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Beiträge von SavoirVivre
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Ich konnte, bis auf den Mittelspitz, keinen meiner Hunde tragen. Hilfestellung und mal kurzweilig hochheben für paar Meter, ja, aber das wars auch schon.
Klar habe ich mir mal Gedanken diesbezüglich gemacht, aber bin zu dem Entschluss gekommen, dass man nicht alles zerdenken und nicht alle Eventualitäten abdecken kann. Es gibt Hilfsmittel und man muss im Kopf flexibel sein, wenn man vor besondere Herausforderungen gestellt wird. Ich habe jetzt 27Jahre Hunde, immer welche mit einem Endgewicht von 30-42kg, in der Regel knapp 40kg. Es gab schwere Krankheiten und Phasen. Alles was halt zu einem gemeinsamen Leben mit dazu gehört, und wir konnten sie immer irgendwie zufriedenstellend lösen.
Das für mich nicht mehr tragbare Gewicht, ist für mich kein Grund sich zu einer kleineren, leichteren Hunderasse umzuorientieren. Ich zerdenke aber auch nicht mögliche Situationen in denen das Gewicht zur lebensbedrohlichen Falle werden könnte. Alle anderen Situationen lassen sich irgendwie managen. Ich habe z.B. meine 33kg DSHündin schon von einem freundlichen Landwirt aus der Pampa zurück zum Reitstall fahren lassen, wo dann der TA eintraf. Mein 40kg DSH Rüde hatte einen schweren, doppelten BSV und war ca. drei Monate praktisch querschnittsgelähmt - und wir haben das hinbekommen, die ganze Zeit über.
Schwere Zeiten sind eben genau das - schwer. Aber wenn ich alles zerdenken würde, könnte ich auch darauf kommen selbst vom Bus vor der Haustür überfahren werden, oder mir fällt ein Blumenkübel aus dem 3OG auf den Kopf.
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Hier auch so. Wenn auf einmal Teppiche und Oberflächen von Möbelstücken angeleckt werden, gibts ne Brotkante und dann ist wieder gut.
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Ich würde beim Welpen/Junghund auch möglichst nichts durcheinander mischen. Lieber 1 max. 2 Futtersorten die man kontinuierlich und als Hauptfutter gibt.
Es wird sonst echt schwierig herauszufinden was der Hund nicht verträgt, sollte es so kommen. Und dann kann man froh sein wenn der Hund vieles noch nicht kennt, und man darauf ausweichen kann.
Wenn man den Verdauungstrakt vielseitiger beschäftigen will bzw. die Darmflora breiter aufstellen, würde ich immer mal was in „Leckerlie-Mengen“ hinzufügen zum Speiseplan. Mal Hüttenkäse mit gerieben Äpfeln, mal einen vegetarischen Mix (gekocht, oder fein gerieben und überbrüht), usw. Die Möglichkeiten sind ja fast endlos.
Oder halt bei der Trainings-Futterbelohnung variieren. Schön getrennt nacheinander und schauen ob der Hund es gut verknuspert.
Ich denke der Großteil der (jungen) Hunde haben einen unkomplizierten Magen/Darmtrakt, aber wenn nicht hat man sich schneller eine Unverträglichkeit angefüttert als vielen bewusst ist.
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An die die Flexis benutzen: habt ihr die auch am Halsband oder nur immer am Geschirr?
Ich hadere mit mir ob ich nicht auch mal Flexis besorgen soll, obwohl nicht nicht sooo der Fan davon bin, aber in meinem Thread handeln die letzten Seiten auch davon und nun kam dieses Thema und ich bin am Überlegen es doch mal zu probieren. Aber wenn dann nur die mit Gurt Größe S mit 5m (sollte eigentlich hier reichen).
Sowohl als auch.
Am Halsband wenn ich die Flexi in normaler Leinenlänge nutze, und wechsel dann zum Geschirr wenn ich volles Spiel (8m) zulasse. Ergo habe ich am Hund fast immer Halsband und Geschirr dran
.Bei 5m und einem Hund der schon soweit ist dass er zuverlässig nicht reinknallt, z.b. weil auf verbalen Laut/Kommando abbremst oder stehen bleibt, würde mir das Halsband tatsächlich reichen.
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Wenn wirklich einer der beiden Hunde kastriert werden soll/muss (bin kein Kastrationsgegner und finde auch mehr Pro-Gründe als rein gesundheitliche, trotzdem würde ich immer andere Möglichkeiten abwägen, um drum herum zu kommen) dann den Rüden. Eine Kastration bei einer Hündin ist ein richtig großer Eingriff und hat, meines Wissen, danach auch tendenziell mehr negative Folgen.
Ich hatte bisher drei kastrierte Rüden (Tierschutz) und keinem(!) würde ich auch nur ein Futzel weniger Lebenslust und Freude absprechen als unkastrierte Rüden die ich kenne (und jetzt habe, der soll aber nach Möglichkeit intakt bleiben). Im Gegenteil, im Zweifel haben sie deutlich weniger Stress im Alltagsleben.
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Beim Antijagdtraining mit Greta habe ich viel mit Schleppleine in verschiedenen Längen und Materialien gearbeitet. Allerdings hat sie das hinterher schleppen irgendwann mal so irritiert, dass sie immer schräger gelaufen ist um der Schleppleine auszuweichen. Sie ist hinten nicht "rund" gelaufen, war sogar bei der Ostheopathin.
Jetzt läuft sie entweder frei, oder ist an der Flexi.
Mit 2 Hunden finde ich zum Gassi jetzt in der Brut und Setzzeit die Flexi praktischer.
Das ist das Einzige was mich auch wirklich stört an einer Schleppleine. Unser hat das die ersten Monate auch gemacht, dieses schräg ausweichend laufen. Das hat sich stark gelegt je schwerer er selbst wurde bis fast vollständig weg, aber da habe ich mir auch schon mehrfach gedacht, dass das nicht so gesund sein kann.
Das ist mir vor ihm, bei meinen Vorgängerhunden, gar nicht aufgefallen, weil ich sie alle adult aus dem Tierschutz bekommen habe und sie alle > 35kg hier eingezogen sind, plus nur wenige Wochen an die Schlepp mussten. Aber nen Welpen/Junghund an der Schlepp ist dann doch anders. So bin ich auch zur Flexi gekommen, die ich vorher verteufelt hatte.
Am Ende ist jedes Hilfsmittel nur so hilfreich wie es korrekt/optimal/sinnvoll angewendet wird.
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Ich nutze beide Varianten und mache das abhängig davon was ich machen will und wo ich bin.
Radiustraining, bzw. generell Training diverse Dinge mache ich mit der Schleppleine. Und überhaupt bin ich ein Schleppleinenfreund, da sie (schleppend) den Freilauf deutlich besser simuliert.
Die Flexi habe ich zu schätzen gelernt um den Hund z.B. in der Brut- und Setzzeit an der Leine zu haben, oder Wegtreue mit ihm zu trainieren.
Auch für die Runde um den Block/kurze Runde in der direkten Umgebung, habe ich lieber die Flexileine (nebst Kurzführer) dran, weil ich keinen Bock habe dass die Schleppleine durch "Stadtdreck" schleift. Naturdreck hingegen stört mich weniger -Hundescheisse mal ausgenommen.
Ich sehe es wie @Helfstyna und verstehe die Argumentation mit dem Dauerzug bei der Flexi nicht. Der "Zug" ist so leicht, dass das Gewicht einer schleppenden =/>5m Schleppleine mindestens genau so hoch ist. Ich weiss ja nicht wie das Größen-/Gewichtsverhältnis eurer Hunde zum Flexizug ist, aber für meinen 28kg Hund ist der "Zug" einer 8m Giant lächerlich gering. Selbst wenn er an der lockeren 2m Leine läuft, hat er ein ähnliches Gewicht dran, schon allein durch das Eigengewicht der durchhängenden Fettleder-Führleine.
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Eros Eltern waren beide im Rassestandard und er sollte demnach allerhöchstens SH von 69cm erreichen.
Lasse mich überraschen 😅
Abwarten.

Aber im Prinzip ist es ja auch egal.
Die eigenen Hunde sind immer die schönsten und besten.
Und die eigenen Hunde kommen einem auch nie wirklich groß vor.

Meine Hoffnung starb auch spät. Naja, ich kann noch aufs Gewicht hoffen.