Beiträge von SavoirVivre

    Ganz ehrlich, ich frage mich eher wie DU darauf kommst Dich soweit aus dem Fenster zu lehnen, wenn man sich Deine Pläne zu Gemüte zieht.

    Was spricht denn gegen einen zweiten Hund gleicher Rasse wenn man mit dem ersten gut klar kommt und der AG einen zweiten Hund im Büro absegnet?!

    Deine Arroganz ist zu fremdschämen!

    Vielleicht liest du erstmal, was ich geschrieben habe bevor du dich künstlich aufregst... Es ging mir um die Arbeitszeiten... Die TE könnte meinetwegen fünf Hunde haben... Aber halt nicht mit 10 Stunden außer Haus am Tag....

    Und was das jetzt mit meinen Plänen zu tun hat... Keine Ahnung. Von meinen 41,5 Wochenstunden sind gerade einmal 15 Stunden Präsenzzeit... Also im Durchschnitt drei Stunden pro Arbeitstag... Das sind doch ganz andere Voraussetzungen!

    Du merkst es einfach nicht.. anders kann ich es mir nicht erklären?

    Reflexierst Du Dein Verhalten/Ausdruck im Nachhinein eigentlich auch mal?

    Wann begreifst Du dass NICHT dein Lebensentwurf/Alltag der einzig Richtige ist?

    Ich versuche wirklich oft Deine Sichtweise einzunehmen aber Deine Überheblichkeit macht auch mich regelmäßig fassungslos. Und das traurige ist, du hast wirklich keine Ahnung wie herablassend Du Dich ausdrückst.

    Dein Alltag ist in meinen Augen ein ebenso wackeliges Gerüst. Aus der Position heraus andere zu kritisieren ist lächerlich!

    Herr je, wieso kauft man sich denn zwei Huskys wenn man solche Arbeitszeiten hat…?! Muss man das verstehen?

    Wenn du die Hunde behalten willst, würde ich schnellstmöglich schauen, dass ich mein Berufsleben hundekompatibel einrichte und den Hunden das Alleinebleibem beibringen.

    Ganz ehrlich, ich frage mich eher wie DU darauf kommst Dich soweit aus dem Fenster zu lehnen, wenn man sich Deine Pläne zu Gemüte zieht.

    Was spricht denn gegen einen zweiten Hund gleicher Rasse wenn man mit dem ersten gut klar kommt und der AG einen zweiten Hund im Büro absegnet?!

    Deine Arroganz ist zu fremdschämen!

    Bei uns wurde ebenfalls ab Einzug gearbeitet. Erste spielerische Einheiten zur Unterordnung, Stöbern und Schleppen, später die ersten ernsthaften Fährten ab 16 Wochen. Länge und Häufigkeit der Einheiten angepasst an seinen Murmelzustand, momentan machen wir zB sehr sehr wenig.

    Die ersten Prüfungen stehen nächsten März an, da ist er 12 Monate alt. Aktiv am Wild eingejagt wird er ab Ende diesen Monats, also mit knapp 9 Monaten.

    Den Jagdhund das erste Jahr roh zu lassen hat man früher gemacht, mittlerweile ist die frühe Einarbeitung bzw bei den Bracken "Einschulung" eigentlich Standard.

    Und ich denke genau dieses Fingerspitzengefühl fehlt vielen Hundehaltern. Ich nehme mich da nicht raus. Ich habe viele Jahre gebraucht um zu erkennen dass es keine Rolle spielt wann welches Training geplant ist oder welches Hunde-Wander-Treffen, kein Schema F, sondern ich mich dem geistigen und körperlichen Tempo meines Hundes anpassen muss.

    Wenn man 2-3x Training in der Woche geplant hat, wird das gemacht, vielleicht auch schon weil andere mit involviert sind oder Geld dafür bezahlt wurde. Die Gabe zu sagen, ne - wir setzen jetzt zwei Wochen aus oder reduzieren stark, weil meiner seine bunte Knete im Kopf gerade farblich nicht sortiert bekommt, hat nicht jeder von Anfang an. Das ist ein Prozess.

    Auf mich wirkt es aber manchmal als hätte sie eine sehr unterdurchschnittliche Konzentrationsfähigkeit und ich frage mich, ob das daher kommt, dass ich ihm ersten Jahr vielleicht doch ZU wenig mit ihr gemacht habe..?

    Genau das ist der Grund, warum ich diese "nix machen"-These nicht mitgehe, wenn der Hund später dann was machen soll.

    Arbeitseinstellung, Arbeitseigenschaften und Konzentrationsfähigkeit kommen halt nicht von selbst.

    Wie gut dass es nicht nur entweder alles oder gar nichts gibt 🤪

    Spaß beiseite. Natürlich sollte jeder Hund ab Einzug individuell betrachtet und gefördert werden. Es ist meiner Meinung nach aber noch immer zu stark in den Köpfen unerfahrener (was null Komma gar nicht schlimm ist, jeder fängt unerfahren an) Hundehalter drin, dass der Hund ausgelastet werden muss, diese Auslastung aber oftmals körperlich verstanden wird.

    Ein gesundes Mittelmaß und unter Berücksichtigung des Individuum wäre einfach schön. Und klar ist, dass es auch eine Rolle spielt wann man mit dem Hund wo sein will, wenn man etwas ambitionierter ist (was ich z.B. gar nicht bin :hust:). Ich bin auch klar die Fraktion lieber zu langsam als zu schnell. Beides ist mit negativen Auswirkungen verbunden, aber zu schnell hinterlässt meines Erachtens mehr Baustellen

    Der Hund ist 10 Monate alt, warum soll man mit dem noch nicht arbeiten?

    Das genannte Programm kann zu viel sein, aber wie lang soll man den warten bis man anfängt?

    Ich frage mich an der Stelle auch, wie das mit den Hundesportlern ist. Die fangen ja z.T auch schon im Welpenalter damit an.

    Früh.. also der Aufbau beginnt spielerisch schon sobald sie bei den neuen Haltern sind. Nach 1-2 Wochen geht es auch schon zum schnuppern auf den Platz. So kenne ich das zumindest.

    Aber hier geht es ja auch nicht darum alle Hunde über einen Kamm zu scheren =) . Ich z.B. hätte gerne mit einen sorgfältigen UO Aufbau angefangen als Gustaf 12-14Wochen alt war, gefolgt von den ersten Baby Schritten Fährte. Ich schiebe das bis heute auf, weil er einfach noch nicht so weit ist. Unser Alltag ist so anspruchsvoll, dass er alle Löffelchen dafür braucht - ganz und gar. Wir sind 5tage zuhause, 2tage campen - dazu kommen wir gerade von einer dreiwöchigen Urlaubsreise mit Camper in welchem wir durch Skandinaiven getourt sind.. jeden Tag neue Eindrücke. Jetzt muss er erstmal wieder zuhause ankommen, von der Stille Skandinaviens in die hektische Großstadt.

    Will damit sagen, es ist einfach individuell und nur weil einige sagen, ich mache mit 10Monaten immer noch nicht viel, hat das keine Allgemeingültigkeit - kann für den Hund, die Rasse, deren Alltag und das zukünftige Aufgabengebiet des Hundes genau das Richtige sein. Andere hingegen sind mit 5Monaten schon richtig gut dabei, haben aber vielleicht ein sehr entspanntes Wohnumfeld und Alltag für den Hund.

    Ich finde insgesamt 4x Training in der Woche schon sehr viel.

    Finde ich auch krass. In dem Alter arbeite ich mit meinen noch gar nichts.

    Danke für diesen für mich wertvollen Input. Du bist ja nun wirklich versiert in der Ausbildung von jungen Hunden.

    Ich mache mit meinem 20wöchigen Boxer auch ganz bewusst (obwohl ich darauf brenne und richtig Bock habe) nicht mehr als das was wir für einen gemeinsamen Alltag brauchen, weil unser Wohnumfeld sehr anspruchsvoll ist und meiner Einschätzung nach ein zusätzliches Training die Verarbeitung seines Alltag erschweren würde.

    Nari137

    ich kenne mich bezüglich RH Arbeit gar nicht aus, kenne es aber auch vom Hundeplatz, dass die Hunde durchaus länger im Auto warten bis sie dran sind, das warten an sich üben sollen oder auch weil die Halter sich untereinander austauschen und mit dem Trainern schnacken.

    Ich habe es immer ganzheitlich als Training betrachtet, also erst recht bei jungen Hunden. Ein fertiger Adult nutzt die Wartephasen durchaus zum echten ruhen und verarbeiten, aber einem Junior traue ich das noch nicht zu. Für den ist es eher Teil des Trainings und ist eine Art Frustrationstraining, Training zum Runterfahren, etc. - ist am Ende aber ein Lernprozess.

    Also.. ich würde, ohne euch zu kennen und aus der Hüfte geschossen, das Training mal auf 2x Woche reduzieren und schauen was passiert.

    Ach komm es wird doch nicht rumgeritten :ka: es hat nur jeder eine andere Sichtweise ;)

    Die Akzeptanz dazu fehlt, oder die Vorstellungskraft, oder vielleicht sogar beides.

    What? Naja vielleicht haben wir beide bezüglich dieses Themas ein unterschiedliches Leseverständnis.

    Egal - ist auch nicht wichtig da OT

    Ich kenne viele Leute mit noch mehr Hunden UND Partnerschaft. Gut, was die wann wie miteinander tun oder auch nicht - so weit habe ich die noch nicht ausgefragt.

    Ich hatte doch schon ganz am Anfang geschrieben, dass es auch perfekte Lösungen gibt.

    Das ist ja auch wirklich toll, wenn es so klappt!

    Wenn aber perfekte Lösungen immer Standard wären, würde niemanden Probleme mit seinem Hunden haben, es würden keine Hunde abgegeben usw.

    Deshalb finde ich es sinnvoll, es zumindest mal zu überdenken.

    Ich bin ganz bei Dir und verstehe auch nicht warum das so "kritisch" aufgegriffen wird. Natürlich ist das ein Punkt den es zu berücksichtigen gilt. In welcher Form und Ausprägung obliegt doch jedem selbst und hat keine generelle Wertigkeit. Schliesslich sprechen wir von einem hoffentlich mind. 12jahre anhaltenden Hundeleben, da fände ich es fast fahrlässig sich nicht in jede Richtung seine Gedanken zu machen. Ausserdem geht es hier um Rafile und sie selbst schreibt dass sie sich diesbezüglich Gedanken macht.

    Eigenlich schade dass auf einer solchen Überlegung überhaupt herumgeritten werden muss.