Beiträge von SavoirVivre

    Der Dalmatiner wurde schon ja schon genannt. Meiner wäre für das was du mit dem Hund vorhast definitiv geeignet.

    Wenn er nicht gefragt ist, egal bei was legt er sich hin und gibt Ruhe. Sieht er das jetzt quasi Hundezeit ist, gibt er alles. Sie sind lauffreudig und ihnen wird eine besondere Beziehung zu Pferden nachgesagt. Was ich auch bei meinem bestätigen kann. Ich reite zwar nicht, aber wir sind oft in der Nähe eines pferdehofes und Jack findet jedes einzelne total super. Jagdtrieb hat er kaum bis gar nicht. Er ist sehr gelassen und ruhig und für jeden Quatsch zu haben.

    Also ich kann nur sagen Daumen hoch für einen Punktehund.?

    Eine Frage, da ich mich selbst für den Dalmatiner interessiere als nächsten Hund (nebst Boxer in der engen Auswahl). Wie ist der will to please bei Deinem Dalmatiner? Eher eigenständig oder mehr will to please vorhanden?

    <-------- Mein Sharinghund, der Typ auf dem Profilfoto, hat die fast identischen Verhaltensweisen gezeigt wie Dein Dobermann.

    Er kam mit 12Monaten aus einem polnischen Shelter zu seiner Halterin. Angefangen hat seine Neigung nach vorne zu gehen und alles mit Gebrüll und Zähnen zu lösen mit ca. 14Monaten. Seine Halterin hatte vorher nur eine sanfte und zurückhaltende Boxerhündin und war schlichtweg überfordert mit ihm. Mit 20Monaten war er praktisch ausser Rand und Band.

    Als er ca. 25Monate alt war, kam ich dann als feste Sharingpartnerin dazu. Ich hatte zu dem Zeitpunkt 22Jahre Hundehaltererfahrung hinter mir, mit Gebrauchshunden (DSH), und mir war Wach- und Schutztrieb nicht unbekannt :hust:. Trotzdem habe ich mit ihm 6 Einzelstunden bei zwei Hundetrainern genommen, sowie ein Dutzend Gruppenstunden. Einfach damit jemand professionelles mal darauf schaut, eine Einschätzung abgibt, und mir konkrete Tipps für den Alltag.

    Was ich sagen will, selbst erfahrene Gebrauchshundhalter lassen sich helfen. Das Potenzial dass aus ihm ein gefährlicher Hund wird war einfach da, und bei dem Kaliber kann man Eventualitäten nicht einfach ausser Acht lassen. Er wurde ein halbes Jahr lang von mir generell (aber nicht ausnahmslos) mit 2m Leine, kurzer Schleppeleine und MK geführt, obwohl er wirklich gut im Gehorsam stand. Einfach weil ich diese Sicherheit brauchte um ihm Sicherheit zu vermitteln.

    Heute ist er 8,5 und wir haben es bis heute nicht geschafft aus ihm einen gänzlich unauffälligen Hund zu machen. Das war aber auch nicht das Ziel. Ein Ziel muss realistisch und erreichbar sein, und das lautete einen gut im Gehorsam stehenden Hund der sich auch in kritischen Situationen zuverlässig abrufen lässt und keine eigenmächtigen Entscheidungen trifft, die ich nicht innerhalb von wenigen Sekunden abbrechen kann (und glaub mir, auch 3sek. können seeeehr lang sein).

    Mein Tipps, auch wenn sie extrem klingen (so von einem resoluten Hundetrainer gelernt der mit "gefährlichen" (behördlich deklariert) Hunden arbeitet):

    - mach Dir klar was für ein Potenzial Dein Hund hat und damit meine ich das Zerstörungspotenzial

    - mach Dir klar dass Dein Hund im Prinzip eine geladene Waffe ist und Du weder einen Waffenschein hast, noch eine Ahnung was für einen Schaden sein Kaliber anrichten kann. Sichere die Waffe damit sich nicht versehentlichein Schuss löst!

    - Dein Hund nicht böse ist, sondern entwickelt sich rassetypisch, aber die unwissende Gesellschaft um Dich herum kann das aus Unwissenheit anders sehen

    - Du bist soweit dass Du professionelle Hilfe annimmst, mach Dir aber klar dass vor euch ein Marathon liegt, kein Sprint!

    - freunde Dich mit einem MK an

    Alles Gute für euch. Es ist ein langer Weg, aber absolut machbar mit der richtigen Einstellung. DEINER richtigen Einstellung. Einen Dobermann (Gebrauchshund) zu führen ist kein Hexenwerk. Ich habe auch mit einer DSHündin angefangen. Aber wenn man selbst keine Ahnung hat, muss man sich helfen lassen und durchhalten. Das ist man seinem Hund und seinem Umfeld schuldig!

    Hm, also ich habe ja auch knappe 20Jahre Stalljahre hinter mir, aber Hunde der FCI Gruppe 9 sind mir da ehrlich gesagt nicht begegnet. Zumindest nicht regelmäßig, vielleicht mal als Besuchshund. Ok, Ausnahme war ein Boston Terrier. Der war regelmäßig da.

    Keine Ahnung warum. Vielleicht doch zu „zart“ die 9er. Habe ich mir tatsächlich noch nie Gedanken drüber gemacht.

    Ich sehe nach wie vor ein Dalmatinermädchen =)

    Das ist kein Mensch der Fehler macht, der hat es schon faustdick hinter den Ohren. Deswegen gehe ich absolut nicht davon aus, dass er sich da in der Gesamtrechnung um mehrere Tausend Euro verrechnet hat. (Die Aufstellung ist ja dabei)

    Und ich bin sonst immer für Im-Zweifel-für-den-Angeklagten, bei ihm nicht.

    Dann lohnt sich das Eintreten im Mieterschutzverein auf jeden Fall!

    Wir haben auch einen Verteilerschlüssel nach qm. Also alles was nicht durch individuelle Zähler gemessen wird. Und eine sehr detaillierte Aufschlüsselung aller abzurechnender Positionen wird selbstverständlich immer mit zur Verfügung gestellt. Auch Einblick in Originalrechnungen sind problemlos möglich.

    Mittelspitz hatte ich selbst. Mein erster und einziger kleiner Hund den ich je an meiner Seite hatte. Er ist nach der Trennung von meinem Ex-Freund bei ihm geblieben und ich weine ihm heute noch hinterher (also dem Hund, nicht dem Ex). Aber so praktisch und handlich seine 8kg auch waren, und sogar sein Plüschfell war wahnsinnig pflegeleicht und selbstreinigend (nur regelmässiges bürsten und Pfötchen waschen), er hatte ordentlich Wachtrieb. Kein anderer meiner Hunde hat so fleissig gemeldet wie das kleine Kerlchen. Nicht witzig in einer Mietwohnung im Mehrfamilienhaus. Das melden gehört halt mit zu den Rasseeigenschaften. Selbst auf ein minimum "runter erzogen" ist es noch noch immer viel. Und in einem Laden mit Publikumsverkehr.. schwer vorstellbar für mich.

    Ich würde an dieser Stelle gerne noch den Dalmatiner ins Spiel bringen. Eine Hündin hat da z.B. eine schöne Größe. Natürlich nicht vergleichbar mit einem Malteser, wir reden hier schon von einem mittelgrossen Hund, aber ich finde 16-24kg durchaus im Rahmen. Aktiv, ja - aber gut durch körperliche Arbeit auslastbar. Und durch einen gut durchmischten Alltag, den die TE ja hat, ist da ja auch durchaus etwas für den Kopf dabei. Zumal ja auch der Wille vorhanden ist aufzurüsten, wenn der Alltag nicht ausreicht. Freundlich bis neutral zu Fremden, aber nicht aufdringlich. So habe ich Dalmis kennengelernt.

    Das einzige was schwer einschätzbar ist beim Dalmi ist meines Wissens der Jagdtrieb. Da kann von bumms bis nix alles dabei sein. Ich kenne zwei Dalmis von früher aus dem Stall. Einfach nur grossartige Tiere.

    Zum Zwergschnauzer kann @Syrus bestimmt etwas erzählen.

    Ich dachte bisher naiverweise so ein Vermieter passt seine Nebenkostenvorauszahlung entsprechend an, damit dann nicht alle plötzlich dastehen und nachzahlen:???:

    Die Nebenkosten waren mit 100€ für 76qm gering, aber Strom und Gas gingen auch extra. Ich traue dem Vermieter halt keinen Zentimeter über den Weg, deshalb Versuche ich gerade erst mal Informationen zu finden :D

    Öhm ja, das hätte nicht aufgehen können und sehr viele Privatvermieter haben selbst keine Ahnung.

    Bei 76qm würde ich von ca. 200€ NK ausgehen, zzgl. Strom.