Beiträge von SavoirVivre

    Sorry, aber du wirst von mir einfach wenig Verständnis bekommen. Mir brauchst Du nix über BSV beim Hund oder ähnliches zu erzählen. Mein DSH Rüde hatte einen zweifachen BSV und war von jetzt auf gleich praktisch querschnittsgelähmt. 42kg Hund der nicht mal mehr Reflexe hatte ab Hüfte, geschweige denn Urin oder Kot halten konnte. Die tierärztliche Odysee im Anschluss wirst Du Dir sicherlich vorstellen können. Zeitgleich, ok, zwei Wochen vorher, hatte meine Mutter einen leichten Schlaganfall und war pflegebedürftig.

    Es hat im großen und ganzen 6Monate gedauert bis er wieder einigermaßen laufen konnte. Die ersten zwei Monate war er ein Intensiv-Pflegefall. Was meine Mutter angeht > zu privat. Und da Du schon dabei bist Vorwürfe zu verteilen > unterstell anderen also nicht sie wüssten nicht wovon Du redest. Jeder der viele Jahre Hunde hat kennt wirklich beschissene Situationen mit dem Hund. Besonders wenn sie sich mit anderen beschissenen Situationen überschneiden.

    Ich habe lange überlegt, ob ich hier was schreibe oder es lieber lasse.

    Ganz ehrlich? Moral hin oder her, wenn es keine andere Möglichkeit gibt frei zubekommen, dann würde ich zum Arzt gehen und mich krank schreiben lassen (Psyche, Magen-Darm, da fällt einem schon was ein). Und ich denke mal, hier hat schon der ein oder andere mal alle 5 grade sein lassen und im Notfall sich einen gelben Schein geholt, obwohl man nicht wirklich krank war.

    Und nein, ich bin nicht jemand, der so etwas macht. Wegen Hund brauche ich mir keine Sorgen machen, der kommt eh mit zur Arbeit. Selbst als ich lange nach meiner Fuß-OP krank geschrieben war, bin ich regelmäßig auf Arbeit gehumpelt und habe ausgeholfen, wenn Not am Mann war (ich weiß, auch das ist verboten), denn ich bin gerne auf Arbeit.

    Für 1-2 Tage, weil akuter Nofall vorliegt ja. Da bin ich ganz bei Dir.

    Für länger - und wir sprechen hier ja von ca. 3 Wochen - einfach nur nein. Denn das ist kein akuter Notfall mehr. Das ist schlichtweg das persönliche Versäumnis sich rechtzeitig zu kümmern. Natürlich kann es mal passieren dass Murphys Law eintritt, aber dann sollte man als Hundehalter zumindest so aufgestellt sein, dass man es innerhalb mehrerer Tage schafft Abhilfe zu finden. In diesem Fall liegt es ja eher daran dass die TE sich sträubt den Hund fremdbetreuen zu lassen, und nicht weil es unmöglich ist. Sie hat noch nichts dergleichen versucht weil sie sich gegen den Gedanken sträubt. Da darf die Lösung einfach nicht sein "ich lasse mich krankschreiben".

    Wenn es im Unternehmen gut läuft, ist vieles ein geben und nehmen. Mein AG und meine Kollegen würden viel tun um mich zu unterstützen und zu entlasten. Einfach weil sie wissen dass ich es umgekehrt auch tun würde. Das ist halt nicht bei allen so. Aber gerade wenn es nicht so ist, muss man sich um Plan B und bestenfalls noch um Plan C kümmern.

    Denke, Du irrst Dich gewaltig ... (oder mehr Wunschdenken, oder unverbesserlicher Optimist xD:streichel: mach Dir nichts draus :bussi:)

    Ok, na dann. Ziel verfehlt. Sechs, setzen.

    Reminder an mich selbst, kein Hundefutter bei Aldi kaufen, schon alleine weil die die TE so furchtbar unsympathisch war.

    ne ne ne, ich spreche nur für meine Wenigkeit selbst. Ich kann ja auch nicht noch die Veranwortung für die Welt tragen :hust:.

    Frei nach dem Motto: "Natürlich führe ich Selbstgespräche, jeder braucht mal eine kompetente Beratung"

    :D:D:D

    War dieser Valdemar ein Touristenhund oder eine dänischer? Blick da nicht ganz durch weil viele Beiträge in dänisch sind?!

    Das würde mich auch mal interessieren.

    Abgesehen davon dass ich mit Hund keinen Urlaub in DK machen würde, weil ich die Gesetzeslage dazu schlimm finde. Transit nach Skandinavien hingegen ohne Bedenken, denn das ist klar gesetzlich geregelt.

    Im übrigen, Frankreich ist sehr ähnlich in der Vorgehensweise, ich frage mich warum das nicht so stark polarisiert.

    Ich plädiere auch für "regulären Urlaub" einreichen.

    Du schreibst ja, diese Woche bist Du unabhängig vom Hund eh krankgeschrieben und in drei Wochen kann Deine Mutter übernehmen. Unbezahlten Urlaub ansprechen würde ich erst wenn der reguläre Urlaubsanspruch aufgebraucht ist.

    Krankschreibung wegen dem Hund kann man machen wenn man aufgrund der damit zusammenhängenden Sorgen nicht arbeitsfähig ist. Je nachdem in was für einem Job man arbeitet, geht es auch um Konzentrationsfähigkeit, etc. Als Fluglotse z.B. wäre es grob fahrlässig zu arbeiten wenn man seine Kopf gänzlich woanders hat. Sich jedoch krankschreiben zu lassen, weil es der bequemste Weg ist > no go!

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    Das liegt, denke ich, an dem so verwirrenden Begriff "Zuladung".

    Rechne auf unsere "Zuladung" mal 75kg für Fahrer, 96l Diesel, 20l Wasser, 18KG Gasflasche und 3kg Kabel, dann bist Du schon bei 342kg :D. Das wäre dann nämlich die korrekte Übersetzung für Zuladung im fahrbereiten Zustand.

    Und da ist noch nicht das tatsächliche Fahrergewicht drin (+15kg) und ich als Beifahrer (+50kg) fehle da auch noch. Ebenso die zweite Gasflasche, 24l Diesel bis voll und 30l zusätzliches Wasser.

    450kg Puffer wäre ein Traum! Nur ich glaube schlichtweg nicht daran dass irgendein 6,40m Kastenwagen das schafft - es sei denn es ist ein Selbstsausbau.

    Realistisch (und ich habe mich monatelang durch Kataloge gewälzt und umfangreiche Exceltabellen erstellt) sind ca. 250-400kg Puffer im fahrbereiten Zustand.

    Mein obriges Bespiel bezog sich nicht auf die Zuladung im korrekt definierten, fahrbereiten Zustand, sondern eher auf die Auflistung von tinkar =)