Beiträge von SavoirVivre

    Ich traue mir recht viele Hunderassen zu. Ich habe selbst recht viel Erfahrung und wäre willens mir regelmäßig professionell helfen zu lassen. Im Prinzip alle Rassen die keine Spezialisten, oder aus einer Arbeits- oder Leistungslinie, sind.

    Aber bei sehr vielen Rassen bin ich nicht bereit den notwendigen Aufwand zu betreiben, um ihnen gerecht zu werden. Somit scheiden sie halt aus.

    Was soll ich mit einem Hund dessen Rasseeigenschaften mir nicht zusagen, oder nicht in unser Leben passen? Auch ist es mir wichtig dass mir die Optik zusagt. Viele halten das für nebensächlich. Ich halt nicht.

    Ich finde Welpen süß und putzig. Ich hatte bisher einen. Meine erste DSH Hündin als Ersthund. Die Folgehunde waren Tierschutzhunde und kamen mit 12-36Monaten zu mir, auch der DSH Rüde. Keine (für mich, aber klar, bei Gebrauchshunden aus xter Hand gibts schonmal Baustellen) erwähnenswerten Probleme, aber ich hatte beim ersten TSH auch schon > 10Jahre Hundehaltererfahrung.

    Generell kann ich erst nach der Pubertät so richtig was mit Hunden anfangen. Aber wenn hier nochmal ein Hund einzieht, dann ein Welpe aus einer VDH Zucht. Einfach weil ich keine Lust mehr habe die Fehler anderer auszubügeln. Ich mache selbst genügend Fehler, das reicht mir. Zudem will ich Krankheiten und genetische bzw. rassespezifische Veranlagungen im negativen Sinne, nach besten Wissen und Gewissen vermeiden können.

    Ich fände es schade wenn dieser Thread in einer Pro/Contra Diskussion Züchter/Tierschutz ausartet. Jede „Quelle“ hat ihre Daseinsberechtigung und ich reagiere im Real Life inzwischen echt pissig, wenn mir jemand den vierten Tierschutzhund schmackhaft machen will, und meinen Wunsch nach einem Hund vom Züchter somit nicht respektiert.

    Einem befreundeten Paar, das seine 10Monate alte Hündin gerade an Reisen im Bulli gewöhnt hat, ging es ähnlich. Inzwischen fährt die Kleine ganz passabel mit.

    Sie war anfangs unheimlich gestresst, hat gespeichelt wie verrückt und Fell abgeworfen dass es für einen zweiten Hund reicht. Zwar hatten sie keinen Zeitdruck, so wie ihr, aber bei ihrer Hündin hat die Tatsache, dass sie während der Fahrt rausschauen kann, die Probleme praktisch von jetzt auf gleich behoben. Kombiniert mit Kurzstrecken zu Orten die für den Hund mit Fun verknüpft sind, hat dazu geführt dass die Kleine heute ohne Murren (aber auch ohne überschwengliche Freude) längere Strecken entspannt mitfährt.

    Die besagte Hündin hat jetzt so einen Hunde-Autositz (Beispiele, ich weiss nicht welches Produkt exakt):

    auf der Rückbank. Hund durch Geschirr und Anschnallgurt gesichert. Unter dem Hunde-Autositz, also auf dem eigentichen Sitz, liegt noch eine 10cm dicke Styroporplatte, weil sie sonst nicht rausschauen kann - zu lütt.

    PS. nicht böse gemeint, aber dass sie überhaupt rumlaufen kann im Wohnmobil geht gar nicht. Bitte sichert sie zumindest mit Geschirr und Anschnaller.

    @SophieCat
    Ja...hast Du und Danke dafür....aber es ist ein Hund und Du weißt genau wie ich das Hund nicht = Hund ist. Sei mir nicht sauer aber ich würde meine Entscheidung ungern auf einen einzigen Vergleich treffen.
    Hunde sind nun mal auch bei Rassengleichheit nicht gleich. Nur als Beispiel aus eigener Erfahrung....Nach dem mein Cousin meinen Rotti gesehen hatte...fand er ihn so Toll das er sich auch einen Anschaffte......Die Unterschiede trotz gleicher Rasse hätten nicht größer sein können. Und ich würde mich jetzt sicher nicht als Hundeflüsterer bezeichnen.....es lag wahrscheinlich wirklich am Hund selbst das er ständig was kaputt machte übungen oder training abzulehnen schien....Der brauchte einfach wirklich eine strenge Hand was unserem nicht der Fall war. Man sollte das einfach nicht pauschalisieren. Der eine hatts...der andere brauchts ;)

    Zum einen sind es ZWEI Hunde, einmal SL und einmal AL und bei Deiner Geisteshaltung frage ich mich ernsthaft warum Du überhaupt fragst. Du beschwerst Dich dass keiner konkret von AL und SL Labradoren berichtet, und wenn es jemand tut (im übrigen nicht nur ich) kommt ein „einer ist keiner“? Das nenne ich mal dreist.


    Hätte es begrüßt wenn sich Leute gemeldet hätten die diese Hunde haben und aus eigener Efahrung berichtet hätten wie die Erziehung lief....wo Probleme oder unterschiede im gegensatz zum normalen Labrador liegen etc.
    Aber es hat ja auch keiner in erwägung gezogen das ich statt agility mit dem Hund auch dummyarbeit machen könnte.....Ehrlich gesagt fühl ich mich hier ehrer angefeindet als beraten.

    äh ich habe dich gefragt und du hast verneint

    Und ich habe Dir von Erfahrungswerten von SL und AL Labradore berichtet. Mit Fotos.

    Von daher, vôllig daneben Dein Vorwurf

    @SophieCat
    Ich stelle mir das generell SEHR SCHWER vor den Jagdtrieb unter kontrolle zu bekommen.....das war etwas was ich bei meinem Münsterländer irgendwann aufgegeben habe. Der höhrte super....aber wenn in unmittelbarer nähe ein Kanickel vorbei lief...wars vorbei..keine Chance....das hat sie bis in hohe alter beibehalten...und ichs nicht raus bekommen.

    Kauft euch keine Jagdhunde, wenn ihr den Jagdtrieb "raus bekommen wollt"!!

    Edit

    Ich denke er meint „unter Kontrolle bekommen“ ?

    Nur mal als Beispiel dass ein "normaler" Labrador nicht zwingend "plump" vom Erscheinungsbild sein muss.

    Dieses Mädchen ist Fremdhunden gegenüber freundlich aber zurückhaltend, Menschen gegenüber freundlich aber zurückhaltend (ok es sei denn sie wird direkt angesprochen, dann ist Party), aber ich kenne sie seit sie 9Monate alt ist und sie ist kein Labrador wie ihn mir typischerweise vorgestellt habe (hatte vorher keine Berührungspunkte mit Labradoren die nicht aus der AL sind, nur Vorurteile).

    Inzwischen ist sie 2,5 Jahre und macht alles mit! Leider ist sie nicht ausgelastet genug, weil sie in einer Familie mit zwei Kindern etwas zu kurz kommt. Aber sie macht wirklich alles mit. Wir hatten sie mit in Kroatien - meine Güte was haben wir alles mit ihr unternommen. Einfach mit rauf aufs SUP und aufs Meer, klettern, wandern, Fährte legen, einfach nur Begleithund, Wachhund (oh ja und wie sie wacht), sie erfüllt wirklich viele Rollen. Sie ist absolut begeisterungsfähig und bei allem sofort dabei. Sehr gelehrig und aufmerksam. Aber wir können auch mit ihr ins Restaurant und sie liegt 2std. unsichtbar unterm Tisch, egal wie nahe ihr z.B. ein anderer Hund oder Kind kommt. Sie steht nicht einmal auf.

    Aber starker Jagdtrieb! Da niemand entsprechend mit ihr arbeitet, kann sie in nur sehr überschaubaren Umfeld frei laufen. Bei mir kommt sie gar nicht von der Schleppleine.

    Meine Schwäger mit der AL Labbi-Hündin sagt übrigens, der Jagdtrieb ihrer Hündin wird ausschliesslich über viel, viel, viel zielgerichtetes Training unter Kontrolle gebracht. Eine wirklich gut ausgebildete Hündin. Aber wenn meine Schwägerin unaufmerksam ist, wäre sie trotzdem weg.

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