ich fände es ein Unding, wenn der Staat das private Hobby mitfinanzieren würde. Da sehe ich die Gelder ganz woanders, wo Menschen/Kindern geholfen wird.
Dann sollen sie doch bitte auch kein Geld für den Hundeführerschein ausgeben.
War ein Alternativvorschlag, falls man da wirklich - gaaanz spezifisch auf diesem Gebiet der Hundehalter - was machen will.
Ich muss gestehen, ich betrachte alle Maßnahmen die es erschweren einen Hund zu kaufen (z.B. Einführung Hundeführerschein, etc.) erstmal positiv.
Am Ende ist ein Hund, egal wie sehr er geliebt wird, ein Hobby. Bis auf Ausnahmen braucht kein Mensch einen Hund. Und ich bin grundsätzlich dagegen dass der Staat private Hobbys mitfinanziert, egal auf welchem Weg, sofern dies keinem Gemeinnutzen dient.
Ich bin da derzeit aber auch empfindlich, denn ich bekomme geballt mit wie Menschen um mich herum nicht mehr aus der Verzweiflung herauskommen, wegen der Pandemie (Kurzarbeit, Jobverlust, keine Aufträge, Insolvenzen, etc.). Ich bin einfach nicht dafür dass der Staat dann Geld in die Hand nehmen sollte um Hundehalter finanziell bei ihrem Hobby zu unterstützen. Selbst wenn es um nur 30€ geht, diese 30€ sehe ich bei einer jungen Familie die sich keinen Zoobesuch leisten können.
Anders gesagt, die Auflage Hundeführerschein + x Stunden Hundeschule als Voraussetzung zur Hundehaltung > ja gerne.
Dies finanziell zu unterstützen > klares nein.
Aber ich habe nicht den Anspruch dass andere meine Meinung teilen.