Beiträge von SavoirVivre

    Bei uns hat Apoquel praktisch sofort geholfen. Tablette in den Hund und ca. 4Std. später (nach der allerersten Tablette) war Ruhe.

    Muss aber auch hinzufügen, dass Juckreiz und Pfoten lecken hier zu jederzeit relativ moderat war. Ich konnte es auch verbal abstellen, aber wenn ich nicht immer ein Auge auf den Hund hatte, hat er nach 1-2Std. wieder angefangen.

    Cetirizin hilft bei Gustaf allerdings auch. Ich habe noch nicht so richtig raus was besser hilft.

    Inzwischen geben wir nur noch nach Bedarf 1/2 Apoquel oder Cetirizin. Evtl. weil die heftige Pollenflugzeit vorbei ist.

    wann ist es denn sinnvoll, auf HD/ED rötngen zu lassen? Wenn ich jetzt besorgt wäre, wäre es sinnvoll, das möglichst bald zu machen? Oder doch erst, wenn der Hund ca. 18 Monate ist?

    HD/ED kenne ich mit 12Monaten bei DSH.

    Mein Boxer ist 14Monate bei der großen Untersuchung. Mir ist insbesondere die Herzuntersuchung wichtig, weil das bei Boxern ein Thema ist. Für Spondylose ist das sogar paar Monate zu früh, aber wenn er eh schon in Narkose liegt, und so habe ich auch ein Vergleichsbild zu später.

    Darf man hier jetzt drüber diskutieren? :???:

    Ich mache mir vor allem bei jungen Hunden sorgen. Und natürlich dann später bei alten Hunden.

    Aber alleine die Milchzahnextraktion kürzlich hat mich knapp unter 500€ gekostet.

    Grade bei jungen Hunden sind Unfälle ja gar nicht so selten. Oder einfach Dinge, die im Wachstum passieren können.

    Da stellt sich mir die Frage, gilt eine Milchzahnextraktion als OP? Weiß das hier jemand?

    Wird da im Anschluss mit einer Naht/Stiche verschlossen? Narkose und "Einschnitt" ist ja gegeben.

    Gustaf ist mein erster Welpe/Junghund seit vielen, vielen Jahren. Ich bin kein Welpen/Junghund Typ, bei mir dürfen gerne junge Adults einziehen. Aber aufgrund unseres anspruchsvollen Alltags und inzwischen Tante von drei kleinen Neffen (bald vier), die regelmässig bei uns sind, sollte es diesmal zwingend ein Welpe vom VDH Züchter werden. Wesensfest, rassetypisch und mit guter Aufzucht - keine Überraschungstüte mehr :party: .


    Gesagt getan und ich wir bereuen natürlich keine Sekunde. Gustaf bereichert unser Leben seit er es betreten hat :herzen1: .

    ABER, es bleibt dabei, Welpen- und Junghundzeit, ich würde sie gerne überspringen. Wir haben keine erwähnenswerten Probleme und gewiss nix was nicht normal wäre in seinem Alter, aber ich bin froh um meine Hundeerfahrung, denn sehr vieles mache ich intuitiv, aus besagter Erfahrung heraus und mit ganz viel Gelassenheit. Humor nicht zu vergessen, sehr viel Humor :ugly:. Vieles passiert hier jedoch nach dem Trial and Error Prinzip, denn ich bin weit weit weg von versiert was Welpen und Junghunde angeht.

    Aber im Großen und Ganzen sind wir sehr zufrieden mit dem jungen Mann. Er ist charakterlich und vom Wesen genau das was wir uns erhofft haben und das ist das Wichtigste. Auch unser gemeinsamer Alltag klappt sehr gut. Ich wage zu behaupten, dass auch seine bisherige Erziehung nicht gänzlich erfolglos war, aber durch die Pubertät stelle ich da mal ein Fragezeichen hinter :lol: . Nein, wir sind auf einem guten Weg und ich denke, mit drei Jahren er der Hund sein (erziehungstechnisch) auf den wir hinarbeiten.

    Warum eigentlich Impfung mit 15 Wochen? Die zweite Impfung gibt es mit 12 Wochen (weiß ich zufällig genau weil mein Welpe die mit 12 Wochen am Donnerstag auch bekommen wird)

    Die dritte Impfung gibt es mit ca. 15Wochen und die Tollwut oft separat paar Tage drum herum. Für uns war die Tollwutimpfung z.B. sehr wichtig weil wir viel reisen, auch im europäischen Ausland und Nachbarländern.

    Die Züchterin hat gesagt dass wir bis zur Impfung mit der 15. Woche nicht rausgehen sollen nur in den Garten. Außerdem überfordert das einen Welpen.

    Wir spielen ca. 5 Minuten am Stück und trainieren noch kürzer so 2-3 Minuten hat uns die Züchterin so erklärt. Sie schläft locker 20 Stunden. Aber wenn sie wach ist ist sie verrückt.

    Klingt für mich nach einer äussert unseriösen und uninformierten "Züchterin".

    Der Hund muss die Umwelt kennen lernen. Nur Wohnung/Haus und Garten reichen nicht aus. Auch nur 2-3 Minuten Training? So kannst du ja absolut nichts festigen.

    Kein Wunder ist der Hund so durch den Wind. Komplett überwältigt von allem neuen und absolut keine Führung dabei. Da würde ich auch aufdrehen und spinnen.

    Ich bin fast gänzlich Deiner Meinung, aber mit so jungen Hunden übt man wirklich so kurze Zeitspannen - egal was. Die haben nämlich in dem Alter meist die Aufmerksamkeitsspanne einer Alltagsfliege :D