Beiträge von SavoirVivre

    @SophieCat
    Was mich vielmehr wundert ist das sich hier anscheinend noch Niemand zu Wort gemeldet hat der einen besitzt und über seine Erfahrungen berichtet.
    Mir geht es darum zu wissen ob der Unterschied zwischen Linien jetzt wirklich so markant ist.
    Und ich denke das wenn jeder der einen Hund besitzt und diesen nicht für den Zweck seiner Züchtung einsetzt 90% der Leute Ihre Hunde abgeben müssten. ;)

    Meine Schwägerin ist Hundetrainerin (zumindest entsprechende Ausbildung hinter sich, ist aber nicht als Hundetrainerin tätig) und hat eine AL-Hündin. Die beiden sind ambitioniert und aktiv unterwegs >>> Apportieren und Dummy. Training 2-3x/Woche in kleinen Gruppen, die allesamt Labrador aus AL, Curly Coated oder Flat Coated Retriever haben. Ohne rassespezifischee Tätigkeiten wären diese Hunde nicht zufrieden. Ich kann gar nicht mehr mitzählen wie oft sie mir das schon eingetrichtert hat.

    Meine Sharinghündin ist eine Labradorhündin, nicht aus AL. Sehr agil, fiddelt viel, dagegen wirkt die AL meiner Schwägerin wie eine Schlaftablette - aber nur weil sie so rassegerecht ausgelastet wird, und super 1a plus geführt, während meine Sharinghündin ein eher anspruchsloses, unterfordertes Leben führt.

    Du machst halt den Eindruck dass Du überzeugt bist, dass ein Labrador aus AL zu euch passt und ihr ihm gerecht werdet mit euren Plänen. Ganz ehrlich? Was soll man Dir da erzählen? Oder hast Du doch Interesse rassegerechte Auslastung zu betreiben? Dann nehme ich alles zurück und entschuldige mich.

    @Rübennase

    Nicht Jeder der einen Rauhaardackel hat geht damit zur Jagd...auch wenn der Hund dafür gezüchtet wurde....ich würde aber jetzt nicht behaupten das es den Hunden zwangsläufig schlechter geht weil sie nicht zur Jagd gehen und irgendwelche Kannickelbauten stürmen dürfen.

    Du kannst es drehen und wenden wie Du magst, ich denke Du wirst hier keine positiven Stimmen für eure Rassewahl finden.

    Euch scheinen die Rasseeigenschaften bzw. rassespezifischen Bedürfnisse des Hundes egal zu sein. Es soll ein AL-Labrador werden, ein "normaler" Labbi tuts nicht, aber Arbeit mit dem Hund die seiner Rasseselektion entsprechen ist nicht geplant. Stattdessen wird Beschäftigung angestrebt für die es weiss Gott keine Labrador AL braucht. Wundert es Dich wirklich, dass Du hier - in einem Hundeforum in dem sich viele Kenner tummeln die Hunden gerecht werden wollen - kein "go for it" lesen wirst?

    @ Frankyfan

    eigentlich nicht...der Hund wurde nur zu diesem Zweck gezüchtet...genau wie mein Münsterländer ...mit dem ich im übrigen in seinen 14 Jahren auch keine Jagd bestritten habe und der war trotzdem extrem ausgeglichen.

    Und Du vermischt Äpfel mit Birnen. Mit einem Labrador hast Du bereits einen "Jagdhund". Mit der AL ist es nochmal eine Veranlagungs- und Leistungsstufe drüber. Wenn Du unbedingt vergleichen willst, dann bleib mit Deinen Vergleichen bei einem Labrador der nicht aus einer AL gezogen ist. Aber den willst Du ja nicht.

    Ich arbeite im Forstamt, bei uns wird das Übernachten im Wohnmobil auf den Wanderparkplätzen ordentlich teuer. Es sind unsere "eigenen" Parkplätze bzw. Flächen, kein generell öffentlicher Verkehrsraum. Und wenn wir als Grundstückseigentümer die Übernachtung nicht wollen, dann müssen wir es auch nicht dulden - nur mal so am Rande ;)

    Nicht falsch verstehen, ich sehe beide Seiten - Camper und Forstamt. Als Camper würde ich auch gerne auf solchen Plätzen stehen, als Forstamt dulde ich es nicht - also immer erst informieren, ob das Übernachten auf diesen speziellen Wanderparkplätzen wirklich erlaubt ist, zumal die Wanderparkplätze meist an ein Natur- oder Landschaftsschutzgebiet grenzen. Da gelten oftmals noch andere Regeln. Und da hat es auch nichts mit Wiederherstellen der Fahrtüchtigkeit zu tun, weil es eben kein öffentlicher Verkehrsraum ist. Kann man mit Übernachten von fremden Campern im eigenen Garten vergleichen :ugly:

    Ah, dann bist Du genau richtig für meine Fragen :bindafür:

    Darf generell nicht auf Wanderparkplätzen übernachtet werden?

    Oder nur dann nicht wenn dort ein entsprechendes Verbotsschild steht?

    Vorausgesetzt natürlich der Wanderparkplatz befindet sich nicht in einem Naturschutzgebiet o.ä.

    Wir haben bisher, wenn frei, eigentlich meist auf Wanderparkplätzen geschlafen. Also ein ungepflasteter Parkplatz, mehr minder in einem Waldgebiet, mit einem P Schild ohne jegliche Zusatzzeichen oder Verbote.

    Mehrmals kam die Polizei vorbeigefahren (wir haben schon gescherzt die suchen uns), aber mehr als winken war nicht drin.

    Einmal hat ein Förster zusammen mit einem Jagdpächter (haben sich vorgestellt) geklopft und gefragt ob wir heisses Wasser für eine Thermoskanne hätten (November und echt schon kalt).

    Und einmal stand ein Forstamtauto (sah jedenfalls ziemlich offiziell aus) mehrere Stunden direkt neben uns, weil die beiden Herren fussläufig irgendwas mit leichten Maschendrahtzaun im Forst gemacht haben. Die haben auch nur freundlich gegrüßt. Das war übrigens in Meck-Pom.

    Wir haben keinen von denen gefragt ob wir da übernachten dürfen. Zum einen weil es offensichtlich war, und zum anderen weil wir keine schlafenden Hunde wecken wollten :hust:.

    Es ist wirklich schwierig da etwas handfestes im Netz zu finden. Ich war bisher felsenfest davon überzeugt dass das nicht verboten ist, auch wenn nicht ausdrücklich erlaubt. Bisher wurden wir freundlich toleriert. Nicht falsch verstehen. Wir diskutieren nicht. Wenn wir beim freistehen weggeschickt werden, fahren wir. Kam aber noch nicht vor.

    Das kenne ich. Ich bin auch eher schissig.

    Bei Wanderparkplätzen bin ich schon immer etwas aufgeregt und hoffe, es kommt nachts kein Förster, Polizei oder ähnliches vorbei. Ich schaue dann wirklich, dass das Auto nachts komplett abgedunkelt ist und man von außen kein Licht sieht.

    Richtiges freistehen habe ich bis jetzt nur gemacht, wenn ich wandern war. Dann komme ich abends erst zum schlafen an und breche morgens schon sehr früh auf.

    Wir stehen auch nur in Schweden entspannt und leidenschaftlich gerne frei. Ansonsten gehts es, zumindest mir, ähnlich wie Dir.

    Trotzdem tun wir es gerne auch in D :lol:. Aber wenn ich mal so zurückblicke, von ca. 130Übernachtungen die wir in den vergangenen 14Monaten im Wohnmobil hatten, haben wir ca. 110 auf WoMo-Stellplätzen oder CP gestanden. Wir waren mit diesem Wohnmobil aber auch noch nicht in Schweden. Das war bisher nur mit einem Miet-Mobil.

    Es gibt sooooo viele kleine, minimalistische schnuckelige Wohnmobil-SP, so dass das Freistehen seinen Reiz verliert. Nur wenn voll oder zu voll, dann weichen wir aufs freistehen aus. Wir würden trotzdem gerne öfter freistehen, aber die Gegebenheiten lassen es halt nicht in einem Umfang zu, wie wir gerne würden. Und da wir auch nicht ständig regelbrechend unterwegs sein wollen, verzichten wir weitgehend.

    Der ist auch schon wieder weg, hab gerade geschaut, hätte sonst vielleicht noch zugeschlagen.

    Meint ihr das ist doof, wenn ich auf diesen Wohnmobilstellplätzen mit dem Kangoo übernachte?

    Ich fände es überhaupt gar nicht doof. Kaum vorstellbar dass sich jemand daran stört. Zu bedenken wäre nur, das einige WoMo-SP "Fahrzeug-Regeln" haben. Einige erlauben nicht einmal Bullis da nicht autark. Aber wo kein Kläger.. :-)

    Also nicht in Richtung Küste, egal ob Nord- oder Ostsee ist schon eine gute Entscheidung. Freunde haben dort ein Ferienhaus und sagen es ist seit letzter Woche die Hölle los. Ich befürchte jedoch, aufgrund des langen WE wird es überall auf "Glück" hinauslaufen.

    Mein Tipp, fast jede Gemeinde/Region hat eine Gemeinde-Webseite. Auf diesen findet man i.d.R. alle WoMo-SP der Gemeinde/Region - oft unter Tourismus und dann Übernachtung. Diese Stellplätze sind teilweise so klein, dass man sie nicht mal in den gängigen Apps findet. Aber ich fand bisher jeden Gemeinde-Stellplatz gepflegt und angenehm. Gerade wenn man tourt und nicht verweilt, einfach top und günstig! Mal mit Strom und V+E, mal ohne. Aber die nächste, naheliegende V+E ist zumindest verzeichnet.

    Nur mal so als Beispiele:

    https://geoportal.landkreis-stade.de/kartenanwendun…bilstellpaetze/

    https://www.tourismus-altesland.de/unterkuenfte/#camping

    Ja Landvergnügen ist grossartig, aber bereits recht ausgebucht. Wir hatten für das letzte lange WE 9 Höfe in Niedersachsen und SH angefragt. Nix mehr frei gewesen. Ich denke aber, ausserhalb von langen WEs ist es wieder deutlich entspannter. Pfingsten und Himmelfahrt sind ja praktisch "Hochsaison"

    Wir haben uns vorgenommen auf unserer Deutschlandtour im Spätsommer auch mal ganz konkret auf landwirtschaftliche Höfe zu fahren und einfach freundlich zu fragen, ob wir uns 1-2 Tage bei ihnen auf ein Stück Land/Grundstück stellen dürfen. Gerne auch gegen einen Obolus oder kleinen Einkauf im Hofladen, falls vorhanden.