Beiträge von SavoirVivre

    Ich war vor ca. 6,5 Jahren das letzte Mal zu Gruppenstunden in einer Hundeschule und die hat mir gefallen. Ich fand die Gruppenzusammenstellung gut. Es gab die Einteilung "Anfänger/Ersthundhalter" und "Fortgeschrittene/Erfahrene Hundehalter". Der Inhaber der Hundeschule arbeitet viel mit auffällig gewordenen Hunden, die behördliche Auflagen bekommen haben.

    Bei uns in der Gruppe hatten fast alle Hunde Leinenaggression (bei meinem Vierbeiner vorrangig gegen Menschen gerichtet) gezeigt. Ich fand die Trainingstunden dort ok, denn ohne diese Hundeschule hätte ich keine Chance gehabt "an Menschen zu trainieren" :hust:. Konnte ja schlecht Passanten fragen ob sie sich zu Trainingszwecken zur Verfügung stellen lassen würden :D.

    Unterm Strich war meine letzte Hundeschule Erfahrung also ok.

    @Fahima

    Also der schwedische Impfpass soll (entgegen zahlreicher Gerüchte dass es so sein soll) nicht mit einem Einreiseverbot bei Nicht-Impfung verbunden werden. Ist bezüglich Norwegen vielleicht auch so :ka:. Also wir sind jedenfalls zuversichtlich.

    Der genaue Wortlaut:

    In Schweden gibt es Pläne, zum Sommer 2021 einen digitalen Impfpass einzuführen, wie er auch auf EU-Ebene diskutiert wird. Er soll es Akteuren wie Veranstaltern von Konzerten oder Restaurantbetreibern oder Fluggesellschaften ermöglichen, nur Personen als Kunden zuzulassen, die eine Impfung gegen COVID19 vorweisen können. Ein Einreiseverbot an der schwedischen Grenze wird hingegen nicht diskutiert. Bitte informiere dich über die laufenden Entwicklungen.

    Hier die Quelle

    https://visitsweden.de/uber-schweden/…afOMk9OSC_OFrDI

    Ich finde es sehr schön wenn ausschliesslich über positive Verstärkung gearbeitet werden kann, aber ich habe das in 28Jahren Hundehaltung noch nicht erlebt. Vielleicht mache ich ja was falsch, aber klare Grenzen ziehe ich nunmal nicht durch positive Verstärkung. Es gibt zahlreiche(!) Dinge die gehen einfach nicht und die muss ich dann strikt und rigoros unterbrechen. Alles andere ist fahrlässig wenn man einen > 35kg Hund am anderen Ende der Leine, oder gar freilaufend, hat.

    Das nennen einige andere "deckeln". Ja, das ist dann halt so. Meine Hunde werden situativ gedeckelt. Ebenso wie sie situativ positiv bestärkt werden in ihrem Tun und Handeln. Ich finde es gut dass es da (für mich) kein schwarz-weiss gibt. Ich wende das an was ich der Situation gerade angemessen empfinde.

    Mal abgesehen von den reinen Gebrauchshunderassen.

    Wenn ich einen Hund vom Züchter kaufe als Begleithund und vielleicht Sport im unteren Leistungsbereich - sollte der nicht von Züchterseite so gezogen sein dass auch ein mittelmäßig begabter Hundebesitzer mit mittelmäßig begabtem Hundetrainer gut zurechtkommt?

    Wie soll ein Züchter das denn beeinflussen können? Klar gibt es einen Rassestandard den es für einen Züchter möglichst (100% gibt es nicht, es kann auch bei sorgsamster Zucht vorkommen dass ein Welpe vom Zuchtwart nicht abgenommen wird) zu erfüllen gilt, aber darüber hinaus können sie doch nichts beeinflussen. Und ob der zukünftige Halter mit den Rasseeigenschaften zurecht kommt oder nicht, dafür kann doch der Züchter nichts?

    Und auch ein guter Hundetrainer kann wenig bewirken wenn der Hundehalter.. äh.. sehr untalentiert oder unwillig ist.

    Ist das Übernachten dort nicht auch eher ne Grauzone? Wir sind wieder nach Hause gefahren nach dem Essen... ich dachte, das wäre auch so gedacht?

    Es ist eine Grauzone, also meines Erachtens. Aber ich weiss z.B. von einigen Wohnmobilstellplätzen in kleinen Gemeinden (und auch einer in Hamburg im letzten Lockdown), dass sie die Freigabe vom Bürgermeister haben, während des Lockdowns aufzuhaben. Vielleicht ist das hier ja auch so.

    Ich kenne Wohnmobil Dinner auch so dass man danach wieder fährt, aber ich bin sehr glücklich, wenn es Restaurants gibt die es offiziell erlauben auf dem Parkplatz zu übernachten. Win-Win. Das Restraurant macht Umsatz (Dinner + Frühstück) bei praktisch nicht vorhandenen Ansteckungsrisiko und wir haben eine Mini-Auszeit. Aber derzeit würden wir das auch nicht machen, weil nicht rundum gutes Gefühl dabei.

    Aber ich muss gestehen ich bin auch einfach Lockdown müde und es wird immer schwieriger zu akzeptieren, dass eine Nacht im Wohnmobil (in diesem Fall vom Restaurantbetreiber erlaubt, auf seinem eigenen Parkplatz) so schlimm sein soll. Es wird immer jemanden geben der mit dem Finger auf Dich zeigt.