So viel Geld könnte man mir gar nicht zahlen, dass ich einen Hund betreue, dessen Besitzer mir und meiner Einschätzung nicht von 12 - Mittag vertraut ... aber deswegen bin ich ja auch kein professioneller Hundesitter
Ich würde meinen Hund auch nicht zu jemandem geben, bei dem ich mich genötigt fühlte eine schriftliche Anweisungsliste zu hinterlassen.
Gustaf ist nicht zuverlässig abrufbar, nicht einmal bei mir. Steckt voll in der Pubertät. Hat viel Unfug im Kopf. Würde Menschen vor Begeisterung anspringen bei aktiver Zuwendung.
Wenn ich ihn in eine professionelle, bezahlte Betreuung geben würde, aber auch privat gälten diese, gäbe es drei Regel:
- kein Freilauf ohne sicher umzäuntes Gelände
- kein Kontakt zu anderen Hunden
- kein streicheln/anfassen durch fremde Personen
Wenn das schon zuviel verlangt ist, dann finde ich es total ok wenn der Gegenüber eine Betreuung ablehnt. Aber wenn die Regeln akzeptiert werden, dann bestehe ich auch an Einhaltung der Vereinbarung.
Und darum geht es hier. Es gab eine Vereinbarung die vorab beidseitig akzeptiert wurde - und einseitig gebrochen.
Finde ich jetzt keineswegs zuviel verlangt.