Beiträge von SavoirVivre

    Ich würde da nichts weiter machen. Das würde ich verbuchen unter "dumm gelaufen".

    Ihr habt ja grundsätzlich alles richtig gemacht. Kontrollierte Annährung an der Leine. Dann gemeinsames abmachen > Spiel > Das Spiel ist gekippt > der Collie war nicht abrufbar und Du hast Dich entschieden einzugreifen und warst scheinbar schneller als die Bekannte. Aufgrund Deines aktiven Eingreifens hat der Collie nach Dir geschnappt/Deinen Arm gepackt.

    Ich könnte eine Menge Hunde aufzählen die sich nicht von "Fremden" maßregeln lassen und es hat seine Gründe warum man "auf eigenes Risiko" mit einem Körperteil zwischen zwei Hunde geht. Ich hätte es an Deiner Stelle auch getan, aber so wie es ausgegangen ist, hätte ich es dabei belassen.

    Ich sehe keinen groben Fehler bei irgendjemanden. Deine Bekannte hätte mehr auf Zack sein können, aber vielleicht hätte es auch schon gereicht wenn Du sie aktiv aufgefordert hättest ihren Hund das sofort wegzuholen.

    Liebe Sophie, danke für deine Antwort. Ja, das d habe ich auch gedacht: Ich hätte sie aktiver auffordern sollen. Irgendwie war ich da schon auch etwas überfordert. Habt ihr mir denn Tipps, wie ich solche Situationen in Zukunft vermeiden kann? Nicht mehr dazwischengehen ist ja auch keine Option...

    Immer den anderen Halter direkt ansprechen und klar dazu auffordern den jeweils eigenen Hund einzusammeln.

    Und wenn man eingreift, dann immer nach Absprache und beide gleichzeitig :-).

    Oftmals reicht es aber wenn beide Halter in verschiedene Richtungen wegrennen und dabei ihre Hunde fröhlich energisch rufen. So habe ich locker 80% der Prollereien die kurz vorm kippen in Raufereien aufgelöst bekommen. Und wir reden hier von schweren Jungs ;-)

    Ich würde da nichts weiter machen. Das würde ich verbuchen unter "dumm gelaufen".

    Ihr habt ja grundsätzlich alles richtig gemacht. Kontrollierte Annährung an der Leine. Dann gemeinsames abmachen > Spiel > Das Spiel ist gekippt > der Collie war nicht abrufbar und Du hast Dich entschieden einzugreifen und warst scheinbar schneller als die Bekannte. Aufgrund Deines aktiven Eingreifens hat der Collie nach Dir geschnappt/Deinen Arm gepackt.

    Ich könnte eine Menge Hunde aufzählen die sich nicht von "Fremden" maßregeln lassen und es hat seine Gründe warum man "auf eigenes Risiko" mit einem Körperteil zwischen zwei Hunde geht. Ich hätte es an Deiner Stelle auch getan, aber so wie es ausgegangen ist, hätte ich es dabei belassen.

    Ich sehe keinen groben Fehler bei irgendjemanden. Deine Bekannte hätte mehr auf Zack sein können, aber vielleicht hätte es auch schon gereicht wenn Du sie aktiv aufgefordert hättest ihren Hund das sofort wegzuholen.

    @Yuna00

    Mal eine ernsthafte Frage. Warum sollte die Halterin des Yorkie auf eine Anzeige verzichten wenn Du bei ihr so reagierst wie hier?

    - Du versuchst ihr eine Mitschuld zuzuschieben

    - Du siehst nicht ein dass Yuna mit Leine gesichert werden muss

    - Du siehst nicht ein dass Du professionelle Hilfe brauchst

    - Du siehst nicht ein dass Du die gesamte Situation falsch eingeschätzt hast und falsch reagiert hast (nämlich gar nicht)

    - Du versuchst alles zu verharmlosen

    Wenn die Yorkie Halterin einfach nur verhindern will, dass einem anderen Hund das passiert was Yuna ihrem Yorkie angetan hat, was soll sie denn tun anstelle Dich anzuzeigen? Darauf hoffen dass Du ohne jegliche Konsequenzen die o.g. Punkte umsetzt/einsiehst? Du hast doch ganz klar gesagt dass du das nicht vorhast, weil Du es als ungerechte Strafe für Yuna empfindest.

    Also, was soll die Yorkie Halterin Deiner Meinung nach tun? Deine Entschuldigung akzeptieren und Dich einfach so Deines Weges ziehen lassen? Und das während ihr Hund womöglich stirbt, durch Verletzungen die Dein Hund verursacht hat?

    Und noch eine Frage. Hast Du eine Haftpflichtversicherung für Yuna? Denn die Kosten die da anrollen werden wirklich hoch sein.

    Es geht nicht um Mutwilligkeit. Es geht darum, dass Du nicht willens bist die volle Verantwortung zu übernehmen.

    Ich habe gerade die Vermutung, dass die TE nicht die finanziellen Mittel für einen Hundetrainer hat.

    Wenn dem so ist kann ich Dir nur raten in den sauren Apfel zu beißen, mit Deinen Eltern in aller Ruhe über das zu sprechen was passiert und Dir Geld zu leihen. Es müssen nicht zwangsläufig Einzelstunden sein wenn dies finanziell nicht machbar ist. Aber auf jeden Fall sollte Dir jemand professionelles (am Besten jemand der Erfahrung mit Hütehunden hat) regelmässig Hilfestellung geben. Das kann auch im Rahmen von kleinen Gruppen stattfinden.

    Vieles kannst Du Dir auch anlesen, oder durch den persönlichen Austausch mit erfahrenen Hundehaltern lernen. So habe ich als Teenager gelernt. Ich war ständig mit erfahrenen Gebrauchshundhaltern unterwegs und auf dem Platz. Mein erster Hund war eine DSHündin und mit allen Veranlagungen eines DSH. Ich hätte es ohne fremde Hilfe nicht geschafft sie ein Hundeleben lang unauffällig durch die Gesellschaft zu führen.

    Phonhaus

    Eigentlich war alles was ich wollte wissen ob mir mein Hund weggenommen werden kann wegen der sache oder welche konsequenzen es haben wird. Das hat pinkelpinscher beantwortet.

    Alles was ich jetzt will ist mich und meinen Hund zu verteidigen und mich rechtzufrrtigen weil ich nicht möchte das alle denken das Yuna böswillig kleine Hunde angreift und ich sie absichtlich andere verletzen lasse und allein schuld an der ganzen Sache bin.

    Wenn Du Deinem Hund helfen willst, dann musst Du Dein eigenes Verhalten reflektieren. Hier sagt keiner Dein Hund greift böswillig kleine Hunde an, denn Dein Hund hat keine Moralvorstellungen. Diese interpretierst Du gerade herein. Dein Hund ist ein Hund, ist ein Hund, ist ein Hund. Sie agiert und reagiert instinktgetrieben, gepaart mit genetischer Veranlagung. Sie braucht Deine Hilfe und Deine Führung und die hast Du ihr nicht gegeben, deswegen dieser tragische Unfall.

    Damit sowas zukünftig nicht wieder passiert, musst Du wissen was DU falsch gemacht hast. NICHT was die andere Hundehalterin falsch gemacht hat. In diesem Falle hätte es gereicht wenn nur Du richtig gehandelt hättest, um das zu verhindern. Das ist kein Vorwurf sondern eine Tatsache. Aber daran kannst Du arbeiten. Dir Wissen aneignen. Aber dies basiert auf Deiner Entscheidung zu akzeptieren dass Du wenig Ahnung hast, aber Dir einredest viel zu wissen - über Hunde.

    Leine, Maulkorb, Hundetrainer. Das ist der richtige Weg. Und es ist KEINE Strafe.

    Es ist tatsächlich nicht einfach, aber ich habe es mal bei einem Mali-Listenhund-Mix Hündin geschafft die meinen Spitz glasklar als Beute gejagt hat. Hätte ich nicht eingegriffen, wäre das sein Tod gewesen, davon bin ich bis heute überzeugt.

    Ich stelle nur mal die Vermutung in den Raum, dass du mehr Hundeerfahrung hast als die Dame, die ihren Yorkie mit dem BC des TE spielen ließ und ein nettes Schwätzchen währenddessen hielt.

    Andere HH mit denen ich regelmäßig Runden gehe sind auch durchaus in der Lage meinen Hund zurück zu rufen und ggf. auch abzubrechen falls etwas aus dem Ruder laufen sollte.

    Das sind aber auch HH, die ähnliche Kaliberchen führen ;) und noch dazu ist mein Hund ein Blümchen :sweet:

    Ich hatte schlichtweg Glück. Mehr nicht.

    Was ich damit sagen will ist, man muss es zumindest versuchen. Aber dafür muss man erstmal erkennen dass es kein Spiel (mehr) ist.

    Bei uns kam diese Hündin dazu, es war von vornherein kein Spiel und es ging alles blitzschnell.

    Ich hätte Yuna abrufen können. Der Rückruf funktioniert super sie kann in Wald und im Grünen frei laufen und kommt wenn ich sie rufe. Hätte die yorki besitzerin etwas gesagt hätte ich Yuna zurückgerufen! Ich gebe ihr allein nicht die Schuld aber finde das man schon aufpassen muss mit so kleinen Hunden.

    Ändert nichts an der Tatsache dass DEIN Hund den Yorkie schwer verletzt hat.

    Auch wenn Du es nicht begreifen willst. DU trägst die Verantwortung für Deinen Hund, die Halterin des Yorkie die Verantwortung für ihren Hund. Ihr BEIDE seid eurer Verantwortung nicht nachgekommen. Den Preis zahlen LEIDER eure Hunde.

    Der Yorkie womöglich mit seinem Leben.

    Yuna wahrscheinlich mit Leine und MK.

    Ich finde der Yorkie hat den höheren Preis für das Versagen seiner Halterin gezahlt als Yuna für Dein Versagen.

    Wieso nicht? Abbruch, Rückruf?

    Wieso muss man das laufen lassen, wenn man es nicht abbrechen kann.

    Die HH vom Yorkie? :skeptisch:

    Ich schrieb ja, dass die Gejagten eben häufig auch nicht mehr auf 'nen Rückruf reagieren oder ihnen der Weg abgeschnitten wird. Natürlich hätte sie das versuchen können aber wenn der BC kein Blümchen ist wird der sich aus Jagdverhalten wohl kaum von einem fremden Menschen abbrechen lassen ;)

    Es ist tatsächlich nicht einfach, aber ich habe es mal bei einem Mali-Listenhund-Mix Hündin geschafft die meinen Spitz glasklar als Beute gejagt hat. Hätte ich nicht eingegriffen, wäre das sein Tod gewesen, davon bin ich bis heute überzeugt.

    Gemeldet habe ich den Halter nur deswegen nicht weil er im Anschluss das Gespräch gesucht hat uns wirklich, wirklich konsequent mit der Hündin gearbeitet hat. Trainer, MK, Leine, etc.

    Nach 2Jahren konnte er mit in unserer damaligen Hundegruppe wandern gehen. Mit Argusaugen auf die Hündin, aber es hat gut geklappt.

    Ich finde einfach man muss die umstände beachten! Keiner konnte sehen oder wissen das der yorki plötzlich nicht mehr spielen wollte und Yuna dachte er wäre eine beute. Wenn Yuna jetzt mitten auf der strasse sich losgerissen hätte und einen Hund angefallen wäre würde ich verstehen das sie agressiv ist aber das ist sie nicht! Wäre der andere hund größer gewesen wäre vielleicht gar nix passiert ausser ein kratzer. Yuna wollte bestimmt nicht agressiv oder gefährlich beißen sie hat nicht wissen können das ein Schnapper schon reicht.

    Und was heißt Hunde die arbeitslos sind? Soll ich meinen Hund jetzt bei der Polizei annelden oder was? Welche hunde sind denn bitte nicht arbeitslos??? flying-paws

    Um es mal auf den Punkt zu bringen. Dein erbärmliches Gequatsche ist unerträglich. Ich hoffe der Mensch der Deine Rolle und Verhalten in diesem Drama beurteilen muss erkennt wie geistig unfähig Du bist einen Hund zu führen!