Beiträge von SavoirVivre

    Und wenn ihr euren Hunden unaufgeregt Geschirr/Mantel einfach anzieht ohne auf das Gegrummel einzugehen? Nach 2-3x sollte es doch verstanden sein dass das nicht zur Diskussion steht, oder?

    Gustaf hat sich mal eine Weile dem Anziehen körperlich entzogen und kasperte dann als Übersprungshandlung rum. Spuky Phase.

    Ich habe pragmatisch bissl UO eingefordert und das ausführen gelobt/belohnt. Wir reden hier von 15-20sek. Grundposition, Platz, Sitz, Steh. Und dann Geschirr angezogen wenn er z.B. im Kommando dann neben mir stand. Das habe ich im Anschluss aber nicht belohnt, weil selbstverständlichen Dingen will ich nicht unnötig Beachtung geben.

    Ich merke schon, wir sind vergleichsweise üppig ausgestattet 🤪

    Wir haben Geschirr, Gläser, Kaffeebecher und Besteck jeweils in vierfacher Ausstattung. Zudem drei unterschiedlich große Töpfe und zwei Pfannen. Überhaupt ist die Küche sehr gut ausgestattet (inkl. Set scharfer Messer!) weil ich auch im Camper gerne koche. Und wir grillen unterwegs natürlich gerne mit saisonalen und regionalen Produkten. Sehr gerne frische Meeresfrüchte ❤️

    Zu Hause ist mir die Abwaschmaschine wichtig aber beim Camping überhaupt nicht. Da habe ich ja meinen Mann. :rolling_on_the_floor_laughing:

    Solange ich nur ein Wochenende unterwegs bin, sammle ich alles in einer großen Schüssel/Eimer, nehme es mit nach Hause und dann da in die Spülmaschine |)

    Ich bin schrecklich faul :lol:

    Das macht man aber nur wenn der Camper auf dem eigenen Grundstück steht und man nicht noch 1,5km damit durch die Strassen marschieren muss :D

    Vielleicht könnte man ja irgendwo zentral hinterlegen, dass man selbst im Fall der Fälle auf den Einsatz einer Rettungshundestaffel verzichten würde. Dann muss man sich nicht in die unangenehme Situation begeben, von einem aggressiv wirkenden Hund verbellt zu werden.

    Würde es auf der anderen Seite aber nicht den Leuten verwehren, denen das vollkommen wurscht wäre, weil sie einfach nur froh wären, in einer solchen Situation gefunden zu werden. Ich würde es dem erfrieren vorziehen, dass mich ein aggressiv wirkender Hund verbellt.

    Der Kompromiss kann auf jeden Fall nicht sein, dass Rettungshundestaffeln in ihrer Ausbildung irgendwo Abstriche machen müssen oder dass von 100 guten, verfügbaren Rettungshunden nur 25 eingesetzt werden.

    Das bedeutet ja nicht, dass ich nicht gesucht werden möchte - nur dass ich einen freundlichen Hund bevorzugen würde =)

    Ich glaube das ist auch durchaus verständlich.

    ja klar, wenn ich die wahl hätte würde ich das auch präferieren, auch wenn es unterm strich echt wurscht ist.

    Bin völlig bei Dir und dieses Grundvertrauen, das der Hund mich nicht zerlegt/in mich reinhackt wenn ich röchel, habe ich bzw. gebe da gerne den Vertrauensvorschuss.

    Kaspar ist eher kurz vom Rücken?

    Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen: ich weiss, dass die allermeisten HF da unglaublich gute Arbeit leisten und gut ausgebildet sind und wirklich alles tun (s. Erdbeben i.d. Türkei) - aber ich kenne eben ein paar HF hier bei uns, die haben zwar tolle Hunde, die sehr gut sind in dem was sie tun - aber da fehlt mir (persönlich!) so ein bisschen das Verständnis fürs "Opfer"......da hab ich öfter den Eindruck, sie sehen das mehr als "Sport" und nicht als tatsächliche Rettung einer hilfsbedürftigen Person. Da sind dann auch die Hunde eher so.

    Ich finde die unterschiedlichen Vorstellungen total interessant.

    Mir wäre das zum Beispiel komplett egal. Ich will gefunden werden und leben. Ob ich gefunden werde weil extrem ehrgeiziger Hundeführer mit entsprechend ausgebildeten Hund, oder weil mehr zwischenmenschliche Gefühle der Antrieb sind, ist mir echt komplett egal.

    Selbst wenn mir im Moment der Rettung das Herz in die Hose rutscht weil der Malinois mir seine 42Argumente zeigt, egal! Ich neige dazu gerne verhältnismässig zu schauen und was ist wichtiger als überleben? Alles andere ist nice to have/on top.