Beiträge von SavoirVivre

    Ich finde das ja mal ganz amüsant. Der Hund ist bestimmt toll, aber dem Themenstarter anzukreiden, dass er rassetypische Eigenschaften vermisst, ist doch irgendwie schräg und zeigt nur, wie sehr wir in unserem Familien-und Begleithundeideal drinstecken und gar nicht mehr im Blick haben wofür eine Rasse ursprünglich mal gezüchtet wurde.

    Mir blutet ja so ein bisschen das Herz, wenn ich daran denke, wie viele schwer vermittelbare Hunde aus dem Tierheim beim Themenstarter ihr Traumzuhause finden könnten. Stattdessen hat er nun einen Hund, der wahrscheinlich viel besser in ein anderes Leben passen würde.

    Und an anderer Stelle wird darüber diskutiert, dass fehlende Leistungsselektion und „Arbeit“ zu Problemen in der Zucht führt. :hust:

    Schau, meinst Du nicht dass Du/ihr Dich gerade etwas verrennst? Wir sind hier bei EINEM DSH der nach vier Monaten nicht die Wacheigenschaften zeigt die sich sein Halter wünscht und Du landest bei Zuchtproblemen?

    Ich hatte auch paar Jährchen DSH und weitere regelmässig bis unregelmässig in Betreuung, ist nicht so dass mir die Rasse gänzlich fremd ist. Ich für meinen Teil finde dass das Wenige das man vom beschriebenen DSH weiß, keineswegs darauf hindeutet dass er seine Rassespezifikationen nicht gelesen hat. Mag sein dass er "weicher" ist als vom TE gewünscht, aber keiner hier weiß wie er sich verhält wenn er angekommen ist und fertig ausgepackt hat.

    nein sorry, ich hab die links geteilt weil ich die Auflistung gut fand mit dem Preisvergleich usw und weil Christine gut recherchiert hat

    dass ich über Christine selbst meine Versicherungen abgeschlossen habe war als Info zur Seriösität gedacht

    ich bin raus hier. nachher wird mir noch mehr quatsch unterstellt.

    Ich glaube Du hast da etwas in den falschen Hals bekommen. Ich für meinen Teil fand die Seite von Christine auch informativ und ihre dahinterstehende Dienstleistung.

    Was bei mir angeeckt hat, ist dass Du hier anderen den Mund verboten hast bezüglich Austausch und Fragen zu Versicherungen. Es gibt da bereits einen umfangreichen eigenen Thread für, aber es passt halt auch einschlägig hier rein und Dein Rat nochmal auf den Prüfstand zu stellen ob man sich im Fallsfall eine solide medizinische Versorgung seines Hundes leisten kann geht damit durchaus Hand in Hand.

    So oder so, schade dass Du hier raus bist und nochmal Danke für die hilfreichen Informationen zur neuen GOT und auch das drumherum.

    Ich hänge mich dran und frage mal nach empfehlenswerten Schwimmwesten für Hunde.

    ich habe eine günstige von KnuffelWuff und bin zufrieden. Die war aber bisher nur beim Vorgänger in Schweden im Einsatz. Da sind die Seen riesengroß und wenn der Hund vom Kanu reinfällt, können es halt auch mal paar Hundert Meter bis zum Ufer sein.

    Aber mit der Schwimmweste hat er fröhlich, nahe des Ufers seine Runden im Wasser gedreht. Die Schwimmweste ist sich er nicht 1a mit Sternchen, gibt aber ausreichend Auftrieb damit der Rücken nicht zu schief im Wasser hängt. Ist die Schwimmweste zu kurz, hängt mir der hintere Teil des Rückens zu abfallend im Wasser.

    Hallo :)

    vor ein paar Wochen ist Henry (GSS, 4 Monate) bei uns eingezogen und an drei halben Tagen geht er mit mir ins Büro. Das funktioniert auch super.

    Meine Kollegin hat ebenfalls ihren Hund dabei (Akita Inu, 6 Monate). Wir haben uns vorab außerhalb des Büros getroffen und die Hunde verstehen sich prima. Wir sitzen zwar auf dem selben Stockwerk, haben aber Einzelbüros. Meine Kollegin möchte oft, dass Henry zu ihr ins Büro zum Spielen kommt. Ich möchte das nicht. Büro ist für mich Ruhezone, gemeinsam toben können sie auf der Wiese.

    Außerdem rempeln die beiden beim Spielen ständig irgendwo an - Stühle, Schreibtisch, Schränke, Wand ... Stören tun sie niemanden.

    Wie seht ihr das, bzw. wie ist das bei euch?

    Im Leben würde es hier im Büro kein Spiel mit anderen Hunden geben. Selbst wenn sein Best-Buddy nebenan sitzen würde. Auf gar keinen Fall!

    Ich finde Du siehst das genau richtig. Im Büro wird geruht, zum spielen kann man gemeinsam rausgehen.

    Es geht im Büro NICHT um den Hund und seine Bedürfnisse (mal abgesehen von den Grundbedürfnissen), sondern ums Arbeiten. Nicht nur für die Hundehalter, sondern auch für die Kollegen. Ich wäre eine der ersten die etwas sagt wenn hier bei uns Hunde miteinander toben würden, einfach weil ich nicht will dass es irgendwann verboten wird Hunde mitzunehmen.

    Klassicher Fall von kleiner Finger, ganze Hand, schade dass Deine Kollegin da so kurzsichtig ist.

    Ich glaube es geht eher darum, dass Kritik an Tierkrankenversicherungen nicht erwünscht ist?

    doch, macht ruhig, ich habs nicht nötig irgendwas zu bewerben oder auch nur zu empfehlen.

    hast du aber, und zumindest ich fand die empfehlung gut :-)

    ich habe auch für andere versicherungen einen versicherungsmakler, aber es ist sinnvoll jemanden zu haben der tief in diesem spezifischen thema steckt. der teufel steckt ja oft im detail.

    Ich sag mal wie ich das sehe.

    Du bist ein Typ Mensch der den Hund aus sehr funktionionaler Sicht sieht. Das ist nicht zwangsläufig schlecht. Aber für mich präsentierst Du Dich, Dein Leben und Deine Erwartungshaltung an einen Hund auf eine Art und Weise die ich unsympatisch finde. Ich meine das nicht wertend, sondern schlicht direkt und ehrlich.

    Um es abzukürzen und dann bin ich hier auch raus.

    Trenn Dich vom Hund oder bring Geduld für ihn auf. Du willst zu viel in zu kurzer Zeit. Du bringst ihm kein Verständnis und auch keine Sachkenntnis entgegen. Mir fehlt in allen Deinen Zeilen "das Gespür für Hunde" das Du haben solltest mit Deiner langjährigen Haltererfahrung. Du vergleichst ihn ständig mit seinem Vorgänger, er ist aber nicht sein Vorgänger. Ich denke Du solltest Dich nicht fragen ob Du dieser Hund Dir gerecht wird, sondern ob Du ihm gerecht wirst.

    Manchmal passt es einfach nicht. Das ist nicht tragisch.

    Es ist also artgerechte Haltung einen Hund als soziales Lebewesen allein im Garten ohne Familienanschluss zu halten? Na dann...

    Wo steht denn das?

    Nicht jedermanns leben findet heutzutage im Haus oder am PC statt ;-)

    Manche Leute verbringen ihren Alltag auch überwiegend draußen und ich sehe da nicht, wo „kein Familienanschluss“ gegeben sein soll.

    Zumal viele Hunde auch ein Thema damit haben, wenn sie dauernd ihre Menschen um sich haben und mal eine Pause brauchen.

    Ich sehe es wie Wollteufel. Es mag Interpretation sein, aber ich hege auch die Vermutung dass ein Hund in diesem Haushalt eher wenig sozialen Kontakt zu seinen Menschen hat. Ob es nun stimmt oder nicht, ich finde den Blick auf den Hund auch sehr "funktional". Mir fehlt sämtliches Verständnis für das Tier. Und nein, auch für einen DSH der einen Job zu machen hat, finde ich das das nicht "angemessen".

    Die Gefahr hat man nicht nur beim Frischfutter, sondern bei jeder Fütterungsart.

    Es wird nicht erst seit gestern an Bedarfswerten geforscht und klar kann sich noch was ändern, bzw es gibt ja auch jährlich neue Publikationen und Erkenntnisse.

    Aber meiner Meinung immer noch sicherer als Füttern nach Gefühl, Füttern wie ein Mensch oder Füttern wie ein Wolf. Da fehlt es eigentlich immer an den gleichen Nährstoffen.

    Ich finde aber abwechslungsreich füttern und das Futter auf den Prüfstand stellen sind zwei komplett unterschiedliche Dinge.

    Außerdem weiß ich auch nicht wo ich schreibe, dass ich meinem Hund das gleiche füttere. Ich habe Gott sei Dank die Möglichkeit verschiedenes zu geben, aber diese Möglichkeit hat nicht jeder Besitzer, da nicht jeder Hund einen stabilen MD Trakt hat. Diese Besitzer müssen sich deswegen aber nicht schlecht fühlen und man darf auch nicht das falsche Bild aufrecht erhalten, dass man durch Abwechslung alle Nährstoffe deckt.

    Du hast Recht und ich meine Ruhe

    Ich habe das Gefühl andernfalls drehen wir uns nur im Kreis.

    Die Beziehung würde ich als gut bezeichnen. Wenn ich morgens in den Garten komme begrüßt er mich immer schwanzwedelnd.

    Er läuft mir oft nach und hält sich an mich. Er befolgt Kommandos von mir ohne Probleme.

    Ich glaube schon, dass er mich als Freund sieht.

    Äh.. und Du hast Dutzende Jahre DSH bzw. Hundehalteerfahrung ja?

    Der Hund als Gattung ist domestiziert und ein hochsoziales Wesen. Ohne anderweitige (regelmässige) soziale Kontakte, bist DU zwangsläufig sein Dreh und Angelpunkt in dieser Hinsicht. Ich will Dich nicht enttäuschen, das Verhalten deines DSH hat nichts damit zu tun dass er Dich "als Freund" sieht. Und das er auf dich hört, ohne Ablenkung, kein Zeichen von Bindung oder ähnliches. Er ist abhängig von Dir, Du fütterst ihn (bzw. ihr wenn bei Dir noch Familie dranhängt) und der Hund ist ein Oppotunist und "neigt" dazu den Menschen von denen er abhängig ist gefallen zu wollen.