Beiträge von SavoirVivre

    Bei Preisen im fünfstelligen Bereich kenne ich allerdings etliche, die dann sagen: "Nö - das ist es nicht wert."

    Kommt doch auch immer darauf an, worum es sich dabei handelt, welche Qualität für das jeweilige Tier dann rumkommt.

    Persönlich habe ich schon mehrfach die Meckerei erlebt, wenn Patientenbesitzer eine Behandlung bezahlt haben: "Boah, für das bisschen jetzt 120 Euro ....!".

    Ja, und wenn diese jetzt 10 oder 20 Euro mehr bezahlten müssen, überlegen sie sich tatsächlich, ob sie die medizinische Versorgung beim nächsten Mal ihrem Tier tatsächlich zukommen lassen - oder eben nicht.

    Für andere ist vielleicht der Hinweis wichtig, eine gute Beratung über spezielle Makler bekommen zu können. Eben auch, weil auch die Folgekosten einer Notfallbehandlung ziemlich zu Buche schlagen.

    Fünfstellig ist auch heftig wenn sie auf einen Schlag kommen. Da kann ich jeden verstehen der abwägt wieviel Qualität man dafür für den Hund erhält. Ebenso wie ich jeden verstehe der sagt, bei seinen finanziellen Möglichkeiten wäre das gleich Bankrott oder lebenslange Verschuldung und kommt deswegen nicht in Frage. I.d.R. gibt es da noch einen Partner der mitentscheidet und Kinder die ggfs. unter Verschuldung leiden würden.

    Ich denke viele aus dem DF fällt es sehr schwer zu verstehen und zu akzeptieren, dass Hunde bei vielen anderen Menschen nicht den gleichen, nicht einmal den ähnlichen, Stellenwert haben wie für die meisten von uns hier. Das DF ist eine Blase, das ist so.

    Ein guter Versicherungsmakler sucht ja nicht nur das passendste Angebot raus, sondern wickelt ja auch Schäden ab, formuliert sie entsprechend und kennt alle Fallstricke.

    Klingt wie ein ganz normaler Welpe :ka:

    Lasst euch mal von einem Hundetrainer/-in helfen, vor Ort bei euch zuhause.

    Und eine nette Welpengruppe suchen.


    Da euch die Erfahrung und auch das Verständnis für die Bedürfnisse von Welpen und deren Verhalten fehlt, würde ich nicht auf professionelle Hilfe verzichten. Ein Forum ist ein nicht ansatzweise ausreichender Ersatz dafür. Aber bedenkt, nach Welpenzeit folgt die Pubertät. Es kostet 2-3 Jahre Zeit, Humor, Geld und Willen um einen gut erzogenen Hund zu bekommen. Seid ihr euch darüber im klaren? Selbst mit professioneller Hilfe, liegt ein langer Weg vor euch. Ich weiß wovon ich rede, mein Hund ist 14Monate alt und wir kommen langsam in die gefühlt "anstrengendste" Phase. Yeah :headbash:

    Oder ihr nehmt das Angebot der Züchterin an ;)

    Mein letzter Stand ist 70€, wie kommst du auf 180€?

    Wobei ich auch ehrlich sagen muss, wir haben es einmal machen lassen und war eigentlich ganz positiv eingestellt, da es Dobby besser ging. Allerdings haben wir gleichzeitig mit der Enzymgabe auf Grund seiner Epi angefangen, wahrscheinlich lag es auch eher daran.

    Mit dem heutigen Wissen würde ich auch die 70€ nicht mehr zahlen.

    ich finde das nicht mehr, bin wohl auf der Laborseite für Menschen gelandet. Auf der Vet-Seite finde ich keine Preise.

    ich weiß jetzt, daß Megan auf die Gabe von Möhren mit weichem voluminösen Kot über ca. 3 Tage reagiert. Deutet das auf irgendwas hin? Sie mag auch keine Möhren fressen. Wenn man sie ihr runtermischt, weil angeblich so gut für die Magen-Darm-Partie passiert das. Den Zusammenhang musste ich aber erstmal rausfinden

    kennt sie möhren denn? wenn sie grundsätzlich empfindlich ist, ist es ja eigentlich normal dass sie für alles neue eine gewisse gewöhnungzeit braucht. so ist es bei gustaf zumindest.

    aber möhren köchel ich auch mind. 60min, eher 90min., püriere sie dann plus eine prise salz gebe sie als morosche möhrensuppe. das hat uns bei jedem durchfall den arsch gerettet und auch lange gekochte möhren unters futter gemischt verträgt er inzwischen sehr gut.

    Kann es sein dass sie einfach Schmerzen hat? Möpse sind Qualzuchten und oftmals von klein auf an mit körperlichen Beschwerden belastet. Habt ihr sie mal vom Tierarzt durchchecken lassen. z.b. dauerhafte Kopfschmerken oder schmerzhafter Augendruck würde mich auch aggressiv machen.

    Das Welpen Beisshemmung erst lernen müssen ist normal, aber das klingt bei euch schon drüber. Wobei ich auch sagen muss dass ich eure bisherigen Maßnachen a) zu wild durcheinander finde b) zu viele verschiedenen Ansätze für diese kurze Zeit c) einige völlig unangemessen und drüber

    by the way - das Angebot der Züchterin klingt fair.

    Uff, 180 € - ob es da nicht besser wäe, diese in das SivoMixx zu investieren :???:

    ich habe 5Monate SivoMixx (allerdings auf gut Glück ohne Darmkulturauswertung) gefüttert und kann leider nicht viel positives berichten. Für mich ist das Produkt einfach nur überteuert, aber ich spreche da nur für meine eigenen Erfahrungen mit SivoMixx. Es hat einfach keinerlei positiven Einfluss auf seine Magen-Darm-Tätigkeit/Ausscheidungen gehabt. Ich glaube auch nicht dass 5Monate zu kurz ist um da eine kleine Erwartungshaltung zu haben.

    Nein, das ist kein Unsinn.

    ab wie viel Jahren Hundehaltung wird man nochmal zum Experten für die Rasse die man hält inklusive aller Besonderheiten?
    Sag doch mal schnell, mir ist das gerade entfallen.

    Ist das eine ernsthaft gemeinte Frage?

    Wie viel Erfahrung glaubst Du braucht man als Hundehalter um zu begreifen dass Hunde Indiviudalisten sind und auch rassespezifischer Wach- und Schutztrieb nicht bei allen gleich funktioniert in der Ausprägung? Wie viel Erfahrung als Hundehalter braucht man um zu begreifen dass vier Monate nicht "lange" ist und ein Hund durchaus länger braucht um anzukommen? Wie viel Erfahrung als Hundehalter braucht man um zu begreifen dass rasseunabhängig Geduld und Bindung (an Mensch und Heim) eine Rolle spielt damit der Hund "er selbst" ist?

    Hier geht es nicht darum alle rassespezifischen Rasseeigenschaften in allen Formen und Ausprägungen, runtergebrochen auf jedes einzelne Tier, zu kennen. Hier geht es darum dass der TE den Eindruck gemacht hat als ob er rumrudern würde wie ein Hundehalteranfänger! Das ist nunmal der Eindruck den er auf einige gemacht hat und ja, da kann man sich zu recht fragen "Äh Du hast Dutzende Jahre DSH gehabt?".

    Für den Hund hoffe ich, dass er ein liebevolles Zuhause findet, wo man ihn so annimmt, wie er ist! Er wird ständig mit seinem Vorgänger verglichen und hat eigentlich keine Chance.

    Dem TE empfehle ich einen DSH Welpen, den er selbst erziehen und prägen kann. Und eine wirksame Alarmanlage! Hunde sind für Wachaufgaben doch nur eingeschränkt "tauglich". Und ein Hund, der, bis auf seinen Besitzer, alle "Menschen hasst" ist immer eine tickende Zeitbombe. Möchte ich nicht in der Nachbarschaft haben.

    Darauf würde ich gerne eingehen, weil es mir am Herzen liegt.

    Mir persönlich ist ein gut geführter und gesicherter bissiger Hund lieber, als ein freundlicher Tut-Nix der frei läuft und nicht abrufbar ist oder abgerufen wird.

    Ich wollte das nur erwähnen, weil es viele Hundehalter mit absolut unverträglichen Hunden gibt, teilweise auch Menschen gegenüber nicht freundlich gesonnen, sich aber wahnsinnig viel Mühe geben dass dieser sich unauffällig, ohne jemanden zu belästigen oder zu gefährden, durch die Gesellschaft bewegt. Es tut mir sehr leid um diese, wenn sie sowas lesen müssen.

    SavoirVivre

    Ich denke, wir verstehen uns falsch.

    Mir geht es darum, dass so stark verurteilt wird, dass der Hund eben aufgrund der Rasseeigenschaften eines DSH angeschafft wurde und dass das auch erwartet wird.

    Denn genau dafür hat man doch eigentlich Rassezucht. Ist bei anderen Tieren ja nicht anders, man greift auf eine Rasse zurück, weil man mit einer hohen Wahrscheinlichkeit bestimmte Eigenschaften erwartet.

    Mir geht es nicht darum, ob der Hund das mitbringt oder nicht.

    Da bin ich bei Dir und wenn dieser Hund nicht so ausgeprägt wacht wie erwartet wird gibt es zwei Möglichkeiten. Er ist noch nicht angekommen und ist noch nicht fertig mit auspacken (lt. Vorbesitzer wacht er ja durchaus und auch der TE hat ihn selbst so erlebt) und bekommt die Zeit, oder er bringt es einfach nicht mit und wird abgegeben.

    Beides ist keine schlechte Lösung, auch zweiteres nicht, denn wenn es nicht passt, passt es halt nicht.

    Ich kritisiere nicht die Erwartungshaltung des TE an einen Gebrauchshund, sondern andere Dinge die ich in vorherigen Beiträgen aufgeführt habe. Und dennoch sehe ich keine Probleme in der DSH Zucht was mangelnden Trieb angeht (natürlich mit Unterschiede HZ vs. LZ), mir fehlen da eher die Nerven dazu. Trieb ohne Nerven eher schlecht.

    Wenn du im Tierheim auch nur das Wort Zwinger erwähnst, kriegst du schon fast Hausverbot. Ich habe es versucht. Ehrlich dürfte ich dort nicht sein und etwas vorgaukeln liegt mir nicht.

    Aber ansonsten ist es wahr. Im Tierheim sitzen viele arme Seelen, die es hier gut hätten ohne sich verbiegen zu müssen. Aber die Ansprüche um dort ein Tier zu bekommen sind heutzutage lächerlich hoch.

    Zum Thema Technik. Keiner fürchtet sich vor einer automatischen Lichtanlage und wach werde ich davon auch nicht. Filmen ist verboten und eine Alarmanlage für draußen gestaltet sich schwierig.

    Ich vertraue da gerne auf einen Hund und bis jetzt war das noch nie ein Problem. Ist ja nicht so als hätte ich mir einen Labrador ausgesucht und würde mich wundern wieso der nicht wacht. Bei bestimmt 95% der Deutschen Schäferhunde darf man davon ausgehen, dass sie diesen Job gerne und gut machen.

    Ich würde es trotzdem versuchen, denn meines Erachtens bietest Du das passende Leben für einen aus Gründen aussortierten, "typischen" DSH. Erfahrene TH hören zumindest zu.

    So wie Du euren Alltag beschreibst hat der Hund ja sozialen Kontakt zu euch und schläft nur nachts draussen (hat mein DSH Rüde übrigens auch viele Jahre, war aber auch eine zeitlang ein spanischer Straßenhund und wir haben ihm die Wahl gelassen. Irgendwann, nach 2-3Jahren wollte er nachts dann rein).