Das ist einfach so genial
Geht so
. Ich war früher deutlich entspannter und hatte selten Plan B. Eher „egal was passiert, ich werde eine Lösung finden wenn es soweit ist“.
Ich weiß nicht wann das aufgehört hat, denn inzwischen bin ich nahe dran an Kontrollfreak. Ehrlich gesagt hat erst das Campen mich ein Stückweit davon befreit, durchs treiben lassen auf Reisen.
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Bezüglich Tragehilfen. Inzwischen gibt es ja wirklich gute Systeme, die relativ zuverlässig partiell oder Ganzkörper stabilisierend sind. Da wird auf jeden Fall noch ein System hier einziehen.
Bisher war ich mit kompletter Hinterhandlähmung (BSV) oder absoluter Belastungsschonung aufgrund von OP (Kreuzband) konfrontiert. Beides bei Hunden mit einem Gewicht um ca. 40kg herum.
Das wäre mind. die ersten 4Wochen lang auch mit besagten Tragehilfen (für mich) nicht zufriedenstellend gegangen bei uns zuhause > 1 OG aber eng gewundene Treppe, und im Vorderhaus nochmal halbes Stockwerk hoch und runter - und dann steht man erstmal an einer relativ stark frequentierten Straße. Also nochmal 50m bis zur ersten Lösemöglichkeit.
Deswegen waren mir die drei genannten Notpläne wichtig. In der absoluten Not könnte ich unseren großen Balkon noch zum Hunde-WC umfunktionieren für einige Wochen und/oder die Hausverwaltung fragen ob ich im kleinen Innenhof eine mobile Hundetoilette (kl. Sandkasten und mit Blumenerde/Späne/Torf/Katzenstreu füllen, o.ä.)stellen darf.