Beiträge von SavoirVivre

    An die Kastenwagenfahrer:

    Fährt jemand von euch mit einem 5,4m-Wagen?

    Wenn ja, würdet ihr euch im Nachhinein für ein größeres Mobil entscheiden?

    Wir haben den Globecar Roadscout R ins Auge gefasst (mit 3,5t und 780kg Zuladung). Der ist aber schon sehr kompakt.

    Ich habe gerade Bekannte auf ihrem Entscheidungsweg begleiten dürfen, was ihren neuen Camper auf Kastenwagenbasis betrifft.

    Sie fahren aktuell einen 5,40m Camper und nach nur 2,5Jahren tauschen sie ihn jetzt gegen einen 6m Camper aus.

    Gründe:

    - schlicht und ergreifend zu klein für zwei Erwachsene und einer 25kg Bulldogge

    - die Vorteile die sie sich erhofft haben, wiegen das stark reduzierte Platzgefüge innen, und die damit resultierenden Nachteile nicht auf.

    - Das hat nichts mit der Größe zu tun, aber sie waren generell nicht mit der Qualität ihres 5,40 Camper zufrieden. Ständig etwas kaputt. Verarbeitung nicht zufriedenstellend. Etc.

    Für Alleinreisende mit Hund soll der 5,4m aber super sein. Sie fährt manchmal auch alleine los und dann ist die Größe sehr angenehm.

    Es wird jetzt ein 6m Malibu. So sind wir überhaupt zum Austausch gekommen. Wir fahren die 6,4m Version =)

    Nach dem Kennzeichen kann man ja nicht gehen. Wer innerhalb Deutschlands umzieht muss sein Kennzeichen ja nicht mehr wechseln.

    Ein Kumpel von uns ist vor einem Jahr von Nürnberg nach Frankfurt gezogen und darf weiterhin mit seinem Wohnmobil mit Nürnberger Kennzeichen fahren

    Das ist mir durchaus bewusst.

    Ich wollte ja auch nur sagen, dass es verwunderlich ist, dass Camper mit auswärtigen Kennzeichen durch unser Bundesland fahren, obwohl Einreiseverbot besteht, und man selber mit "richtigem" Nummernschild kontrolliert wird. Wo waren denn die Kontrollen, als die auswärtigen ins Bundesland kamen? Ich sagte ja auch nur, dass ich bei den Kontrollen kein System erkennen kann.

    Nichts für ungut, aber diese Aussage finde ich wirklich traurig. Auswärtige. Solche die hier nichts zu suchen haben. Weg mit denen. So wirkt es zumindest auf mich. Und das innerhalb Deutschlands!

    Phantomaus

    Danke Danke Danke

    Ich bin sehr froh, dass Hamburg weder die reine Einreise noch Ausreise in bzw. aus Hamburg „unter Strafe“ stellt, ebenso wenig wie andere Bundesländer, und SH und MeckPom da die Ausnahmen bilden.

    In normalen Zeiten zu >30% von Tourismus leben, aber in schlechten Coronazeiten alle die auch nur wagen über die Bundeslandgrenze zu fahren (nicht nur Camper) zu diffamieren, bekommt ein Geschmäckle. Andere Bundesländer schaffen es ja ganz offensichtlich auch ohne.

    Ich sehe in Hamburg auch noch immer regelmäßig Camper mit auswärtigen Kennzeichen. Und hier leben bereits weiß Gott eine Menge Menschen auf engsten Raum. Ganz ehrlich - na und?

    Wer bin ich dass ich mich darüber aufrege? Ich kenne deren Beweggründe nicht, und der pure Verdacht es könnten Egoisten sein die ihrem Vergnügen nachgehen könnten reicht mir dafür nicht.

    @Fahima

    Ich kann auch nicht wirklich nachvollziehen warum Du Dich darüber ärgerst in eine Verkehrskontrolle geraten zu sein.

    Seit Sachsen die Ausgangsbeschränkung aufgehoben hat, ist bei uns im Dorf auf dem Wohnmobil-Stellplatz wieder reger Betrieb.

    Sonst freu ich mich ja dass der Platz so gut angenommen wird, jetzt aber....:ka:

    Hö, der dürfte doch noch gar nicht auf haben. Ist es nicht so, dass nicht nur die Camper ein Knöllichen bekommen, sondern auch der Betreiber des Stellplatzes empfindliche Bußgelder zahlen muss, wenn er das zulässt?

    Also ich neide es wirklich niemanden und finde selbst, dass sich mit autarken Wohnmobilen als Reiseform (im Vergleich zu Pauschalreisen) recht gut reisen lässt zu Coronazeiten, aber ich finde es daneben wenn einige meinen Regeln gelten für andere aber nicht für sie selbst.

    Mal ganz grob runtergebrochen und extrem vereinfacht.

    Ihr habt nur eine Chance wenn ihr eurem Hund aufzeigt, dass es sich für ihn mehr lohnt bei euch und in eurer Nähe zu bleiben, als sich die Umgebung anzusehen oder zu Ziel x zu gehen. Und trotzdem besteht die hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie immer mal wieder streunern geht, weil das was ihr zu bieten habt womöglich nicht mithalten kann mit dem was draussen so passiert. Oder der Aussenreiz, durch irgendetwas ausgelöst, ist einfach temporär grösser.

    Ob es machbar ist für euch, das wird hier keiner sagen kann, weil keiner euch und euren Hund kennt.

    Ich sag mal so. Alle meine Hunde standen zuverlässig im Gehorsam und hatten eine enge Bindung zu mir. Trotzdem wäre jeder von ihnen, wenn ich sie lange genug nicht beachte/unbeaufsichtigt lasse, streunern gegangen (von 5min. bis länger wäre alles drin gewesen), gäbe es keinerlei physische Grenzen.

    Was ich damit sagen will - es ist schon eine riesen Herausforderung die ihr euch da vornehmt. Wobei es natürlich Hunderassen gibt, die schon von den Rassespezifikationen eher zur Hoftreue neigen als andere.

    Von Hund zu Hund verschieden. Je nachdem wie ausgeprägt sein individuelles Bedürfnis nach körperlicher Bestätigung ist, haben meine Hunde auch individuell angezeigt wie sie "körperliche Übergriffe" meinerseits finden.

    Ertragen habens alle tapfer, die meisten mochten es. Am Ende ist es mir egal, denn es kommt nicht oft vor und dann muss mein Hund da halt durch. Da geht es mir eher um das Befriedigen meiner Bedürfnisse und ihre müssen dann mal hinten an stehen. Finde ich nicht zuviel verlangt wenn es dosiert vorkommt. Es ist halt auch situationsbedingt.

    Mir ginge es eher darum aufzupassen, dass ich durch streicheln/Körperkontakt nicht falsch bestätige oder gar lobe. Doof wenn mein Hund gerade einen anderen fixiert und ich ihn währenddessen den Kopf fleissig kraule. Dieses konditionierte, geistesabwesende Streicheln des Hundes kann erziehungstechnisch kritisch werden, wenn es falsch verknüpft wird vom Hund.