Beiträge von SavoirVivre

    Das ist einfach so genial :shocked:

    Geht so :lol:. Ich war früher deutlich entspannter und hatte selten Plan B. Eher „egal was passiert, ich werde eine Lösung finden wenn es soweit ist“.

    Ich weiß nicht wann das aufgehört hat, denn inzwischen bin ich nahe dran an Kontrollfreak. Ehrlich gesagt hat erst das Campen mich ein Stückweit davon befreit, durchs treiben lassen auf Reisen.

    ——

    Bezüglich Tragehilfen. Inzwischen gibt es ja wirklich gute Systeme, die relativ zuverlässig partiell oder Ganzkörper stabilisierend sind. Da wird auf jeden Fall noch ein System hier einziehen.

    Bisher war ich mit kompletter Hinterhandlähmung (BSV) oder absoluter Belastungsschonung aufgrund von OP (Kreuzband) konfrontiert. Beides bei Hunden mit einem Gewicht um ca. 40kg herum.

    Das wäre mind. die ersten 4Wochen lang auch mit besagten Tragehilfen (für mich) nicht zufriedenstellend gegangen bei uns zuhause > 1 OG aber eng gewundene Treppe, und im Vorderhaus nochmal halbes Stockwerk hoch und runter - und dann steht man erstmal an einer relativ stark frequentierten Straße. Also nochmal 50m bis zur ersten Lösemöglichkeit.

    Deswegen waren mir die drei genannten Notpläne wichtig. In der absoluten Not könnte ich unseren großen Balkon noch zum Hunde-WC umfunktionieren für einige Wochen und/oder die Hausverwaltung fragen ob ich im kleinen Innenhof eine mobile Hundetoilette (kl. Sandkasten und mit Blumenerde/Späne/Torf/Katzenstreu füllen, o.ä.)stellen darf.

    Wir haben im Prinzip drei Notfällpläne

    - Bei mehreren Monaten würde ich mit Gustaf zu meinen Eltern ziehen. Sie wohnen paar Kilometer von uns, im EG mit Minigarten und grüner Wiese vorm Garten.

    - Wir haben ein Wohnmobil das eh zweites Zuhause ist. Und Campingplätze haben wir im nahen Umkreis so einige. Da bestünde die Möglichkeiten eine Parzelle/festen Stellplatz zu mieten.

    - Ein Mobilheim auf einem Campingplatz mieten. Das sind I.d.R. komfortable Bungalows.

    Da wir zu 100% arbeiten können von wo wir wollen, abgesehen von einigen Präsenzterminen, wäre das alles machbar.

    Und bei allen Lösungen steht unsere Wohnung ja trotzdem voll zur Verfügung und ist schnell erreichbar. Da könnten mein Mann und ich bei Bedarf abwechselnd Auszeiten nehmen.

    Moin zusammen,

    mich umtreibt dieser Gedanken und mich würde es mal interessieren wieeuer Notfallplan in einer solchen Situation aussieht.

    Ihr, damit meine ich die Hundehalter unter uns, die einen Hund haben der sich größen- und gewichtstechnisch nicht ohne weiteres tragen lässt und die mind. im 1OG wohnen, ohne Fahrstuhl.

    Wie sieht euer Plan B aus, sollte euer Hund am Bewegungsapparat erkranken oder eine tiermedizinischen Vorfall erleiden, er es ihm (temporär) unmöglich macht Treppen zu steigen?

    Ich bin gespannt auf den Austausch mit euch :smile:

    PS. Temporär, weil ich denke, dass wenn eine solche Erkrankung nicht temporär ist, ein Umzug unumgänglich ist.

    Dakota ist nicht mein erster Hund, aber mein erster Hund in einer Stadt. Was Stadthundehaltung alles so mit sich bringt, war mir auch neu. So viele Menschen, so viele Hunde, so unglaublich viele Ansprüche an die Hundehaltung, so viele Challenges für unsere Hunde.

    Die grösste Challenge ist wohl das Alleinbleiben. Das konnte der Kindheitshund problemlos - aber ich hätte auch nie gedacht, wie unwichtig das in unserem Alltag wird. Wenn beide Leute im Haushalt zu 100% im HO arbeiten, dann sind die Situationen immer nur konstruiert, und dann dauert das einfach länger. Mittlerweile sind wir aber bei mehreren Stunden, sodass es gut an unsere aktuellen Alltagsanforderungen passt.

    Diese beiden Punkte kann ich voll bestätigen, wobei ich zum Thema Stadthund sagen muss, ich halte seit > 25Jahren Hunde in der Großstadt, allerdings jetzt meinen Ersten von Welpenbeinen auf an so richtig mittendrin. Das was der Hund leisten muss.. ich bin einfach froh diesmal großen Wert auf sorgfältig ausgesuchte Zucht und Aufzucht geachtet zu haben. Ich denke mit wesens- und nervenschwachen Hund müssten wir umziehen.

    Oh ja. Definitiv selbst verbockt, aber bei 100% Homeoffice ist es wirklich eine Herausforderung Situationen zum Alleinsein des Hundes zu konstruieren, mit Betonung auf regelmäßig und auch über mehrere Stunden. Insbesondere zu Zeiten hoher Inzidenzen gar nicht so einfach. Den Preis zahlen wir noch immer und es wird auch noch dauern. Wir sind gerade mal bei 2Stunden.

    hm und von der rückenlänge ist das nicht zu knapp?

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    :see_no_evil_monkey: :rolling_on_the_floor_laughing:

    gefällt mir :-)

    Ist bei uns auch nur für die schnelle Runde, mehr macht mein wasserscheuer Hund nicht mit.

    Wie fallen die Mäntel aus?