Beiträge von SavoirVivre

    Sagt mal, wie ist eigentlich das Wach- und Schutzverhalten eurer Hunde beim Campen, insbesondere im WoMo/WoWa/Zelt/Kabine/Auto?


    Passen sie auf?

    Wie ausgeprägt?

    Wie weit würden sie gehen?

    Wie managed ihr das?


    Campen ist ja eigentlich die perfekte Reiseform für „verhaltensoriginelle“ Hunde. Ich lese immer wieder, dass Hundehalter wegen dem Hund zum Campen gekommen sind. Weil Hotel schwierig, Ferienhaus zu unflexibel, etc.

    War das bei euch auch so?

    In meinem Wohnwagen haben meine Hunde ihre eigene Bank als Liegefläche und die Bodenfläche zur freien Verfügung, und sie sind der Meinung, daß außerdem auch noch das Bett dazu gehört. Sie wechseln auch schon mal ihre Liegefläche nachts.

    Platz genug ist ja vorhanden.

    das ist wirklich Luxus. Bei uns im Kasten gibt es für den Großen genau einen Festen Schlafplatz - unterm Tisch. Aber er wechselt auch daheim nachts den Schlafplatz nicht.

    Ich bin zur Zeit fett erkältet. So mit 18std Schlafbedürfnis am Tag und 250m maximal Radius um die Wohnung herum. Das ging schon Freitag los und trotzdem sind wir übers WE unterwegs gewesen (auch wegen 80jahrigen Geburtstag meiner Schwiegermom). Da bin ich an meine „au ja, los los los“ Grenzen gekommen. Ich bin komplett durch. Ich wollte nur noch nach Hause (obwohl unser WoMo praktisch zweites Zuhause ist). Und aktuell möchte ich nicht einmal dran denken in den nächsten Wochen loszufahren.


    Aber in 2019 (seit April 19 haben wir das WoMo) haben wir knapp 100 Übernachtungen und 20.000km geschafft. Gar nicht schlecht für Vollzeit arbeitende Menschen :hurra:. Meine bessere Hälfte und ich sind gleichermaßen gerne unterwegs im WoMo. Er vielleicht ein Tick mehr als ich.

    Für 2020 habe ich mir vorgenommen öfter am Steuer zu sitzen. Derzeit fährt er zu 95%.

    Ich habe momentan echt Lagerkoller... das Wohni steht seit 6 Wochen ungenutzt rum und ich will mal wieder LOS! Aber der Mann hat keine Lust im Winter...

    Es hätte Möglichkeiten gegeben, wir waren 2x Wandern und hätten da einen Tag vorher losgekonnt und im Wohni schlafen. Nee, zu kalt... :ugly:

    Jetzt soll es milder werden und ich hoffe auf das WE kommende Woche... da sind wir nur zu dritt und haben noch nichts geplant.

    wir sind auch wintercamper. Außen gut isolieren und Heizung an, dann ist es innen mollig warm ?. Nix kalt

    , melde ich ihn dem OA.

    Selbst wenn du denjenigen dann beim OA meldest, bekommst du noch immer nicht den finanziellen Schaden ersetzt. Dafür ist das OA nämlich nicht zuständig.

    Ausserdem möchte das OA für solche Ereignisse immer Zeugen benannt haben.

    Ich hab den ganzen Mist schonmal gehabt.

    ok ich glaube ich habe mich missverständlich ausgedrückt.

    ich gehe nicht davon aus dass ich deswegen die verbleibenden 50% erhalte. aber ein hundehalter der sich so unverantwortlich verhält und im nachhinein auch noch so uneinsichtig ist, der gehört meines erachtens dem OA gemeldet. fehler machen wir alle, aber wenn man als hundehalter seinen frei laufenden hund tun lässt was er will und null kontrolle über ihn hat, dann hat man mindestens(!) den vollen schaden den er verursacht zu tragen. wenn nicht > ordungsamt. dann überlegt sich dieser hundehalter hoffentlich das nächste mal genauer ob er seinen hund an der leine lässt bzw. leinenfrei zumindest im abrufbaren radius bei sich behält.

    Wie gesagt, wenn ein Hundehalter seinen Hund leinenfrei so weit von sich weglaufen lässt, so dass er ihn weder sieht geschweige denn noch Einfluss auf ihn nehmen kann, und dann auch noch uneinsichtig ist die andere Hälfte der Kosten (die wegen seinem Hund entstanden sind) privat zu zahlen, melde ich ihn dem OA.

    Beissereien zwischen freilaufenden Hunden kommen nunmal vor, aber sorry > das ist in meinen Augen Fahrlässigkeit und wenn ich dann auch noch auf Kosten sitzenbleibe, werde ich so richtig ekelig. Wer scheisse baut hat für die Folgen aufzukommen, oder lernt mich von einer anderen Seite kennen. Wer bereit ist für seine Fehler einzustehen, dem werfe ich sicher keine Steine in den Weg. Wer seinen Hund kontrolllos rumstreunen zu lassen und dann zu sagen atschibätsch gehört halt zur Tiergefahr wenn meiner Deinen beisst, ist in meinen Augen schlichtweg asozial und gehört gemeldet.

    habe ich gemacht.....

    Mehr geht nicht :)

    Wenn das der Fall ist, würde ich ihn bei OA melden. Auch wenn keine Leinenpflicht war, so war der Hund doch ausserhalb seines Einflussbereiches. Ein "Freilaufgebiet" ist kein Freifahrtschein für alles. Eine Beisserei kann immer mal passieren, aber ich würde es null komma null einsehen auf den Kosten sitzenzubleiben weil ein Hundehalter meint er kann sich aus seiner Verantwortung rausstehlen.

    Aber wie Du schon sagtest - erstmal abwarten. Bisher macht der andere Hundehalter ja einen vernünfitgen Eindruck bezüglich der Schadensregulierung.

    hilft nix.. auf einer Hälfte bleibt man in der Regel sitzen


    typische Tiergefahr und so.. selbst schuld wenn man das Haus verlässt

    Wie gesagt, wenn ein Hundehalter seinen Hund leinenfrei so weit von sich weglaufen lässt, so dass er ihn weder sieht geschweige denn noch Einfluss auf ihn nehmen kann, und dann auch noch uneinsichtig ist die andere Hälfte der Kosten (die wegen seinem Hund entstanden sind) privat zu zahlen, melde ich ihn dem OA.

    Beissereien zwischen freilaufenden Hunden kommen nunmal vor, aber sorry > das ist in meinen Augen Fahrlässigkeit und wenn ich dann auch noch auf Kosten sitzenbleibe, werde ich so richtig ekelig. Wer scheisse baut hat für die Folgen aufzukommen, oder lernt mich von einer anderen Seite kennen. Wer bereit ist für seine Fehler einzustehen, dem werfe ich sicher keine Steine in den Weg. Wer seinen Hund kontrolllos rumstreunen zu lassen und dann zu sagen atschibätsch gehört halt zur Tiergefahr wenn meiner Deinen beisst, ist in meinen Augen schlichtweg asozial und gehört gemeldet.

    Mein Grosser wird langsam aber sicher alt. Die ersten Wehwehchen sind da und er ist körperlich nun spürbar eingeschränkter.

    Kreuzband-OP, Arthrose, einseitige HD. Das war sein 2019. Dazu ist er ein grosser, schwerer Hund. Es wird nicht einfacher im Alter, aber es ist halt so wie es ist.

    Wir werden unsere Wohnmobil-Touren 2020 auf ihn abstimmen und uns wandertechnisch (stark) einschränken wenn er dabei ist. Ich schätze, er schafft noch gut so 3-4Stunden gemütliches wandern ohne nennenswerte Höhenmeter und mit entsprechenden Pausen. Mal schauen.

    Ansonsten wird nicht mehr viel an ihm rumerzogen. Er ist und bleibt ein unsicherer Prolet und das ist ok für uns. Er lässt sich dabei gut regulieren und führen, steht grundsätzlich gut im Gehorsam und mit diesem IST-Stand können wir gut leben.

    Ich habe heute mit meinem Versicherungsmenschen telefoniert. Dieser meinte die gegnerische Versicherung müsste den Schaden selbst dann zu 50% regulieren, wenn in betreffendem Gebiet eine Leinenpflicht gewesen wäre. Gegebenfalls würde sie den gegnerischen Hundehalter in Regress nehmen, aber meine Ansprüche würden reguliert. Ich habe auch einmal nachgefragt, wie die Chancen stehen, mehr als 50% zu erhalten. Diese Chancen sieht er schlecht, da die Meisten Gerichte (sollte man es soweit ausfechten wollen) wohl auch 50:50 entscheiden. Ich könnte halt mit dem anderen Halter das Gespräch suchen, ob dieser bereit ist die Differenz zu begleichen. Aber bevor ich dies tue warte ich zunächst einmal ab, wie es mit seiner Versicherung läuft. Im schlimmsten Fall lehnt er ab, und bleiben wir halt auf einem Teil der Kosten sitzen, hauptsache unsere Hündin wird wieder und auch wenn es ärgerlich ist, weil ich in dem Fall keine Eigenschuld sehe gehört es nun einmal zum Hundehalterrisiko...Allen noch ein gesundes neues Jahr 2020

    Wenn das der Fall ist, würde ich ihn bei OA melden. Auch wenn keine Leinenpflicht war, so war der Hund doch ausserhalb seines Einflussbereiches. Ein "Freilaufgebiet" ist kein Freifahrtschein für alles. Eine Beisserei kann immer mal passieren, aber ich würde es null komma null einsehen auf den Kosten sitzenzubleiben weil ein Hundehalter meint er kann sich aus seiner Verantwortung rausstehlen.

    Aber wie Du schon sagtest - erstmal abwarten. Bisher macht der andere Hundehalter ja einen vernünfitgen Eindruck bezüglich der Schadensregulierung.