Beiträge von SavoirVivre

    Wusstet ihr, dass die Hanse Merkur keine Kurznasen versichert ?:thinking_face: Ich habe ja (doch erst) ab 01.01 für die Shelties dort ne OP Versicherung und die Dame die für uns zuständig ist hat das heute meinem Vater erzählt. Die wissen schon warum...

    Wie geht das denn? Ich habe einen Boxer und ein aktuelles Premium Plus (OP und KV ungedeckelt) Angebot für ihn vorliegen.

    Aber heute Bin ich richtig sauer. Wir waren auf dem Rückweg unserer Jogging Runde, wegen den Raben im Park traue ich Nori noch nicht ohne Leine. Also ist sie an der kurzen Leine neben mir im bei Fuß. Als am Wegrand zweiLabrador am schnüffeln waren habe ich sie auf die andere Seite genommen und ich bin im Schritttempo vorbeigegangen. trotzdem sind beide Hunde von vorne und hinten an meinen Beinen vorbei auf Nori zu. Weil wir einfach in der Unterzahl waren wollte ich weiter gehen da schnappt der größere von beiden nach Nori. Sie will ausweichen und macht einen Riesensatz zur Seite und mich hauts total auf beide Ellbogen.

    Erst jetzt wo ich am Boden liege kommt der Besitzer von Der anderen Seite der Wiese. Immer noch ruft er seine Hunde nicht. Das erste was er sagt ist „es würde ihm leid tun aber als Hundebesitzer sollte man doch auf solche Situationen vorbereitet sein!“ Ich habe ihm darauf gesagt dass er seinen Hunde Beim joggen mit Hunden an der Leine zurückrufen muss. Daraufhin kam „ist ja nichts passiert.“

    Nein außer zwei blutigen Ellenbogen und einem jungen Hund der total verängstigt ist und hoffentlich daraus wahrscheinlich in Zukunft ein Problem macht ist nichts passiert.

    Ich verstehe einfach nicht warum in München niemand seine Hunde erziehen will. ) :

    Hierzu möchte ich gerne noch was sagen.

    Für mich wäre das eine Situation für das OA oder Hundekontrolldienst. So oder so, diesen Hundehalter hätte ich gemeldet bzw. Anzeige gegen anonym gestellt.

    Weil - Du wurdest dabei verletzt. Mag sein das es oberflächliche Verletzungen waren, aber genauso gut hättest Du Dir das Handgelenk brechen können, den Knöchel verdrehen, o.ä. Und wenn nicht Du dann womöglich der nächste Jogger (mit Hund) der von den Füssen geholt wird. Kann mir nämlich keiner erzählen dass das eine "one in a lifetime" Situation dieser beiden Hunde war. Was als Grund aber noch viel wichtiger ist, ist die Reaktion des Hundehalters. NEIN Du musst als Hundehalter NICHT damit rechnen das zwei unabrufbare Hunde Dich von den Beinen holen und Du Dich dabei verletzt. Und ganz sicher musst Du das nicht als "passiert halt" hinnehmen.

    Hätte der Hundehalter richtig und vernünftig reagiert, würde ich das Ganze auch gelassener sehen. Man kann mich durchaus davon überzeugen das man das als "der andere" Hundehalter eine solche Situation aufrichtig bedauert und selbstverständlich dafür Sorge tragen wird, dass das nicht nochmal passiert (weder mir noch anderen), weil die Hunde zukünftig besser beaufsichtigt oder gesichert werden - what ever welche (Erziehungs)massnahmen notwendig sind :ka: . Blöde Sachen mit Hunden passieren, wissen wir alle! Aber es kommt darauf an sich im Anschluss richtig zu verhalten.

    Bei einem "Zwischenfall mit Verletzung" (egal ob bei einem selbst oder beim Hund) würde ich mir immer die Kontaktdaten des anderen Hundehalters geben lassen. Weigert dieser sich - Polizei. Warum? Manchmal stellt man erst zuhause fest dass es doch mehr war als anfänglich gedacht, weil das Adrenalin dazu beiträgt das man Schmerzen gar nicht so wahrnimmt wie im Ruhezustand. Ich hatte diesen Sommer ein kleines Loch von einem Hund der auf Gustaf losgegangen ist. Ich habe überhaupt nicht gemerkt das er mich erwischt hat, Zuhause dann erst das Loch entdeckt. In dem Falle nicht schlimm. War drei Tage später wieder gut. Aber hätte sich auch entzünden können und hinterher ist man immer schlauer.

    Ich habe auch immer eine Handvoll kleingeschnittener Hundefleischwurst zum grosszügigen auf den Boden werfen dabei. (...) Und nö, da interessierem mich Unverträglichkeiten anderer Hunde eher wenig.

    Das ist auch 'ne gute Idee :nicken: . Hast Du da schon mal Ärger gehabt mit anderen Hundehaltern deswegen? Mir wäre es auch schnurz, aber wenn ich das bei uns machen würde, weiß ich jetzt schon, dass die Leute abdrehen würden.

    Also hier kamen die dazugehörigen Hundehalter sehr schnell in Bewegung wenn sie merkten, ihr Hund frisst was vom Boden oder bekam was zugeworfen.

    Das kann ich mir gut vorstellen

    Ich habe das bisher nur dreimal gemacht.. in den letzten 5-6Jahren.

    Einmal habe ich mich schnell mit Bronz aus dem Staub gemacht, weil er den ankommenden Fremdhund fressen wollte (der dann aber so schlau war sich mit den geworfenen Futter zu beschäftigen, anstatt seine Nase in Bronz Po zu schieben). Einen tobenden 38kg Rüden an der Leine, plus verbale Diskussion mit anderen Haltern ist nie eine gute Idee, da halte ich es nach dem Motto > der Klügere haut ab.. oder so :lol:

    Zweimal hab ich das beim Radfahren mit Gustaf gemacht (natürlich vorher stehengeblieben, sonst hätte es einen Handstandüberschlag gegeben). Da waren die Halter aber auf einmal sowas von schnell da und haben kreischend!!! ihre Hunde eingesammelt, die gerade genüsslich am suchen und futtern waren (1x RoyalCanin Hypoallergen Gastrointestinal TroFu, 1x gekochte Hühnchenfleischwürfel). Klar kam es da auch zu einer Diskussion.

    Die sah ungefähr so aus:

    Fremder HH: :fluchen: :motzen: :fluchen:

    Ich: Wie, sie finden das jetzt nicht gut gelöst von mir?

    Fremder HH: :fluchen: :motzen: :fluchen:

    Ich: Sehen Sie, ich finds auch nicht so prall von ihrem Hund vom Rad geholt zu werden. Dann sind wir ja schonmal zwei die unzufrieden sind. Schönen Tag noch, und beim nächsten Mal, einfach rechtzeitig abrufen!

    In erster Linie hiflt Kommunkation, bereits auf Entfernung. Eine lautstarke Bitte á la "Bitte rufen Sie ihren Hund zurück". Die Erwartungshaltung das der andere Halter das von selbst begreift, ist in einer städtischen Grünlage fast schon utopisch :hust: .

    Ich habe auch immer eine Handvoll kleingeschnittener Hundefleischwurst zum grosszügigen auf den Boden werfen dabei. Einfach weil es die normale Futterbelohnung meines eigenen Hundes ist. Natürlich mit ordentlich Schwung geworfen, so dass die Ankömmlinge schon 2-3m BEVOR sei bei euch ankommen abgelenkt sind. Damit ist ein relativ großer Prozentsatz "interessierter Fremdhunde" lange genug beschäftigt damit ich mich in Ruhe mit Hund vom Acker machen kann.

    Und nö, da interessierem mich Unverträglichkeiten anderer Hunde eher wenig. Klar wird es IMMER welche gebe die jetzt aufschreien und sagen OH GOTT und wenn der Hund eine Unverträglichkeit hat leidet der jetzt. Tja, wenn er vom Boden frisst sollte sich ein Hund eh nicht weiter vom Halter aufhalten als er abrufbar ist. Und ist er nicht abrufbar, soll er halt an der Leine bleiben. Aber wenn Dir dabei nicht wohl ist, hypoallergenes Trockenfutter tut es auch :D . Also hier kamen die dazugehörigen Hundehalter sehr schnell in Bewegung wenn sie merkten, ihr Hund frisst was vom Boden oder bekam was zugeworfen.

    Kurzum, die Unversehrtheit meines Hundes geht vor. Die nächsten Steps wären dann blocken bzw. wenn notwendig hartes blocken.

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    Trotzdem, wann immer es geht, versuche ich aus unerwünschten Fremdhundkontakten eine Übungssituation mit meinem (ebenfalls jungen) Hund zu machen. Fast immer lösen sich solche Situationen ja positiv auf, auch im Dialog mit den Haltern.

    Die o.g. Verhaltensweisen kommen nur situativ zum Einsatz. Z.B. wenn ich die ankommenden Hunde als eher nicht zugänglich einschätze, oder es mehr als einer ist, weil ich keine ätzende Dynamik haben will.

    In einer Großstadt braucht du ein dickes Fell und Pragmatismus und Humor. Ich weiß genau wovon ich rede :roll:

    Bei Finya (und mir) haben immer am besten geholfen: Ulmenrindenschleim etwa 20-30min vor dem Füttern, Schonkost (fettarm, kein Bindegewebe und matschig gekocht; welches Tier und welche Kohlenhydrate ist egal, Karottensuppe ist super, aber Zucchini geht auch) in mehreren kleinen Portionen über den Tag verteilt (warm!) füttern.

    Und die Schonkost auf keinen Fall zu früh absetzen, denn dann geht alles wieder von vorne los. 1-2 Wochen muss man da meist mindestens einrechnen.

    Ulmenindenschleim hilft auch bei uns Menschen? Das wäre richtig gut! Ich konnte online nix diesbezüglich finden. Immer nur im Zusammenhang mit Hunden

    Blutige Gastritis hatte Gustaf leider auch im Oktober 22.

    Ulmenrindenschleim war eine gute Sache und morosche Möhrensuppe. 5-6x täglich paar Esslöffel.

    Dann päppeln mit Schonkost. Wir haben dafür lang gekochte Möhren und Kartoffel mit etwas Reinfleischdose Schwein (Muskelfleisch) püriert. Er verträgt Schwein am besten, ihr müsst halt schauen was eure an Fleisch verträgt.

    Ansonsten viel Ruhe, Schlaf und Flüssigkeit. Hier hat es geholfen eine Hühnerbrust zu kochen (Fleisch haben wir gegessen) und immer etwas von der gewonnenen Brühe mit in sein Wasser zu geben. So hat er vernünftige Mengen getrunken.

    Ich melde mich nochmal wegen meiner Nora.

    Mittlerweile frisst sie ganz normal das gleiche Trockenfutter wie Coco (veggiedog und defu).

    Nur ganz manchmal wuselt sie um die volle Schüssel herum. Da hilft es dann, wenn ich die Tür zumache und ganz ruhig bleibe. Manchmal stelle ich das Futter dann auch ins Wohnzimmer und lasse sie dort alleine fressen.

    Aber normal frisst sie mit Coco im gleichen Raum (mit etwas Abstand). Im Büro klappt es zum Beispiel jeden Tag problemlos.

    oh, ich bekomme jetzt erst mit dass Du einen Neuzugang hast :face_screaming_in_fear:

    herzlichen glückwunsch :smiling_face_with_hearts:

    Ich hab phasenweise auch so eine Kandidatin daheim. Ich habe 8 Trockenfutterbeutel offen, welche ich bis vor kurzem durchgewechselt habe jeden Tag. Gefressen wurde es trotzdem nur mit langen Zähen meistens. Bis ich vor zwei Wochen das IBDerma Hyposens von Lupovet ausprobiert hab. Meine Hündin hat keine IBD, aber das kann man trotzdem dauerhaft füttern. Ich hab meinen Hund noch nie so begeistert fressen gesehen. Und das frisst sie jetzt seit zwei Wochen jeden Abend immer noch mit großem Appetit. Das gab es hier noch nie. Endlich ist auch das nächtliche Magengrummeln weg, das hat sie immer bekommen, wenn sie Abends nicht genug gefressen hatte, weil dann irgendwann der Magen leer war ab 3 Uhr nachts.

    Das lässt mich dann überlegen, ob es ihr jetzt mit dem Lupovet verdauungstechnisch auch einfach besser geht, wer weiß, vielleicht hat sie das andere Trockenfutter doch nicht so gut vertragen, wie es den Anschein macht.

    Hier gibts aber nicht ausschließlich Trockenfutter, sondern Morgens Nassfutter und Abends dann das Trockenfutter.

    Gut ist was der Hund gut verträgt (und mag).

    Ich würde umstellen auf Lupovet. War auch positiv überrascht wie gerne es hier gefressen wird. Gustaf bekommt es aber in großzügiger Menge als Leckerli/Futterbelohnung.

    Ein Wurfbruder von Gustaf wurde im Dezember kastriert, also nach neuer GOT. Operation Kryptorchismus/Laparoskopie. Die Hoden waren nicht abgestiegen. In einer TK mit Inhalationsnarkose, Narkoseprotokoll, maschinellle künstliche Beatmung, Tabletten für die ersten Tage nach der OP, etc.. Es wurden, weil er schon in Narkose lag, auch noch zwei Röntgenbilder von der Hüfte gemacht (je Aufnahme 47,36€ inkl. MwSt.).

    Kosten Gesamt ca. 1.165€ inkl. MwSt.