekannter, nicht einsehbarer Stelle alleine anzubinden, würde ich nicht kommen. Damit ist er für mich gesichert.
Das ist in vielen Prüfungsordnungen für HSH ebenfalls eine Prüfungssituation.
Und diese Hunde kennen das im Normalfall tatsächlich nicht. Meine waren glaub ich vor 2,5 Jahren das letzte Mal überhaupt mal angebunden.
Das findet abseits der Herde statt, dadurch ist das Schutzverhalten sozusagen lahmgelegt und ja, das sollte machbar sein, ohne dass der HSH gesteigert aggressiv reagiert. Der muss keine Pralinen verteilen, der darf auch bellen und sich eine weitere Annäherung verbitten, Kommunikation ist da absolut erlaubt, aber ein Passieren muss für Mensch und angeleinten Hund gefahrlos möglich sein.
Dabei geht es nicht um die Situation "Hund liegt angeleint allein irgendwo rum" an sich, sondern es ist nur eine gestellte Prüfungssituation, wie der Hund in für ihn ungewohnten Situationen reagiert. Unsere Ansprüche an unsere Hunde sind da recht hoch - die müssen da draussen auch allein klar kommen, auch mit Darwin-Award-Anwärtern.
aber ist der hund nicht eh gesichert weil er angeleint ist, das passieren von mensch und angeleinten hund also so oder so gefahrlos?
ich verstehe die sinnhaftigkeit so einiger prüfungsaufgaben einfach nicht.
-
Ein hund den man nicht allein irgendwo anbinden kann, weil er es nicht erträgt dass fremde menschen/hunde zu nahe an ihm vorbei gehen oder frontal auf ihn zu gehören generell gesichert aus deiner sicht? oder in der situation gesichert? und was meinst du in dem kontext als gesichert? reicht die leine? mk drauf?
-
Aeh nee... Es ist exakt das selbe! Die Vereinsamung findet ohne HH statt. Sonst waer der Name auch unpassend!
Und ja, man kamn das ueben ohne den Hund vor dem Supermarkt anzuleinen (wenn man keine Hilfsperson hat, die Hund und Umgebung beobachtet). Eben weil es Teil der BH ist, kann man das in jedem Hundeverein ueben. Halt nicht erst 1 Woche vor dem WT-Termin...
wer lesen kann ist klar im vorteil

-
a) in der situation der hund ist gesichert - an der leine
b) darüber hinaus? warum? warum generell leine + mk (oder was verstehst du unter gesichert?). nur weil der hund angebunden, ohne ausweichmöglichkeiten, womöglich mit verteidigung reagiert? kommt vor bei einem unsicheren hund, der von seinem halter angebunden, allein gelassen wird, und auf sich selbst gestellt ist.
-
Bei jeder BH muss der Hund bei der Vereinsamung fremde Menschen und Hunde ertragen. Was heisst, dass da in einem entsprechenden Abstand Hunde vorbei laufen (ohne zu provozieren!) und ebenso Menschen. Je nach LR geht der auch mal naeher an den Hund. Bei Pan hat er sein Klemmbrett neben dem Hund fallen lassen.
Und nu?
Es geht da nicht drum, den Hund ganz offen zu bedrohen o.ae. (ist mWn zumindest bei der BH durch die PO verboten) und diese Situation schafft mAn so gut wie jeder Hund (vor allem da man sie trainieren kann).
davon war aber nicht die rede. dakosmitbewohner schrieb von einer situation, in der der hund angebunden aushalten muss, dass fremdhunde und menschen ihn passieren oder frontal auf ihn zugehen. das ist schlichtweg blödsinn, weil zeitgleich dem vernunftsbegabten hundehalter eingebläut wird, seinen hund nirgendwo unbeaufsichtigt oder ausserhalb des einwirkungsdunstes allein anzubinden.
wenn der halter dabei ist - also in der von dir beshriebenen situation, sollte der hund das natürlich aushalten können, eben weil der halter führend und managend dabei ist.
-
Alles anzeigen
! Es gibt genug Verordnungen!
Anscheinend nicht, denn es passiert immer noch genug, ganz unabhängig von der Rasse.
Ich wäre ganz ehrlich für so eine Art TÜV beim Hund, der ab einem bestimmten Alter gemacht werden müßte.
Und zwar in Form eines Wesenstestes, für ALLE Hunde, egal ob groß oder klein.
Hunde, die diesen Test nicht bestehen, weil sie sich aggressiv zeigen, egal ob gegen Mensch oder Tier, müßten zum Maulkorbtragen verdonnert werden.
Schon wären einige Probleme gelöst und es gäbe weniger Beissunfälle.
Und genau davon halte ich beispielsweise gar nichts.
Einen aggressiver Hund sehe ich nämlich nicht per se als Problem. Zum einen weil vom Hund ausgehende Agressivität in völlig unterschiedlicher Ausprägung immer vorhanden und zudem situativ ist. Ich behaupte, dass viele Beissvorfälle zwischen Hunden von vornherein vermieden werden könnten wenn die Halter ihre Hunde besser lesen und enger führen würden. Aber auch bei Vorfällen bei denen Hunde Menschen beissen.
Zudem ist mir ein eng und umsichtig geführter "aggressiver" Hund lieber als ein TutNix der überall Hallo sagen darf, weil das ja "normal" ist.
Ich bin mir sicher, sehr sehr viele UNSERER Hunde hier würden bei einer Art Wesenstest durchfallen, weil jeder unserer Hunde andere Trigger hat und situativ anders reagiert - ja auch "aggressiv". Es sollte vorrangig darum gehen, wie gut der Halter seinen Hund managen kann. Wieviel Hundesachverstand der Hundehalter hat. Dazu die Wohnsituation. Danach könnte man gehen, welche Hunde er halten dürfte. Aber das ist auch wieder absurd, denn irgendwann ist es nur noch übergriffig von der Politik UND es ist sowieso nicht nachhaltbar.
-
Ich habe das Gefühl wir reden allesamt aneinander vorbei.
Im Grunde sind wir uns doch einig dass es so wie es jetzt ist, grottig ist.
Die Listen, so wie sie aktuell bestehen und Hundegesetze die (nicht) durchgesetzt werden, schaden mehr als das sie helfen.
Aktuell trifft es die falschen, und die die gemeint sich, lachen sich ins Fäustchen.
Aber das heisst doch nicht, dass ein verantwortungsbewusster Hundehalter generell gegen mehr (sinnhafte) Kontrolle und Organisation sind, eben nur nicht für bestimmte Rassen, sondern für alle Hunde. Einfach weil jeder Hund es verdient hat zu Haltern zu kommen die wissen wie mit ihm als Exemplar der Gattung Hund und seiner Rassespezifikationen umzugehen ist. Egal ob es ein Dobermann oder ein Zwergspitz ist.
Da wo Rasselisten beginnen, beginnt Diskriminierung. Und mal ehrlich, das kann es doch nicht sein! Und die Diskussion über die Daseinsberechtigung von Listenhunden, völlig daneben! Warum muss ein Listenhundliebhaber sich dafür verteidigen, dass er diese Rasse(n) jeder anderen bevorzugt. Und mal überspitzt: Warum reicht kein "ich mag die Optik" als Grund für eine dieser Rassen, SOFERN der entsprechende Hundesachverstand und Verantwortungsbewusstsein dahinter steht? Warum reicht kein "ich kann es nicht erklären, aber diese Hunde berühren mein Herz" als Begründung für eine diese Rassen, SOFERN man sich darüber im Klaren ist was für Gefährungspotenzial ein solcher Hund mitbringt und willens ist den Hund entsprechen gemanaged durchs gemeinsame Leben zu führen.
Das es Idioten gibt, wird sich im Zeitalter des Homo Sapiens nicht mehr ändern, aber dafür kann keine Hunderasse dieser Welt verantwortlich gemacht werden. Und wenn 10 Rassen "ausselektiert" werden, werden diese Idioten andere Mittel und Wege finden sich ihren Hund zusammenzukreuzen.
Ich habe das Gefühl wir sind hier nur so emotional weil wir frustriert sind. Darüber dass keiner von uns eine wirkliche Vorstellung davon hat was die Politik sinnvollerweise beschliessen könnte, was die Gesellschaft, Hund und Hundehalter näherbringt und voreinander - aber auch untereinander - schützt. Zumindest nichts was realistisch umsetzbar ist. Ich habe das Gefühl alle Ideen, auch die theoretisch sinnvollsten, werden an der Umsetzbarkeit scheitert. Das ist frustrierend ja - aber kein Grund dass wir uns hier die Köpfe einschlagen.