Beiträge von SavoirVivre

    Danke, ich schaue mir mal die empfohlenen Sorten mit weniger Fleisch an, wobei mir manche nicht wie ein Alleinfuttermittel erscheinen... Nassfutter war nie mein Thema und ich muss gestehen, dass ich etwas entsetzt bin, wie hoch der Fleischanteil bei den meisten ist:mute:

    Ich persönlich finde, dass Nassfutter mit einem hohen Fleischanteil kein Alleinfutter ist. Unter dem Aspekt ist auch ein hoher Fleischanteil fein für mich, da ich es (zukünftig) als Frischfleisch-Ersatz nehmen würde (bisher nur TroFu + Frischfütterung). Also ähnlich wie Reinfleischdosen.

    War auch erschrocken, dass Futter mit einem teilweise Fleischanteil von > 80% als Alleinfutter deklariert ist. Aber am Ende, da wir eh immer frisch dazu füttern würden, ist das ok.

    Bei uns dreht sich vieles ums Gewicht des Futters, da wir 3Tage/Woche und auch mehrmals im Jahr mehrere Wochen, im Wohnmobil unterwegs sind. Da ist es ein großer Unterschied, ob ich 400g Dosenfutter mit hohen Fleischanteil brauche + Reste von uns (also eh dabei), oder 1000g Dosenfutter mit niedrigeren Fleischanteil als Alleinfutter.

    Ich habe in den letzten Wochen auch angefangen umzudenken, da ich mich etwas intensiver mit dem Thema Fertigfutter beschäftige. Habe ja viele Jahre immer möglichst frisch gefüttert (adulter Hund ohne Unverträglichkeiten). Da habe ich mein Augenmerk auf 70:30 gelegt, was mir heute zu fleischlastig wäre. Ich denke, ich würde runtergehen auf 60:40. Noch weiter runter, soweit bin ich vom Kopf noch nicht, und am Ende kommt es eh auf den Hund an (den es noch nicht gibt und der erst nächstes Jahr einzieht)

    Also, bis 20°C sollte jeder gesunde Hund einer mittelgrossen Rasse problemlos mit einem "Hobbyläufer" mithalten können. Vorausgesetzt er wurde vernünftig ans mitlaufen herangeführt natürlich. 4xWoche für ca. 1Stunde klingt für mich jetzt nicht nach einer großen Herausforderung. Sicher gibt es Ausnahmen, aber die gibt es immer und sind nicht ausschliessbar.

    Und der gesunde Menschenverstand sagt einem, dass man das bei 20°C nicht gerade in der Mittagszeit und ohne Schatten machen sollte, da dann streckenweise schnell mal deutlich höhere Temperaturen erreicht sind.

    Ich bin da bei dragonwog und sehe nicht dass man sich dafür auf einen rassespezifischen "Läufer" konzentrieren müsste.

    Dabei würde ich auch den Jagdtrieb nicht ausser acht lassen. Wenn Du möchtest dass der Hund möglichst frei mitläuft, ist das eher ein Punkt auf den ich mein Augenmerk legen würde.

    ich fände es ein Unding, wenn der Staat das private Hobby mitfinanzieren würde. Da sehe ich die Gelder ganz woanders, wo Menschen/Kindern geholfen wird.

    Naja - aber das ist doch Usus. Die Gemeinde bezuschusst Vereine für Sport (am Liebsten Fußball, unser nicht mal 2000 Seelen Dörfchen hat zwei kommunal finanzierte Fußballplätze), Musik und Gesang, Kultur - die Förderung der Freizeitgestaltung ist mit eine kommunale Aufgabe. Dürfte ich zu wünsch Dir was, wären mir Investitionen in den Tierschutz zwar lieber - aber für grundsätzlich falsch halte ich die Förderung nicht. Wenn sie denn sinnvoll aufgebaut ist und auf eine gewisse Gemeinnützigkeit abzielt.

    Wir müssen ja auch nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Das Gute an einer Diskussion ist ja dass jeder seine Meinung haben darf ;)

    Und ich sehe die Fördergelder die in Sport, Kukltur und Aktivitäten für Kinder/Jugendlichals genau richtig da wo sie sind. Nicht auf euer Dörfchen bezogen, sondern generell.

    Ich finde das immer so krass wie schnell Hunde darauf reagieren können.

    Hier muss ich aber auch mal weiter beobachten, weil ich finde das Baxter vom Pute und auch Rind große aber keine so feste Haufen macht. Das war anfangs nie so.

    Oh, durchaus. Mein DSH Rüde hat mal, weil ich kein Bock hatte frisches Gemüse zuzubereiten, TK - Gemüse gekocht und püriert bekommen, dämlich wie ich bin, Buttergemüse (aber natürlich ohne den Klecks Kräuterbutter oder was das ist).

    Tja, innerhalb von 20-30min. war die Wohnung voller Dünnpfiff. Das kam mit einem Druck hinten raus, selten etwas widerlicheres erlebt - und lief dabei auch noch hektisch zwischen Küche und Eingangstür hin und her weil er natürlich raus wollte.

    Mein Freund ist mit ihm raus und ich war 2Std. am wischen - auch das Treppenhaus.

    Ich würde, sollte ich mich jemals wieder für einen Zweithund entscheiden, wahrscheinlich damit warten bis der Ersthund >4Jahre ist.

    Rückblickend finde ich, dass die Lebensphase zwischen 4-9Jahren die entspannteste Zeit mit Hund ist. Die 1-3 Jahre sind die arbeitsreichsten und ab 9Jahren geht es dann leider oftmals schon los mit altersbedingten Wehwehchen.

    In den diversen Retrievergruppen geht's jetzt los: Abgabe papierloser Hunde um die 12 Monate, natürlich Platz vor Preis - Preis um die 1000 - 2000€

    Ja das Problem sehe ich auch schon seit längerer Zeit. Vermehrerwelpe wird für 2000 verkauft und man will ihn dann bitte als Junghund auch ohne Verlust für diesen Preis wieder verkaufen. Läuft halt nicht...

    Ich befürchte es funktioniert, zumindest noch einige Zeit. Das spricht dann die Menschen an, die SOFORT einen Hund haben wollen und nicht erst nach x Monate Wartezeit beim Züchter.