Weil er nicht allein auf der Welt ist. Was nützt mir ein Sitter, der zwar den Hund angeleint lässt, aber einen halben Nervenzusammenbruch kriegt, wenn ein "Tut- Nix" oder schlimmer ein "Tut- vielleicht- doch- was" reinrauscht. Da wär mit jemand lieber, der die Hunde lesen kann und adäquat handeln, was vielleicht sogar bedeutet, die Leine fallen zu lassen.
...da wär mir jemand lieber, der Hundekontakte vorsorglich vermeidet. Straßenseite wechseln, wenn Hund in Sicht.
Ich denke es schadet keinesfalls wenn der Gassigänger so hunderfahren ist, dass er die Körpersprache eines Hundes lesen/deuten kann. Egal ob der Hund an der Leine bleibt (40kg können auch an der Leine durchaus anspruchsvoll werden, wenn man zu spät rallt dass da was im Busch ist) oder in den Freilauf darf. Keineswegs hätte ich einen meiner Hund einem Anfänger in die Hand gegeben, der kann einen Hund tendenziell eher nicht lesen.
Und wenn Du in Hamburg jedesmal die Strassenseiten wechselst wenn Dir ein Hund entgegen kommt, hast Du aber zu tun. In Berlin sicher nicht viel anders. Und zudem schliesst das eine das andere nicht aus.