Beiträge von SavoirVivre

    Aber "frisch füttern" und "barfen" ist ja schon ein preislicher Unterschied.

    Ich habe auch lange frisch gefüttert, vergleichbar mit jeynkey. Getreideflocken / Kartoffeln / Nudeln sind halt sehr günstig und sättigend, wenn man das dann aber ausschließlich mit Fleisch abdeckt, ist das natürlich ordentlich teuer (wenn man nicht gerade ne gute Bezugsquelle zur Hand hat).

    Keine Ahnung wie andere das handhaben und titulieren, aber bei mir bedeutet Frischfütterung ca. 70:30 / Fleisch:Sonstiges. Sonstiges ist Gemüse, Obst, Hüttenkäse, aber auch Kartoffeln, Reis, Haferflocken, Nudeln.

    Ich habe nur nicht den zwanghaften Bedarf das BARF zu nennen. Denn BARF bedeutet NICHT 100% Fleischfütterung.

    Wie zahlt man denn für 20kg Hund mehr als 70€ im Monat ohne was extra Exquisites zu verfüttern? :D

    Ich barfe. Bestelle immer für knapp unter 100€ Fleisch. Das reicht für ca 1,5 Monate plus dann eben Gemüse (keine Ahnung was mich das kostet, rechne ich nicht mit, weils vom Woche nein kauf abgeht) , Öl etc. Und da bestell ich jetzt wirklich nicht beim absoluten Luxus-Barf-Shop...

    Ich habe auch jahrelang nur frisch gefüttert. 42kg Hund. Kosten ungefähr vergleichbar mit Deinen.

    Irgendwas mache ich irgendwie falsch... Wie ernährt man denn für 50-70€ teils mehrere Hunde? :ugly:

    Da Zahl ich für einen Hund schon mehr. Und der wiegt auch nur gute 20 Kilo |)

    Das geht schon. Mit z.B. Trofu von Bosch bekommt man einen Hund ohne Unverträglichkeiten bestimmt gut und gesund durch ein Hundeleben. Da kommt man bei einem 35kg Hund auf Futterkosten von ca. 1€-1,20€/Tag.

    Das ist vielleicht nicht das beste und hochwertigste Futter, aber meines Erachtens auch kein schlechtes.

    Die Futterkosten steigen mit dem Anspruch des Halters. Notwendig ist es nicht.

    Doch, es kann durchaus zu Problemen in der Beziehung führen, wenn ein "guter Freund" mehr für einen empfindet als nur Freundschaft. Mein Partner hat zwei gute Freundinnen die ihn schon viele Jahre durchs Leben begleiten. Würde einer der beiden Freundinnen mehr für ihn empfinden, ja - dann würde ich sie mit anderen Augen betrachten und es würde Konfliktpotenzial in unsere Beziehung bringen. Und nein, in meiner Welt läge dies nicht an der Beziehung.

    Dann ist es für mich Aufgabe des Partners damit umzugehen. Und auch allen Parteien zu sagen was los ist.

    Ein Problem wäre es für mich nicht (eine ähnliche Situation mit Kindsmutter kam bereits vor). Es gibt Vereinbarungen in einer Beziehung, das Verhalten eines Partners ändert sich dann ja nicht. Wenn die externe Person damit nicht umgehen kann, hat die Freundschaft dies untereinander zu klären.

    Nur weil Du es so siehst oder ich es so sehe, ist es nicht per se für alle richtig oder auch zwangsläufig so.

    Deine Sicht ist definitiv nicht falsch. Ich teile sie (mir scheint wir haben etwas aneinander vorbei gesprochen). Aber trotzdem kann sich natürlich Konfliktpotenzial in der Beziehung dadurch ergeben, bis eine Lösung für alle gefunden ist.

    Lassen wir es so stehen.

    Voraussetzung ist, dass keine gegenseitige Anziehung - die über das rein zwischenmenschliche hinaus geht - besteht

    Gebe zu, ich verstehe nicht was damit gemeint sein soll. Was ist denn mehr als zwischenmenschlich zwischen zwei Menschen? (Grundsätzlich heißt Anziehung ja nicht ich will eine Beziehung. Das ist eine chemische Reaktion, der man nicht ausgeliefert ist.)

    Aber natürlich, die Kapazitäten für viele persönliche Beziehungen habe ich auch nicht.

    Wenn wie bei der Fragestellerin Probleme durch äußere Freundschaften in der Beziehung zu entstehen scheinen, dann hat für mich die Beziehung ein Problem und nicht die Freundschaft daneben.

    Eine sexuelle oder eine die über das freundschaftliche hinausgeht.

    Zwischenmenschlich ist für mich "unabhängig vom Geschlecht" ist. Eine Zuneigung, die ich einer Freundin gegenüber genauso empfinden würde wie gegenüber einem Freund.

    Doch, es kann durchaus zu Problemen in der Beziehung führen, wenn ein "guter Freund" mehr für einen empfindet als nur Freundschaft. Mein Partner hat zwei gute Freundinnen die ihn schon viele Jahre durchs Leben begleiten. Würde einer der beiden Freundinnen mehr für ihn empfinden, ja - dann würde ich sie mit anderen Augen betrachten und es würde Konfliktpotenzial in unsere Beziehung bringen. Und nein, in meiner Welt läge dies nicht an der Beziehung.

    Mir tut es einfach so leid war ihr schon erleben musstet mit euren Hunden. Mir blutet das Herz vom Lesen :(.

    Ich habe seit knapp 28Jahren Hunde. Und ich bin so dankbar, dass keiner meiner Hunde jemals in eine ernsthafte Beisserei geraten ist.

    Ich muss jedoch hinzufügen, dass ich in der Regel große, wehrhafte Hunde an meiner Seite habe. Also Hunde, bei denen andere Hundehalter in der Regel freiwillig abrufen und anleinen. Auch Halter gleich großer, oder grösserer Hunde, weil Schäferhunde (und scheinbar auch Boxer-Mixe die Ähnlichkeit mit Listenhunden haben) nunmal ihren Ruf weg haben. Ganz ehrlich, war mir immer sehr recht.

    Einzige Ausnahme war mein 8kg Mittelspitz, den ich aber parallel zu meinem DSH Rüden hatte. Aber mit meinem Spitz hatte ich auch das einprägsamste Negativ-Erlebnis. Wir waren in einem kleinen Park und eine Mali-Staff-Mix Hündin hat ihn für jagenswert gehalten. Ich habe es schon kommen sehen bevor es losging und bin laut schreiend zwischen meinen Hund und die Hündin gerannt. Ihr Halter hat ebenso schnell geschaltet und rannte auch direkt los. Aber es ging so schnell. Gott sei Dank war auch mein Spitz schnell und schlägt zudem Haken wie ein Kaninchen. Sie hat ihn trotzdem erwischt, aber bevor sie nachgreifen und ihn richtig geschüttelt bekommen hat, hat mein DSH Rüde sie platt gemacht. Er ist fast ungebremst in sie reingerast und hat sie einfach übern Haufen gesemmelt. Ich weiss schlicht und ergreifend nicht wie es sonst ausgegangen wäre.

    Hier wird auch kein kleiner Hund mehr einziehen. Großstadt und zu viele ahnungslose Hundehalter, die Mobben nicht von Spiel unterscheiden können, geschweige denn ihre eigenen Hunde lesen. Zudem zu viele die meinen das Recht auf Freilauf, egal wo, auch gerne auf dem Bürgersteig direkt an der Strasse, gepachtet zu haben.

    Ja ein großer, wehrhafter Hund ist nicht automatisch vor Angriffen gefreit, aber die Wahrscheinlichkeit dass man im Anschluss einen lebenden Hund hat, ist dennoch deutlich höher als bei einem kleinen Hund.

    Ich wünsche uns allen, dass alles hier berichtete Erlebte einen ruhigen Platz in der hintersten Ecke unserer Köpfe bekommt, uns stets ermahnt, aber nicht (mehr) in einem Maße beeinflusst das uns lähmt. Und das es keine Wiederholung geben wird, egal wie viele Jahre Hundehaltung in unserer Leben noch zusammenkommt :streichel:.

    Mal ne Grundsatzfrage, würde mich einfach interessieren: können Männer und Frauen befreundet sein? Wie ist es bei euch im Umfeld? Ich hoffe, so eine Frage ist hier erlaubt. Wenn nicht, bitte editieren oder löschen.

    Ja!

    Wenn es nicht klappt, wäre die Freundschaft auch zerbrochen wenn die Person eine Frau gewesen wäre.

    Voraussetzung ist, dass keine gegenseitige Anziehung - die über das rein zwischenmenschliche hinaus geht - besteht.

    Bei mir ist es allerdings so, dass meine Kapazitäten für Freundschaften begrenzt sind. Klingt blöd, ist aber so. Freundschaften müssen gepflegt werden und die Zeit die ich habe investiere ich bevorzugt in bestehende Freundschaften. Es geht ja nicht nur um Zeit. Es geht auch um Emotionen und Gefühle, gute und schlechte Zeiten.

    Ich sehe hier bei uns schon seit Monaten keine Welpen mehr. Aber einige Junghunde deren Halterinnen sehr motivert mit ihnen trainieren. Da geht mir das Herz auf, weil die die ich so beobachte es einfach toll machen. So ca. halbjährige bis einjährige Jungspunde, die ihre Halterinnen (keinen Halter gesehen bisher :ka:) anhimmeln.

    Da wird (in der Regel mit gut sitzendem Geschirr, Leine + Schleppleine über die Schulter, Leckeriebeutel) fleissig geübt. Ich beobachte das ja gerne und erfreue mich einfach an Hund und Halter. Ich muss aber auch hinzufügen, dass hier das etwas besser betuchte Klientel wohnt, die sich durchaus 1x/Woche einen Hundetrainer zum Einzeltraining leisten. Dieser/diese läuft auch manchmal hinterher und beobachtet. Sehr interessant zu sehen, weil die Hundehalterinnen manchmal sogar einen Stöpsel im Ohr haben und Tipps bekommen.

    Ich denke das ist über kurz oder lang eine Situation vor der jeder Ersthundehalter irgendwann mal steht. Dieses Bauchgefühl, generelle Gefühl für Timing, Stimmung, Aktion, Reaktion, lässt sich nicht anlesen oder andozieren. Das muss man bei der Umsetzung erfühlen und in der Praxis erlernen. Das ist für mich einfach der klassische Unterschied zwischen Theorie und Praxis, und das hat man eigentlich bei allem was man sich neu aneignet, insbesondere wenn es mit Tieren zusammenhängt.

    Ich habe zum Beispiel vor wenigen Tagen einen gefühlt guten Tipp für das erlernen der Stubenreinheit eines Welpen bekommen, wenn man im Wohnmobil unterwegs ist. Nämlich dass man den Welpen, so verlockend es auch ist, sich nicht direkt draussen vor der WoMo-Tür erleichtern lässt, sondern erstmal ein kleines Stück trägt. So lernt er, dass das lösen nicht sofort auf der Stelle, sobald er draussen ist, erfolgen soll. Wenn man z.B. in einem Mehrfamilienhaus im städtischen Umfelt wohnt, kommt es durchaus vor dass man erst 50-100m laufen muss bevor eine geeignete Lösestelle komm. Und auf einen Campingplatz ist es fast immer so, dass die Hunde sich erst ausserhalb oder bestimmten Stellen erleichtern dürfen.
    Das ist die Theorie. Wie das in der Praxis aussieht, sehe ich erst dann wenn es soweit ist. Ob das überhaupt machbar ist von Anfang an, oder erst ab Woche x, die Entfernung nach und nach steigere, gleich 50m hinbekomme, ich angepinkelt werde beim Versuch, etc.