Beiträge von SavoirVivre

    Moin,

    ich würde mich über einen leichten, reinen Regenmantel für einen Hund in Boxergröße freuen. Gerne nicht so teuer, Mittelklasse wäre fein.

    Den günstigen von Zooplus haben wir, es darf schon etwas "besseres" sein, aber das Geld für einen z.B. nonstop Regenmantel würde ich dann doch nicht ausgeben wollen.

    Es muss doch was feines dazwischen geben. Oder?

    Vielen Dank vorab!

    Ich hab das voll in die Richtung interpretiert, dass das eine arrogante und narzisstische Einstellung ist, weil es bei der Beurteilung der "Tat" anscheinend egal ist, ob es super funktioniert hat, ob die Frau weiss, was sie tut, ob sie den vielleicht doch gar nicht so heftigen Hund nach drei Tagen schon recht gut einschätzen und das Ableinen in der Situation verantworten kann.

    Ich halte es für Selbstüberschätzung und Unprofessionalität, beim dritten Gassi mit dem Hund, zu glauben zutreffend genug einschätzen zu können was ihn triggert oder in welchen Situationen ein eigentlich guter Grundgehorsam temporär ignoriert wird, um eine klare Vereinbarung zu brechen.

    Ich finde deine Ersteinschätzung sehr hart, insbesondere von den Begrifflichkeiten. Arrogant und narzisstisch.. Das ist, wie soll ich sagen, heftig. Auch wenn ich deine offenen Worte schätze.

    Im genauen Wortlaut "den eigenen Hund nicht mögen" also nicht einmal mögen, würde ich mir nach angemessener Zeit (Gefühle entwickeln und verändern sich) ein neues Zuhause für den Hund suchen. Einfach weil ein Hund es verdient hat Halter zu haben die ihm Zuneigung entgegen bringen, die ihn mögen und womöglich auch lieben. Natürlich würde ein Hund bei mir nicht leiden, denn abgesehen von Gefühlen, gibt es auch ein Verantwortungbewusstsein - aber gerade deswegen würde ich mich trennen.

    Vorausgesetzt der Hund ist vermittelbar und ich finde ihm ein Zuhause von dem ich annehme er bekommt dort "mehr" als bei mir. Er würde auf keinen Fall "irgendwohin, hauptsache weg" kommen.

    Und vorausgesetzt mein Partner hat nicht die Bindung zu ihm die mir fehlt. Ich würde die beiden andernfalls keineswegs trennen.

    Mir würde es nicht darum gehen das ich es einem Sitter nicht zutrauen würde zu erkennen in was für einer Absicht ein Fremdhund angedackelt kommt, aber ich selbst blocke auch ganz offensichtlich freundliche Hunde, weil ich schlicht und ergreifend keinen Kontakt an der Leine möchte.

    Ich würde behaupten 75% der nicht abrufbaren Hallo-Sager-Hunde hier sind total freundlich. Ja und? Soll ich jetzt deswegen regelmäßig Fremdhundkontakt an der Leine zulassen? Nein, ich möchte nicht das mein junger Hund, der eh schon sehr interessiert ist an anderen Hunden, bei jeder Hundesichtung in eine Erwartungshaltung verfällt die mal erfüllt wird und mal in Frust endet.

    Warum ist das so schwer zu verstehen?

    So viel Geld könnte man mir gar nicht zahlen, dass ich einen Hund betreue, dessen Besitzer mir und meiner Einschätzung nicht von 12 - Mittag vertraut ... aber deswegen bin ich ja auch kein professioneller Hundesitter

    Ich würde meinen Hund auch nicht zu jemandem geben, bei dem ich mich genötigt fühlte eine schriftliche Anweisungsliste zu hinterlassen.

    Gustaf ist nicht zuverlässig abrufbar, nicht einmal bei mir. Steckt voll in der Pubertät. Hat viel Unfug im Kopf. Würde Menschen vor Begeisterung anspringen bei aktiver Zuwendung.

    Wenn ich ihn in eine professionelle, bezahlte Betreuung geben würde, aber auch privat gälten diese, gäbe es drei Regel:

    - kein Freilauf ohne sicher umzäuntes Gelände

    - kein Kontakt zu anderen Hunden

    - kein streicheln/anfassen durch fremde Personen

    Wenn das schon zuviel verlangt ist, dann finde ich es total ok wenn der Gegenüber eine Betreuung ablehnt. Aber wenn die Regeln akzeptiert werden, dann bestehe ich auch an Einhaltung der Vereinbarung.

    Und darum geht es hier. Es gab eine Vereinbarung die vorab beidseitig akzeptiert wurde - und einseitig gebrochen.

    Finde ich jetzt keineswegs zuviel verlangt.