Beiträge von SavoirVivre

    Wir waren übers Wochenende im Bayerischen und haben bei der Zugspitze genächtigt (Schnee:schneewerfen_wald:). Dafür dass unser carado nicht winterfest ist haben wir es uns doch sehr gemütlich gemacht. Dennoch haben wir uns jetzt eine Isolation für die Front bestellt, da wir bis dato mit ner Mini Fenstermatte und Campingdecke von innen gebastelt haben, dass von vorne nicht so kalt reinkommt. Hat funktioniert, aber da wir ja ganzjährig wegfahren, ist so ne komplette Schürze (aber teilbar) schon praktisch.

    Im Winter ist Aussenisolierung ein Muss, finde ich. Da kann das WoMo noch so gut isoliert sein, über die grossen Frontscheiben und auch Heckscheiben geht soviel Wärme verloren. Zudem die Kältebrücken schön isolieren. Wir haben im Winter vorne und hinten eine dickere Isoliermatte dran.

    Wir können unseren Kastenwagen mit Hilfe von zwei abnehmbaren (Anbringung mit Klett) Thermovorhängen in drei unterschiedliche Temperaturzonen teilen. Wir heizen möglichst nur den Bereich in dem wir uns aufhalten. Wahnsinn was das ausmacht. 5-10°C Temperaturunterschied ist drin. Beipiel - im Winter wird die Gasheizung nachts auf 13°C - 15°C gestellt. Durch den Vorhang sind es im Bettbereich dann 18°C - 20°C, im vorderen Dinettenbereich sind es dann auch 13°C - 15°C und in der Fahrerkabine ca. 8°C - 10°C. Vor die Schiebetür kommt noch eine zusammengerollte Fleecedecke.

    So soll es sich in unserem Kasten (der zugegebenermaßen sehr gut vom Ausbauer ab Werk isoliert ist) bis zu -15°C gut aushalten lassen. Aussreichend Gas an Bord versteht sich.

    Wir sind bei FB in einer Gruppe die den gleichen Kastenwagen fahren wie wir. Wahnsinn wie viele dabei sind die schon wochenlange Trips in den skandinavischen Winter gemacht haben. So lange durchgehend zweistellige Minustemperaturen würde ich mich dann doch nicht trauen.

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    Und ein FROHES NEUES CAMPINGJAHR wünsche ich euch allen :mrgreen-dance::bussi:

    Wir sind gerade zurück. Waren das Wochenende in der Nähe von Grömitz mit dem Großen. Schön war’s und WoMo-SP voll. Viele sind Samstag angereist (wir schon Freitag) um Sylvester dort zu verbringen.

    Normalerweise soll es November - Februar recht leer sein dort, aber es sind halt gerade Ferien und Urlaubszeit.


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    Es gibt keine da Zwischenlösung. Der Hund muss an der Leine bleiben bis er zuverlässig abrufbar ist. Das trainieren des Abrufs würde ich unter Anleitung eines Hundetrainers machen. Mit einer Schleppleine hat er bis dahin einen gewissen Freilaufradius. Oder aber Du suchst nach einem eingezäunten Grundstück auf dem Du ihn frei laufen lasen kannst. Wie jung ist er überhaupt? Ab ca. 12Monaten kannst Du auch anfangen ihn langsam am Rad mitlaufen zu lassen, oder Du versuchst eine rassengerechte Auslastung. Mach Dich mal schlau über Zughundsport. Da ist der Hund nicht von der Leine, wird ausgelastet und ihr habt beide Spass.

    Wenn den Kühen was passiert, bist DU schuld. Wenn den Kälbern was passiert, bist DU schuld. Wenn Deinem Hund was passiert, bist DU schuld.

    Das musst Du Dir halt vor Augen führen. Wenn Dein Hund erstmal auf der Kuhweide ist bringst Du Dich ggfs. ins Lebensgefahr wenn Du ihn da rauszuholen versuchst - hast Du ja selbst gemerkt. Das heisst, Du darfst gar nicht erst zulassen dass es soweit kommt. Wie man sich aber im Zweifel korrekt verhältst kann Dir am ehesten McChris sagen. Begeistert wird sie nicht sein, das kann ich Dir gleich sagen.

    Weil sich (zu) viele Menschen unter falschen Vorstellungen einen Mali holen. Was natürlich nicht nur für den Mali gilt.

    Also ich wüsste nicht ob ich einem Mail gewachsen wäre. zu reaktionsschnell, zu reizoffen, etc. - im vergleich zu einem DSH o.ä. Und ich bin kein unerfahrener Hundemensch.

    die mit den falschen Voraussetzungen bekommen in der Regel beim Züchter keinen Hund.....

    DAS wäre schön, ist in der Realität aber definitiv nicht so. Der Züchter kann einem Interessenten auch nur bis vor dem Kopf schauen. Gilt ebenfalls für praktisch alle Hunderassen.

    Dann verstehe ich es nicht so ganz. Ein Bolonka vom Vermehrer wird beim Wesenstest wahrscheinlich weniger Probleme haben als ein Malinois vom Züchter. Oder verstehe ich Dich hier falsch?

    Der Ruf nach dem wesenstest für alle kam doch nicht von mir

    Ich denke aber nicht, dass der Mali vom Züchter ein Problem hätte, warum sollte er?

    Weil sich (zu) viele Menschen unter falschen Vorstellungen einen Mali holen. Was natürlich nicht nur für den Mali gilt.

    Also ich wüsste nicht ob ich einem Mail gewachsen wäre. zu reaktionsschnell, zu reizoffen, etc. - im vergleich zu einem DSH o.ä. Und ich bin kein unerfahrener Hundemensch.

    Ich denke ein umfangreicher theoretischer Test für jeden potenziellen Hundehalter wäre ein Anfang mit dem ich gut leben könnte. Ein solcher Test würde zumindest aufzeigen, was man eigentlich weiss - meist nämlich null bis wenig, wenn man über seinen ersten eigenen Hund nachdenkt. Und mit einem solchen Test wäre man zumindest gezwungen sich der Hundefachkunde theoretisch auseinander zu setzen.

    Ich erlebe es ja gerade live im Freundeskreis bei einem Paar das ich sehr gern habe. Sie waren durchaus irritiert, warum sie denn beim Interview im Tierheim gefragt werden in welchem Stockwerk sie leben, sie eine Vermieter-Hundehalteerlaubnis haben und wie ihr Alltag aussieht. Sie sind wirklich weit weg vom kleinen ABC der Hundehaltung und der Gattung Hund, geschweige denn dass sie eine Ahnung von Rassespezifikationen haben. Aber sie sind absolut gewillt sich helfen zu lassen und sich Wissen in der Theorie schonmal anzueignen, bevor der Hund da ist. Ich würde fast drauf wetten dass sie mit dem Wissensstand von heute noch daran glauben dass man einen Welpen stubenrein bekommt in dem man ihn mit der Nase in die Pfütze tunkt.

    Überspitzt ausgedrückt ohne reelen Wahrheitsgehalt > Ohne Freunde die hundeerfahren sind, hätten sie Nachbars Welpen gekauft, der abgegeben wird weil diese sich vorher nicht schlau gemacht haben dass deren Vermieter keine Hundehaltung erlaubt, weil dieser so süss ist. Ein Mops-Pitbull-Mix? Egal, ist so süss und freundlich!

    Erst wenn man Freunde oder gar Familie erlebt die sich mit dem ersten eigenen Hund auseinander setzen, fällt einem auf, dass Dinge die wir in DF verinnerlicht haben, für sie vorher völlig abwägig waren. Das fängt bei "der hat Welpenschutz" an und hört bei "alle Hunde müssen sich hallo sagen" auf.

    Also, ich halte mich für eine relativ souveräne Hundeführerin. Ich bleibe in kritischen Situationen nüchtern, führe die mir anvertrauten Hunde unaufgeregt auch wenn sie mal austicken und ich weiss mich zusammenzureissen wenn andere Menschen ausflippen.

    Aber angesichts eines angeordneten WT, EGAL welcher Art, lägen bei mir die Nerven blank. Schlichtweg weil ich weiss dass es unsaubere Prüfer gibt die ganz klar bestimmte Hunde von den Strassen haben wollen. Am Ende steht die Lebensqualität meines Hundes auf dem Spiel. Nein, da könnte ich nicht einfach durchmaschieren.

    Selbst ausgewählte Prüfungen z.B. die BH oder Sportprüfungen, sind da was ganz anderes. Es ist eher eine Meilensteinprüfung für Hund und mich, und ein schlechtes Abschneiden bedeutet nur, dass wir an bestimmten Punkten weiter arbeiten müssen.