Beiträge von SavoirVivre

    Ich habe übrigens das Gefühl der Run auf Züchter lässt nach. Ist aber nur mein persönlicher Eindruck und bezogen auf Boxer.

    Wir sind ja fündig geworden, aber aufgrund der gemachten Kontakte der letzten Monate, habe ich in den letzten Wochen 4(!) Welpen aktiv angeboten bekommen, die ich innerhalb von sofort bis in 2Wochen hätte abholen können.


    Bei Start meiner Suche im April, sah es aus, als ob keine Chance bestünde vor Frühjahr 2022.

    Natürlich nicht :roll:

    Aber es gibt in jedem Beruf (jedenfalls fällt mir gerade keiner ein, wo es nicht ginge) Optionen, die familienfreundlicher sind und da sehe ich schon auch die Eltern in der Pflicht, sich zu überlegen, ob die aktuelle Arbeitssituation noch zum Lebensmodell passt...

    Das hat nun gar nichts mit engagierten Eltern zu tun...

    Wie überheblich kann man bitte sein.
    Als ob man nur irgendwo an die Tür klopfen müsste, hallo ich möchte jetzt hier arbeiten um meinen Kollegen nicht mehr auf den Keks zu gehen.

    Ich kann gerade gar nicht in Worte fassen wie sauer mich das macht und bin hier jetzt erstmal raus.

    Es tut mir auf jeden Fall für alle Eltern leid die hier mitlesen.

    Warum? Das ist doch nicht wertend, sondern ein völlig legitimer Gedankengang.

    Ich kann aus dem Freundes- und Bekanntenkreis ad hoc drei Mütter nennen und einen Vater, die wegen der veränderten Familien- und Privatlebensumstände ihren Job freiwillig und gerne gewechselt haben. In erster Linie zugunsten einer optimaleren Life-Work-Balance, aber auch weil es wegen Nachwuchs einfach nicht mehr passte im alten Job. Das wäre ja eine Situation die für keine Seite dauerhaft tragbar ist. Was ist so schlimm daran das auszusprechen?

    Viele Menschen nutzen Familienzuwachs als Gelegenheit ihr Leben insgesamt auf den Prüfstand zu stellen. Und, genau wie Hennie schreibt, zu hinterfragen ob der derzeitige Beruf oder AG noch zum neuen, eigens gewählten Lebensmodell passt.

    Ich verstehe wirklich nicht warum es jetzt sooo schlimm ist dass Hennie es ausschreibt.

    Also wir sind im Hamburger-Team zu siebt. Davon haben drei Kinder. Bedeutet insgesamt sechs Monate Elternzeit bei den Vätern sowie regelmässig ausserplanmässige und kurzfristige Ausfälle. Das ist definitiv eine organisatorische und arbeitstechnische Mehrbelastung für alle anderen. Insbesondere für mich, weil alle drei Väter in meinen Arbeitsbereich fallen bzw. ich die einzige bin die alle drei vertreten kann. Es gab viele Wochen in denen ich 50Std. gearbeitet habe um deren Ausfallen aufzufangen und bei uns werden Überstunden nicht vergütet oder zeitlich festgehalten. Für mich ist das aber ok, weil die Jungs das (in der Regel) nicht als selbstverständlich betrachten und mich im Gegenzug auch unterstützen wann immer nötig.

    Aber ja, es gab in den letzten 10Jahren auch schon Situation in denen ich ernsthaft auf den Tisch hauen musste, weil das ein oder andere überhand genommen hat bzw. doch zu sehr als gesetzt betrachtet wurde. Aber da gab es dann auch keine Diskussionen, sondern es war sofort Einsicht da.

    Ich finde viele Dinge menschlich, auch das greifen nach dem ganzen Arm wenn man den kleinen Finger reicht. Aber man muss als Team darüber sprechen können, und solange das möglich ist und bei allen Beteiligten Einsicht und Bereitschaft zur Rücksichtsnahme vorhanden, klappt das auch.

    Die zwei Mütter die wir im Team hatten sind leider nicht mehr bei uns. Das bedauere ich sehr, denn sie waren mir die Liebsten. Egal ob mit oder ohne Kinder, es waren einfach Personen die sehr darauf bedacht waren dass es ein faires Miteinander ist. Und sie war einfach super organisert. Natürlich gab es auch da Situationen in denen sie alles stehen und liegen lassen mussen, oder kurzfristig wegen Kind-krank ausgefallen sind. Aber sie waren die Ersten die mich gefragt haben wann ICH Urlaub nehmen möchte, oder für mich eingesprungen sind wenn ich kurzfristig weg musste (insbesondere zur Zeit als mein DSH den schweren BSV hatte).

    Komplett querstellen würde ich mich - und ja da kann ich sehr unangenehm werden - wenn ich den Eindruck hätte ein Elternteil hätte die Geisteshaltung "besondere Rechte" zu haben weil Kind an Bord. Und ja, dann gibt es auch Stuhlkreise mit BR, Vorgesetzten, etc. Und ja, dann werde ich richtig ätzend. Weil veräppeln und ausnutzen lasse ich mich nicht. Aber von mir weiss man auch dass ich fliessend Tacheles spreche.

    Das hat sie doch gar nicht geschrieben. Es ging um regelmäßig.

    Für mich liest es sich so, als wäre der Beitrag auf mein Geschriebenes geantwortet.

    Aber dann fände ich es unmöglich, weil ich ja oft genug geschriebene habe, dass ich schon einige Male als Vertretung eingesprungen bin wenn Kollegen für Kind UND Hund weg mussten.

    Ich frage mich auch warum Du Dir den Schuh anziehst.

    Notfälle sind etwas anderes als die Geisteshaltung "ich habe ein Kleinkind also haben alle Rücksicht auf mich zu nehmen".

    Wir sind ein komplett digitales Unternehmen. Wir können von überall arbeiten solange die technischen Gegebenheiten vorhanden sind und der Raum um Geschäftsprozesse und Internas zu wahren. Zuhause, im Wohnmobil, bei Familie, in der Ferienwohnung - völlig egal.

    Ich habe ehrlich gesagt seit einem guten Jahr keine Ahnung von wo welcher Kollege genau arbeitet und wie lange (nicht) vorm Rechner sitzt. Jeder handhabt es so wie er will ohne die Grenzen des Anstands zu sprengen. Solange die Arbeit erledigt wird, die Zahlen stimmen und am Monatsende die vertraglich vereinbarten Stunden erfüllt werden, ist alles gut. Wir melden uns auch nicht ab wenn mittags 3Std. weg oder so - es sei denn wir verpassen deswegen ein Meeting o.ä. . Die Zeit wird dann einfach hinten dran gehängt. Wir haben nicht einmal eine Zeiterfassung. Es basiert alles auf Vertrauen und solange das klappt ist alles gut.

    Ich finde es im sozialen Bereich teilweise unfassbar anstrengend, dass eine gewisse Grundeinstellung sich die Probleme andere zueigen zu machen, vorausgesetzt wird. Ich hab da ja auch öfter mal Diskussionen. |)

    Ich bin immer wieder gerne bereit, ein zuspringen, Dienste zu tauschen, WE zu tauschen oder den Urlaub zu verschieben. Kein Ding. Aber wenn dann von Kollegen mit Kind erwartet wird, dass denen ein gewisser Teil des Jahres quasi der Urlaub schon vorprogrammiert ist im System oder das Weihnachten quasi nur so gearbeitet wird, wie es ihnen passt oder halt gar nicht, finde ich anderen Kollegen unfair gegenüber. Und das kommuniziere ich dann auch so. Man kann fragen, ob das in Ordnung ist wenn man so und so arbeitet, es aber nicht voraussetzen und dann beleidigt sein, wenn es nicht geht. Ich bin total der Fan von geben und nehmen unter den Kollegen. Man tut sich gegenseitig Gefallen und nimmt Rücksicht, aber nicht als Einbahnstraße, nur weil man Mutter/Vater ist. :ka:

    Genau so schaut es aus.

    Hallo erstmal in die Runde. Ich schnuppere hier mal rein, weil wir ab Ende July wieder einen Hund bei Vollzeittätigkeit haben werden. Aber ich werde langfristig 3Tage/Woche MobileWork machen können (bis einschliesslich September noch 4Tage/Woche) und mein Partner im Prinzip immer, wird dafür aber auch mal geschäftlich unterwegs sein.

    Ich kenne Hundehaltung ohne Vollzeitätigkeit eigentlich gar nicht, hatte aber immer die Luxussituation, dass meine Hunde Mo-Fr tagsüber bei meinen Eltern sein konnten und mein Papa den Hund nachmittags nach Hause gebracht hat (damit paar Stunden allein zuhause bleiben trotzdem Normalität ist), oder wir ihn nach Feierabend abgeholt.

    Nach meinem letzten DSH Rüden, vor ziemlich genau 7Jahren, haben wir uns gegen einen neuen eigenen Hund entschieden, weil meine Eltern sich für die Betreuung eines groß werdenen Jungspunds zu alt fühlten. Seitdem habe ich den Burschen auf meinem Inventarbild als Sharinghund, Fr-So + ca. 4 volle Urlaubswochen/Jahr. Dieses Konstrukt ist seit 2,5 Jahren aber sehr unregelmässig geworden, da er seitdem von diversen OPs geplagt wurde deren Rekonvaleszenz immer langwierig war.

    Da Corona alles neu gewürfelt hat und wir seit einem guten Jahr praktisch durchgehend von zuhause/wo immer wir wollen arbeiten, und nun auch klar ist dass dies langfristig beibehalten wird, wurde die Grundvoraussetzung für einen eigenen Hund neu gelegt. Und tataaaaa schneller als gedacht zieht hier nun bald ein Boxerbub ein :hurra: .

    Ist das denn dieser Schnelltest den die Bürger derzeit kostenlos in Deutschland bekommen 1xpro Woche? Weil ich auch was von einem Antigen Schnelltest gelesen habe der ca. 25 Euro kostet??

    Ja, das sind die. Also die kostenlosen.

    Ehrlich gesagt nützen Dir die Antworten von heute im Oktober aber nicht viel. Die kostenlosen Test wurden meines Wissens nur bis einschliesslich September verlängert - also hier in Hamburg. Was danach ist, weiss noch keiner.

    Ebenso wie heute noch keiner weiss wie die Infektionslage im Oktober sein wird. Klar kannst Du hier jetzt weitere Detailfragen stellen, aber wirklich helfen wird es Dir nicht für eine Oktoberreise. Erwähne ich jetzt zum x-ten Mal, interessiert Dich aber nicht weiter, was ich schade finde.

    Und generell gilt, bei Fragen hilft einem das Reisebüro/Anbieter auch gerne weiter. Die sind aus Eigennutz recht gut informiert. Wahrscheinlich besser als ein Dutzend Meinungen aus einem Hundeforum.

    Ist dieser Antigen Test auch dieser Schnelltest, den man 1x wöchentlich auch kostenlos bekommt? Oder ist das wieder ein anderer für die Einreise nach Dänemark? Kenn mich damit überhaupt nicht aus, hab zum Glück noch nie einen machen müssen.

    Ja, in DK gibt es zahlreiche Teststellen (derzeit) die kostenlos sind. Auch für ausländische Touristen. Wir hatten in einem Umkreis von 15km ca. 12Testmöglichkeiten. Aber keine Ahnung ob das im Oktober noch so ist oder überhaupt notwendig ist.

    Im Kontext (jaaaa, das sollte man mit berücksichtigen) = für das Abwehren/blocken von Hunden die zum guten Tag sagen vorbei kommen. Da braucht sich der andere Hundehalter ja nicht zu bemühen, liegt ja in Deiner Verantwortung. Wie gesagt, sehr freundlich von Dir.

    Ok,habe dich falsch verstanden.

    Aber ernsthaft, ich stresse wirklich selten rum.

    Verstehe mich bitte nicht falsch. Ich finde das wirklich angenehm wie Du damit umgehst. Ich mache auch keinen künstlichen Stress. Mir reicht in der Regel ein kurzes Entschuldigung der Gegenseite weil das jedem einfach mal passieren kann. Aber ich sehe die Verantwortung halt ganz klar beim Halter des Hundes der nicht hört, und nicht bei mir die ihren Hund eng und gewissenhaft führt.

    Sieht der andere Hundehalter das auch so (wie gesagt, kurzes Entschuldigung reicht vollkommen) ist alles fein. Geht eine Diskussion los das mein Hund der Böse sein soll weil er keine fremde Hundenasen im Po mag, werde ich auch bissig :D