Alles anzeigenBei uns gibt es leider kein Homeoffice.
Das ist schlichtweg das persönliche Versäumnis sich rechtzeitig zu kümmern. Natürlich kann es mal passieren dass Murphys Law eintritt, aber dann sollte man als Hundehalter zumindest so aufgestellt sein, dass man es innerhalb mehrerer Tage schafft Abhilfe zu finden. In diesem Fall liegt es ja eher daran dass die TE sich sträubt den Hund fremdbetreuen zu lassen, und nicht weil es unmöglich ist. Sie hat noch nichts dergleichen versucht weil sie sich gegen den Gedanken sträubt. Da darf die Lösung einfach nicht sein "ich lasse mich krankschreiben".
Wenn es im Unternehmen gut läuft, ist vieles ein geben und nehmen. Mein AG und meine Kollegen würden viel tun um mich zu unterstützen und zu entlasten. Einfach weil sie wissen dass ich es umgekehrt auch tun würde. Das ist halt nicht bei allen so. Aber gerade wenn es nicht so ist, muss man sich um Plan B und bestenfalls noch um Plan C kümmern.
Gut wenn man urteilt ohne die Situation zu kennen.
Erstmal ist es kein geplanter Eingriff und hat überhaupt nix mit Versäumnis zu tun. Sie hat vermutlich eine Bandscheibenentzündung welche auf das Knochenmark drückt und die Hinterbeine lähmt. Das ist weder geplant noch kann ich sagen "wart mal kurz mit der OP, so in 3 Wochen würde es besser passen" . Dürfte auch klar sein, dass so was auch nicht ganz ohne ist im Nachgang. Und da macht es für mich ein großen Unterschied ob ich sie im Alltag mal jemand gebe, weil zB die Hundebetreuung verhindert ist oder ob ich einen Hund weg geben der bei einer falschen Bewegung gelähmt sein kann.
Für eine normale Betreuung gibt es sogar Plan F. In dem Fall habe ich den nicht, weil ich sie in dem Fall nicht einfach irgendjemand überlasse. Aber ich freue mich wenn Sie in dem Fall sogar Plan C haben.
Ich habe auch nicht nach einer Lösung meines Problems gefragt, sondern ob jemand sich auskennt wie es geregelt ist. Es ist nun mal eine andere Ausgangslage, wenn sie mir den Urlaub geben MÜSSTEN. Von krankschreiben habe ich in keinem Moment gesprochen.
Mir werden hier Sachen unterstellt, die ich zu keiner Zeit gesagt habe.
Denn wenn ich sagen würde, ach egal ich lass mich einfach krank schreiben, hätte ich es einfach gemacht ohne hier den Beitrag zu erstellen.
ja, ich würde sie zunächst gerne selbst betreuen, weil ich der Überzeugung bin, dass ich meinen Hund nun mal am besten kenne. Ich habe aber mit keinem Wort gesagt, dass ich keine Alternative in Betracht ziehe, nur kommt für mich einfach niemand fremdes in Frage.
Ich will den mal sehen, der sein Hund nach einer OP am Knochenmark einfach irgendjemand in die Hand drückt und in Ruhe zur Arbeit geht.
Ich habe auch nicht gesagt, dass ich keinen Urlaub bekomme oder auch nicht, dass ich nicht danach fragen will. Mir werden hier die Worte im Mund rum gedreht.
Ich habe nur gesagt, dass ich von dem Arbeitgeber nicht so viel Verständnis erwarte, dass sie sagen "oh der arme Hund, klar bleib so lange daheim wie du willst". Wie ich weiter vorne schon geschrieben habe, müssen sie es auch nicht verstehen und können mir den Urlaub trotzdem genehmigen. Es ist zu klären, sobald ich weiß wie es überhaupt weiter geht.
Wenn ich es richtig lese, unterstellen Sie mir hier außerdem, dass ich mich um nix kümmere. Sind Sie dabei? Wissen Sie mit wem ich was kläre? Kennen Sie meine Lebenssitution und welche Möglichkeiten ich habe und welche nicht?
Da es aber noch garnicht abzusehen ist, wie es überhaupt weiter geht, überdenken ich derzeit meine Möglichkeiten, aber ich muss erstmal abwarten was passiert.
Und wie ich jetzt mehrfach geschrieben habe, habe ich nicht danach gefragt, ob mir jemand sagen kann was ich machen soll. Ich kann das schon selbst entscheiden. Und letztendlich werde ich dafür entscheiden was für den Hund und mich am Besten ist, denn wir müssen damit leben und niemand anders.
Sorry, aber du wirst von mir einfach wenig Verständnis bekommen. Mir brauchst Du nix über BSV beim Hund oder ähnliches zu erzählen. Mein DSH Rüde hatte einen zweifachen BSV und war von jetzt auf gleich praktisch querschnittsgelähmt. 42kg Hund der nicht mal mehr Reflexe hatte ab Hüfte, geschweige denn Urin oder Kot halten konnte. Die tierärztliche Odysee im Anschluss wirst Du Dir sicherlich vorstellen können. Zeitgleich, ok, zwei Wochen vorher, hatte meine Mutter einen leichten Schlaganfall und war pflegebedürftig.
Es hat im großen und ganzen 6Monate gedauert bis er wieder einigermaßen laufen konnte. Die ersten zwei Monate war er ein Intensiv-Pflegefall. Was meine Mutter angeht > zu privat. Und da Du schon dabei bist Vorwürfe zu verteilen > unterstell anderen also nicht sie wüssten nicht wovon Du redest. Jeder der viele Jahre Hunde hat kennt wirklich beschissene Situationen mit dem Hund. Besonders wenn sie sich mit anderen beschissenen Situationen überschneiden.