Beiträge von SavoirVivre

    Ich schau mir morgen (wenn die Daten auf der Hp stimmen) eine Junghundegruppe an. Das sowas passiert, haette ich echt nicht gedacht :lol:

    Ich suche mir auch gerade 1-2 zum ansehen raus. Die meisten beginnen aber erst mit frühestens 6Monaten.

    Wollte eigentlich erst in die Vorbereitung zur BH Gruppe einsteigen, die wäre ab 12Monate, und vorher die UO nach Peter Scherk & Dr. Knabl (meine FachBibel) selbst aufbauen.

    Mir fehlt aber einfach ein gesichertes Trainingsumfeld mit angemessener und ebenfalls gesicherter Ablenkung durch z.B. andere Hunde.

    Ich komme gerade ganz frisch (Donnerstag) aus einem dreiwöchigen Skandinavien Urlaub mit Hund. Es war wunderschön und wir haben Nordlichter gesehen. Die ersten meines Lebens.

    Aber trotz echt komfortablen, voll ausgestatteten, autarken Wohnmobil sind wir zwei Tage früher zurück als geplant. Weil über Südschweden eine Schlechtwetterfront hing und ich einfach keine Lust mehr auf Regen und ständiger Feuchtigkeit und Dreck im Wohnmobil hatte. Und wir haben nur einen jungen und noch recht kompakten, kurzfelligen Hund.

    Unterschätz nicht wie mehrere Tage schlechtes Wetter aufs Wohlbefinden schlagen kann bei sehr engen Raum.

    Ja das ist eine Menge Geld. Aber was tut man nicht alles für die lieben Hunde 🥰

    Baxter hat uns dieses Jahr auch schon um die 600€ gekostet (TA und Physio).

    Aber fünstellig innerhalb eines Jahres ist halt schon nochmal was anderes als ein paar hundert Euro.

    Ich kann schon verstehen, dass einen das an seine Grenzen bringt.

    Jupp. Wenn Rücklagen weg sind kommt die nackte Angst..

    Der Punkt ist eben, dass in Bezug auf Probleme in der Mehrhundehaltung die Rassen durchaus eine Rolle spielen.

    Daher kam das Thema hier so intensiv auf.

    Und ja das DF hat ein Eigenleben. Aber wenn sich gefühlt das ganze DF so einig ist wie nie zuvor xD sollte man evtl kurz mal hinterfragen, ob nicht vielleicht doch was dran ist...

    Och, du, in meinem Fall ist sich das DF immer einig, dass ich eine absolut inkompetente Hundehalterin bin, die selbst mit einem Havaneser Probleme hätte... :zany_face:

    nein, ich halte dich für eine engagierte und durchaus auch kompetente Hundehalterin. Aber eben auch für zur Selbstüberschätzung neigend und absolut von sich selbst überzeugt. Daraus resultierend halt die Frage warum Du überhaupt Fragen im DF stellst wenn Du es eh am besten weißt.

    Wollen wir jetzt mit der Wortklauberei anfangen? Unfreundlich und reserviert ist für mich das Gleiche. Ich traue der Züchterin zu, dass sie gewusst hat, was ich meine...

    Wie dem auch sei. Die einzige Gegenstimme, die ich im real life bisher gegen einen DD gehört habe, war, dass er sabbert und der Bart eklig ist. Na, wenn's nur das ist...

    Muss das hier wohl wieder abhaken als unnötige DF-Panikmache. Wie bei meiner geplanten Springer-Anschaffung in 2018 eben... Ein Glück habe ich mich damals nicht beirren lassen und habe jetzt einen echt tollen Hund. :smiling_face_with_hearts:

    Ganz am Anfang des Threads hatte ich explizit dazu geschrieben, dass es nicht um die Rasse-Entscheidung an sich gehen sollte... Für alle die, die sich wundern, warum ich so "arrogant" jedes Argument abtue... Und ich überhaupt frage, wenn ich die Antworten nicht hören will. Wie gesagt, es war nicht gefragt.

    Äh du musst den Hund aber erst „reserviert“ hinbekommen. Der Schritt zu aktiv unfreundlich ist nicht so weit weg..

    Ach komm, Du bist doch nicht naiv!

    Ja, schon klar. Da ist viel Marketing dabei... Das ist mir schon bewusst. Und auch, dass nicht alles Gold ist was glänzt.

    Aber im Prinzip boomt genau diese Idee schon. Und diese Teardrops sind auch echt so gemacht, dass die handlich sind und wenig Platz brauchen. Hier an der Dreisam stehen regelmäßig Camper. Oft sogar nicht einmal mit einem Wohnwagen oder Wohnmobil sondern einfach nur mit einem Dachzelt, fertig.

    Ich bin auch so wenn ich mit den Hunden Urlaub mache maximal zum Schlafen im Hotel. Ich gehe nach dem Frühstück und komme wieder nach dem Abendessen. Und bisher bin ich allein mit dem Platz im Auto klargekommen. Da müsste es doch mit einem Wohnwagen hinten dran noch mehr Spielraum geben. Oder denke ich da falsch?

    Ach weißt Du.. mach mal deine eigenen Erfahrungen. Du drehst es Dir eh so zurecht dass es in dein eigenes Bild passt.

    Geht mich ja auch nichts an wie Du final entscheidest.

    Auf der Messe wurde mir der Teardrop jetzt eigentlich genau so verkauft, wie ich es mir vorstelle. Ohne groß zu überlegen, einfach mal los fahren, sich frei irgendwo hinstellen, den ganzen Tag draußen sein und dann abends einfach praktisch in die Koje kriechen, ohne dass man nach einem Hotel suchen müsste.

    Ach komm, Du bist doch nicht naiv!

    Soll ich Dir mal erzählen was uns diverse Händler alles erzählt haben? Wir hatten den Wohnwagen schon konfiguriert und der Kaufvertrag war unterschriftsfertig (Fendt Bianco mit Autark Paket). Im Rückblick waren viele „Beratungen“ einfach nur unverschämt.

    Ebenso die Wohnmobil Händler. Ein Beispiel.. Wir haben munter vor uns hin konfiguriert und der Verkäufer hat sich gefreut angesichts der wachsenden Extras fürs autarke campen. Was er uns nicht gesagt hat, war dass wir ohne Zuladung bereits bei 3,5t waren, obwohl wir vorab betont haben dass wir nicht Auflasten wollen. Als wir ihn konkret darauf angesprochen haben weil in einer FB Gruppe darauf aufmerksam gemacht wurden, meinte er nur er wolle uns nur unsere Extrawünsche erfüllen (und seine Provision erhöhen).

    Ähnlich beim Wohnwagen. Wir waren ähnlich unbedarft wie Du. Auftakt, frei stehen.. vergiss es. Mit einem Wohnwagen frei stehen ist fast nicht machbar. Wir wollten das auch nicht hören, aber wir halten uns auch nicht für schlauer als erfahrene Camper. Im Nachhinein sind wir sehr dankbar für den mehrfachen Hinweis. Wohnwagen = nix frei stehen, es sei denn man nimmt regelmäßig Ärger in Kauf.

    Ein Verkäufer erzählt Dir viel wenn der Tag lang ist. Glaub es oder lass es halt.

    Und Du willst in den Schulferien wegfahren und mit einem Wohnwagen frei stehen.. oh man.. du glaubst da wirklich dran oder?

    Ich denke viele Hunde werden schlichtweg auch nicht angemeldet und/oder versichert. Die müssten theoretisch ja durchs Raster fallen. Ebenso wie wahrscheinlich sehr viele Verkaufsumsätze durch „Ups-Würfe und Vermehrerwürfe“ nicht steuerlich gemeldet werden.

    Mal im Ernst, wie viele Neuhunde kommen vom seriösen Züchter? Die können ihre Würfe ja auch nicht mal eben verdoppeln. Die Nachfrage war aber da und wurde bedient.

    Möglich. Aber auch diese Hunde müssen fressen. Die Zahlen sind vom Industrieverband Heimtierbedarf. Also dem Dachverband des Futtermittel und sonstigen Heimtierbedarf vertreibenden Wirtschaftszweig. Hat nichts zu tun mit Züchtern, Versicherungen oder Meldewesen.

    Die nächste logische Erklärung wäre demnach, dass Coronahunde nicht gefüttert werden oder nur von Abfällen oder Selbstgekochtem oder aus dem Ausland importierten Produkten leben?

    Wenn man Occams Razor bemüht eher nicht. Da ist dann doch eher wahrscheinlicher, dass es sich bei der landesweiten coronabedingten Hundeschwemme um ein Pressephänomen handelte. Gekoppelt mit dem menschlichen Hang dazu, um ein einschneidendes Lebensereignis herum neue Wahrnehmungsfilter und Bewertungsmuster aufzubauen.

    In meinem Umfeld, und ich kenne sehr viele Hundehalter, kochen ca. 25% selbst, auch viele der „Neuen“. Ich nenne es Anfangsambitionen 🤪.

    Aber ich beobachte KEINE besonders hohe Anzahl neuer Hunde im Viertel und Umfeld. Zumindest keine die nicht schon mittelfristig geplant waren und eher zufällig in die Coronazeit gerutscht sind wegen Wurfplanung der Züchter.

    Dennoch glaube ich nicht daran dass der gesamte Umsatz um die Futterindustrie zuverlässig erfasst wird. Weder Wachstum noch Abnahme. Ich kann mich auch irren, klar. Aber so wie Du daran glaubst tue ich es halt nicht 🙃

    Ich denke viele Hunde werden schlichtweg auch nicht angemeldet und/oder versichert. Die müssten theoretisch ja durchs Raster fallen. Ebenso wie wahrscheinlich sehr viele Verkaufsumsätze durch „Ups-Würfe und Vermehrerwürfe“ nicht steuerlich gemeldet werden.

    Mal im Ernst, wie viele Neuhunde kommen vom seriösen Züchter? Die können ihre Würfe ja auch nicht mal eben verdoppeln. Die Nachfrage war aber da und wurde bedient.