Beiträge von SavoirVivre

    Alles Ausnahmen :klugscheisser: Außerdem zählen Hunde, die man trifft nicht. Man muss schon jahrelange Erfahrung vorweisen können. :roll:

    Jetzt denken wir doch mal anders herum:

    Jemand kauf sich einen Mali als netten Familienhund, und wirft zu seiner Auslastung ein paar mal täglich einen Futterbeutel (weil Fluff ja schrieb, sie kennt Malis, und denen reicht das locker aus).
    Und dann ist der Welpi lieb und nett, aber nach einem Jahr kommt der User zurück ins Forum und schreibt, wir haben uns einen Mali gekauft, weil Fluff geschrieben hat, das ist ein netter Familienhund und zufrieden, wenn man Futterbeutel wirft, aber nun lässt er den Postboten nicht mehr aufs Grundstück und sobald Besuch kommt, muss ich ihn raussperren, weil er sonst wirklich aggressiv alle Menschen angreift.

    Was dann?

    Naja, wenn im DF jemand eine so relevante Entscheidung von einer Fluff Person abhängig macht, obwohl alle anderen davon abraten, würde ich sagen selbst schuld und armer Hund 😉

    Tja, nur um den Jack Russell oder den Parson Russell Terrier sozialkompatibel zu bekommen braucht es Ahnung und auch einen gewissen Satz Erfahrung bzw. den Willen sich wirklich mit dem Hund und sich auseinanderzusetzen und zu lernen.

    Terrier sind nun mal nicht wirklich anfängertauglich und verzeihen wenig in Sachen schwache unsichere Führung und Inkonsequenz. Ebenso sind sie nicht unbedingt die idealen Hunden für nervöse und humorlose Perfektionisten ohne Hang zum Fatalismus.

    Darauf kommt es an, egal ob Terrier, Schäferhund oder Pudel.

    Es gibt bei nicht so vielen Hunderassen ein pauschales „nicht wirklich anfängertauglich“. Wenn man sich nicht auf den Hund einlässt, kommt man auch als erfahrener Hundehalter schnell an seine Grenzen, egal welche Rasse. Nur geht das je nach Rasse mal schneller und mal weniger schnell. Lässt man sich auf den Hund ein, mit allem was dazu gehört, klappt es durchs auch als Anfänger mit einer anspruchsvolleren Rasse.

    Spezialisten mal außen vor.

    Fluff01

    Keine Ahnung zu haben ist per se erstmal nicht schlimm.

    Keine Ahnung zu haben und pausenlos falsche Ratschläge zu geben weil Du meinst es zu wissen, ist peinlich.

    Ein Dutzend Hinweise darauf dass Du keine Ahnung hast und falsche Ratschläge gibst zu ignorieren, weil es nicht in Dein eigenes Selbstbildnis passt, zeichnet ein ziemlich verstörendes Bild von Dir.

    Also, nochmal in aller Deutlichkeit. Du hast keine Ahnung wie man mit so einem Typ Hund umgeht. Tu nicht so als ob es so wäre. Tu nicht neunmal klug und schlauer als erfahrene Gebrauchshundhalter. Du hilfst damit niemanden und als Resultat degradierst Du Dich selbst zu einer Person die nicht ernst zu nehmen ist.

    Hier gibt es meines Erachtens nur zwei vernünftige Ratschläge, die bereits genannt wurden.

    1. Maulkorb zur Selbstsicherung drauf

    2. keine Ferndiagnose, sondern GebrauchshundProfi vor Ort draufschauen lassen

    Und mal als ehrliche, wertfreie Frage an alle. Wie sahen denn eure Voraussetzungen aus beim Ersthund? Erfahrung? Wohnumfeld? Rassespezifisches Wissen? Vorstellung des Zusammenlebens?


    Dinge die durchaus einen separaten Thread wert sind. Will damit nur sagen, wart ihr so kritisch bei euch selbst wie ihr es hier anderen gegenüber seid, bei euren ersten Schritten zum eigenen Hund? Und wenn ihr es hinbekommen habt, wenngleich es anders lief als vorgestellt, warum traut ihr das anderen weniger zu? Heutzutage gibt es deutlich mehr Anlaufstellen wenn man Hilfe benötigt als vor 15-20Jahren.

    Ich bin mit Hunden aufgewachsen und mit reichlich anderen Tieren. Erster tatsächlich selbst angeschaffter Hund: Rasse von hinten bis vorne studiert. Typische Krankheiten. Tendenzieller Charakter. Finanzielle Aufwendungen. Pflege. Erziehung. Ich hab angespart. Ich hab zig Züchter besucht. Denn es geht um ein Lebewesen, dem ich gerecht werden muss.

    War 17. Halte es heute noch so.

    Aber von anderen Menschen sollte man sowas nicht erwarten, ne?

    Richtig, von sich auf andere zu schließen ist oft der einfache aber selten der Richtige Weg

    Weil es, von TA und Versicherung Kosten mal abgesehen auch Spaß macht Geld für den Hund auszugeben. Konvergenzprodukte eingeschlossen 😄

    Ich find nicht, dass generell von allen etwas anspruchsvolleren Rassen abgeraten wird. Aber ja, tatsächlich sind halt oft die Voraussetzungen nicht ideal: Setter in der Stadt, Ernste Aufgabe eher nicht erwünscht. AL Labbi oder Golden plus Baby, Bolonka mit Werkseinstellung 100% kreuzbrav, Mali als Beschützer usw.

    Die Frage ist, wie realistisch sind ideale Voraussetzungen?

    Ich bin z.B. gewiss nicht naiv und blauäugig, aber ich finde nicht dass Idealzustände vorhanden sein müssen um sich seine Wunschrasse zu holen.

    Vielmehr die Bereitschaft es passend zu machen, wenn der vorhandene Rahmen nicht ausreicht. Natürlich gibt es katastrophale oder wirklich ungeeignete Voraussetzungen für einen Rassewunsch und ich finde es wichtig und richtig immer und immer wieder auf solche aufmerksam zu machen. Wird hier ja auch zu genüge getan. Finde ich gut!!! Aber ich kann nur wiederholt sagen, dass man die Kirche dabei auch im Dorf stehen lassen kann :D .

    Das was hier in unserer DF Blase an Erwartungshaltung für die Hundehaltung an sich aufgestellt wurde, kann ja kaum noch jemand erfüllen. Ich lasse jetzt gedanklich mal bewusst die Spezialisten und Vollgebrauchsrassen außen vor, da bin ich auch 3x kritischer.. aus Gründen.

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    Und mal als ehrliche, wertfreie Frage an alle. Wie sahen denn eure Voraussetzungen aus beim Ersthund? Erfahrung? Wohnumfeld? Rassespezifisches Wissen? Vorstellung des Zusammenlebens?

    Dinge die durchaus einen separaten Thread wert sind. Will damit nur sagen, wart ihr so kritisch bei euch selbst wie ihr es hier anderen gegenüber seid, bei euren ersten Schritten zum eigenen Hund? Und wenn ihr es hinbekommen habt, wenngleich es anders lief als vorgestellt, warum traut ihr das anderen weniger zu? Heutzutage gibt es deutlich mehr Anlaufstellen wenn man Hilfe benötigt als vor 15-20Jahren.

    Genau genommen läuft es oft darauf hinaus dass sich irgendjemand darüber empört dass seine Rasse empfohlen wurde, ob wohl er/sie selbst das gar nicht so sieht.

    Ich bin immer wieder erstaunt darüber wie persönlich man das nehmen kann, und zack hat man einen wunderbaren Nebenschauplatz. Und ich meine nicht diejenigen, die sachlich, vorwurfsfrei, pragmatisch und fachlich versiert erläutern können warum sie "ihre" Rasse nicht für diese Person/Familie für geeignet halten.

    Sieht man doch hier wieder ganz wunderbar. Es gibt gar keine/-n TE in dem Sinne in diesem Thread, und es dreht sich seit Seiten trotzdem darum warum ein Hund der FCI 9 Gruppe (ohne explizit eine Rasse aus der Gruppe zu nennen) zu special für jemanden ist der sich anfänglich unglücklich ausgedrückt hat.

    Jemand der meint nach 5 Beiträgen eines fremden Menschen sagen zu können "Du nix geeignet Hundehalter, Du kaufen Stofftier", hat sich für mich im Prinzip selbst ins Aus geschossen.

    Weißt Du was ich absolut faszinierend finde. Wenn jemand nach z.B. 9Std nach Eröffnung eines Threads nicht klar signalisiert dass er bereit ist mind. 80% der Ratschläge sofort umzusetzen und sein bisheriges Hund-Halter-Bild komplett zu verwerfen, prasseln Vorwürfe und Vorurteile auf ihn ein (gerade erst vor einigen Tagen in einem Thread so gewesen.. ich hatte das auch entsprechend kommentiert). Wenn sich ein TE aber nach nur wenigen Seiten als einsichtig zeigt, weil vielleicht verständlich erläutet wurde warum seine Vorstellungen unrealistisch sind, ist es auch nicht recht - siehe Deine Zeilen. Ergo, wie man es macht, es hat immer jemand was zu meckern.