Alles anzeigenWenn Du mittelfristig vor der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit fertig bist mit deinen Aufgaben, ist es gerechtfertigt das hinterfragt wird, ob der Zeitaufwand für die Tätigkeiten korrekt eingeschätzt wurde
Naja für die eine Person. Jetzt macht die selbe Tätigkeit aber 5 andere Personen auch und die benötigen die veranschlagte Zeit.
2 Personen brauchen sogar doppelt so lange.
In der Situation war ich schon öfters. Ich bin gut organisiert und arbeite recht effizient. Andere vielleicht nicht. Wir haben alle Stärken und Schwächen und mich hat es nie gestört unterm Strich womöglich mehr Arbeit zu haben. Wichtig ist für mich nur, bin ich zufrieden mit dem Gehalt was ich dafür bekomme - oder muss ich nachverhandeln. Ganz sicher nehme ich es niemanden krumm wenn Kollegen weniger effizient arbeiten als ich, solange es nicht an Faulheit liegt. Auch dem AG nicht.
Ist es dann gerecht die eine Person stärker mit Arbeit zuzumüllen? Vielleicht kann diese Person auch einfach Arbeit mit hoher Effizienz und Genauigkeit in kurzer Zeit abarbeiten und benötigt dann längere Regeneration.
Genau, deswegen wette ich da nicht sondern suche das Gespräch wenn für mich etwas nicht passt (Gehalt vs. Leistung). Bei uns verdient aber auch jeder unterschiedlich. Und „zumüllen“.. ich betrachte mein Aufgabengebiet halt nicht als Müll.
Vielleicht kommt die Person in ihrer Workbalanze am Ende auf die selbe Zeit zwischen denen die langsamer Arbeiten und die die schnell Arbeiten aber dann eine Pause braucht. Nur die Pause sollte in den Augen anderer doch bitte zu Hause / Freizeit statt finden, weil das ist ja keine Arbeit.
Sorry, aber ich verstehe nicht was du ausdrücken möchtest
Ich glaube wir haben unterschiedliche Erfahrungen und Überzeugungen im Bezug auf Erwerbsarbeit, mag mich da auch nicht streiten oder so und würde gerne besser erklären können, wo ich die Probleme im System Arbeit/Erwerbsarbeit/Lohnarbeit sehe wie sie heute gelebt werden.
Das wird wohl so sein, aber ist ja auch schön. Es geht ja um Austausch und Horizonterweiterung 🙃
Aber das vieles verbesserungsbedürftig ist, da bin ich ganz bei dir. Zu viele arbeiten zu zu widrigen Bedingungen
Beiträge von SavoirVivre
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Akkordlohn?
Versteh dir Frage ehrlich gesagt nicht? Was willst du mich Fragen?
Ob ich im Akkordlohn arbeite? Nein, gibt es auch in meinem Bereich nicht.
Am Ende wirst Du vom AG für die Zeit vergütet die du arbeitest bzw. für Arbeit zur Verfügung stehst und das finde ich grundsätzlich fair und richtig
Das stimmt so halb. Du wirst für eine definierte Aufgabe für die ein AG ein bestimmte Zeit geplant hat ausgelastet und bezahlt.
Deshalb bekommt langsamere Mitarbeiter den selben Lohn wie schnelle Mitarbeiter, wenn sie offiziell die selbe Arbeit machen. Jetzt kann natürlich der MA der schnellern ist Zusatzaufgaben machen und könnte dafür mehr Lohn bekommen weil er mehr Leistung erbringt.
In meiner Welt war das bisher so, dass Mehrarbeit stillschweigend missachtet wurde und man dadurch nicht zwingend mehr Lohn bekommen hat, weil mehr abgearbeitet nicht immer mit mehr geleistet gleich gesetzt wird (bei wem es anders war, der kann ja dann Happy sein).
Öhm, ich finde keinen Widerspruch zu dem was ich geschrieben habe. Wo stimmt denn etwas nur "halb" ?

Du kannst es drehen und wenden wie Du willst
, wenn Du diese "bestimmte Zeit" (ich nenne es mal vertraglich vereinbarte Arbeitsstunden) nicht arbeitest oder zur Verfügung stehst, hast Du Deinen Teil der Vertragsverpflichtungen nicht erfüllt.Es steht zumindest in meinem Arbeitsvertrag nicht das ich meine Verpflichtungen als AN erfüllt habe, wenn die Aufgaben die mir zugeteilt wurden erledigt sind. Nein, dazu gehört auch das ich meine Arbeitsleistung für x Stunden in der Tag/Woche/Monat zur Verfügung stelle - unabhängig davon wieviel Arbeit (oder auch keine) auf meinem Tisch liegt. In einem Unternehmen ändern sich Geschäftsprozess idR ja auch, es ist ja kein starres Gerüst. Du bekommst neue Aufgaben, andere fallen weg (im Idealfall). Dh. es gibt Zeiten in denen Du optimal ausgelastet ist, Zeiten in denen Du überlastet bist, Zeiten in denen Du wenig zu tun hast.
Wenn Du mittelfristig vor der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit fertig bist mit deinen Aufgaben, ist es gerechtfertigt das hinterfragt wird, ob der Zeitaufwand für die Tätigkeiten korrekt eingeschätzt wurde. Ich hätte auch als AN keine Lust regelmässig nichts zu tun zu haben. Ich möchte gefordert und gefördert werden und wenn ich zu wenig Arbeit habe, und das nicht nur temporär sondern als Standardszenario, dann suche ich das Gespräch mit meinem AG. Aber das ist mein Selbstanspruch. Ich verstehe das es Menschen gibt die es gut finden "wenig" zu tun zu haben. Womit ich keinen hier meine.
Diese Diskussion gab es doch mal während der Corona Zeit im Zusammenhang mit Kurzarbeit. Man hat nicht "frei" nur weil man nichts zu tun hat akut. Man hat jederzeit zur Verfügung zu stehen (im Rahmen des Arbeitsvertrags) weil man auch weiterhin "Gehalt" bezieht. Dazu gibt es meines Wissens auch mehrere Urteile, weil einige meinten sie könnten in den Urlaub fahren während der Kurzarbeit, o.ä. und standen eben nicht zur Verfügung wenn sie werktags darauf doch arbeiten sollten.
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Denn dann müsste man sich auch die Frage stellen, wie oft im Jahr darf das vorkommen? Wie lange darf so ein Arzttermin dauern plus Anfahrt und Rückfahrt? Wie fair ist das wenn Mitarbeiter A alle Ärzte in unmittelbarer Nähe hat, Mitarbeiter B aber allein zum hin- und zurückkommen plus 2Std. Zeit braucht. Das wiederum ist ein enormer zusätzlicher Aufwand, denn irgendwo muss es ja "erfasst" werden. Warum geht Mitarbeiter A 4x/Jahr zum Arzt und Mitarbeiter B 8x/Jahr ? Was ist wenn Mitarbeiter B je Arztbesuch 3Std. (x8) braucht und Mitarbeiter A nur 1,5Std (x4)?
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Puh, also das wird jetzt ganz schön verkopft. Dieses dezidierte Aufrechnen, damit ja niemand zu kurz kommt, ist auch irgendwie so eine typisch deutsche Sache, kann das sein? Letzten Endes sollte es allen, AG und AN, gemeinsam darum gehen, das bestmögliche Ergebnis der jeweiligen Arbeit zu liefern - und nicht darum, dass Person x die bezahlten 8 Stunden körperlich anwesend ist. Dazu braucht es physisch und psychisch gesunde Mitarbeitende und genau dafür sind zum Beispiel Arzttermine da - die sind also streng genommen in meinen Augen nicht nur Privatsache, sondern dienen dem Allgemeinwohl.
Diese Ansicht ist womöglich etwas zu modern für das eingefahrene System. Vielleicht auch utopisch in einer sehr gewinnorientierten, Ich-bezogenen Gesellschaft. Deshalb bin ich froh, freiberuflich arbeiten zu können, ich würde sonst vermutlich durchdrehen.

Das mag verkopft sein, aber diese Fragen werden sich stellen - von Mitarbeitern. Das muss dir und mir nicht gefallen, es wird diesen Rattenschwanz aber geben.
Der AG ist im übrigen nicht fürs Allgemeinwohl zuständig
. Also ich käme nicht auf die Idee meinen AG dafür in die Verantwortung nehmen zu wollen. Von ihm erwarte ich lediglich, das er es mir ermöglicht Arzttermine wahrzunehmen, nicht aber diese als Arbeitszeit anzuerkennen. -
Wenn Radfahrer nicht klingeln, und sich auch nicht anderweitig bemerkbar machen, rufe ich die Hunde nicht ran… da muss man dann damit leben, dass man an drei großen, freilaufenden Hunden vorbei fährt.

besonders lustig wird es, wenn es da gar nichts ranzurufen gibt, weil deine hunde eh alle an der
laaaaaaangen 1,5mleine sind und auf der abgewandten Seite laufen
mit manchen Menschen kann man nur Mitleid haben. Was stimmt da im Oberstübchen nicht?
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Weil wir immernoch in einem System arbeiten wo wir nach (abgesessener) Zeit gezahlt werden und nicht nach Leistung.
Ich finde, jetzt kommt die Diskussion zu einem wesentlichen Punkt. Das ganze System ist doch nicht mehr zeitgemäß, an vielen Stellen.
Und ich finde die Einstellung, Arzttermine "selbstverständlich" nacharbeiten zu müssen, auch irgendwie befremdlich, wenn man mal drüber nachdenkt. Jedem Arbeitgeber sollte es ein Herzensanliegen sein, dass seine Mitarbeitenden gesund bleiben. Dazu gehören auch regelmäßige Arzttermine. Ganz zu schweigen davon, dass ohnehin selten während der ganzen Arbeitszeit produktiv gearbeitet wird. Sinnlose Meetings, Kaffeekränzchen in der Küche, ineffiziente Abläufe ... Aber sowas Elementares wie ein Arzttermin muss natürlich nachgearbeitet werden, klar!

Als ich in Leitungsposition angestellt war, hatten wir Vertrauensarbeitszeit. Das bedeutete, dass man bei wichtigen Projekten auch mal länger geblieben ist - und im Umkehrschluss war es dafür kein Problem, während der Arbeitszeit zum Arzt zu gehen. Klar, nicht während eines wichtigen Meetings, aber sonst sehr flexibel. Offiziell nachgearbeitet wurde trotzdem nichts, das kam von ganz alleine, wenn es halt notwendig war.
Hm, das sehe ich anders. Am Ende wirst Du vom AG für die Zeit vergütet die du arbeitest bzw. für Arbeit zur Verfügung stehst und das finde ich grundsätzlich fair und richtig. Wenn vertraglich anderes geregelt ist, gilt natürlich das.
Ich finde es nett wenn es AG gibt die auch private Termine wie Arztbesuche als Arbeitszeit gelten lassen, aber es wäre meines Erachtens falsch das als Erwartungshaltung zu etablieren. Denn dann müsste man sich auch die Frage stellen, wie oft im Jahr darf das vorkommen? Wie lange darf so ein Arzttermin dauern plus Anfahrt und Rückfahrt? Wie fair ist das wenn Mitarbeiter A alle Ärzte in unmittelbarer Nähe hat, Mitarbeiter B aber allein zum hin- und zurückkommen plus 2Std. Zeit braucht. Das wiederum ist ein enormer zusätzlicher Aufwand, denn irgendwo muss es ja "erfasst" werden. Warum geht Mitarbeiter A 4x/Jahr zum Arzt und Mitarbeiter B 8x/Jahr ? Was ist wenn Mitarbeiter B je Arztbesuch 3Std. (x8) braucht und Mitarbeiter A nur 1,5Std (x4)?
Ich arbeite seit 21Jahren in Vertrauensarbeitszeit-Verhältnissen und meine Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten, das ist halt so, dennoch habe ich nicht die Erwartungshaltung das meine privaten Termine als Arbeitszeit angerechnet werden. Es ist so wie Du sagst, bei Vertrauensarbeitszeit "verrechnet" es sich eh irgendwie, auch ohne die Forderung das Arztbesuche Arbeitszeit sind.
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Naja, gibt auch das Gegenteil, wo auch eine Leine nicht recht ist, weil nicht kurz genug.
Wir sind am Wochenende in der Lüneburger Heide von einem rasenden eBiker angepflaumt worden, warum der Hund an einer so langen Leine ist (10m Flexi, zu dem Zeitpunkt lief der Hund aber eher träge ca. 1,5m neben mir auf dem Kutschweg im tiefen Sand, weil kühl), ich könne dankbar sein das er zu denen gehört die bremsen. Joah, sorry, mein Fehler, 50cm Leine hättens auch getan, damit ein hach so sozialer eBiker mit 35kmh ungestört an uns vorbeirasen kann, zumal mein Hund noch nicht mal auf dem Hauptweg lief. Wahrscheinlich hätte ich auch auf dem Kutschweg laufen sollen damit der Herr genügend Platz zum vorbeirasen hat. Um Gottes willen, wo kämen wir denn hin, wenn da mal gebremst werden muss, damit ein Hundehalter seinen angeleinten Hund sortieren kann - was noch nicht mal der Fall war, da hätten zwei Biker nebeneinander an mir vorbeigepasst.
Das war auf einer 5km Strecke durch die Lüneburger Heide, auf der ich genau drei Radfahrer und keine Tiere gesehen/getroffen habe. Aber hey, hauptsache mein Hund ist an einer kurzen Leine

So sahen die Wege aus und ca. 2-3min nach diesem Foto wurden wir, auf diesem Weg, „zur Rede gestellt.
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Losgelöst davon. "Während der Arbeitszeit" ist auch nicht vollumfänglich korrekt, denn der Zeitraum den der Arztbesuch in Anspruch nimmt, muss natürlich nachgeholt oder vorgearbeitet werden und zählt nicht zur Arbeitszeit. Es ist nicht so, das sich ein 8Std. Tag auf 6Std. reduziert nur weil zwei davon in einen Arzttermin investiert werden.
Doch genau so wurde das gemeint von vielen
das fände ich krass, also mein neid sei denen gewiss
, es sei denn es ist der "abbau" von überstunden. bei mir sind überstunden gehaltlich abgegolten, egal ob 10Std. oder 40Std., daher muss ich alles an Zeit wo ich "nicht verfügbar bin/nicht arbeite" nacharbeiten. -
und die Idioten die mit Menschen arbeiten und nicht einfach alles fallen lassen können, die haben dann halt Pech gehabt. ... und müssen sich frei nehmen oder im Urlaub zur Vorsorge
Erzieher
OP Personal
Einzelhandel etc
Ja, das ist so und das meine ich keineswegs böse.
Aber es gibt leider nunmal (viele) Menschen die in sehr wichtigen aber auch undankbar unflexiblen Zeitgerüsten arbeiten. Nur kann ja der Angestellte, dem es möglich ist Arzttermine während der Arbeitszeit wahrzunehmen, nichts dafür.
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Losgelöst davon. "Während der Arbeitszeit" ist auch nicht vollumfänglich korrekt, denn der Zeitraum den der Arztbesuch in Anspruch nimmt, muss natürlich nachgeholt oder vorgearbeitet werden und zählt nicht zur Arbeitszeit. Es ist nicht so, das sich ein 8Std. Tag auf 6Std. reduziert nur weil zwei davon in einen Arzttermin investiert werden.
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Ich kann, sofern ich um wichtige Termine herumplane, eigentlich jederzeit zum Arzt.
Bei Facharztterminen, die man erst mit monatelanger Vorlaufzeit bekommt, sowieso. Ich blocke mir den Arztbesuch dann im Outlook-Kalender und dann stellt mir auch niemand anderes einen Termin ein in diesen Zeitraum.
Die fehlende Zeit arbeite ich dann nach bzw. auch schon vor. Wir haben Vertrauensarbeitszeit und eigentlich komme ich immer auf paar Stunden mehr im Monat. Überstunden werden aber auch nicht erfasst und sind mit dem Gehalt abgegolten.
Ich muss aber auch sagen, seit ich im Homeoffice bin (seit Start von Corona), bin ich kaum noch krank. Zumindest nicht so krank dass ich kein Homeoffice machen kann. Vorher war mein DailyBusiness > Hin- und Rückfahrt in öffentlichen Verkehrsmittel, Großraumbüro und viele Meetings mit verschiedenen Personen in kleine Konferrenzräumen. Ergo, ich war 1-2x Jahr "richtig" erkältet, plus hier und da mal ein gesundheitlich schlechter Tag, und bin bestimmt 10-12Werktage/Jahr krankheitsbedingt ausgefallen.
Seit ich von zuhause arbeite, hatte ich 2-4 Krankheitstage/Jahr.
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Hier gibt es doch bestimmt auch einige, die ins Fitnessstudio gehen: Welche Sportleggins könnt ihr empfehlen, also welche Marken? Anforderungen: blickdicht, Taschen auf den Oberschenkeln und gerne unter 60€
Diese