Beiträge von SavoirVivre

    Ich habe die Studie überflogen, und habe ein paar Anmerkungen, weil da von vier Eßlöffeln täglich gesprochen wird (zusätzlich zur dringenden Empfehlung, das vorher mit einem Tierarzt abzusprechen).

    1) Das kommt mir viel zu viel vor!

    2) Nie, niemals würde ich diese Menge einfach so mal geben. Falls man das probieren möchte, unbedingt einschleichen! Also in winzigen Mengen starten, und ganz langsam steigern.

    3) Vor der Gabe quellen lassen. Es sollte nicht erst im Magen/Darm-System quellen!

    So, mein Senf.

    Unterschreibe ich. Hier gabs in der Vergangenheit (DSH Rüde, 40kg) 1-2EL pro Tag, nach TÄGLICH Absprache. Immer schon komplett aufgequollen (und das ist dann echt viel, ein 0,4 Glas war voll) zum Futter. Ca. 4Monate lang, nach seinem Bandscheibenvorfall und er schlimmen Kot hatte. Gebracht hat es - nix, rein gar nix. Aber Hunde sind ja Individuen.

    Deine RRs sind wunderschön und haben die perfekte Größe. Ich mag es sehr wenn es nicht solche Riesen sind.

    Ganz viel Mitleid einpacken beim Haus verlassen hilft. Mein Lieblingsspruch „sie haben zwar einen Hund aber leider keine Ahnung von Hunden, das tut mir sehr leid für ihren Hund - und für Sie. Schönen Tag noch und toi toi toi“

    Und lächeln, immer lächeln, auch nachdem du den unwillkommen Fremdhund geblockt oder in Grund und Boden gebrüllt hast 😆. Das irritiert das menschliche Anhängsel sehr! Ich schwöre!

    Ich frage mich wie ein vernunftsbegabter Mensch der auch nur einen Futzel Empathie besitzt, überhaupt auf die Idee kommt, den Hund eines anderen als hässlich zu bezeichnen :ka: .

    Geschmäcker sind natürlich verschieden, ändern sich aber auch. Ich war und bin viele viele Jahre ein großer Fan der Optik von DSH. Tja, seit ca. 8 Jahren begleiten mich Boxer(mixe) durchs Leben. Die fand ich zu DSH Zeiten überhaupt gar nicht ansprechend optisch. Aber hässlich? Puh.. eine solche Aussage sagt mehr über den aussprechenden Menschen aus als er meint, insbesondere Kontextlos und ungefragt. Im Kopf hingegen darf jeder denken was er will :D

    Hier sind viele gute Tipps - aber ich persönlich würde den Durchfall stoppen und dem Hund die Chance geben, zuzunehmen. Wenn sie mit sechs Monaten schon so deutlich hinter ihren Geschwistern zurück ist und kaum zunehmen kann durch den Dauerdurchfall? Das finde ich schon sehr bedenklich - und da wäre für mich die Diagnostik jetzt für drei Wochen erstmal egal und ich würde versuchen, dass der Hund etwas auf die Rippen kriegt.

    Ich kann eure bisherigen Entscheidungen alle nachvollziehen - vom Ende her betrachtet (aber hinterher ist man ja immer klüger) habt ihr schon recht viel durchprobiert - insbesondere an Futter.

    Tatsächlich sehe ich das auch so, nachdem ich eine Nacht drüber geschlafen habe. .

    An dieser Stelle würde ich es doch wagen eine Empfehlung auszusprechen für Royal Canin GastroIntestinal. In der Hoffnung dass der Hund nicht schon eine Unverträglichkeit gegen etwas Bestimmtes hat, was beinhaltet ist.

    Das Futter ist auch ein "Päppelfutter", insbesondere nach Krankheit (z.B. Giardien), ist extrem Magen-Darm-Schonend und beinhaltet einiges für die langfristige Darmstabilität und Darmfloraaufbau. Ich denke, dass das Futter den aktuellen Zustand eures Hundes nicht verschlechtert, im Vergleich zu dem was er derzeit bekommt, sondern es nur besser werden kann. Parallel habe ich noch 1-2 Wochen lang jeden Tag morosche Möhrensuppe gefüttert - ca. 30 bis 60min. vor der morgentlichen Mahlzeit.

    Übrigens haben wir auch große Probleme mit Abbau/Gewichtsabnahme, wenn wir Schonkost länger als 3-4 Tage füttern. So viel Schonkost kann ich gar nicht guten Gewissens füttern, ohne dass mein Hund abnimmt/abbaut. Das sehe ich als eigentliches Problem bei Schonkostfütterung, auch wenn es grundsätzlich sehr verdauungsfreundlich ist.

    Es gibt das Royal Canin Gastrointestinal auch für Junghunde. Am Besten bei RoyalCanin anrufen und sich beraten lassen

    Amica hat beschlossen, dass das Josera Festival eine Zumutung ist :lol: Also duerfen es meine fressen.

    Rueckmeldung von Josera hab ich noch nicht, aber ich hab mit dem anderen Sack angefangen und zack -> alles wie frueher. Also war definitiv was mit dem Sack nicht in Ordnung :nixweiss:

    Ich hatte das bei Mera ja leider auch, mehrere Chargen betreffend. Wenn du geschlossene Säcke hast, lohnt es sich zu fragen ob sie die Säcke zurücknehmen oder erstatten.

    Uff das ist schon ein weiter, schwerer Weg den ihr da hinter euch habt.

    Allein Antibiotika ist wirklich böse für die Darmflora und diese muss im Anschluss über einen langen Zeitraum wieder aufgebaut und stabilisiert werden. Das ist nicht in 1-2Monaten getan.

    Und die häufigen Futterwechsel können auch zu Unverträglichkeiten auf bestimmte Bestandteile geführt haben. Man kann einem Hund Unverträglichkeiten leider auch anfüttern.

    Wir hatten es da längst nicht so schwer.

    Lange Rede kurzer Sinn. Wir haben auf Rat einer TÄ, und von Hummel hier aus dem DF, auf ein gastrointestinales Spezialfutter gewechselt. Royal Canin Gastrointestinal - Trockenfutter.

    Was soll ich sagen, seitdem ist Ruhe im Verdauungstrakt. Guter Kot, selbst in Situationen die vorher Matschkot Garantien waren. Ich soll es mind. 4-6Monate füttern, parallel Darmflora unterstützen, und dann schauen ob sich der Verdauungstrakt soweit stabilisiert hat, dass wir ein gängiges Sensitive Futter füttern können (oder halt bedarfsgerecht kochen).

    Das ist keine Empfehlung sondern nur unser Weg. Mein Hund hatte keine Giardien und sein Zustand war zu keinem Zeitpunkt wirklich schlecht. 2x 5Tage Antibiotika haben wir allerdings auch schon hinter uns. Aber er hatte zwischendurch immer wieder wochenlang guten Kot und eine stabile Verdauung, bis zu einer externen Irritation und es kippte wieder in Matschkot (selten Durchfall). Und ich habe „nur“ 4x das Futter gewechselt seit ich ihn habe. Und das vierte ist das jetzige.

    Ebenso habe ich auf tierische Mono-Proteinquellen geachtet und kann sagen, dass der Verdauungstrakt meines Hundes nicht so viel kennt, eben um Ausweichmöglichkeiten zu haben.

    Also nicht vergleichbar mit euren Problemen die mir sehr leid tun.

    Ich an Deiner Stelle würde auf jeden Fall eine Zweitmeinung bei einem anderen TA einholen und leider nochmal eine größere Diagnostik anstreben - aber planvoll und aufeinander aufbauend. TA, am Besten mit Spezialisierung, und über Empfehlung (Google, vielleicht hier im DF, oder regionale Facebook Hundegruppen).

    Und ich würde eine Futterumstellung auf keinen Fall alleine angehen, sondern mit Ernährungsplan durch eine* Ernährungsberater*. Der TA stellt erfahrungsgemäß die Diagnose, aber ernährungstechnisch habe ich noch keinen getroffen der fit aufgestellt ist. Auch ich werde bei meinem Hund eine Futterumstellung voraussichtlich mit einer professionellen Ernährungsberatung angehen, wenn es soweit ist.

    Irgendwo weiter vorne gings um Leine beissen und ich meinte, meine duerfen es. Jetzt hab ich es mal gefilmt. Sie rennt nur mit der Flexi so. Mit kurzen Leinen gibts Zerr- und/oder Huepfspiele..

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    Witzig, fast genauso siehts hier auch aus. Im Anschluss wird die Leine (egal ob Flexi oder normale Leine) dann ruhig getragen, ebenfalls ohne dass Zug bei mir ankommt. Oder halt losgelassen wenn ich aus sage.