Beiträge von SavoirVivre

    Meine ist trotz Fremdhundekontakten (leider nicht immer nur netten) sozialverträglich geblieben. Ich bin mit der Zeit wählerischer geworden, aber am Anfang habe ich sie eigentlich zu allen Hunden hingelassen (sofern die Besitzer nichts dagegen hatten).

    Abschirmen kann den Hund auch misstrauisch machen.

    Ist doch super wenn ihr gut damit fahrt. Es gibt eh nicht die eine Lösung.

    Man kann Umorientierung aber auch ganz unspektakulär und positiv aufbauen. Meine adulten Hunde haben sich bei Hundesichtung ohne Abruf automatisch zu mir umorientiert, wurden dafür belohnt, angeleint und vorbei geführt. Warum sollten sie misstrauisch werden wenn sie verknüpfen das es sich für sie lohnt den Fremdhund zu ignorieren? :ka:

    Zum Punkt Fremdhundkontakt.

    Da bringe ich jetzt mal Rasseeigenschaften ins Spiel. Ich zum Beispiel hatte bisher nur Gebrauchshundrassen. Und bei denen ist Artgenossenverträglichkeit nunmal nichts was forciert wurde. Entsprechend konnte spätestens ab Adult Alter gut und gerne auf Fremdhundkontakt verzichtet werden, und ich halte das für völlig normal. Und ja, ich finde es sehr ärgerlich wenn andere Hundehalter uns den Kontakt zu ihren Tut-Nixen dann aufzwingen, weil zu faul (whatever) zum abrufen oder anleinen.

    Was genau bringen meinem Hund Fremdhundkontakte? Man sieht sich eh nie wieder. Mag sein das es 9 von 10 mal friedlich abläuft und dann beim 10min Mal knallt es. Die 9 „netten“ Male wiegen das meines Erachtens nicht auf.

    Nö, dann lieber verabredete Kontakte mit Hund-Halter Gespannen von denen ich weiß das es passt.

    Ansonsten, Fremdhundsichtung > mein Hund wird abgerufen, angeleint und wir gehen freundlich grüßend vorbei.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, das dies die größten Chancen einräumt das der eigene Hund sozialverträglich bleibt.

    Chuva - 2018 bin ich mit Dachs extra nach Hamburg zu einem Kardiologen (Mitglied im Collegium Cardiologicum) gefahren, der einen super Ruf hat. HerzUS hat da schon knappe 300 gekostet, aber es hat 1. alleine der Ultraschall eine halbe Std mindestens gedauert, 2. war ein EKG angeschlossen und 3. hat er sich unheimlich viel Zeit für die Beratung und Beurteilung genommen.

    Seitdem habe ich in Berlin 2x einen HerzUS machen lassen, allerdings auch andere Sachen wie BauchUS, allgemeine Untersuchung, Blutdruckmessung usw - da war der HerzUS mit rund 200€ auch immer der dickste Posten.

    Ehrlich gesagt, wenn es ein "richtiger" Kardiologe macht mit allem Pipapo, dann finde ich 300 - 350€ zwar teuer, aber der Sache angemessen - gerade beim Herz sollte man echt Wert auf gute Diagnostik legen.

    Zufällig bei Dr. Krohn? 😁

    Ich habe neulich für ein Herzultraschall über 350€ in einer Tierklinik bezahlt.

    Fand ich schon krass. Hatte vorher gegooglet wie viel ein Herzultraschall so kostet und bin da eher bei bis zu 150€ gelandet (ohne gründliche Recherche, vielleicht war die Angabe ja auch falsch), und hatte eher mit einem Aufschlag von bis zu 100€ gerechnet, wegen der neuen Gebühren.

    Eine weniger erfreuliche Überraschung zum neuen Jahr, aber wenigstens war das Ergebnis des Ultraschalls nicht ganz so schlimm.

    Ich habe am 10.08.22 für eine umfangreiche Herzuntersuchung (inkl. Ultraschall, diversen Messungen, etc.) meines Boxers, bei einem Herzspezialisten, knapp 300€ inkl. MwSt. gezahlt.

    Aber schön das eure Ergebnisse gut waren 👍🏻

    Bbylabi

    Mein junger Boxerrüde ist jetzt 20Monate alt.

    So mit 8-9Monaten hat er bei hohen Erregungslevel mal im stehen paar Stöße in die Luft gemacht, und es auch 1-2x sehr zaghaft bei meinem Mann versucht. Ich habe auch 2-3x Ansätze bei anderen Hunden sofort abgebrochen und das Spiel beendet.

    Seitdem ist es nicht wieder vorgekommen.

    Und ja, ich würde schon den Ansatz unterbrechen.

    Piephahn lecken zum Saubermachen darf er, aber ich breche es ab wenn er nach 1-2min nicht von selbst aufhört oder zu „exzessiv dabei wird.

    Danke, das möchte ich gerne nochmal aufgreifen, in einem anderen Kontext.

    Wie soll ein Hund lernen mit Stress umzugehen, klarzukommen, wenn er nie mit Stress konfrontiert wird? Das funktioniert nicht! Die Dosis macht es, und die anschliessenden, entsprechend großzügigen Ruhezeiten die für das passive Verarbeiten von Erlebten notwendig sind, sowie zum Abbau von Stresshormonen.

    Wenn ich bei meinem jungen Hund konsequent unerwünschtes Verhalten unterbinde/abbreche, stresst ihn das auch. Aber hilft, etwas weiter gedacht, ja weder ihm noch mir, wenn ich es ignoriere oder durchgehen lasse.

    OK, ich oute mich mal als Rechtsgänger :lol: . Mein innerer Monk flüstert mir immer zu, auch auf Gehwegen, Waldwegen, etc. rechts zu gehen. Ich ziehe geistig innerlich eine Linie in der Mitte des Weges und gehe rechts von dieser :hust:. Allerdings spricht mein innerer Monk nur mit mir, wenn ich ohne Hund unterwegs bin :roll: .

    Mit Hund an der Leine führe ich den Hund immer so wie es gerade pass :pfeif: . Z.B. will ich das er konsequent mitläuft ohne zu schnüffeln und markieren, dann führe ich ihn automatisch auf der Seite die der für ihn interessanten Seite (z.B. die mit dem Grünstreifen) abgewandt ist - egal ob recht oder links.

    Ich bin dann auch immer ganz irritiert wenn uns ein Passant auf direkten Konfrontationskurs entgegen kommt, wenn ich z.b. links vom Weg gehe plus den Hund links führe, weil rechts Grünstreifen und Büsche sind die er ignorieren soll. Aber mal drei Sekunden darüber nachgedacht, verstehe ich den Passanten dann total, weil ich ohne Hund auch immer rechts gehe und mein Gehirn einen aktiven Input braucht um davon abzuweichen :headbash: