Beiträge von SavoirVivre

    naijra

    Ja, man muss seinen Hund kennen. Seine Grenzen und auch die Sensibilität. Und extrem wichtig ist das Timing bei einem solchen Abbruch. Ist man auch nur eine Sekunde zu spät und der Hund im Tunnel, sollte man es auch lassen.

    Herr Hund war da so vehement, er bellte nicht nur, sondern er warf sich dermaßen gegen die Heckscheibe, dass ich dachte er bricht da gleich durch. Da ist eine Sekunde später deutlich zu spät.

    Da staune ich nur, dass eine ans Gitter fliegende Wurfkette und ein Brüller gereicht haben.mir persönäre das zu riskant.

    Menschenleben sind wichtiger als das Befinden meines Hundes. An Fehlern die ich gemacht habe, kann ich arbeiten in der Mensch-Hund-Beziehung. Wenn aber ein Radfahrer verunglückt, gibts kein zurück. Und nicht mehr innerstädtisch Autofahren mit Hund ist in meinem Alltag unrealistisch.

    Es ist immer eine Frage der Abwägung. Ich verstehe jeden der sich dagegen entscheidet. Für mich stand es nicht zur Debatte.

    Welpenspielgruppe ist nicht geplant :smile:

    Aber beim nächsten Welpen wird es mit ca. 5-6Monaten in einen Verein gehen. Für die Vorbereitung auf BH, etc. Grundsätzlich soll er schon gearbeitet werden, sonst würde es auch kein Gebrauchshund werden. Aber amibtioniert bin ich da (derzeit) nicht. Mir geht es um rassespezifische Auslastung, nicht um Tunierteilnahme, Vorstellungen, etc.

    naijra

    Ja, man muss seinen Hund kennen. Seine Grenzen und auch die Sensibilität. Und extrem wichtig ist das Timing bei einem solchen Abbruch. Ist man auch nur eine Sekunde zu spät und der Hund im Tunnel, sollte man es auch lassen.

    Herr Hund war da so vehement, er bellte nicht nur, sondern er warf sich dermaßen gegen die Heckscheibe, dass ich dachte er bricht da gleich durch. Da ist eine Sekunde später deutlich zu spät.

    Ich bin mal ehrlich. Herr Hund fing auch mal damit an. Am liebsten bei roter Ampel, wenn Radfahrer nahe am Kofferraum stehen oder vorbeifahren. Das was 1-2x echt gefährlich für die Radfahrer weil sie teilweise den Lenker verrissen haben vor Schreck. Einer hat mir vor Schreck und Wut versucht gegen den Seitenspiegel zu treten, nachdem er fast in den Gegenverkehr geraten ist. Hamburg, viele Ampeln, viele Radfahrer. Da musste(!) eine schnelle Lösung her.

    Ich habe mich für eine Wurfkette entschieden und die Situation provoziert. Also so gehalten (laufender Motor), dass Radfahrer dicht dran vorbei fahren. Und beim allerallerersten Anzeichen flog die Kette mit Wucht und Nein-Brüller von mir nach hinten gegen das Trenngitter. Huh, das hat Eindruck gemacht.

    Das wars. Ein einziges Mal. Seitdem können fremde Menschen in den Kofferraum schauen während er drin liegt und er brummt nicht einmal.

    Die, die ich kenne sind zwar etwa gleichhoch mit den Chihuahuas, die hier rumlaufen, aber deutlich schmaler und wirken dadurch ultra fragil. ich glaube das macht echt was aus. Kann aber hier nur von meinen Erfahrungen sprechen

    Ja das kann man so sagen. Ich war erstaunt das es so kleine Halsbänder gibt. Total niedliches Ding aber für mich wäre es nichts. Ich hätte Angst das irgendwas passiert wenn man den Hund zu fest drückt oder unabsichtlich mal tritt:fear:

    Ich hatte einige Zeit lang die Chi’s einer ehemaligen Freundin regelmäßig im Sitting. Hatte auch einige Zeit ganz schönen Respekt vor der Größe, da selbst eher große Hunde.

    Aber die Lütten waren auch mit im Stall und richtige Hunde. Aber drüber stolpern oder gar versehentlich drauftreten, davor hatte ich bis zuletzt Sorge. Aber die sind so schlau und flink…

    Was meint ihr, wie die Chancen tatsächlich stehen, Ende dieses Jahres/Anfang nächsten Jahres noch einen Welpen vom vernünftigen Züchter zu bekommen? Ich hab auch ein wenig Angst, dass die VDH-Züchter ihre Preise nun "anpassen". Weiß aber nicht, wie das tatsächlich gehandhabt wird, da sie ja eigentlich, nicht so wie die Vermehrer, kein großes + mit den Welpenpreisen machen.
    Lohnt es sich vielleicht sogar, auf die Junghund-Abgabeschwelle zu warten?

    Wenn Du Dir auch einen Junghund vorstellen kannst, würde ich auch warten. Allerdings darauf einstellen, dass deswegen der Preis nicht geringer sein wird als vom Züchter. Scheint Standard zu sein mindestens dieselbe Summe für den Hund zu bekommen, unabhängig davon ob man seine Sache als Halter bis dahin gut gemacht hat oder vielleicht das ein oder andere verkorkst.

    Ich denke aber auch, je nach Rasse, dass die VDH Züchter schon noch Welpen haben werden Ende 21 Anfang 22. Aber ich bin auch blauäugig genug davon auszugehen dass der Run auf Hunde jetzt nachlässt, da die ersten demnächst wieder ins Büro zurückkehren müssen, bzw. keine Kurzarbeit mehr. Der Drang dringend einen Hund haben zu müssen sollte damit nachlassen.

    Wir überlegen auch wegen Pfingsten, in Niedersachsen gehts dann ja wieder. Allerdings finde ich tägliche Testpflicht schon echt happig. Ich lasse mich eh 2-3 mal die Woche testen, habe hier zuhaus vor Ort aber eine super Infrastruktur - in einer abgelegenen Urlaubsregion mit möglichst viel Natur, wie wir es bevorzugen, ist das aber vermutlich so nicht möglich. Und was ist mit Wochenenden... da haben die Teststationen meist ja nur begrenzt/nicht offen?

    Die tägliche Testpflicht steht, mein Wissenstand, auf dem Prüfstand da sich die Branche dagegen wehrt. Realitätsfremd (nicht ausreichend Teststationen/-Kapazitäten im Bundesland für tägliches Testen von Touristen) und zu große Hürde und damit die Sorge dass die Urlaubswilligen nach SH gehen.

    Tägliches Testen würde ich auch nicht mitmachen wollen, es sei den der Teststand ist auf demselben Campinggelände (so wars in Eckernförde). Aber alle 72Std. finde ich ok. So ist es ja auch in den Modellregionen.