Beiträge von SavoirVivre

    ich fände es ein Unding, wenn der Staat das private Hobby mitfinanzieren würde. Da sehe ich die Gelder ganz woanders, wo Menschen/Kindern geholfen wird.

    Dann sollen sie doch bitte auch kein Geld für den Hundeführerschein ausgeben. :ugly:

    War ein Alternativvorschlag, falls man da wirklich - gaaanz spezifisch auf diesem Gebiet der Hundehalter - was machen will.

    Ich muss gestehen, ich betrachte alle Maßnahmen die es erschweren einen Hund zu kaufen (z.B. Einführung Hundeführerschein, etc.) erstmal positiv.

    Am Ende ist ein Hund, egal wie sehr er geliebt wird, ein Hobby. Bis auf Ausnahmen braucht kein Mensch einen Hund. Und ich bin grundsätzlich dagegen dass der Staat private Hobbys mitfinanziert, egal auf welchem Weg, sofern dies keinem Gemeinnutzen dient.

    Ich bin da derzeit aber auch empfindlich, denn ich bekomme geballt mit wie Menschen um mich herum nicht mehr aus der Verzweiflung herauskommen, wegen der Pandemie (Kurzarbeit, Jobverlust, keine Aufträge, Insolvenzen, etc.). Ich bin einfach nicht dafür dass der Staat dann Geld in die Hand nehmen sollte um Hundehalter finanziell bei ihrem Hobby zu unterstützen. Selbst wenn es um nur 30€ geht, diese 30€ sehe ich bei einer jungen Familie die sich keinen Zoobesuch leisten können.

    Anders gesagt, die Auflage Hundeführerschein + x Stunden Hundeschule als Voraussetzung zur Hundehaltung > ja gerne.

    Dies finanziell zu unterstützen > klares nein.

    Aber ich habe nicht den Anspruch dass andere meine Meinung teilen.

    Prüfungen nehmen Tierärzte ab...jo funktioniert ja schon bei der Trainerzulassung so super...

    Ich steh der Sache kritisch gegenüber. Wieder irgendjemand, der mir sagen wird, wie ich gaaaanz offensichtlich meine Hunde lieber händeln sollte. Allein, das Sorgenkind zu so einer veranstaltung zu schleppen, bei dem Gedanken graust es mir. Das schreit nach Schub.

    Soll das Land doch lieber jedem Neuhundehalter die ersten drei Stunden Welpenschule zahlen, ich glaube, das bringt mehr.

    ich fände es ein Unding, wenn der Staat das private Hobby mitfinanzieren würde. Da sehe ich die Gelder ganz woanders, wo Menschen/Kindern geholfen wird.

    Das kann man doch gar nicht sagen, da es ja auch durchaus (rassebedingte) Unterschiede gibt... die Kleinen fangen ggf mit 8 Monaten an, dann hast gerade bei den Riesenrassen auch welche die 1,5 Jahre alt sind, Zyklen von 5/6 Monaten zu 1x im Jahr usw.

    Genau deswegen frage ich ja. Ich finde es nicht wirklich verständlich vermittelbar, wann eine Hündin das erste Mal optimalerweise belegt wird.

    Eine Hündin wird mit 22Monaten das erste Mal läufig. Belegt man sie dann mit der zweiten Läufigkeit? Oder mit der dritten?

    Und wenn eine Hündin mit 8Monaten läufig wird, belgt man sie dann mit der dritten Läufigkeit? Oder mit der vierten?

    Im Alter von 2-3Jahren finde ich auch recht weit gefasst. Aber wie es scheint doch die "passendere" Zeiteinheit.

    Ich gehe da relativ pragmatisch ran - ich weiß, was Mailo absolut nicht frisst, ist genau eine Fleischsorte. Auf die verzichten wir, mein Eingeständnis zum Mäkeln.

    Ansonsten frisst der laufende Magen-Darm-Trakt eigentlich so gut wie alles, was er bekommt.

    Ich wechsel die Sorten immer mal ein wenig durch, aber säckeweise, hier stehen keine drölfzigtausend offenen Hundefuttersäcke herum.

    ABER: sehe ich, dass mein Hund nicht frisst, länger als 1-2 Tage, und gesundheitlich ist alles in Ordnung, dann „helfe“ ich ihm beim fressen und trickse ihn aus. Das ist der einzige Hund den ich kenne, bei dem das geht, weil Mailo in seiner Birne Leckerchen beim Training als Teil der Aufgabe und nicht als Belohnung codiert hat und so arbeitsgeil ist, dass er dann sogar das verhasste Lamm runterwürgt.

    So halte ich es auch. Ich weiss was für Vorlieben meine Hunde haben und füttere bevorzugt dann auch das. Trotzdem wechsel ich (gemäßigt) auch mal, damit Abwechlsung rein kommt. Und ich "unterstütze" auch indem ich z.B. eine Prise geriebenen Parmesan übers Futter streue, etc. Ich füttere ja grundsätzlich Frisch, da gibt es automatisch fast täglich was anderes. Erstens um den Bedarf zu decken und zweitens weil die Hunde immer Reste (Nudeln, Reis, Kartoffeln, verschiedene Gemüse/Obst Sorten, etc.) von uns bekommen haben die eben gerade da sind.

    TroFu gibt es nur weil wir auch Wohnmobil-Reisende sind und das auf Reisen einfach praktischer ist.

    Aber dass hier drölftausend Sorgen Hundefutter rumstehen, hatte ich noch nicht und solange meine Hund adult und gesund sind, wird es das auch nicht geben wenn ich es vermeiden kann.

    Aber ansonsten halte ich es seit eh und je so, dass ich den Futternapf hinstelle, und nach 15min wieder wegnehme und erst abends (mit frischen Futter) wieder hinstelle, etc.

    Aber ich denke wir sind jetzt im OT.

    Bei Bedarf mache ich mal einen Thread dafür auf, wenn nicht sogar schon ein alter dafür existiert.

    Ich frag mich immer was denn so schlimm am (gemäßigten) Mäkeln ist?

    Warum man so auf dieses "Gefressen wird was in den Napf kommt" besteht?

    Wer hat das geschrieben? Also dass gemäßigtes Mäkeln schlimm ist?

    Wenn Hundehalter ihren Hund gerne ausschliesslich das füttern möchten was er mag, dann ist es für mich ebenso ok wie die Haltung, es wird gefressen was in den Napf kommt.

    Ich finde nicht dass man das "werten" muss.