Beiträge von SavoirVivre

    ich war letzte Woche mit den Hunden für 5 Tage auf Fehmarn im Zelt Campen. Die Zeltwiese hatten wir komplett für uns alleine, auch der Hundestrand war immer leer :D generell war es angenehm leer überall. Das machen wir definitiv nochmal.

    Wir waren letztes Wochenende campen auf Fehmarn. Irgendwie verpassen wir uns immer knapp. Gefühlt Nachbarn und sogar ausserhalb der Wohnstadt in den selben Ecken zu finden :grinning_squinting_face:

    Wir allerdings im Camper. Im Zelt, da seid ihr aber echt hart im nehmen :dizzy_face: .Welchen CP wart ihr?

    Uhhhh krass :shocked:

    Kommt mir auch super wenig vor aber klar, wenn die Hunde gut verwerten ist das ja nochmal was anderes... :nicken:

    Ich habs ja auf der Seite davor parallel gepostet. :D

    Fine (25kg) hat 400g Futter, frisst aber alleine so viele Kekse in der Woche wie Kira wahrscheinlich im Monat. :ugly:

    Kira (18 kg) hat 450g Futter und da muss ich jetzt wahrscheinlich sogar auf 500g hoch, weil sie mit der Menge (die laut Futtermedicus passt) sogar abnimmt. Bekommt aber sonst fast nix als das Hauptfutter.

    Bronz (mein langjähriger Sharinghund) | 39kg | hat bekommen

    1.000g/Tag bei 60:40 Fleisch zu KH/Gemüse/Obst

    Nochmal zum Thema "im Urlaub nehme ich dann einfach Trockenbarf oder whatever" - das klappt bei uns überhaupt nicht. Wir müssen auch im Urlaub im Camper frisch füttern und im Hotel usw usw. Das ist schon ein gewisser logistischer Aufwand. Hab schon diverse Varianten getestet mit fast identischen Inhalt wie das gekochte Futter, keine Chance. Also wenn ihr viel unterwegs seid und er ein Trockenfutter verträgt, würde ich auch Mal ganz praktisch überlegen, ob ihr dann nicht doch dabei bleibt. Wenn ihr Pech habt, toleriert er nämlich keine Futterwechsel.

    Fun fact: im Notfall könnte man Onno mit Pommes, Toastbrot , Ei usw am Leben halten, Menschenessen ist kein Problem verdauungstechnisch :ka:, aber Hundefutter geht gar nicht :skeptisch:.

    Wir sind 120Nächte/Jahr mit dem Camper unterwegs. Ist sein zweites Zuhause. Da werden wir weiterhin TroFu füttern, alles andere wäre sich selbst das Leben unnötig schwer machen.

    Es geht mir wirklich erstmal nur darum dass er nicht den Rest seines Lebens Spezial-TroFu bekommen soll, ohne dass ich zumindest versucht habe ihn auf "normales Futter" (wie immer das am Ende aussehen mag) umzustellen.

    Das kann ich mir nicht vorstellen - da müssten ja alle Allergien irgendwann "auslaufen".

    Sprechen die Symptome denn für eine Allergie? Nicht eher Unverträglichkeit?

    Und würde letzteres sich "verwachsen"?

    Jupp so ist es bzw. wurde mir von drei TÄ so gesagt. Also keine Allergie, eher Unverträglichkeit und selbst das bezweifeln sie. "Diagnose" war aus dem Lot gekommene Darmflora. Aufbau/Stabilisierung kann viele Monate - bis zu einem Jahr - dauern. Geduld, Geduld, Geduld ist gefragt.

    Das klingt als würde ich Gustaf von einem TA zum nächsten schleifen, das ist nicht so :ops: . Es ist eine Gemeinschaftspraxis mit fünf Ärzten und da die am Anschlag arbeiten, hat man bei akuten Geschichten keine wirkliche Auswahl sondern geht zu dem TA der gerade Dienst hat bzw. Termin innerhalb der nächsten Tage.

    Danke! Das wäre tatsächlich auch bissl mein Gedanke und ungefährer Wunschfahrplan. Bedarf errechnen (lassen) und vorsichtig ausprobieren, nicht wild durcheinander mischen, aber auch keine konservative Ausschlussdiät.

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    Er hat bisher - im Nachhinein betrachtet - auf noch nichts bestimmtes eindeutig zuordbar unverträglich reagiert. Ich habe aber auch noch nicht viel ausprobiert, weil er mit Werkseinstellung "Matschkot" vom Züchter kam. Ich halte nicht so viel von Experimenten wenn der Verdauungstrakt unstabil ist. War ja noch ein Baby. War mehrfach beim TA vorstellig mit ihm, habe div. Kotproben machen lassen (alle unauffällig) und habe dann auf deren Anraten den Aufbau der Darmflora aktiv unterstützt.

    Er hatte wochenlang guten Kot, dann mehrfach täglich wechselnde Kotkonsistenzen, mal übergeben (14x in 9Monaten), mal Bauchweh/Magengrummeln gehabt (6x in 9Monaten). Ohne erkennbare Logik oder eindeutig mit Futter/Leckerlis zusammenhängend, eher mit dem Umfeld (hohe Aufregungslage/Stress, Schnee gefressen). Ok, Blähungen hatte er bei jeder Futterumstellung (mind. 10tägig) bis diese abgeschlossen war.

    TÄ (eine Praxis aber fünf TÄ) meinten das ist für einen Welpen/Junghund dessen Darmflora gestört ist (z.B. durch Wurmkuren) erstmal nicht ungewöhnlich, und bei Gustaf nicht wirklich auffällig oft. Du siehst, da ich ein Kontrollfreak bin, kann ich sogar Zahlen dahinterschreiben. Die TÄ haben auch alle gestaunt als ich zu jeder Untersuchung mit meiner Excel Tabelle kam :ops:.

    Bisher bekam er: Platinum Puppy, VetConcept Intestinal, MERA Sensitive Junior. Der Kot war nie dauerhaft schlecht, oft wochenlang gut - deswegen die diversen Kottests (allein für die ca. 450€). Ich hatte nämlich immer wieder Giardien in Verdacht, aber unbestätigt. Viele Hundehalter hätten sich wahrscheinlich damit zufrieden gegeben, selbst die TÄ sagten das ist ok so wie es ist, es verwächst sich mit hoher Wahrscheinlichkeit und mit Darmaktivierung/-unterstützung, nur ich halt nicht:see_no_evil_monkey: . Jetzt bekommt er seit Ende Februar RC GI und endlich ist alles so wie ich es haben möchte :mrgreen-dance: .

    Aber ich sehe schon, jeder muss da seinen Weg für seinen Hund finden. Ich werde jetzt erstmal paar Monate weiter RC GI füttern damit alles wirklich gefestigt ist (meine damit vorrangig die Darmflora), lasse mir dann den Bedarf errechnen von Napfcheck oder Futtermedikus und dann schaue ich weiter.

    Blöde Frage, aber der Kot wurde untersucht? Der Post könnte 1:1 von mir sein und bei unserem Hund waren es schließlich Kokzidien. Nach der Behandlung waren die Probleme dauerhaft weg.

    Mehrmals

    Ich glaube ich habe ca. 800€ investiert in div. Untersuchungen. Keine Auffälligkeiten

    Aber wie gesagt, es ist inzwischen alles tipptopp! Wir haben seit dem Futter keine Probleme mehr! Ich spreche von Zukunftsplänen, damit es so bleibt 🙃

    Ich würde dich an Napfcheck oder Futtermedicus verweisen und die Tierärzte vor Ort Tierärzte sein lassen. Habe auch die Erfahrung gemacht, dass Ernährung meist nicht das Fachgebiet ist.

    Ich weiß gar nicht, ob ihr eine richtig durchgezogene Ausschlussdiät „braucht“, aber das sagst du ja selbst. Hinweis diesbezüglich wäre noch, dass es bei Allergien z.B. total egal ist, welche Mengen eines Proteins der Hund bereits hatte. Dass er damit in Berührung gekommen ist reicht schon. Für eine „echte“ Ausschlussdiät wären also auch deine Leckerchen-Proteine schon verbraucht.

    Und eine Frage aus Interesse, warum nicht auf Dauer das RC füttern, wenn’s passt? Oder willst du grundsätzlich lieber selbst kochen?

    Das ist eine reine Kopfsache, auch vermenschlicht gedacht - das ist mir bewusst.

    Ich finde Gustaf einfach zu jung um lebenslang bei einem Spezialfutter zu bleiben. Und ja, ich habe ja selbst Spaß daran ihn ein wenig Abwechslung zu bieten. Ich war mein bisheriges Hundehalterleben lang eine Art "Allesfütterer". Also Selbstgekochtes, Barf, Fertigfutter - alles dabei. Das war schon nett, aber natürlich nicht meine Erwartungshaltung bei Gustaf. Am Ende bekommt er was er braucht, und wenn es Spezialfutter ist, dann ist das so.

    Aber unversucht möchte ich das halt nicht als gesetzt betrachten. Genaugenommen wäre perfekt in der Woche Barf/Selbstgekochtes und an den Wochenenden und auf Reisen TroFu (sind Camper, da ist Frischfütterung ungünstig). So hab ich es die letzten 26Jahre gemacht. Ich schaue immer sehr neidvoll in den "Pottkieker" Thread :ops: . Vor allem die Kreationen von Lalaland machen mich blass vor Neid :lol:

    Aufgrund der Auswirkungen die eine echte Allergie hätte, würde ich - auch ohne medizinisches Fachwissen - eine Allergie auf bisher Gefüttertes ausschliessen. Zumindest das haben die TÄ gesagt. Also die Leckerlieproteine die er bekommen hat, haben zu keiner negativen Reaktion geführt die eindeutig zuordbar gewesen wären. Ich füttere die aufgeführten Leckerlieproteine ja heute noch, nur eben nicht wild durchgemischt, sondern nacheinander mal 2-3 Tage getrockente Lammfleischwürfel, mal 2-3 Tage Büffeleuter, mal 2-3 Tagen getrocknete Forellenwürfel. Macht keinen Unterschied. Kot ist kontant perfekt/gut seit ich RC GI als Hauptfutter füttere. Bei einer richtigen Allergie auf einen Bestandtteil wäre die Reaktion nicht ignorierbar.

    Lalaland

    Zitat

    Ich kann dir nur sagen wie es hier war: Kira ist da auch sehr sensibel. Inzwischen weiß ich, dass sie Geflügel (sehr wahrscheinlich) nicht verträgt. Und das kommt wohl recht häufig vor, das Gefügel nicht vertragen wird.


    Ich hab Rind als erstes versucht. Das bekommt man überall (ich kauf das oft im Supermarkt), es gibt das in allen möglichen Fettgehalten und es ist recht preiswert. Danach hab ich aus den gleichen Gründen Schwein getestet und halt Geflügel, was sie dann allerdings nicht vertragen hat. Irgendwann probier ich Lamm, einfach weil ich das noch in der Truhe hab.


    Dazu geb ich Haferflocken, Hirseflocken, Kartoffeln und Reis als KH und ein paar Gemüsesorten. Da geht hier zum Glück bisher alles. Und Milchprodukte, vor allem Buttermilch, aber auch Mascarpone und Joghurt geht gut. Gerade mit Milchprodukten würde ich persönlich aber warten, bis du sicher weißt, was Gustav verträgt. Manche Hunde haben Probleme mit der Laktose.


    Ich geb dann ein Komplettsupplement dazu, das Optimix Cooking.


    Ich würde wahrscheinlich an deiner Stelle ne echte Ausschlussdiät machen. Aber natürlich würde ich vorab mit dem TA besprechen, was der sagt.

    Und egal wofür du dich entscheidest - ich würde wenige Proteinquellen wählen und einfach sehr viel vorsichtiger sein, als bei einem gesunden Hund. Ich les in deinem Post schon mindestens 5 verschiedene Fleisch/Fischsorten, das würde ich - zumindest aktuell- noch drastischer reduzieren und vielleicht 2 wählen.


    Und noch ein PS: wurden Futtermilben ausgeschlossen? Getrocknetes wie TroFu aber auch geteocknete Lunge etc können bei Allergikern Probleme machen, soweit ich weiß.

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    Wir haben noch gar nichts gemacht/ausgeschlossen, denn kein TA hat da bisher akuten Handlungsbedarf gesehen. Also Gustaf hatte mir persönlich zu oft zu weichen Kot, aber es ist nicht so dass er regelmässig Durchfall hatte oder so. Das kam auch vor, aber im Nachhinein betrachtet immer dann vor wenn er z.B. aus einer Pfütze/Meerwasser getrunken hat, Schafskot/Hasenköttel gefressen, neue Futterkomponenten, Stress gehabt, etc. Er hat magen-darm-technisch sofort auf Ungewohntes reagiert, hatte in der Hinsicht praktisch keine Toleranz gehabt. Das meine ich eigentlich mit er hat einen sensiblen Verdauungstrakt.

    Was mich am meisten irritiert hat, waren seine an einem Tag wechselnde Kotkonsistenzen, von perfekt bis zu weich/matschig. Ja das hat mich so richtig gestört, weil ich das von allen seinen Vorgängern gar nicht kenne. Es ist eher mein eigener Wunsch da etwas genauer hinzuschauen, kein tierärztlicher Rat oder ähnliches (Ehrlich gesagt hatte ich eher das Gefühl die haben innerlich mit den Augen gerollt :hust: ). Der lautet eher, so ungefähr, füttern sie paar Monate dieses Futter (RC GastroIntestinal/Hills Biome) und dann stellen sie versuchsweise wieder um auf normales Hundefutter (Monoprotein).

    Aber seit der Umstellung auf RoyalCanin GastroIntestinal ist sein Kot perfekt bis gut. Zu jeder Tageszeit und Situation. Ich könnte es auch lebenslang füttern, aber das möchte ich nicht wenn es keine echte Notwendigkeit dafür gibt.

    Ich habe endlich eine TÄ gefunden die (zumindest ohne Augenrollen) bereit ist mit mir diesen Weg zu gehen. Ergo, paar Monate das RC GastroIntestinal Futter damit wirklich Ruhe in den Verdauungstrakt kommt und dann herantasten. Es muss keine klassische, richtige Ausschlussdiät sein. Selbst diese TÄ meint, ich kann das entspannt angehen. Ergo, eine tierische Proteinquelle nach der anderen ausprobieren (gekocht) und schauen welche er verträgt. Wichtig ist nur dass die tierischen Proteinquellen zeitlich klar voneinander getrennt gefüttert werden, damit es sauber zuordbar ist wenn er auf eine negativ reagiert. Das würde im Fallsfall dann recht schnell passieren.

    Aber ganz ehrlich, schonmal einen TA erlebt der wirklich Ahnung von Ernährung haben? Ich leider nicht :ugly:

    Also, unterm Strich, lautet der Tenor/tierärztliche Rat > im Prinzip eher so wie Du es bei Kira machst :D

    PS.

    die aufgezählten Fleisch/Proteinsorten hat er nicht zeitgleich bekommen, sondern das ist alles was er bisher kennengelernt hat mit seinen 11Monaten.

    Ich habe mal einen eigenen Thread dazu aufgemacht um diesen nicht mit eigenem Thema zu sprengen =) . Ich antworte Dir da.

    SavoirVivre
    25. April 2022 um 15:58