Beiträge von SavoirVivre

    Ich bin mir relativ sicher, dass wir im Sommer auch in den Nachbarländern Österreich, Niederlande und Dänkmark Urlaub machen können werden.

    Vielleicht sogar Kroatien. Es gibt konkrete Vorschläge, wie sogenannte "kontrollierte Fahrkorridore" geschaffen werden können.

    Ich persönlich sehe es allerdings so, dass wir Urlaub dieses Jahr auf Deutschland und ggfs. vielleicht noch o.g. Nachbarländer begrenzen sollten.

    Wobei, wenn die Grenzen dicht bleiben, fehlen ja die Touristen aus dem Ausland.

    So viel schlimmer kann es dann doch in Deutschland "nur" mit deutschen Touristen gar nicht werden, oder?

    Hier in Südbayern sind ja z.B. sonst auch sehr viele Holländer/Belgier. Aber auch Italiener und natürlich Touristen aus Übersee (Japaner).

    Und das stimmt. Hatte ich so gar nicht auf dem Zettel

    Und bei Campern kommt noch hinzu, dass mit so einigen Notverkäufen der Campingfahrzeuge gerechnet wird. Ziemlich viele (ich las was von 50%) kaufen sich die Fahrzeuge per Ratenkredit. Nicht wenige davon werden ihre Kredite nicht mehr bedienen bzw. müssen finanziell Abstriche machen, und da ist ein Campingfahrzeug am ehesten zu verschmerzen da am Ende doch nur ein Hobby.

    ---------------------------------

    Wir sind es ja vor Corona gewohnt gewesen praktisch jedes Wochenende mit unserem autarken Camper unterwegs zu sein. Hatten in 12Monaten ca. 120Übernachtungen im Camper. Das werden wir auch, wenn wieder gereist werden darf, wieder so aufnehmen. Wenn möglich auch in der selben Intensität. So im Umkreis von 20-150km von Hamburg haben wir uns da meistens bewegt. Oft Schleswig-Holstein, oft Niedersachsen, manchmal Mecklemburg-Vorpommern.

    Allerdings sind wir absolut bereit zu verzichten und entsprechend zu reduzieren, wenn wir meinen dass es zu "wuselig" wird.

    Auf Campingplätzen fand man uns eher selten. Wir haben immer kleine Wohnmobilstellplätze und freies stehen auf Wanderparkplätzen bevorzugt. Das ging immer völlig problemlos für eine Nacht. Jetzt muss man halt schauen was an Regularien und Konzepten so kommt. Wir sind auf jeden Fall willens uns dem zu beugen. Jeder muss halt zurückstecken und sich anpassen - im Sinne der Gesamtheit.

    Ich hatte meine Meinung zu den Reiselockerungen ja schon kundgetan - ja, ich sehe es, dass es eng werden wird, besonders hier bei uns an der Küste. Und auch auf die Gefahr hin, dass ich wieder einen auf den Deckel bekomme - ich befürworte Lockerungen im Tourismus, aber bitte nicht in Massen, alles gesittet und mit Auflagen, die auch erfüllt und eingehalten werden können.

    Es ist in der Saison schon eh immer voll, aber wenn niemand ins Ausland darf, dann werden alle in Deutschland Urlaub machen und zwar mit Sicherheit an der Küste (der größte Teil zumindest).

    Auf den Deckel bekommt hier keiner. Wir sind schließlich alle schon groß und da gehören kontroverse Diskussionen dazu. Und natürlich darf auch Kritik geäußert werden, solange man nicht beleidigend wird. Läuft auch in meinem realen Leben nicht anders. Egal ob privat oder im Job. Und wenn man sich in einer Sache nicht einig ist, dann spätestens wieder beim nächsten Thema :smile:

    Als Stadtstaatlerin fühle ich mich wahrscheinlich auch eingeengter als jemand aus einem anderen Bundesland.

    Aber im Grunde sehe ich es auch so wie Du. Touristische Lockerungen gerne, aber mit einem vernünftigen und umsetzbaren Maßnahmenplan.

    Gerade beim Campen halte ich dies aber für absolut machbar.

    Und ja, klar wird es in den beliebten Reiseregionen eng, aber genau deswegen müssen umsetzbare Konzepte her.

    Hier in Hamburg verhalten sich fast alle wirklich vorbildlich. Top

    Ohne jegliche persönliche Wertung, lese ich auf durchaus seriösen Medienseiten zunehmend oft, dass ab 11. Mai mit konkreten Lockerungen in der Gastronomie und in der Tourismus Branche zu rechnen ist.

    Phase 1 (Zweitwohnsitz und Dauercamper dürfen wieder..) ist in vielen Bundesländern schon angelaufen

    Insbesondere MeckPom und SH fangen wieder an aktiv um Touristen zu werben bzw. zu betonen wie sehr diese vermisst werden. Wirtschaftsfaktor Tourismus ist da halt sehr relevant.

    Alle sprechen davon dass es im zweiten HJ urlaubstechnisch eng wird in Deutschland. Ich bin mir da gar nicht so sicher. In unserem Umfeld ist es so, dass locker 30% :

    - keinen Urlaub mehr haben (z.B. wegen genommenen Urlaub zwecks Kinderbetreuung, Zwangsurlaub da nichts zu tun im Unternehmen, etc.)

    - schlicht und ergreifend kein Geld mehr da ist

    - sie ihre verbliebene finanzielle Reserve nicht für Urlaub ausgeben möchten/können

    - ihnen das Reisen generell zu unsicher ist

    Wie schaut es in eurem Umfeld aus?

    Was mir ein wenig Kopfzerbrechen bereitet ist die Temperaturentwicklung im Kastenwagen. Der heizt ja sehr schnell auf, wenn Sonne drauf scheint. Habt ihr irgendwelche Dachlukenklimageräte verbaut?

    Ich würde an eurer Stelle einfach mal in die Saison starten und unter reellen Bedingungen schauen was ihr tatsächlich braucht :smile:. Gerade ein Kastenwagen lässt sich wunderbar durchlüften, durch Hecktür und Schiebetür.

    Hatte Anfangs auch meine Bedenken wegen Bronz und Inge. Mit Inge waren wir aber in Kroatien und hatten da teilweise 30C im Schatten, und es ging wirklich gut ohne jegliche technische/elektrischen Hilfsmittel.

    Rollbert

    Darf ich fragen wo Du das Schattennetz her hast? Ich wollte aus dem Baumarkt einfach paar qm Schattennetz kaufen und auch als Sonnensegel - zusätzlich zur Markise - nutzen.

    wenn wir die Nachbarn schon kennen,

    Ergibt sich so etwas beim Campen? =)

    Kommt aufs Wetter an :D. Und ob wir frei stehen oder auf einem WoMo-Stellplatz bzw. CP (was nur auf längeren Urlauben vorkommt und selbst dann für max. 3Nächte)

    Beim Schön-Wetter-Campen kommt es schonmal vor dass wir uns mit den direkten Nachbarn nett und wiederholt unterhalten, da auch viel Zeit vorm Camper verbracht wird.

    Bei Schlecht-Wetter ist das nicht so, da hocken wir im Camper oder sind entsprechend eingepackt mit dem Hund unterwegs. Da ergibt sich in der Regel kein Kennenlernen der Stellplatznachbarn.

    Was ich aber schön finde, wenn ersichtlich ist dass jemand Hilfe braucht, springen gleich mehrere aus ihren Campern um zu helfen :bindafür:

    SavoirVivre

    Das ist grundsätzlich schon richtig, aber du darfst nicht vergessen, dass manche hier ja auch noch Kinder haben. Ein Familienurlaub beinhaltet nunmal Kind und Hund, beide haben Bedürfnisse und beiden möchte man so gerecht wie möglich werden. Da muss man manchmal Kompromisse eingehen. Entweder man teilt sich auf, lässt jemanden Zuhause oder findet eine andere Lösung. An die Ferien ist man ja auch gebunden. Manchmal ist das halt gar nicht sooo einfach.

    Aber bisher musste noch keiner leiden. Im Zweifelsfall war es bei uns dann immer pro Hund und Kind muss zurückstecken, ist aber nicht immer leicht.

    Da hast Du absolut recht. Ich sage auch nur, dass ich finde dass ihr kein schlechtes Gewissen haben braucht wenn ihr den Sommerurlaub Menschen- und kindgerecht gestalten wollt :bussi:. Hund „anderweitig unterbringen“ ist manchmal für alle Beteiligten inkl. Hund schöner.

    Ich habe einen ausgeprägten will to please auch nicht auf der Anforderungsaufzählung endecken können.

    ;) Ich hatte so ein Prachtstück einmal geerbt. Als die Schwester meines Nachbarn verstarb, landete deren Dalmatiner bei mir. Wieso wohl. Ja, es sind tolle Hunde. Alles, was er wollte, war: Laufen. Am Rad, an Skates, etc.
    Die Frage ist doch, was man einem ERSThundehalter mit Familie, der auch noch Schutztrieb möchte, empfehlen kann. Ein will-to-please ist da schon etwas Sinnvolles. Also sollte man ihn auch darauf aufmerksam machen, dass es das gibt.

    Und anhand eines Dalmatiners, der Vorbesitzer hatte und ausgewachsen zu Dir kam, leitest Du das für die gesamte Rasse ab? An einem Hund? Dein Ernst?

    Sorry aber dann bist du für mich auch nicht mehr ernst zu nehmen.