Beiträge von SavoirVivre

    Wir pusten im Winter die Wasserleitungen nach jedem Wochenende aus, damit sie nicht einfrieren und platzen. Das machen wir mit einem Luftballon und es dauert keine 5min. Vorher wird natürlich alles an Wasser abgelassen. Im Anschluss alle Wasserarmaturen auflassen (Strom aus!).

    Batterien bleiben dran, aber wir haben auch Solar auf dem Dach. Das reicht völlig für die Erhaltungsladung und erste Nacht freistehen, egal wie lange er stand.

    Aber sobald es geht sind wir wieder unterwegs an den Wochenenden.

    ich möchte Dir keine Illusionen nehmen, aber das tun wirklich die wenigsten Hunde. Selbst bei z.B. Gebrauchshundrassen, würde ein nicht kleiner Anteil den Rückzug antreten wenn es ernst wird. Am ehesten „dran bleiben“ würden Listenhunde, denn explizit dafür wurden sie u.a. „gezüchtet“.

    Also, von 50 Hunden die ich kenne, traue ich das vielleicht 5 zu.

    Das kann natürlich sein, ne Garantie gibts ja niemals. In den meisten Fällen würde vielleicht auch schon ein Grollen oder Fletschen reichen...

    Ok, das hingegen tun viele Hunde. Und klar, schon alleine wegen dem Lärm den sie dabei verursachen, hilft es in kritischen Situationen oftmals.

    Und weils grad so schön passt, als hätte mans bestellt:

    Mein Hund bellt plötzlich alle Menschen an und lässt sich kaum beruhigen

    Das ist nämich das, was sehr schnell dabei raus kommt, wenn einem der Hund in der Beschützerrolle zu sehr oder zur falschen Zeit gefällt. Das kann dann gehörig in den Graben gehen.

    Nochmal ganz kurz, weil es irgendwie so rüberkommt als wollte ich eine kleine Bestie oder einen Hund mit großem Hang zur Selbstständigkeit ^^ - ich möchte einen Hund, dem täglich zwei Stunden Rad nix ausmachen und der mich im Ernstfall(!) verteidigen kann. Nicht einen, der immer mit hochgekrämpelten Ärmel rumläuft, so einen hab ich schon. Ich möchte einen ruhigen Hund ohne Nervosität, der aber, bevor mich jemand erwürgt, eingreifen würde. Und wie ich das hier so lese, gibt es viele solcher Hunde - grundfreundliche Tiere, die aber ihre Menschen im Fall der Fälle beschützen. ;)

    ich möchte Dir keine Illusionen nehmen, aber das tun wirklich die wenigsten Hunde. Selbst bei z.B. Gebrauchshundrassen, würde ein nicht kleiner Anteil den Rückzug antreten wenn es ernst wird. Am ehesten „dran bleiben“ würden Listenhunde, denn explizit dafür wurden sie u.a. „gezüchtet“.

    Also, von 50 Hunden die ich kenne, traue ich das vielleicht 5 zu.

    Also ich könnte Stories erzählen, die mir selbst schon passiert sind. Allesamt auf Feldwegen, Waldwegen und abgelegenen Orten, die nicht gänzlich menschenleer sind, aber ab einer bestimmten Uhrzeit oder gewissen Zweispannen jedoch sehr selten jemand vorbei kommt.

    Zugegebenermaßen passierten all diese "Zwischenfälle" zwischen 1992 - 2005 und danach gabs keinen ähnlich gelagerten Vorfall mehr, aber diese fünf(!) reichen mir auch fürs Leben.

    Lass mich überlegen..

    Die beiden nackten Männer (zwei verschiedene, zu verschiedenen Zeiten, an verschiedenen Orten) sind mir 1995 und 1997 im Wald vors Pferd gesprungen.

    1995 hielt ein Auto neben einer Freundin und mir auf einem Feldweg. Der Fahrer fragte nach dem Weg nach X und wollte dass wir bei ihm mitfahren um ihn diesen zu zeigen. Bei Verneinung packte er meine Freundin, die sich zu ihm reingebeugt hatte um ihn besser zu verstehen. Ich habe sie schreiend von der anderen Seite wieder rausgezogen. Mein damaliger Sittinghund (Bobby, Labrador-AmStaff-Mix) ist fletschend fast ins Auto gesprungen, da erst hat er losgelassen.

    1999 war der körperliche Übergriff auf meine Freundin, in meinem Beisein, Dämmerung kurz vor Finsternis in der Feldmark. Unsere Hunde haben Schlimmeres verhindert, durch ihr bloßes Auftauchen. Der Typ hatte die freilaufenden Hunde vorher nicht gesehen.

    2002 wurde ich mit einer Freundin von einer Gruppe Rechtsradikaler in einem menschenleeren Park (haben sich da zum saufen getroffen) eingekesselt, die sich sehr bedrohlich verhalten haben, trotz unserer Hunde. Aufgelöst wurde das durch die Hundegruppe (nur DSH, Rottweiler und Dobermänner, da vom Gebrauchshundverein) mit der wir jeden Abend verabredet waren, die ankam.

    2005 gab es eine sexuelle Blästigung bei meinem damaligen Pensionsstall, beim Pferde von einer etwas entlegeneren Weide holen.

    Alle "Zwischenfälle" waren in der Dämmerung bzw. in der Dunkelheit und alle passierten im Herbst/Winter. Ja auch die nackten Männer haben sich die kalte Jahreszeit für ihr Hobby ausgesucht.

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    Auch in der Stadt und in gut frequenzierten Orten sind mir schon "Zwischenfälle" passiert, aber ich habe mich trotzdem sicher gefühlt, da viele Menschen um mich herum die auch aktiv eingegriffen haben.

    Wovor habt ihr denn im Wald alle Angst? Problematisch wird es doch eigentlich erst dort, wo man Menschen begegnen könnte..

    Tja, wenn Angst rational und greifbar wäre, könnte ich Dir diese Frage auch beantworten.

    Nein, Ängste sind oftmals irrational und obwohl man das selbst weiß, hilft es oftmals nicht.

    Wobei Angst auch ein großes Wort ist. Bei mir ist es eher Unbehagen und Gruseln.

    Und während meiner Zeit als Reiterin ist mir gleich zweimal ein nackter Mann in dem Weg gesprungen. Und einmal hat uns einer in der Feldmark aufgelauert und meine Freundin gepackt.. nur hatte sie ihren Dobermann und ich meine Schäferhündin dabei.. da hat er es sich doch glatt anders überlegt. Komisch

    Keiner meiner Hunde war zu meinem Schutz da, aber jeder meiner Hunde hat wehrhaft gewirkt. Und alle hatten/haben schon rassebedingt Wach- und Schutztrieb. Ok ausgenommen der 8kg PlüschbombenSpitz. Der konnte dafür laut :ugly:.

    Auch unser nächste Hund wird > 30kg haben und durch reine Optik eine gewisse Sicherheit vermitteln. Das war uns bei der Rassewahl wichtig, auch weil ich ein Schisser bin, insbesondere alleine zuhause oder alleine im Wohnmobil.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, mit einem DSH oder halt dem Typen auf meinem Profilbild, wird man tendenziell nicht als GelegenheitsOpfer betrachtet.

    Zum aktiven schützen oder verteidigen wird es aber auch weiterhin nicht kommen, wenn ich es irgendwie verhindern kann.

    Der ist ja den ganzen Tag mit Fressen beschäftigt, so oft wie er gefüttert wird.

    Ich persönlich füttere ab 8 Wochen 3x täglich.

    Wenn er eh nicht gut frisst, würde ich auf 3x umstellen.

    Der ist ja den ganzen Tag mit Fressen beschäftigt, so oft wie er gefüttert wird.

    Das ist mir auch aufgefallen. Wenn der so oft Futter bekommt, dann kann der Hund und die Verdauung ja gar keine Ruhe finden. Ich füttere Welpen grundsätzlich nie mehr als drei Mal und gehe sogar recht schnell auf zwei Mal über, weil ich einen ordentlich Teil als Belohnung für z. B. Leinenführigkeit aus der Hand verfüttere. Konkret: Das ist die Menge der dritten Mahlzeit.

    Ich wollte gerade die Welpenerfahrenen hier fragen wie oft man einen Welpen füttert. Bei 5x/Tag hab ich auch erstmal irritiert geschaut.

    Ich merke schon, wenn hier mal wieder ein Welpe einzieht, kann ich wieder bei Null anfangen. Null für gefühlt Null Plan und Null Ahnung.

    Also 3x/Tag wäre die Empfehlung ja?

    Candy7 Mein Kleiner ist ja echt dumm wie Brot, aber der merkt sich jeden der ihn durchgeknuddelt hat.

    Was zu lustigen Situationen führt wenn er mich plötzlich zu wildfremden Menschen ziehen will, wir Menschen uns völlig verwirrt angucken und dann bei denen der Groschen fällt "Ach wart mal, du bist doch der Süße! Ja dich hab ich ja ewig nicht mehr gesehen!"

    Ja, vor 3 Jahren einmal, ein einziges Mal getroffen und begeistert den kleinen Hund gestreichelt, sowas merkt sich mein Hund.

    Von wegen dumm...

    Das Blümchen hat halt Inselbegabungen.:herzen1:

    Das ist irgendwie ein sehr pädagogisch anmutendes Wort.. oder psychologisch? :lol:

    Und ich könnte mich immer wieder wegschmeissen vor Lachen wenn Aoleon von ihrem Lütten schreibt :lachtot: