Beiträge von SavoirVivre

    Also wir fahren einen stinknormalen Fiat Ducato 6,40m auf light Chassis.

    30.000km durch diverse Länder, plattes Land und Serpentinen hoch und runter.

    Wir empfinden das Fahrwerk ab Werk als sehr angenehm und ausreichend komfortabel. Keine Veranlassung für eine Luftfederung.

    Ok, vllt ist meiner schon ein bisschen ausgelutscht vom Fahrwerk? Keine Ahnung, habe ja keinen Vergleich. Als ich ihn gekauft habe konnte man nicht schneller als 80 fahren, ohne von der Straße zu fliegen. Habe einen Satz neue Reifen gekauft, weil die von 2006 waren und mein Schrauber meinte war ganz gut, die alten waren quasi dreieckig. Seitdem ist es kein Vergleich mehr. Ich fahre ihn auch durchaus 130, aber das ist alles nur nicht gechillt. Aber man darf ja denke ich auch keine Straßenlage wie vom PKW erwarten. Fahre ansonsten Volvo und der hat ne extreme Spurtreue, aber das kann man ja nunmal nicht vergleichen. Aber wenn man mit ner Luftfederung da was rausholen kann würde mich das schon interessieren.

    Er ist von 2003, ich weiß ja auch nix über seine "Vorgeschichte".

    Hm.. könnte sein. Unser ist von 2019, als Neuwagen mit 0km gekauft, und macht einfach nur Spaß.

    Wir haben jetzt länger überlegt ob wir ihn gegen ein neues 2021Modell austauschen, sind aber so zufrieden dass wir ihn behalten. Dafür steht fest dass wir zu Niesmann+Bischoff wechseln, wenn wir uns in 2-3 Jahren vergrößern sollten. Und dann soll es der iSmove werden. Der ist nur 60cm länger und 20cm breiter. Ist zwar etwas teurer, aber da wir nicht vorhaben eine Immobilie zu kaufen und zudem 4-5Monate im Jahr auf Reisen sein wollen, macht es Sinn für uns.

    Was bei uns gut funktioniert hat, ist selbst rauszugehen und den Besuch unten abholen, und dann gemeinsam in die Wohnung. Da wurde der Besuch entweder ignoriert weil ich erst befreut werden musste (war schliesslich 2min weg :headbash:) oder der Besuch wurde gleich mit befreut.

    Befreut bedeutet Herr Hund wackelt am Ganzen Körper, aber alle 4Pfoten bleiben auf dem Boden. Und er wird trotz Wackeldackeltanz ignoriert um ihn nicht unnötig zu pushen. Sobald Ruhe einkehrt, ca. 10-15Sek. später, wird Herr Hund gelobt und auf seinem Platz geschickt und dort nochmal gelobt.

    Der Besuch ignoriert den Hund! Tutti kompletti. Nach paar Minuten Ruhe darf Herr Hund gesittet Kontakt aufnehmen aber nicht aufdringlich werden. Danach ist in der Regel alles fein. Dann muss ich nur aufpassen dass der 38kg Hund nicht ständig betüddelt werden will vom Besuch, denn das kann durchaus noch kippen wenn Besuch nicht merkt ab wann Herr Hund fiddelt.

    Und was strikt unterbunden wird ist dass Herr Hund den Besuch „bewacht“. Also nichts mit nicht aus den Augen lassen.

    Lieber @Dave85 ich würde vorschlagen du lässt die letzten 30Seiten hier einfacher mal sacken. Vielleicht zeigst Du sie auch aktiv deiner Frau und ihr bereitet euch zusammen mental auf den Trainerbesuch am Freitag vor.

    Hast Du diesmal sichergestellt dass es ein Trainer mit Gebrauchshunderfahrung ist?

    Und den Olaf (ich finde den Namen super) soweit möglich in Ruhe lassen. Mit Deinem Dominanzgehabe kannst du z.b. sofort aufhören. Das wird nicht schaden sondern Druck rausnehmen.

    Ich bin sehr froh dass Du den Weg zur Trainerin doch so rasch und direkt gegangen bist :gut:. Jetzt gilt es es schwere und zukunftsweisende Entscheidung zu treffen, denn Zeus hat hoffentlich noch 10Jahre vor sich.

    Eine Frage/Bitte. Magst Du (gerne per PN) die Trainerin verraten? Oberflächlich betrachtet klingt sie gut und ich habe gerne Trainer für verhaltensauffällige Gebrauchshunde in meinem Telefonbüchlein.

    Erst Trainer damit die Kommunikation zwischen Halter und Hund korrigiert wird. Allein das ist schon ein längerer Weg.

    Und parallel, aber erst wenn ein besseres Miteinander mit dem Hund erarbeitet wurde, würde ich im Verein vorstellig werden - ruhig verschiedene - und bei dem der am ehesten zusagt eintreten.

    UO und Fährtenarbeit kann man nach ca. 1Jahr ganz gut ohne Vereinsbesuch machen. Wenn man bei Null anfängt, also auch Basiswissen zur Gattung Hund fehlt, dann kann es auch länger dauern bevor ich da gänzlich selbstständig rumdoktern würde. Ich war damals als Ersthundhalterin ca. 5Jahre im Verein. Und habe ein Dutzend Jahre später nochmal ein Jahr reingeschnuppert.

    Alternativ finde ich kann man auch gänzlich auf Vereinsarbeit verzichten wenn man dafür regelmäßig mit einem Trainer arbeitet. Gruppenstunden bei einem erfahrenen Trainer reichen dann auch. Nur gänzlich unbegleitet würde ich das an eurer Stelle nicht machen, da euch schlichtweg Wissen und Erfahrung fehlt.

    Er ruht in diesen Momenten ja nicht wirklich. Meistens läuft es so, dass ich die Leine hole und er absichtlich in die Box läuft um nicht rausgehen zu müssen. Für mich war das bis jetzt immer klar ein Machtkampf und eine Art Provokation.

    Für mich ist das ein Anzeichen von Unwohlsein oder gar Schmerzen

    Und ich sage ja nicht, dass er nicht zur Ruhe kommt. Wir haben nur verabsäumt zu kontrollieren, dass wir ihn aus gewissen Situationen rausnehmen, weil wir dachten, dass er sowieso freiwillig geht, wenn er keinen Bock mehr hat, wie eben unser vorheriger Hund.

    Eine wichtige Erkenntnis. Bedenke aber dass er auch das ruhen jetzt erst lernen muss.

    Naja, wenn Fenjali damit klarkommt, sehe ich darin kein Problem. Für den Boxer ist es garantiert schöner und auf Dauer gesünder, als zu wenig Bewegung, und auch dem passt er sich (leider) oft an.

    Wenn der Hund aber verhaltensauffällig wird sobald weniger Programm angesagt wird, finde ich es schon bedenklich. Das ist ja keine Kritik, natürlich sollte es jeder so machen wie er kann und mag, aber wir teilen hier ja Erkenntnisse und Erfahrungen im wohlgesonnenen Sinne :smile:

    Ich verstehe jeden Gebrauchshundverein der sagt er hat die Nase voll von Haltern, die nur /erst kommen wenn der Hund bereits negativ auffällig geworden ist.

    Sich ohne Plan und Wissen einen Gebrauchshund holen.. nunja.. da setze ich mich mal auf die Finger. Das passiert einfach so vielen, dass es müßig ist darauf einzugehen. Wichtiger ist eine lösungsorientiere Herangehensweise ab sofort.

    Ich würde mich zackig nach einem HundeTrainer umschauen, der versiert ist im Training mit Gebrauchshunden.

    Definitiv paar Einzelstunden vor Ort bei euch und im Anschluss würde ich mich beim Verein vorstellen mit dem Hund, um ihn rassegerecht zu beschäftigen - nicht weil der Verein eure Probleme löst. Aber genau genommen geht das ein ganzes stückweit Hand in Hand.

    Weißt Du was fair wäre? Fair wäre sich sofort mit den rassebedingten Bedürfnissen eures Hundes auseinanderzusetzen und sich die Zeit zu nehmen (ja, auch wenn das bedeutet dass andere Dinge erstmal zurück gestellt werden müssen) Versäumnisse nachzuholen.

    Um es mal ganz klar zu sagen, ihr habt so einiges versäumt und einiges verbockt. Es liegt in eurer Verantwortung endlich damit anzufangen euren Hund fair zu behandeln.

    Und den Maulkorb sehe ich als muss. Zum Schutz aller Beteiligten. Ebenso die Vorstellung beim Tierarzt. Denn dieses Verhalten ist definitiv nicht normal für einen jungen Schäferhund. Mit 3 auf HD zu röntgen ist zu spät. Das macht man mit 12-14Monaten.

    Ach ja, ich würde zuhause ein leichtes Geschirr drauf machen und eine schlaufenlose Hausleine dran.