Beiträge von SavoirVivre

    Nur, um mal ein positives Beispiel zu nennen. Eine gute Freundin von mir hat auch einen Maremmano-Mix aus dem italienischen Tierschutz. Der sah als Welpe komplett aus, wie eure Luna und ist so gar nicht typisch HSH. Er ist... gemütlich, entspannt, teilweise Schisshase mit Rückwärtsgang, absolut offen und freundlich mit anderen Menschen und Hunden. Eigentlich DER Familienhund schlechthin, wohnt mit meiner Freundin und ihrem Partner in einem Haus mit Garten und wird regelmäßig, auch über mehrere Tage, von ihren Eltern (Bauernhof) betreut. Klappt ohne Probleme.

    Hier mal Bein Bild von Kaspar (mit Erlaubnis) :smile:

    Ich bin fest davon überzeugt dass es noch viele Positiv-Beispiele mehr gibt für Maremmano-Mischlinge aus dem italienischen Tierschutz. Es weiss ja auch keiner was noch drin steckt und ob der Maremmano Anteil die Rassebeschreibung überhaupt gelesen hat. Die Frage ist nur, was wenn es kein unkomplizierter Hund und alles ausgepackt wird was rassetypisch ist? Bei einem Hund ok, das kann man mit professionller Hilfe und Management sicher noch händeln. Vielleicht sogar gut. Bei zwei... :fear:.

    Aber der Zweite ist, wenn ich das richtig verstanden habe, eh vom Tisch.

    Eure Voraussetzungen sind grundsätzlich prima für einen Hund, aber ich frage mich auch, ob ihr euch mit den Rasseeigenschaften des geplanten Welpen auseinander gesetzt habt. Und zwar von den realistischen und nicht den weichgezeichneten. Hund ist eben nicht gleich Hund und HSH ohne Herde macht mich schon vom lesen nervös.

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    HSH arbeiten ja, wenn sie an der Herde arbeiten, im Team. Auch gleichgeschlechtlich, aber damit das klappt, braucht es meines Erachtens schon ein HSH-erfahrene Halter. Die Artgenossenunverträglichkeit ist meines Wissen Voraussetzung um ihrem Job an der Herde zu machen, bezieht sich aber auf Fremdhunde und Raubzeug, etc.. Ich rufe mal McChris hinzu :smile:.

    Oh man, durch die falsche Farbe ist die Antwort total unübersichtlich geworden :ops:. Sorry dafür. Deswegen hier nochmal. Bitte den oberen Antwortpart an Phantomaus ignorieren, ich konnte nicht mehr editieren.

    Darf man ohnehin nicht nur max 2 Wochen auf einem öffentlichen Parkplatz (dauerhaft) stehen? :???:

    Oh, das wusste ich gar nicht! Aber in einer entsprechend gebildeten und informierten Gegend ist das natürlich ein Top-Argument für böse Zettel... Oder gleich einen Anruf beim Ordnungsamt, die dann vielleicht, vielleicht auch nicht, den Verstoß dokumentieren und sanktionieren...

    Und das ist ja auch so ein Punkt: Wenn man sein Knöllchen wegen Falschparkens nicht bemerkt und seine Karre nicht wegfährt, ist die übernächste Eskalationsstufe ja Abschleppen. Oder wenn man irgendwo parkt, wo nächste Woche Kanalarbeiten anstehen und deswegen dann Parkplätze gesperrt werden. Wenn man das nicht bemerkt, weil man den Wagen nicht alle paar Tage besucht, bleibt denen ja auch nicht viel anderes übrig als abzuschleppen.

    Also muss man tatsächlich zweimal die Woche beim geparkten WoMo nach dem Rechten sehen? Oder so?

    Das gilt nur für abgekoppelte Wohnwagen. Mit einem angemeldeten und versicherten Wohnmobil (bis 3,5t, dadrüber weiss ich es auch nicht) hast Du die selben Rechte wie mit einem PKW. Klar, zahlst ja ebenso Steuer, etc. Nur dort wo das parken für WoMo ausdrücklich verboten ist, oder nur PKW (bis 2,8t - oftmals bei Parkplätzen bei denen man ganz oder mit zwei Rädern auf dem Bürgersteig steht, wegen der möglichen Absenkung durchs Gewicht) parken dürfen, da darfst Du nicht stehen.

    Aber wir sehen es nochmal anders, enger. Wir parken nigends wo wir Anwohner konkret stören (also direkt vorm Fenster und das Tageslicht einschränken, oder zu nahe an einer Einfahrt, etc.). Klar gibt es immer etwas spezielle Menschen die was zu meckern haben. Haben wir bisher einmal erlebt und dann parken wir einfach um, nachdem wir das freundliche Gespräch gesucht haben. Und wir schauen fast täglich nach unserem WoMo, weil in Hamburg auch recht kurzfristig temporäre Halteverbotszonen aufgestellt werden. Ich glaube mit 72Std. Vorlauf.

    Rücksichtnahme ist total wichtig für eine gegenseitige Akzeptanz. Aber 95% alller Menschen/Anwohner, denen wir begegnen während wir beim WoMo sind, sind total neutral oder begeistert. Öfters wird auch gefragt ob sie mal reinschauen dürfen (was sie natürlich dürfen :smile: ). Das ist total süss, häufig haben sie dann auch ein Auge auf unser WoMo und informieren uns direkt wenn ihnen etwas "auffälliges" aufgefallen ist :cuinlove:.

    Wir kennen unsere Rechte, aber wir verzichten auch situativ auf diese um des lieben Friedens willen. Das heißt aber nicht dass wir uns alles gefallen lassen.

    Sinn & Zweck der Show ist Unterhaltung für Zuseher und nicht Erziehung der teilnehmenden Welpenbesitzer ;)

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    Ein Dackel ist auch nur ein Dackel dem es ziemlich peng ist, woraus er sein Futter frisst, Hauptsache es jibbet wat.

    Ich sag mal so, eigentlich ist fast alles an Zubehör für den Hund eher für den Halter :D. Damit meine ich alles was über das Notwendige hinausgeht. Keinen Hund interessiert es, welche Marke sein Geschirr hat sofern es gut sitzt. Kein Hund interessiert es, ob die Leine gut in der Hand des Halters liegt oder nicht. Keinen Hund interessiert es ob sein "Zubehör" farblich auf sein Fell abgestimmt ist.

    Ich sehe es ähnlich wie Du. Die Sendung in erster Linie Unterhaltung, aber ich finde absolute Hundehalterneulinge können da wissenstechnisch auch was mitnehmen. Ich finde Martin Rütter macht es ganz gut, auch mit seinen Shows, weil er es schafft simples Wissen auf Anfängerbasis humorvoll aber einprägsam zu vermitteln - und das der breiten Masse zugänglich zu machen, weil er die Bühne dafür hat. Dass er dabei nicht perfekt ist, versteht sich von selbst und würde ich ihm jetzt auch nicht zum Vorwurf machen. Es ist kein Fachwissenforum, sondern eben nur eine Show =)

    Es gibt Batterie- Erhaltungsgeräte.

    Und so weit ich weiß gibt es die direkt mit Stromanschluss oder mit Akku.

    Ich kenne das für Oldtimer oder Motorräder, könnte mir das für Womos aber auch vorstellen.

    Unseres steht im Winter in einer Scheune und bekommt ab und zu mal ein Ladegerät dran.

    Grüßle Silke mit Charlie

    Nein nein nein, die Hoffnung dass das absolute Ausnahmemonate sind stirbt zuletzt =). Sobald möglich werden wir wieder jedes WE und noch mehr, da mobile work jetzt erlaubt und möglich, unterwegs sein :mrgreen-dance:

    Unser WoMo steht auf öffentlichem Grund, wir haben aber die Möglichkeit Strom anzuschließen (Kellerfenster).

    Geht es dir denn um die Aufbaubatterien oder die Starterbatterie?

    Die Aufbaubatterie wird ja über die Solar-Einspeisung voll gehalten. Ohne angeschaltete Verbraucher speist unsere Solaranlage täglich 20Wh in die Batterien für die Standy-Elektronik,, das ist auch im Winter kein Problem.

    Die Kapazität der Starterbatterie könnte ohne Ausgang vom Regler allerdings schon etwas gesunken sein. Ich höre oft, von WoMos, die nach langen Standzeiten nicht mehr anspringen (ist ja bei Autos auch so).

    Ich bin da nicht so der Experte, aber der seit Wochen bedeckte Himmel und Regen macht das Ladeergebnis sehr bescheiden. Wir kommen auf 0-12wh/Tag. Hamburg eben.

    Wir haben einen Regler, aber mal 24Std. Landstrom wäre schon gut, damit die Batterien komplett voll geladen werden. Mein Freund sagt, unter 12,5V will er nicht kommen ohne zu wissen wann wir wieder Gelegenheit haben werden, an Landstrom zu hängen.

    Ich denke wir werden das machen. Insbesondere da nicht klar ist, ob es in zwei Wochen noch möglich ist. Und bis Ende Februar (mal als geschätzten Stehzeitraum) wird es eng, wenn wir nicht mal paar gescheite Sonnentage bekommen.

    Das schlechte Gewissen hält sich tatsächlich in Grenzen. Wir verhalten uns grundsätzlich sehr Corona konform und dies wäre (leider) keine Vergnügungsfahrt :|