Beiträge von SavoirVivre

    Ja, dazu brauche ich aber nicht den Umweg über einen Klicker. Vielleicht würde ich einen Vogel so trainieren oder eine Ratte. Aber Hunde sind ja nicht zu doof/zu unkooperativ, ein Lob zu verstehen (meiner jedenfalls nicht). Jaja, ich weiß, der Klicker klingt immer gleich usw. usw.

    Es mag subjektiv sein, aber mir gefallen solche Hilfsmittel nun einmal nicht. Warum kann man das nicht akzeptieren?

    Vielleicht weil Du den Einsatz eines Clickers mit einer fehlenden sozialen Komponente gleichsetzt. Oder den Eindruck vermittelt hast keine Ahnung zu haben wie das mit Clickern grundsätzlich funktioniert ;). Was auch gar nicht schlimm wäre, nur es dann zu kritisieren/abzulehnen ist halt.. merkwürdig.

    Ich clickere auch nicht. Beim Spitz mal damit angefangen, aber mich nervt es einfach einen Clicker dabei und klickbereit haben zu müssen. Und ich gestehe ich komme mir albern dabei vor meine Schäferhunde oder den Boxer-Mix zu clickern :ops:. Funktioniert(e) ja auch ohne gut.

    Mit 16Wochen sollte unser Welpe idealerweise:

    - wissen dass er zu uns gehört bzw. wir zu ihm

    - Stubenrein sein

    - uns nicht überall hin folgen, sondern entspannt liegen bleiben wenn wir uns in der Wohnung bewegen

    - paar Minuten allein in einem Zimmer und wir in einem anderen sein können

    - gelernt haben dass menschliche Körperteile tabu sind

    - runterfahren/ruhen

    - die alltäglichen Geräusche und Situationen kennen (z.B. Bus- und Autoverkehr vor der Haustür, das gehen durch eine fußgängerbelebte Straße bis zum Löseort, etc.)

    - paar Treppen furchtlos hoch und runter kommen


    Und ich hätte wahrscheinlich schon recht viel angefangen, was sich dann im Laufe der Lebensjahre weiter verfestigt.

    1-2 min. am Stück Futtertreiben, Komm, Sitz, Platz, Aus, Nein, Bleib.. aber wie gesagt, nur angefangen, mit der Hoffnung dass es nach paar tausend Wiederholungen sitzt :D

    Ach, ich habe mehr Platz auch zu schätzen gelernt. Es ist wirklich sehr angenehm ein richtiges Büro in der Wohnung zu haben, das bei Bedarf ein vollwertiges Gästezimmer ist. Und unser Ankleidezimmer liebe ich auch. Einfach weil ich das Schlafzimmer gerne clean habe. Bett, Beistelltische, Pfanze, Kommode - thats it.

    Aufgewachsen mit 5 Personen auf 86qm, aber wir waren viele Jahre zu 7 auf 88qm - Hintergründe sind ja egal.

    Allein gewohnt auf 26qm, 48qm und 56qm.

    Zu zweit auf 67qm, 100qm, 90qm und jetzt 110qm.

    Alle Wohnungen sind toll geschnitten gewesen aber die heutigen 110qm sind wirklich schon komfortabel, wobei ich jederzeit gegen die 90qm Wohnung tauschen würde, weil das meine Traumwohnung war/ist.

    Ich finde der Grundriss ist der entscheidene Faktor und solange ich es mir aussuchen kann, würde ich in keine Wohnung mehr einziehen ohne offene Küche.

    Spoiler anzeigen

    Ich weiß, viele die nicht ernsthaft im Hundesport unterwegs sind, sehen das gerne anders und denken, man muss junge Hunde schonen, schonen, schonen.

    Ich habe mit Chili im Verein mit Agility angefangen da war er 6 Monate alt. Natürlich macht man da angepasste Bascis. Tunnel, etwas umrunden, Triebaufbau aufs Spieli, Gerätefokus...

    Und auch im Zughundesport (wo der Hund natürlich auch ohne Zug trainiert wird) läuft ein 12 Monate Hund mehr als 1-1,5 km im Freilauf mit.

    Nur so am Rande. Ich finde aber ALLES zusammen auch viel für einen Hund in dem Alter der scheinbar sowieso schon ein Problem mit Ruhe und langsam hat. Wollte das nur so ganz allgemein anmerken.

    Danke für den interessanten Input :nicken:. Ich wusste in der Tat nicht dass man mit Agility so früh schon anfängt. Aber ich denke hier wird das Ganze schon im Kontext betrachtet. Und bei der Titulierung als "Ausdauersport" denke ich ehrlich gesagt auch nicht an kurze Trainingseinheiten.

    Was für eine wunderbare Liebeserklärung :nicken:

    Mein herzliches Beileid zu diesem Verlust und ein aufrichtiges Danke, dass ein so großartiger Hund noch so eine großartige Zeit bei Dir haben durfte :streichel:.

    Ich bin mir sicher, Du warst für sie ebenso toll wie sie für Dich.

    Es gibt sicher einige Hunderassen bei denen ich sagen würde, ohne Haus + Grundstück (und ggfs. noch Nutzvieh) zum bewachen, lieber nicht. Da sind wir aber in einer ganz anderen Rassenkatogerie.

    Die meisten(!) Hunderassen die mir adhoc einfallen benötigen weder Haus noch Garten, wenn sie vernünftig ausgelastet werden - geistig und körperlich.

    Auch bei einem Königspudel sehe ich da keine Probleme, wie gesagt, wenn die Auslastung gewährleistet ist. Wie Fenjali schon sagte, mit eigenem Garten ist es einfach nur etwas bequemer für den Halter.

    Und wenn das Angebot Deiner Eltern belastbar steht, dass sie die Tagesbetreuung für den Hund übernehmen wenn Du Vollzeit arbeitest, ist doch alles paletti.

    So habe ich es viele Jahre auch gehandhabt. Meine Schäferhunde waren tagsüber bei meinen Eltern und nach der Arbeit habe ich sie abgeholt, oder mein Papa hat sie mir 2-3 Stunden bevor ich nach Hause kam zu mir gebracht (weil sie auch das entspannte Alleinsein können sollten/mussten).

    Ihr solltet dann nur darauf achten, dass ihr euch bei der Erziehung nichts in die Quere kommt. Meine Eltern z.B. haben den Hund zum lösen nur in den Garten gelassen oder sind mit ihm/ihr eine Mini-Runde gegangen. Ansonsten ging es nur darum dass der Hund nicht den ganzen Tag allein zuhause ist, und als positive Nebenerscheinung meine Mama tagsüber Gesellschaft hatte, da sie Hausfrau war. Was gut war. Einen Tricküberfall hat mein Rüde abgewehrt.