Beiträge von SavoirVivre

    "forderungen" gegenüber den AG keine. nicht einmal daran gedacht. mein hund, mein problem. weder das problem meines arbeitgebers noch meiner kollegen. aber so bin ich halt und ich verstehe und akzeptiere wenn andere für sich anders entscheiden. ich muss es aber nicht gut finden - und das meine ich niemandem speziellen hier gegenüber sondern allgemein.

    Ich finde, wenn man mit dem AG redet und er sich einverstanden sieht, da eine Regelung zu finden, dann darf man das ohne schlechten Gewissen annehmen.

    Das hat für mich auch nichts mit "mein Hund, mein Problem" zu tun.

    Immerhin hab ich ja mein Problem mit meinem AG besprochen und eine einvernehmliche Lösung gefunden.

    natürlich. ich spreche nach wie vor von länger krankschreiben lassen. nicht von arrangements die einem der AG aus entgegenkommen und umsetzbarkeit anbietet.

    aber es gibt keine gesetzlichen forderungen die man durchsetzen könnte für einen kranken hund. das kann man als hundehalter noch so doof und unfair finden wie man will, es ist halt so.

    Ich verstehe die TE.... mir wäre im Extremfall auch kein anderer gut genug..... ich wäre auch so durch den Wind, dass ich auf der Arbeit auch keine Verantwortung für andere Menschen übernehmen müsste

    zum Glück hat sich bisher immer im Gespräch eine Lösung finden lassen, mit der sowohl mein AG, als auch ich leben konnte

    Ich wüsste allerdings nicht, was ich täte, wenn es einmal anders wäre

    aus eigener, leidvoller erfahrung heraus kann ich dir sagen, dass man lernt zu vertrauen. einfach weil man keine andere wahl hat.

    wenn alle stricke reissen und es heisst kündigen oder fremdbetreuung, dann reisst man sich am riemen und springt über den eigenen schatten - es sei denn du bist so konsequent und kündigst, aber dann hast du nach hinten raus und langfristig grössere probleme.

    bei uns waren es ein nachbar und zwei hundefreunde, die während unserer arbeitszeiten abwechselt nach odin gesehen haben. das war auch nicht meine wunschkonstallation. ich hätte auch lieber alles selbst gemacht. ich musste mir aber auch eingestehen, dass ich es schlichtweg nicht geschafft hätte. weder körperlich (49kg vs. 42kg hund) noch emotional. zumal viel kann man eh nicht machen, da der hund aufgrund sehr starker schmerzmittel fast durchgängig schläft.

    mein DSH lag, da er absolut stillgehalten werden musste, in einem relativ grosszügig bemessenen zimmerkäfig. urin war eh egal - er konnte nichts einhalten. kot ging die ersten wochen nur mit einem einlauf. es ging nur darum dass jemand regelmässig nach ihn schaut, bei ihm ist und mich benachrichtigt wenn etwas sein sollte. er und sein käfig wurden dann 2-3x /tag gereinigt und er kam mit einer geh-/hebehilfe mehrmals am tag für 4-5 minuten raus.

    bei einem so grossen, langen hund ist es eh unmöglich dass jeder handgriff "richtig" ist. das risiko dass wir die schäden schwerer machen war immer da, egal wer sich um ihn kümmert. die tierklinik war da sehr klar. wir machen was wir können. unsere helfer machen was sie können. nach besten wissen und gewissen. mehr geht halt nicht. bandscheibenvorfall ist so ziemlich das ätzendste was man sich vorstellen kann beim hund, da langwierig.

    krankschreiben lassen habe ich mich nicht. "forderungen" gegenüber den AG keine. nicht einmal daran gedacht. mein hund, mein problem. weder das problem meines arbeitgebers noch meiner kollegen. aber so bin ich halt und ich verstehe und akzeptiere wenn andere für sich anders entscheiden. ich muss es aber nicht gut finden - und das meine ich niemandem speziellen hier gegenüber sondern allgemein. ich habe das glück sehr kurzfristig paar tage urlaub bekommen zu haben. das reichte zumindest zum organisieren. für 1-2 tage krank gemacht hätte ich aber auch wenn ich den urlaub nicht bekommen hätte, aber halt nur diese tage um zu organiseren.

    Danke LosPerros für diesen sachlichen Beitrag. Exakt so sehe ich es auch. Trotz dass ich das DK Hundegesetz für die Dänen furchtbar finde, ist die Auslegung gegenüber Touristenhunden sehr entgegenkommend. Da finde ich Frankreich deutlich schlimmer, wenn gleich nur auf Listenhunde und Phänotypen bezogen.

    Ich bin bisher stets ohne Hund in DK gewesen und werde daran auch nichts ändern. Nicht deso trotz bleibt natürlich nicht aus, das ich Halter und Hund DK "im Auge" habe und feststelle dass es praktisch keine unerwünschten Hundekontakte gibt. Ein Traum wenn es in Deutschland so wäre - aber nicht zu dem Preis.

    Und bezüglich Fairdog setze ich mich jetzt lieber auf meine Finger. Ich sehe es halt nicht so, dass der Zweck die Mittel rechtfertigt.

    Oh Madame möchte gesiezt werden. Untertänigste Bitte um Vergebung. Sie möge verzeihen dass ich mich an die Gepflogenheiten des Forums gehalten habe. Ich kann Sie jedoch nachvollziehen. Von Menschen wie Ihnen grenze ich mich durch Siezen gerne ab.

    Meine Antwort bezog sich im übrigen nicht auf eine Zeile Ihrerseits, sondern auf eine Frage einer anderen Person. Da ich des Zitierens müßig war, war ich so frei die freie Textwahl zu nehmen.

    Danke Bitte Gespräch auch von meiner Seite beendet.

    Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass die momentane Betreuung ausfällt.

    Aber selbst wenn, ja dafür gibt es mehrere Alternativen.

    Ich habe auch keine Probleme zB mit Urlaubsbetreuung. Das ist für mich aber eine ganz andere Ausgangslage.


    warum kann denn keine von deinen bisherigen Betreuungsmöglichkeiten den Hund nehmen? Das hab ich ehrlich gesagt noch nicht so wirklich verstanden..

    weil der hund bei einer falschen bewegung querschnittsgelähmt sein kann. ihre worte keine interpretation von mir.

    Im Prinzip ist dieser arme Hund das beste Beispiel dafür warum DK so hart durchgreift - was nicht heisst dass ich das auch nur ansatzweise unterstütze.

    Ich finde es halt hart, dass sowas im Endeffekt immer nur den Hund wirklich trifft. Wo ist denn eine saftige Geldstrafe für den HH oder was? Wenn dem nichts an dem Hund liegt tut man dem ja noch einen Gefallen...

    Oder habe ich da was verpasst?

    nun ja, ich denke mal die Halterin ist mehr als gestraft. Sie war nicht einmal dabei.

    Bei mir ist es eher die Unverhältnismäßigkeit, die dort (anscheinend)paraktiziert wird, die die mich abschreckt. Mit Inuki (als großer DSH Mix) und Skadi (welche fremde aufdringliche Hunde durchaus maßregelt) reise ich da nicht ein. Das ist mir einfach alles zu schwammig.

    Es scheint ja schon zu reichen, dass wenn mein DSH einen pöbelnden Tutnix abschnappt und blöderweise eine Aterie oder (um es nicht ganz so dramatisch zu halten) einfach das Ohr oder die Brust tackert und der Tutnix Halter uns ans Beins pinkelt und uns meldet. Dann kommt da so ein Polizist daher, sieht einen großen DSH Mischling und joa. Aus die Maus.

    Und dann die Frage, was bedeutet "Gefahr für die Umwelt"? Ein Hund der Menschen zwar verbellt aber an der Leine gesichert ist und noch nie zugelangt hat (eben weil die Besitzer umsichtig sind)? Ein Biss (mit Loch)? Ein Schnappen? Ein Kommentkampf? Oder erst wirklich ernste Verletzungen mit TK Aufenthalt?

    Ein anerkannter Wesenstest eines anerkannten Sachverständigen scheint im Übrigen auch nur nach wohlwollen anerkannt zu werden - jedenfalls wurde dieser bei dem Waldemar ignoriert.

    ich glaube der Link wurde schon gepostet. In einem solchen Fall, also Du mit Deinen Hunden als Urlaubshunde, bekommst dann die Möglichkeit mit Deinen Hunden schnellstmöglichst das Land zu verlassen. Das heisst natürlich nicht dass Du dann von Rechtsansprüchen der Gegenseite befreit bist, aber zumindest Deine Hunde sind nicht in unmittelbarer Lebensgefahr, werden Dir ad hoc abgenommen oder ähnliches.

    Aber ich verstehe Dich absolut. Aus den gleichen Beweggründen meide ich DK als Urlaubsland mit Hunden. Ich möchte nämlich erst gar nicht in eine solche Situation kommen.

    Wenn das nicht korrekt ist was ich schreibe, bitte gerne korrigieren. Ich suche später auch nochmal nach dem Link.

    überhaupt weiter geht.

    Habe nicht alles gelesen und weiß nicht, ob es schon vorgeschlagen wurde: Wäre Homeoffice eine Alternative?

    Gut wenn man urteilt ohne die Situation zu kennen.

    Erstmal ist es kein geplanter Eingriff und hat überhaupt nix mit Versäumnis zu tun. Sie hat vermutlich eine Bandscheibenentzündung welche auf das Knochenmark drückt und die Hinterbeine lähmt. Das ist weder geplant noch kann ich sagen "wart mal kurz mit der OP, so in 3 Wochen würde es besser passen" . Dürfte auch klar sein, dass so was auch nicht ganz ohne ist im Nachgang. Und da macht es für mich ein großen Unterschied ob ich sie im Alltag mal jemand gebe, weil zB die Hundebetreuung verhindert ist oder ob ich einen Hund weg geben der bei einer falschen Bewegung gelähmt sein kann.

    ich bezog mich auf diesen Part von ihr. ich weiss leider sehr wohl wie sich so eine situation anfühlt.

    Für mich liest sich das so, als ob der betroffene Hund ein in DK lebender war.

    Das macht für mich einen großen Unterschied, denn auch ich kenne keinen einzigen Fall bei dem ein Touristenhund von der (ätzenden) Gesetzeslage in DK betroffen war seit diese abgemildert wurde. Abgesehen davon würde ich keinen Urlaub mit Hund in DK machen, einfach weil ich keinen dafür geeigneten Hund (also Tut-Nix und gut im Gehorsam stehend) habe. Mit einem Listenhund/Mix/oder vom Phänotyp ähnelnd > never ever.

    Es ist unerträglich dass dieser Hund 3Jahre lang so gehalten wurde wie es der Fall ist. Das ist es was mich wirklich betrübt. Das Einschläfern war am Ende die Erlösung, anders kann ich das nicht bezeichnen.

    Dennoch ist unbestreitbar dass der Hund grob fahrlässig geführt wurde. Bei einem Hund bei dem BEKANNT ist was er mit kleinen Hunden macht, dazu dieses Kalibers, darf sowas einfach nicht passieren. Der muss doppelt und dreifach gesichert sein. Im Prinzip ist dieser arme Hund das beste Beispiel dafür warum DK so hart durchgreift - was nicht heisst dass ich das auch nur ansatzweise unterstütze.