Beiträge von SavoirVivre

    wenn wir die Nachbarn schon kennen,

    Ergibt sich so etwas beim Campen? =)

    Kommt aufs Wetter an :D. Und ob wir frei stehen oder auf einem WoMo-Stellplatz bzw. CP (was nur auf längeren Urlauben vorkommt und selbst dann für max. 3Nächte)

    Beim Schön-Wetter-Campen kommt es schonmal vor dass wir uns mit den direkten Nachbarn nett und wiederholt unterhalten, da auch viel Zeit vorm Camper verbracht wird.

    Bei Schlecht-Wetter ist das nicht so, da hocken wir im Camper oder sind entsprechend eingepackt mit dem Hund unterwegs. Da ergibt sich in der Regel kein Kennenlernen der Stellplatznachbarn.

    Was ich aber schön finde, wenn ersichtlich ist dass jemand Hilfe braucht, springen gleich mehrere aus ihren Campern um zu helfen :bindafür:

    SavoirVivre

    Das ist grundsätzlich schon richtig, aber du darfst nicht vergessen, dass manche hier ja auch noch Kinder haben. Ein Familienurlaub beinhaltet nunmal Kind und Hund, beide haben Bedürfnisse und beiden möchte man so gerecht wie möglich werden. Da muss man manchmal Kompromisse eingehen. Entweder man teilt sich auf, lässt jemanden Zuhause oder findet eine andere Lösung. An die Ferien ist man ja auch gebunden. Manchmal ist das halt gar nicht sooo einfach.

    Aber bisher musste noch keiner leiden. Im Zweifelsfall war es bei uns dann immer pro Hund und Kind muss zurückstecken, ist aber nicht immer leicht.

    Da hast Du absolut recht. Ich sage auch nur, dass ich finde dass ihr kein schlechtes Gewissen haben braucht wenn ihr den Sommerurlaub Menschen- und kindgerecht gestalten wollt :bussi:. Hund „anderweitig unterbringen“ ist manchmal für alle Beteiligten inkl. Hund schöner.

    Ich habe einen ausgeprägten will to please auch nicht auf der Anforderungsaufzählung endecken können.

    ;) Ich hatte so ein Prachtstück einmal geerbt. Als die Schwester meines Nachbarn verstarb, landete deren Dalmatiner bei mir. Wieso wohl. Ja, es sind tolle Hunde. Alles, was er wollte, war: Laufen. Am Rad, an Skates, etc.
    Die Frage ist doch, was man einem ERSThundehalter mit Familie, der auch noch Schutztrieb möchte, empfehlen kann. Ein will-to-please ist da schon etwas Sinnvolles. Also sollte man ihn auch darauf aufmerksam machen, dass es das gibt.

    Und anhand eines Dalmatiners, der Vorbesitzer hatte und ausgewachsen zu Dir kam, leitest Du das für die gesamte Rasse ab? An einem Hund? Dein Ernst?

    Sorry aber dann bist du für mich auch nicht mehr ernst zu nehmen.

    Dalmatiner sind auch cool, haben aber eher keinen Will-to-please.

    Ich habe einen ausgeprägten will to please auch nicht auf der Anforderungsaufzählung endecken können.

    Und doch, Dalmis haben durchaus einen will-to-please. Nicht vergleichbar mit einem DSH oder so (ich komme aus der Gebrauchshundecke), aber die Dalmis die ich bisher kennenlernen durfte (sind aber nur vier bisher, einen sitte ich hin und wieder), sind leichtführig.

    Anton.711

    Um es an dieser Stelle nochmal ganz klar und ohne Beschönigung zu sagen.

    Ihr gebt keinem BC ein Zuhause, sondern einem Mischling. Diese Frau, ich weigere mich sie Züchterin zu betiteln, hat euch mit blumigen Phrasen einen Mischling angedreht.

    Besonders interessant, da Du so darauf pochst dass ihr einen BORDER COLLIE haben wollt. Wo ist denn der genau? Es wird jetzt doch dieser MISCHLING. Ihr seid schlicht und ergreifend verarscht worden. Eine Frage, dürft ihr denn dafür den Kaufpreis eines reinrassigen BC aus vernünftiger Zucht zahlen?

    PS. nichts gegen Mischling, wirklich nicht, aber bei dieser Entscheidungs- und Entstehungsstory kann ich gar nicht soviel essen wie ich kotzen will.

    Für uns tun sich da teilweise schon Probleme auf. In Italien wären wir so gern mal etwas Boot gefahren oder schwimmen gegangen, aber natürlich war es viel zu warm, um den Hund im Bus zu lassen (obwohl er sich dort wohlfühlt, gut alleine bleibt und auch nicht anschlägt). Auch einkaufen ist für uns im Urlaub eigentlich ein Erlebnis, das wir gerne ausführlich zelebrieren - was gibt es hier so Unbekanntes/Spannendes? Usw. Beim Einkaufen, Spülen und Duschen kann man noch Kompromisse finden, sprich, der eine geht, der andere wartet. Aber Museen, Kajakausflüge usw. kann man leider vergessen.

    Deshalb, der Mann ist doch Ingenieur, hatten wir die Überlegung, ob man da nicht was bauen könnte. :D Eine Lüftung/Klimaanlage mit Thermometer und ganz wichtig, einem Sensor, der irgendwie mit dem handy verbunden ist und Alarm schlägt, lang bevor die Temperatur einen kritischen Bereich erreicht. Am besten noch mit kleiner Kamera. Also, man stellt die Innentemperatur auf 17 grad und sollte doch mal was an der Technik kaputtgehen, schlägt das Handy Alarm, wenn die Temperatur 19 Grad erreicht. Sowas müsste doch gehen. xD

    Gibts bestimmt. Die Frage ist nur, willst du einer solchen Technik das Leben eures Hundes anvertrauen. Wir reden hier ja von Freizeitaktivitäten die nicht in 30min. getan sind, sondern von durchaus 2-3 Stunden.

    Dazu kommt, wenn ihr z.B. auf dem Wasser seid, wenn der Alarm losgeht, wie schnell seid ihr zurück am WoMo? Wir waren ja schon mehrfach mit dem Kanu auf dem See in Schweden. Auch in Kroatien im Meer. Damit es überhaupt Sinn macht, paddelt man schon soweit raus/entfernt, dass man mind.(!) 30min. zurück braucht - und dann noch die Strecke zum Wohnmobil.

    Oder angenommen aus welchen Gründen auch immer funktioniert die Technik nicht, euer Hund verendet bei einer Aussentemperatur von > 28°C (davon gehe ich mal aus da ich aus Deinen Zeilen Sommer und Südeuropa assoziiere) leider schneller als man denkt. Es gibt diverse Grafiken die die Aufhitzung innerhalb eines KfZ aufzeigen. Beim Wohnmobil kannst Du vielleicht 15min. dazurechnen, aber wenn der Prozess erstmal in Gang ist, gehts schnell.

    Am Ende muss das jeder für sich entscheiden, aber ich wäre keine Minute wirklich entspannt und hätte Spaß. Und dann ist es doch sinnbefreit.

    Wenn ich klassische Sommertätigkeiten machen will, die nicht hundegeeignet sind, dann gebe ich den Hund für diesen Urlaub zur Betreuung in eine Pension, Freunden oder Familie. Finde ich auch gar nicht schlimm. Also ich für meinen Teil habe immer ohne schlechtes Gewissen Urlaub ohne Hund gemacht. Bin ja erst seit zwei Jahren Camperin. Davor immer Flugreisen, Fernreisen, etc. - ohne Hund.

    Aber wenn ich meinen Hund mitgenommen habe, wird der Urlaub so organisiert dass er keiner Gefährdung durch mein Vergnügen ausgesetzt wird, oder ich verreise zu Jahreszeiten in denen ich ihn ohne Gefahr mal paar Stunden allein im Wohnmobil lassen kann.

    Hatten wir hier Dalmatiner schon?

    Mit der Rasse setze ich mich von Zeit zu Zeit ein wenig auseinander, weil ich sie (bisher noch immer oberflächlich) von dem was ich weiss mag.

    Vom Anforderungsprofil her könnte ein Dalmi-Mädchen doch passen. Eine gute Zucht vorausgesetzt. Die Dalmis haben ja auch die ein oder andere "Rassekrankheit"

    Wenn ich so überlege was für ein Hund zu uns passen würde, würde hier einer wieder einziehen dürfen, hätten wir recht ähnliche Anforderungen wie ihr. Bei mir würde die Wahl auf Boxer oder Dalmatiner fallen. Ich habe aber allerdings inzwischen über 25Jahre Hundehaltererfahrung (lerne aber noch immer stetig dazu). Ich denke aber, dass ich zumindest in der Lage wäre bei anfänglichen Problemen gegenzusteuern und es weitgehend passend machend zu können.

    Weil ich gerade darüber nachgedacht habe.....

    Wie macht ihr das denn mit den Hunden, wenn ihr vielleicht mal was machen wollt und der Hund nicht mit kann.

    Lasst ihr die Hunde dann für 1-2 Stunden auch mal im Womo alleine. Und wenn ja, Tür offen (im Sommer) mit Gitter?

    Oder wie macht ihr das?

    Grundsätzlich ist Emmi immer dabei, aber wir hatten zB in Kroatien mal die Situation, dass wir Kajakfahren wollten, Frau Hund aber total wasseruntauglich ist. Also mussten wir uns aufteilen, ich blieb mit ihr am Zelt und die Jungs sind Kajak gefahren. Eigentlich schade, ich wäre auch gerne mit! |)

    Wir lassen Bronz bei geeignetem Wetter und Umgebung auch bis zu 3 Std. allein im WoMo. Bevorzugt nach einer grossen Runde. Dann will er eh nur noch seine Ruhe haben (ist halt auch nicht mehr der Jüngste) und schläft seelig auf seinem Platz. Überhaupt habe ich das Gefühl geniesst er es auch, mal paar Stunden komplett seine Ruhe vor uns zu haben, wenn wir längere Zeit 24/7 unterwegs sind.

    Inge ist noch nicht soweit. Zwar kann sie gut alleine bleiben, aber im Wohnmobil bisher nur aus Trainingszwecken bis bisher max. 1,5Stunden.

    Beide schlagen jedoch nicht an. Bleiben also sehr ruhig alleine.

    Im Sommer, bzw wenn es warm wird, bleibt kein Hund bei uns allein im Wohnmobil, egal welche Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Meine Sorge, dass alle Maßnahmen versagen, und das Leid für den Hund bedeutet, ist zu hoch. OK, 5-10min. um mal kurz zum Sanitärhaus zu gehen ist noch in Ordnung - aber auch nur wenn es nicht anders geht.

    SheltiePower

    Demnach lässt Du Deine Hunde in erster Linie aus Rücksicht auf andere nicht allein, nicht weil Du Sorge hättest ihnen könnte es irgendwie schlecht ergehen oder? :smile: