Für uns tun sich da teilweise schon Probleme auf. In Italien wären wir so gern mal etwas Boot gefahren oder schwimmen gegangen, aber natürlich war es viel zu warm, um den Hund im Bus zu lassen (obwohl er sich dort wohlfühlt, gut alleine bleibt und auch nicht anschlägt). Auch einkaufen ist für uns im Urlaub eigentlich ein Erlebnis, das wir gerne ausführlich zelebrieren - was gibt es hier so Unbekanntes/Spannendes? Usw. Beim Einkaufen, Spülen und Duschen kann man noch Kompromisse finden, sprich, der eine geht, der andere wartet. Aber Museen, Kajakausflüge usw. kann man leider vergessen.
Deshalb, der Mann ist doch Ingenieur, hatten wir die Überlegung, ob man da nicht was bauen könnte.
Eine Lüftung/Klimaanlage mit Thermometer und ganz wichtig, einem Sensor, der irgendwie mit dem handy verbunden ist und Alarm schlägt, lang bevor die Temperatur einen kritischen Bereich erreicht. Am besten noch mit kleiner Kamera. Also, man stellt die Innentemperatur auf 17 grad und sollte doch mal was an der Technik kaputtgehen, schlägt das Handy Alarm, wenn die Temperatur 19 Grad erreicht. Sowas müsste doch gehen. 
Gibts bestimmt. Die Frage ist nur, willst du einer solchen Technik das Leben eures Hundes anvertrauen. Wir reden hier ja von Freizeitaktivitäten die nicht in 30min. getan sind, sondern von durchaus 2-3 Stunden.
Dazu kommt, wenn ihr z.B. auf dem Wasser seid, wenn der Alarm losgeht, wie schnell seid ihr zurück am WoMo? Wir waren ja schon mehrfach mit dem Kanu auf dem See in Schweden. Auch in Kroatien im Meer. Damit es überhaupt Sinn macht, paddelt man schon soweit raus/entfernt, dass man mind.(!) 30min. zurück braucht - und dann noch die Strecke zum Wohnmobil.
Oder angenommen aus welchen Gründen auch immer funktioniert die Technik nicht, euer Hund verendet bei einer Aussentemperatur von > 28°C (davon gehe ich mal aus da ich aus Deinen Zeilen Sommer und Südeuropa assoziiere) leider schneller als man denkt. Es gibt diverse Grafiken die die Aufhitzung innerhalb eines KfZ aufzeigen. Beim Wohnmobil kannst Du vielleicht 15min. dazurechnen, aber wenn der Prozess erstmal in Gang ist, gehts schnell.
Am Ende muss das jeder für sich entscheiden, aber ich wäre keine Minute wirklich entspannt und hätte Spaß. Und dann ist es doch sinnbefreit.
Wenn ich klassische Sommertätigkeiten machen will, die nicht hundegeeignet sind, dann gebe ich den Hund für diesen Urlaub zur Betreuung in eine Pension, Freunden oder Familie. Finde ich auch gar nicht schlimm. Also ich für meinen Teil habe immer ohne schlechtes Gewissen Urlaub ohne Hund gemacht. Bin ja erst seit zwei Jahren Camperin. Davor immer Flugreisen, Fernreisen, etc. - ohne Hund.
Aber wenn ich meinen Hund mitgenommen habe, wird der Urlaub so organisiert dass er keiner Gefährdung durch mein Vergnügen ausgesetzt wird, oder ich verreise zu Jahreszeiten in denen ich ihn ohne Gefahr mal paar Stunden allein im Wohnmobil lassen kann.