Beiträge von SavoirVivre

    Wir dürfen den Firmenwagen vollumfänglich auch privat nutzen. Privatfahrten, Ausland, Hund, alles egal. Gibt zwei, drei Tankkarten, fertig. Auch kleinere Schäden am Lack oder Innenraum spielen keine Rolle bei Rückgabe. Beim letzten Firmenfahrzeug hatten wir leider den Fall (parken in Hamburg öffentlich zuhause, das gibt es auch mal fremdverursachte Parktditscher und Flüchter, etc.). Mein Mann hat noch gefragt ob er vor Abgabe mal ne SmartReparatur machen lassen soll. Der Fuhrparkleiter hat nur trocken gelächelt und gesagt, solange das Fahrzeug noch fahrbar ist, passt es. Fahrlässigkeit mal aussen vor - natürlich. Aber es ist auch ein riesiger Konzern mit entsprechenden Leasingverträgen. Reifenwechsel, Inspektion, Ersatzfahrzeug, Autowäsche, alles inklusive.

    Mein Mann hat(te) auch eine sehr große Fahrzeugauswahl. Natürlich nicht alle Automarken und Modelle dieser Welt, aber schon so viele dass die Auswahl immer abenteuerlich war. Es gibt lediglich eine Obergrenze bezüglich des Bruttolistenpreises, der am Gehalt gekoppelt ist.

    Es gibt jetzt allerdings neue Richtlinien, die ich gut finde, wenngleich sie die Auswahl mal drastisch reduzieren im Vergleich zu vorher. Das nächste Fahrzeug muss ein Hybrid oder Elektrofahrtzeug werden. Zumindest bei den Firmenfahrzeugen die auch vollumfänglich privat genutzt werden. Bei Poolfahrzeugen dürfen es noch Dieselfahrzeuge sein. Tja und jetzt warten wir auf den Ioniq5 dessen Auslieferung bereits zum dritten Mal aufgeschoben wurde und jetzt noch immer kein verbindlicher Liefertermin feststeht.

    Danke der Nachfrage! Termin ist verschoben - Covid hat zugeschlagen. Wir müssen jetzt erst mal bis zum 22. März warten. Alles doof.

    Das Ohr ist wieder mal nicht gut, es "suppt" feucht und der große Bub pflegt den Kleinen mit Geschlecke wieder bis zum geht nicht mehr, das ist immer kein gutes Zeichen. Wenn der Kopf schepps ist und an einen Shar Pei erinnert, dann läuft es wieder richtig schief. Die Akne ist auch nicht hübsch, aber ich kann momentan einfach nicht mehr arg viel machen. Unser "Sekundär-Symptom"-TA kann auch nicht viel machen. Eine AD bringt schon auch gerne mal an hilflose Grenzen, genau das macht sie so schlimm. Hilft aber nix, die drei Wochen kriegen wir auch noch rum. Hoffentlich erschlauen wir dann...

    Huhu, magst Du berichten was beim Termin rausgekommen ist?

    In unserer Praxis behandeln wir Giardien nur noch bei deutlichen Symptomen und jungen Hunden und setzen sonst auf Darmaufbau. Ausgewachsene Hunde testen wir eigentlich gar nicht. Die Schnelltests sind hochsensibel und können auch noch bei toten Giardienteilen positiv ausfallen. Laut unserer TA ist mittlerweile sogar in der Diskussion, ob Giardien nicht sogar zur normalen Darmflora dazugehören können. Sie hält überhaupt nichts von der ständigen Behandlung (vor allem über so einen langen Zeitraum) und bereut es, diese in der Vergangenheit bei vielen Hunden durchgezogen zu haben. Es zerstört die gesamte Darmflora und kann - wie Schaefchen2310 schon geschrieben hat - letztendlich tatsächlich auch zu Unverträglichkeiten führen.

    Ich drücke euch die Daumen, dass ihr das in den Griff bekommt :streichel:

    Wir hatten ja auch regelmässig wiederkehrenden Matschekot, nur sind die diversen Tests auf Giardien immer negativ ausgefallen. Allerdings habe ich immer gleich große Kotprofile machen lassen.

    Unsere Tierärzte sagen auch ganz klar, bei jungen Hunden arbeiten sie bevorzugt über Aufbau/Aktivierung der Darmflora, sofern die Kotprofile unauffällig sind. Vieles reguliert sich dadurch von selbst, man braucht aber halt Geduld, weil das monatelang dauert bis sich da was wirklich stabilsiert und die (gute) Bakterienvielfalt breiter aufgestellt ist.

    Routinen waren und sind hier wichtig, damit der Jungspund lernt (allein) zur Ruhe zu kommen. Wir arbeiten z.B. im Homeoffice. Da ist es halt so dass wir bestimmte Zeitfenster haben an denen wir Gassi gehen, füttern, etc. Der Hund ist zwangsläufig an unsere eigene Tagesroutine gebunden, aus der wir uns auch nicht befreien können da wir Verbindlichkeiten gegenüber dem Arbeitgeber haben. Dazu gehört auch dass er sich selbst adäquat beschäftigen muss oder halt ruhen, wenn wir arbeiten.

    Routinen geben Sicherheit ist mein bisheriges Fazit aus vielen Jahren Hundehaltung. Klar tickt jeder Hund anders, aber bei meinen war das ausnahmslos so. Wenn der junge Hund sich dann entspannt und routiniert durch das gemeinsame Leben bewegt, kann ich immernoch Step für Step Routine rausnehmen - wenn es mir selbst überhaupt möglich ist.

    Gassigänge und Erziehung machen wir nach dem trial and error Prinzip. Alles wird - gerade zu Anfang - wöchentlich auf den Prüfstand gestellt, nichts ist in Stein gemeißelt. Das erste Lebensjahr dient hier fast ausschliesslich dem Erlernen sich unserem Alltag anzupassen, mit der Umgebung und Lebensumfeld klarzukommen, Grunderziehung und Benehmen, Frustrationstoleranz und Impulskontrolle. Damit ist zumindest mein Junghund ausgelastet. Das was uns wichtig ist, versuchen wir schon ganz zu Anfang regelmässig mit einzubauen - da wären wir wieder bei Routine.

    Wir gehen z.b. gerne Essen und haben hier ganz viele Restaurants/Cafes mit richtig schönen Aussensitzplätzen. Ergo sitzen wir ca. 1x Woche mit unserem Hund in einem und machen das, oder sitzen im Cafe und trinken einen Cappucino und beobachten die Leute (auch eine gute Übung). Oder mir ist es wichtig dass mein Hund entspannt in öffentlichen Verkehrsmitteln mitfährt, also fahre ich 1-2x die Woche mit ihm Bus. Meistens verbinde ich das mit einem schönen Gassigebiet oder halt zum entspannten Kaffee trinken in einem Café. Wir sind Camper, Viel-Camper mit 120Nächten im Jahr. Ergo ist unser Hund bereits beim Abholen vom Züchter im Camper gefahren und hat die erste Nacht ausserhalb der Zuchtstätte in einem Camper geschlafen. Und so gehts weiter. Fast jedes Wochenende sind wir unterweg, ohne großes tramtram. Das ist Teil unseres Alltags, das ist selbstverständlich.

    Aber jeder hat ja einen anderen Alltag und je nachdem wie anspruchsvoll dieser für einen Hund ist, kann man früher oder später mit konkreten Training Richtung Ausbildung anfangen. Wir fangen z.B. erst mit dem Ausbildungskurs zum Ablegen der Begleithundprüfung an, wenn er ca. 14Monate alt ist. Einfach weil er noch so pubertär ist, dass es vorher meines Erachtens keinen Sinn macht und wir zudem noch auf der Warteliste des Vereins stehen.

    Und ganz wichtig ist hier > ausreichend Ruhe und Schlaf zum verarbeiten und festigen des Erlernten.

    Also Texel muss man sich jetzt nicht wie die berühmte einsame Insel im Ozean vorstellen. :lol:

    Die Insel ist glaub ich 35km lang und hat schon fast Festlandcharakter. Ist die grösste holländische Nordseeinsel.

    Es ist wirklich schön da, wir kennen es nur aus der Nebensaison, da ist es nicht überladen, sondern man hat wirklich Raum an den Stränden und in den Naturschutzgebieten.

    ich weiß gar nicht warum meine Mutter da so ein Problem mit hat. Vielleicht hat sie Angst, mit der Fähre zu fahren xD

    Irgendwann schaffe ich es, jawohl :D :D :D

    Ich kann @-Ann- nur beipflichten. Die Überfahrt ist so kurz, da lohnt sich das aussteigen nicht. Und im Camper/Fahrzeug habe ich nicht einmal gemerkt dass wir schon los sind. Habe meinen Freund irgendwann gesagt, Verspätung.. hätten schon seit 9min abgelegt haben müssen. Er nur ganz trocken, wir haben vor 9min abgelegt und sind gleich da :lol:

    Wir waren in den Osterferien auch grad wieder auf Texel (war uns fast n bisschen voll, im Herbst oder generell außerhalb der Ferien ist es noch schöner...), über Himmelfahrt und Pfingsten fahren wir wohl nach DK und ins Sauerland (2 Kurztrips), im Sommer möchte mein Mann in die Schweiz. Und im herbst wahrscheinlich nochmal Texel. :smiling_face_with_heart_eyes:

    wir sind jetzt das Wochenende auch in DK, auf dem Dauerplatz meiner Schwester & Familie :smiling_face_with_heart_eyes:

    Ihr fahrt da auch nicht so lange rüber oder? Wir brauchen bis zu besagten CP 2,5std.

    wenn sie nicht drangeht, solltest du auch nicht drangehen :nicken:

    Ja gerne, bin gespannt ob wir ungefähr auf ein ähnliches Ergebnis kommen. Lese mich da auch wieder so nach und nach tiefer ein.

    Gustaf ist 11Monate jung, wird ein Endgewicht von ca. 38kg bekommen und wiegt derzeit 29kg. Sein derzeitiger Kalorienbedarf liegt bei 1.800 - 2.000/Tag, je nach Aktivität, damit ist er sehr schlank gehalten- so hab ich es gern.

    Wobei ich eigentlich kein absoluter Neuling bin. Habe schon ca. 12 Selbstkocher/Allesfütterer/Barf Jahre hinter mir bei Gustafs Vorgängern.

    Da habe ich immer den Bedarf mit öffentlichen Bedarfsrechner und den gängigen Formeln errechnet, und den einen groben Futterplan für die Woche erstellt. Gefüttert habe ich nie taggenau bedarfsdeckend, eher so dass es auf 7-10Tage hinkommt. Beim gesunden, adulten, unempfindchen Hund finde ich das optimal und problemlos. Und es gab halt auch mal (aber nicht konsequent) die Pülverchen von Vetconcept oder Futtermedikus für Selbstkocher/Barfer.

    Kühlschrank ist vorhanden im Camper, sogar mit TK-Fach, aber halt sehr klein und da mag ich den nicht mit Hundefutter belegen. Bei den Vorgängerhunden, die total unkompliziert waren, gab es 1x/Tag TroFu und 1x/Tag das was Kühlschrank und Lebensmittelschublade so hergab. Also frisches Fleisch, je nachdem was ich vor Ort so bekommen habe, dazu KH/Obst/Gemüse das von uns abfällt bzw. entsprechend mehr gekocht wird. Kartoffeln, Möhre, Äpfel, Reis, Nudeln, Hüttenkäse, Fenchel, usw. Dazu ein gutes Öl, fertig. Und wenn wir keine Lust hatten für den Hund mehr einzukaufen bzw. zu kochen, weil kein Supermarkt in der Nähe, dann gabs halt nur TroFu. Total unkompliziert. Denen konnte ich aber auch auf dem Markt ein Hammelbein kaufen und hinwerfen als 2-Tages-Fleischration. Gab dann halt erst am übernächsten Tag wieder KH/Gemüse/Obst. Ich war da einfach sehr verwöhnt. Es reichte den Bedarf zu kennen und zu wissen wie ich diesen auf eine Woche betrachtet decke.

    Für uns gehts in einigen Wochen mit dem Camper in die Dolomiten + Toskana :hurra:

    Cool! Wie lange nehmt ihr euch dafür Zeit?

    16Nächte :nicken:

    Grobplanung ist mit einer Übernachtung Pause in die Dolomiten. In den Dolomiten 4 Nächte (waren wir schon recht oft), dann weiter in die Toskana, dort 8 Nächte und eher bummelig mit drei Übernachtungen Zeit zurück nach Hause.

    Allerdings sind wir Tourer. Wir bleiben i.d.R 2Nächte auf einen Platz. Wenn es richtig, richtig schön ist, oder wir einfach nur Seele baumeln lassen wollen, auch mal 3Nächte.

    Richtig cool wirds im Spätsommer/Frühherbst. Da geht es für 23Tage Richtung Südeuropa :mrgreen-dance: