Beiträge von SavoirVivre

    Ich möchte gerne ergänzen um den Punkt "Einzugszeitraum" des Welpen.

    Es gibt bestimmt viele potenzielle Hundehalter die kaufen sich einen Welpen bei eBayKleinanzeigen, weil sie im fest definierten Zeitraum x - y Urlaub nehmen können, oder es zeitlich (nur) genau dann gut passt für den Einzug eines Welpen. Und wenn die ganze Planung dann noch recht kurzfristig stattfindet, oder sich das Zeitfenster kurzfristig ergibt, kommt oftmals eine solche Kaufquelle dabei heraus.

    So sind wir z.B. damals zu unserer ersten DSHündin gekommen, nur dass es vor 28Jahren Avis Kleinanzeigen in der Printversion war.

    Ich frage mich nach dem seitenlangen Hin und Her jetzt ernsthaft: "Wie handhaben das die vielen Vermehrer die überteuert schon die Mixwelpen anbieten und dennoch offensichtlich einen hohen Fantasiepreis erhalten?

    Was bewegt die Menschen dazu überteuert einen Mix zu kaufen?

    Warum verlangt man beim Züchter den "perfekten" Welpen und will den Preis drücken?

    Ums Preis drücken geht es nicht. Ich glaube das ist hier im Thread ersichtlich geworden. Es geht um Ehrlichkeit und Offenheit. Es gibt genau zwei Menschen die sich einig werden müssen, der Züchter und der Interessent. Werden sie es nicht, kommt es nicht zur Welpenübernahme. Und ja, das kann man absolut wertfrei betrachten.

    Ich für meinen Teil möchte einen Welpen beim VDH Züchter, eben weil ich der Rasse etwas gutes tun will. Meines Erachtens geht das nur wenn man seriöse Züchter unterstützt und Vermehrer meidet. Und weil nur seriöse Züchter mit Sachverstand (und ja, auch den damit einhergehenden Kontrollen, Prüfungen, etc.) die großmöglichste Wahrscheinlichkeit bieten einen rundum gesunden Hund dieser bestimmten Rasse zu bekommen.

    Ich würde, wenn ich keinen Hund aus einem bestimmten Wurf bekomme beim VDH Züchter, ganz gewiss nicht zum Vermehrer gehen. Nein, dann wird es ein Welpe von einem anderen VDH Züchter.


    Man verlangt beim Züchter nicht den perfekten Welpen, sondern man erwartet einen Welpen der dem Rassestandard entspricht. Wenn nicht einmal das sein darf, dann braucht die Welt auch keine Züchter. Wenn (einem) der Rassestandard egal ist, dann kann es auch ein Mischling aus einem TSO sein.

    Wir sind vor 4,5Jahren auch mit einem Umzugsunternehmen umgezogen. Es war eine Katastrophe - aber das ist eine andere Story.

    Wir haben für das zusammenlegen von zwei 1-Personen-Haushalten 2.700€ gezahlt (inkl. Ab- und Aufbau von einem Bett und zwei großen Kleiderschränken). Die Wohnungen waren ca. 4km auseinander, die neue Wohnung lag in der Mitte. 1 Möbelwagen, 3 Personen (weil zwei kurzfristig ausgefallen sind weil am Vorabend gesoffen) und obendrauf Ärger, Diskussionen, Stress.

    Aber es lag an diesem unglaublich schlechten Dienstleister. Wir würden immer wieder mit Umzugsunternehmen umziehen. Einfach weil selbst schleppen, etc. für uns nicht mehr in Frage kommt. Wir würden dafür keine Freunde/Familie mehr einspannen wollen und können.

    Ich habe - mal wieder - eine Frage an die Kenner hier :ops:

    Wie ist das eigentlich mit den Papieren, wenn der Welpe die Abnahme durch den Zuchtwart nicht "besteht"?

    Konkretes Beispiel. Ich möchte einen Boxerwelpen und ich würde z.B. auch einen gescheckten nehmen. Dieser wäre aufgrund der "Fehlfarbe" ja nicht zuchtzulässig. Bekommt er denn trotzdem die vollen Papiere und nur dem Zusatz nicht zuchtzulässsig?

    Mir geht es darum, dass ein Hund bei uns immer ein "Reisehund" sein wird. Wir sind mit dem Wohnmobil in Europa unterwegs bzw. überschreiten jedes Jahr mehrmals Ländergrenzen. Dafür brauche/will ich einen belastbaren Nachweis, dass er ein reinrassiger Boxer ist und nicht z.B. aufgrund seiner ungewöhnlichen Farbe als Listenhundmix eingeordnet wird.

    Mal ganz emotionsfrei und pragmatisch auf die Threadfrage bezogen.

    Woran soll man denn den monetären, und zwar nur den monetären, Wert eines Welpen ausmachen, wenn nicht daran dass er die Rassestandards erfüllt?

    Wissenstand zum Abgabezeitpunkt:

    - Rassestandard erfüllt, erfolgreiche Abnahme durch den Zuchtwart, alle Möglichkeiten = 100% = voller Kaufpreis

    vs.

    - Rassestandard nicht erfüllt, keine Abnahme durch den Zuchtwart, Einschränkungen in den Möglichkeiten = < 100% = reduzierter Kaufpreis

    Ich verstehe zumindest jeden Interessenten der das hinterfragt. Ich verstehe auch jeden Interessenten der es als fair empfindet, wenn der Kaufpreis angemessen reduziert wird. Ich finde hier klingt manchmal der vorwurfsvolle Tenor durch "wie kann man nur den Wert eines Welpen seinen (z.B.) Äusserlichkeiten festmachen" und das finde ich schade.

    Ich kenne gleich drei Frenchies die leider in jungen Jahren schon Bandscheibenvorfälle hatten.

    Die Beschreibung Deines Mannes passt dazu finde ich.

    Ich würde zügig in eine Tierklinik oder TA-Praxis fahren in der sie eine vernünftige Diagnostik machen können.

    Mein Schäferhundrüde hatte leider auch einen schweren Bandscheibenvorfall. Da wurde ein CT und anschliessend ein MRT gemacht.