Wir schauen auch vlogs auf YT und ich bin bei FB in einigen Campinggruppen mit Hund.
Beiträge von SavoirVivre
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Ich bin zwar weit weg von Profi, aber...
Die Bumas gibt es jetzt auch in „beissfest. Trotzdem, ich würde MK aus Biothane nur auf abschnappende Hunde drauf machen. Also wenn Auslöser z.B. mangelnde Impulskontrolle mit Warnschnappen ist. Wenn der Hund beschädigend beißt, dann Metall-MK von Chic und Scharf.
Ich hatte 2x 14 Tage einen DSH Rüden einer Freundin als Urlaubshund in Betreuung, der (andere Hunde) wirklich beschädigen will, und der hat (nicht bei mir) einen Bumas zerlegt als er ausgerastet ist.
Nachteil beim Metall MK > ohne kurze Leine trotzdem nicht ungefährlich. Derselbe DSH hat aufgrund von Fahrlässigkeit eines anderen Halters, mit MK einem anderen DSH zwei Rippen gebrochen.
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Ihr habt den Hund wirklich, ohne den Aufenthalt sorgsam zu trainieren und positiv zu verknüpfen, einfach stundenlang in die Box gesperrt? Und ihr hattet in der derzeitigen Corona Situation „die Hütte voll“.
Mir fehlen schlicht und ergreifend die Worte. Einfach unfassbar!
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So, es ist Weihnachten. Seid lieb zueinander.
Ich Streu hier mal ein bißchen Glitzerstaub in den Thread

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Ich brauche keinen medizinischen Grund um etwas nicht gut zu finden und/oder es für meinen eigenen Hund nicht zu wollen.
Keine Sorge es ist mir Wurst wieviele Etagen dein Hund täglich steigt. Es ist nicht mein Bestreben Dich vom meiner Ansicht zu überzeugen.
Ne, aber du verurteilst deine Nachbarn, weil die ihren Welpen nicht tragen, obwohl du das doch für richtig hältst. Und gar keine Gründe dafür brauchst.
Und Kinder trägt man am besten auch bis mindestens 16 die Treppen hoch. Zwecks weicher Knochen und so. Und falls das Kind mal krank ist/einen Unfall hat, zieht man am besten gleich vorsorglich in eine behindertengerechte Wohnung, denn man weiß ja nie.

Nein ich verurteile nicht meine Nachbarn sondern diese eine Bekannte. Das ist ein großer Unterschied.
Und ja, ich finde es einfach schxxx einen 10Wochen alten Welpen, so alt war der nämlich als der einzog, 5-6x am Tag 3OG hoch- und runter klettern zu lassen. Von laufen war da nämlich noch keine Rede und ist es auch heute, mit 15Wochen noch nicht ansatzweise so dass ich das gutheiße. Raus musste der Lütte alle 2-3Stunden aber die paar anderen Male am Tag war die Halterin so gnädig ihn auch mal 1-2Stockwerke zu tragen. Zumindest ganz zu Anfang, als der Zwerg nach 1OG schlichtweg nicht mehr konnte oder wollte! Heute heißt es, dann dauerts halt länger. Soll ich diese Einstellung beklatschen? Nein, ich finde es ätzend und das wird sich hoffentlich nie ändern. Und ja, das weiss sie, ich bin in der Hinsicht durchaus direkt.
Mir scheint die Bedeutung von "Verhältnismässigkeit" scheint Dir völlig fremd zu sein. Gut zu wissen dass es für Dich in Ordnung ist einen Welpen, der gerade über eine Stufe schauen kann, diese enorme körperliche Anstrengung tagtäglich absolvieren zu lassen. Dir ist schon klar dass wir von täglich ca. 18Etagen sprechen. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Einstellung. Du musst meine ganz sicher nicht teilen und ich bin sehr froh dass ich nicht die Deine habe.
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Das positive, das ich mitbekomme ist, dass die Tierheime im Moment auch leerer werden. Zumindest Hunde, die kein riesiges Päckchen an Problemen mitbringen und für Ersthundehalter geeignet sind müssen nicht lange im Tierheim sitzen.
Als die Hundeschulen noch offen hatten hat mir eine Trainerin erzählt, dass die Welpengruppe aufgeteilt werden musste weil so viele neue Hundehalter mit Welpen in dem Kurs waren.
Die Frage ist, ab wann füllen sich die Tierheime wieder und womöglich überproportional, weil überforderte Hundehalter ihre Hunde wieder abgeben oder weil Homeoffice aufgehoben wird.
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Ich habe im Bekanntenkreis nur eine Person die sich vor einigen Wochen einen DSH Welpen geholt hat, und von ihr halte ich ehrlich gesagt nicht viel. Falsche Rasse und falsche Erwartungshaltung an den Hund.
Und ein befreundetes Paar das sich unabhängig von Corona, im Februar, einen Tierschutz Junghund. Die machen das so toll, ist aber auch ein unkomplizierter Hund.
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Mein DSH Rüde kam von Mallorca zu einer Pflegestelle und dann zu uns. Er war so erschöpft und erledigt als er von der Pflegestelle zu uns kam, dass er die ersten zwei Wochen fast nur geschlafen hat. Locker 20Std. am Tag. Mindestens so viel wie ein Welpe. Er hat nicht einmal reagiert als Handwerker kamen. Kurz Augen geöffnet > weitergeschlafen. Danach war er weitere 2-3 Monat sehr ruhig und hat sich so unauffällig wie möglich verhalten. Seine Überlebenstaktik war, bloß keine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Wir fanden das angenehm (gibt deutlich schlimmeres) und haben ihn einfach in Ruhe gelassen. Haben ihn auch nicht viel gestreichelt oder Aufmerksamkeit gegeben, denn das war ja genau das was er vermeiden wollte. Im Prinzip haben wir sein Verhalten nur durch Worte und Tonfall bestätigt, oder sanft aber konsequent korrigiert. Nach einigen Monaten ist er dann aufgetraut weil er Vertrauen gefasst hat und gelernt dass wir ihn "ernst" nehmen und unser Verhalten berechenbar für ihn ist. Das halte ich persönlich für am wichtigsten für einen Tierschutzhund. Ihr müsst berechenbar für ihn sein. Wenn ihr berechenbar für ihn seid, kann er auch Vertrauen fassen und auftauen.
Draussen war er ein anderer Hund, draussen war er eine Arschkrempe der jeden anderen Hund gerne maßregeln (=vermöbeln) und kontrollieren (=einschüchtern) wollte. Keiner der ihn draussen erlebt hat, hätte auch nur vermutet wie er sich zuhause verhält.
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Bei uns hat die Hausverwaltung jetzt ein "Hundehalteverbot" ausgesprochen. Ist rechtlich natürlich nicht tragfähig, aber scheinbar reichte es zumindest um der Masse an Anfragen Einhalt zu gebieten.
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Natürlich hat das was mit Treppen zu tun.
Ein BSV Hund kommt nämlich keine hoch.
Natürlich ist das nicht sein einziges Problem, dafür aber ein großes.
Du kannst den Hund ja nicht bis zur Heilung im Treppenhaus schlafen lassen, sondern musst ihn mehrfach täglich hoch- und runter bekommen
Das ist ne ganz andere Hausnummer als ebenerdig.
Ich bin wegen des KBR meines Boxers heilfroh dass er keine Treppe steigen muss, den könnte ich nicht tragen.
Genau so.
Danke.
Ich wünsche dir und deinen Hunden wirklich, Fenjali, dass euch sowas erspart bleibt.
Solltest du dennoch einmal diese Erfahrung machen müssen, bin ich mir sicher, du würdest hier anders schreiben.
Ich kann das nur unterschreiben.
Als unser DSH Rüde den (wirklich schweren) BSV hatte.. es war unbeschreiblich schlimm. Nie war ich glücklicher darüber, dass meine Eltern eine Wohnung mit Garten hatten. Wir selbst wohnen zwar "nur" im 1 OG aber wir würden keinen größeren Hund in Erwägung ziehen, wenn ich nicht die Möglichkeit hätte - wenn etwas wäre - so lange wie möglich mit Hund zu meinen Eltern zu gehen. Zur Not kann ich sogar wochenlang, nein monatelang, mit unserem Wohnmobil auf einen schönen Campingplatz gehen und dort so lange bleiben bis der Hund wieder mobil ist.
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Es mag nachgewiesen sein, dass das Treppensteigen an sich nicht schädlich für die körperliche Entwicklung eines Hundes ist. Einigkeit besteht aber darin, dass es eine Frage des Maßes (wie so vieles) ist. Davon unabhängig kann jeder für sich entscheiden, ob er zwingend eine medizinische Notwendigkeit braucht um etwas abzulehnen oder zu vermeiden. Ich für meinen Teil brauche das nicht.
Gerade große Hunde haben so oft etwas am Gelenkapparat. Bandscheibe, Kreuzband, Arthrose, Spondy, etc. Das sind alles Dinge die Schmerzen verursachen. Ich für meinen Teil will meinen Hund dann nicht noch 3 Stockwerke hoch- und runter bekommen müssen, weil mir beim Einzug oder Hunderassewahl nur im Kopf klingelte dass Treppensteigen nicht schädlich ist für Hunde. Ich nenne das gesunder Menschenverstand.
Und wir reden hier in diesem Thread nicht von 1-2 Stockwerken, sondern von drei. Und ja, es macht einen Unterschied. Jede Etage mehr macht einen Unterschied. Für den Hund und für den Menschen der den Hund hoch und runter bekommen muss, wenn etwas sein sollte.
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Weil mir 5-6x Tag 3OG für so einen jungen Hund einfach zuviel sind. Da ist noch nichts ansatzweise gefestigt am Körperbau und jede Stufe im Verhältnis zur Körpergröße ein kleines Hindernis. Das ist rein körperlich eine richtige Herausforderung für einen so jungen Hund. Warum ist es für dich so schwer zu begreifen, dass es Hundehalter gibt die das schlicht und ergreifend nicht wollen?
Weil es keinen medizinischen Grund dafür gibt?
Ich brauche keinen medizinischen Grund um etwas nicht gut zu finden und/oder es für meinen eigenen Hund nicht zu wollen.
Keine Sorge es ist mir Wurst wieviele Etagen dein Hund täglich steigt. Es ist nicht mein Bestreben Dich vom meiner Ansicht zu überzeugen.