Beiträge von SavoirVivre

    Würde ich gut verstehen wenn die TE nicht von dieser Meinung abgewichen wäre. Aber genau das ist es was ich meine - einige machen sich gar nicht die Mühe zu lesen ob es aufgrund der zahlreichen, hilfreichen Beiträge neue Erkenntnisse oder gar ein Sinneswandel bei der TE gab, es wird kritisiert und verurteilt.

    Ich verstehe was Du meinst, aber es macht es in meinen Augen nicht besser, weil selbst nachdem z.B. ich darauf aufmerksam gemacht habe dass es überlesene Beiträge der TE gab, von denen die hart geurteilten haben keiner den Zug gemacht hat auch nur zu erwähnen dass sie sich da vielleicht verrannt haben in ihrer Negativität und Kritik.

    Jeder kann sich irren. Jeder kann sich unglücklich ausdrücken. Aber meine Güte man bricht sich doch keinen Zacken aus der Krone dann mal einzulenken anstatt noch oben drauf zu kippen.

    Unterschiedliche Menschen sind einfach unterschiedlich belastbar. Das ist einfach so.

    Ich bin 19 - 4 Uhr in einem psychisch und physisch sehr belastenden Einsatz mit der Bergwacht im Tiefschnee und ziehe danach noch sechs Stunden Unterricht von 8 bis 13 Uhr durch. Eine andere Kollegin sieht morgens, dass sie zwei Stunden Zusatzunterricht in einer schwierigen Klasse machen soll und wird direkt krank.

    Um mal ein Beispiel außerhalb der Hundewelt zu machen. Genauso kann es Leute geben für die vier Kinder plus drei Hunde kein Problem sind. Andere kommen schon mit einem Hund und einem Kind nicht klar....

    Ist so. Wird immer so sein.

    Exakt und deswegen ist es unangemessen und schier umöglich jemand Fremdes, von dem man paar Beiträge gelesen hat, sicher in Schublade A, B oder C zu stecken. Jemanden der Hilfe bei der Rassesuche benötigt braucht keine Vorwürfe und Belehrungen, sondern das Teilen von Erfahrungen und Wissen.

    Es wurde schon geschrieben. Man kann von seinen eigenen Erfahrungen berichten und Wissen teilen, aber niemals davon ausgehen, dass der Gegenüber so im Leben steht und es händeln würde wie man selbst - und das meine ich wertfrei.

    Ich kenne auch Menschen bei denen ich sagen würde, Du und Hundehaltung, bloss nicht!!!

    Aber die kenne ich! Ich kenne deren Geisteshaltung, Einstellung, Motivation usw. persönlich und über viele Jahre hinweg.

    Aber eine solche Beurteilung maße ich mir in den seltensten(!) Fällen bei Menschen an von denen ich 15 Post gelesen habe. Und dann ist es fast schon tierschutzrelevant.

    Und Du meinst das kannst Du beurteilen nach nur einem Post?

    Nenn doch bitte mal ein Beispiel bei dem nach dem Eröffnungspost glasklar war dass da kein Hund einziehen sollte, würde mich wirklich mal interessieren nach welchen Maßstäbe Du meinst das so klar erkennen zu können.

    Aber warum glaubst Du das beurteilen zu können? Oder jemand anders der die Familie nicht persönlich kennt?

    Ich habe Freunde mit drei Kindern (3, 5 und 8), Halbtags- und Vollzeitjobs (beide Chirurgen), weiteren Haustieren (Nagetiere, Vögel) und Pferden und die haben es wirklich problemlos hinbekommen zunächst einen Cavalier King Charles Spaniel und dann einen Kleinpudel in ihr Leben zu integrieren.

    Ich bin sicher es gibt unzählige ähnliche Beispiele. Für mich ist die FCI 9 Gruppe für genau solche Familien da. Liebevoll, engagiert, motiviert auf der Suche nach einen freundlichen, vierbeinigen Begleiter durchs Leben. Die ohne Hundewissen angefangen haben und sich allen Herausforderungen gestellt und diese mit Organisation, Hilfe und gesunden Menschenverstand bestens gemeistert haben. Einfach weil sie sich eine freundliche Rasse ausgesucht haben die dabei sein will.

    Vorurteile.. nichts anderes.

    du schreibst, dass ihr zentral in einer Großstadt wohnt, das klingt für mich jetzt nicht so, als wäre man täglich schnell mit dem Auto in einem entsprechenden Auslaufgebiet. Darüber solltet ihr nachdenken, habt ihr Zeit und Lust auch langfristig immer erst mit dem Auto irgendwo hin fahren zu müssen? Nach dem Gassigang ist euer großer Hund dann oft sehr dreckig und muss dann irgendwie in den ersten Stock gelangen, also danach evtl. Treppe putzen, da ein Hund dieser Größe schlecht getragen werden kann.

    Falls Kinder geplant sind, ist dann immer noch Zeit mit dem Hund ein geeignetes Auslaufgebiet aufzusuchen oder wird er dann an der Leine durch die Stadt geführt? Ihr wollt euren Hund ins Restaurant mitnehmen, wird evtl. auch schwierig mit einem großen Hund.

    Wenn ihr das alles schon bedacht habt, dann kann man natürlich auch einen anspruchsvolleren Hund in der Stadt im ersten Stock halten, man sollte eben vorher wissen, dass es mehr Aufwand bedeutet.

    LG

    Sabine

    Ich verstehe Deine Gedankengänge und Bedenken diesbezüglich, aber das Leben mit großen Hund ist für jemanden der in einer Großstadt lebt und es kennt gar nicht so "aufwendig" wie man es sich vorstellt, wenn man selbst (deutlich) ruhiger wohnt.

    Ich wohne zentral und mitten in einer Millionenmetropole und halte seit 27Jahren Deutsche Schäferhunde und Boxer(Mixe). Mal in einem etwas ruhigeren Stadtteil, mal mitten drin. Ganz klar und und unbestreitbar ist, dass man es sich einfacher machen kann und es ist nicht so das ich es empfehle. Aber ich kann aus Erfahrungswerten auch sagen, je nachdem wie dosiert man den Hund an sein Umfeld heran führt, es zum normalen Daily Business gehört und man es selbst gar nicht als sonderlich kompliziert empfindet.

    Derzeit wohne ich mitten drin und kann fussläufig zu weitläufigen Grünanlagen laufen, nur die teilen wir uns dann mit vielen anderen Menschen und Hunden. Da gibt es kein 15min. laufen ohne anderen Menschen und Hunden zu begegnen/sichten. Will man das nicht haben, oder kann man das nicht händeln, dann wird es schwierig.

    Aber wir fahren mit dem Auto auch nur 20-45min. in großzügige Naturschutzgebiete und recht einsame Auslaufgebiete. Es ist definitiv mehr Aufwand als im Eigenheim am Stadtrand einer eher kleinen Stadt oder gar ländlich, aber in Summe betrachtet, leben wahrscheinlich mehr Hunde zentral in mittelgroßen bis großen Städten, als rändlich oder ländlich. Wenn man es nicht anders kennt, empfindet man es auch nicht zusätzlichen Aufwand.

    Das finde ich auch vernünftig und gut. JEDER Hund hat Bedürfnisse und darüber sollte gern gesprochen werden.

    Und entschuldige bitte wenn ich mich irre, aber hattest Du nicht geschrieben dass die Familie sich lieber gar keinen Hund bzw. ein Stofftier holen sollte? Und das finde ich übergriffig. Eben gerade weil die TE sich noch die Mühe gemacht hat näher zu erläutern wie sie das missverständlich Geschriebene meint. Es schien als ob Du 1-2 Beiträge der TE gelesen hast und sie direkt in die Schublade "unfähig einen Hund der FCI 9 Gruppe zu halten" gesteckt hast.

    @-Ann- Nun, der Grund, weshalb der TS in ihrem Thread auch von einem Bolonka Zwetna abgeraten wurde war der Umstand, dass der Hund keinesfalls ein aggressives Verhalten wie Knurren oder auch Schnappen zeigen darf.

    Was aber eindeutig normale Kommunikation beim Hund ist .

    Weil sich jemand nicht die Mühe gemacht hat alle Beiträge des Threads von der TE zu lesen. Denn sie erklärt das deutlich ausführlicher, vernünftig und verständlich wie es gemeint ist.

    Das ist auch so eine Unart. Jemand liest den Eingangspost, nimmt sich aber nicht die Zeit zumindest alle Reaktionen der TE zu lesen (wenn schon nicht alle Beiträge des Threads, was ich sogar verstehe wenn dieser schon 30-40Seiten hat), hat aber hübsch was zu kritisieren.

    Das was Du schreibst.. das war zu dem Zeitpunkt bereits geklärt bzw. näher erläutert