Beiträge von SavoirVivre

    Mein Hund hat leicht wunde Ballen seit heute. Nicht schlimm und noch nicht berührungsempfindlich. Er läuft auch normal über Stock und Stein. Aber an einigen Stellen schimmert und sickert minimalst Blut durch. Da Stadthund, läuft er wohnbedingt viel auf Asphalt und am Wochenende dann auch relativ viel (ca. 10-15km pro Tag) im eigentlich pfotenfreundlichen Gelände.

    Radfahren und joggen ist erstmal gestrichen, klar. Booties habe ich auch, die kann er draußen erstmal anbekommen. Aber was kann ich noch unterstützend tun?

    Wir sind gerade auf dem Weg nach Hause und dann wasche ich ihn die Patschepfötchen erstmal mit bissl Kernseife aus & gut abtrocknen. Aber kann ich danach irgendwas noch unterstützend machen?

    Ich rede mir ja immer ein, als Junghunde müssen sie die Pest sein. Ruhiger werden sie von alleine. Und wie sollen da energetische, aktive Erwachsene rauskommen, wenn sie als Welpen schon am Valium geschnüffelt haben.

    So sehe ich das auch, sonst vielleicht auch einfach falsche Rassewahl. Hätte ich was ruhiges haben wollen, wäre hier kein Boxer eingezogen. Ich finde es schade sich für eine energetische Rasse zu entscheiden, und sich dann über das entsprechende Verhalten des Junghundes zu ärgern. Damit meine ich niemanden hier, erlebe es aber schon mal im eigenen „Boxerumfeld“.

    Nachtrag

    Würden wir nicht so viel reisen mit Camper (ca.120Nächte/Jahr und zukünftig noch mehr) und davon auch oft im Ausland (insbesondere Skandinavien aber auch Südeuropa und Balkanstaaten sind auch in Planung), dann würde Gustaf nur das empfohlene Notwendige an Impfungen bekommen.

    Aber so sehe ich Impungen als das kleinere Übel, bei einem grundsätzlich gesunden Hund.

    Ich glaube bevor ich meinen Hund dreimal öfter impfen lasse als nötig würde ich die Einreise Bestimmungen von der Schwedischen/Dänischen Botschaft ausgedruckt ins Auto legen.

    Meinst du ich habe an den Grenzen die entsprechenden EinreiseBestimmungen der jeweiligen Botschaften nicht auf dem iPad vorgezeigt? Das hat nicht interessiert. Erst die Telefonate die sie geführt haben. Sie waren aber durchweg sehr freundlich dabei.

    Ich bin schon 6x in Schweden gewesen mit Hund, die anderen Male wurde der Impfpass nur flüchtig in die Hand genommen. Es kann halt so oder so kommen.

    Aber so tickt halt jeder unterschiedlich. Ich finde es nicht schlimm meinen Hund Tollwut jährlich zu impfen.

    Ich habe keine Privatperson der ich Gustaf zur Betreuung geben könnte. Daher Hundepension, und da erwarte ich ein vernünftig gesichertes Umfeld und keinen unbeaufsichtigten Kontakt zu anderen Hunden. Wenn es passt gerne kleine Gruppen, aber nix wo die Hunde dann stundenlang sich selbst überlassen werden.

    Bei einem professionellen Hundesitter der ihn mit in den eigenen Haushalt nimmt, da gelten die Hausregeln des Hundesitters. Dafür muss natürlich ein grundlegendes Vertrauen da sein. Ich sehe das aber auch nicht als Erziehung, sondern als Management durch eine Hundeerfahrene Person und das passt für mich. Soviel Vertrauen, das die Betreuungshunde individuell „gemanaged“ werden, muss dann schon da sein.

    Wichtigste Regel für mich. Mein Hund wird nicht abgeleint. Er ist bei Aufregung aber auch nicht Leinenführig. Da ist es dann halt eine individuelle Absprache mit dem Hundesitter ob dieser das leisten kann oder will. Kann ja auch sein das Gustaf da eingenordet wird (Stichwort Vertrauen) und dann doch brav mitläuft an der Leine. Die anderen Hunde werden ja auch einen gewissen Einfluss haben.

    Bones hat als Hound recht unempfindliche Ballen. Ein Hound, der sich schnell die Pfoten wund läuft, ist halt für seinen Einsatzzweck unbrauchbar.

    Ich würde einfache Canvas-Booties kaufen (hab ich eh immer da und im Erste-Hilfe-Täschchen) und bei Bedarf anziehen.

    Ja, so habe ich mir das auch gedacht. Ich habe zuhause bestimmt 16 Booties rumfliegen, von Gustafs Vorgängern noch, da immer „zur Sicherheit“ dabei gehabt in den Dolomiten und nie gebraucht 🤪

    Größentechnisch müssten sie alle gleichauf sein.

    T will ich jährlich geimpft haben. Einfach weil ich an Grenzen genau keine Diskussionen haben mag. Leider schon selbst erlebt.

    Darf ich fragen, an welchen Grenzen/welche Länder das waren? Und hattest du die Möglichkeit einen Titernachweis vorzuzeigen?

    Das war zweimal. An der Grenze nach Schweden, aus Dänemark kommend. Und von Schweden rüber nach Norwegen. Ein Titer war nicht notwendig aber 40min. und 50min. Wartezeit, weil die Grenzbeamten div. Telefonate führen mussten. Alle fünf (zwei an der schwedischen Grenze und drei an der norwegischen) fest davon überzeugt das Tollwut lückenlos jährlich geimpft werden muss, egal was im Impfpass steht. Keine Ahnung mit wem sie dann telefoniert haben aber wir durften dann schlussendlich passieren.

    Ich habe ehrlich gesagt keine Lust das nochmal zu erleben.

    Um einen T-Titer muss ich mich auch mal kümmern, für Reisen ins nicht-EU-Ausland die auch keine Schengenländer sind.