Beiträge von SavoirVivre

    Es war hier gar nicht das Problem einen geeigneten Spielpartner zu finden (ich bin mit ziemlich vielen Boxerhaltern im Austausch durch FB Gruppen aber auch regionale Kontakte, Boxerklubs, etc.), sondern es ist die Kombination aus passenden Spielpartner und geeignetes Gelände/Umfeld zum toben.

    Ein Spielpartner allein bringt halt nicht so viel, wenn der eigene Hund nicht zuverlässig abrufbar ist und man davon ausgehen muss das er vorbeilaufende Fremdhunde gegen deren Willen mit ins Spiel einbeziehen will. Ein 9monatiger Boxer beim toben mit einem Kumpel? Da ist das Gehirn aus! Aus Rücksicht und Vernunftsgründen ist dann Freilauf + Bolzen mit Hundekumpels auf öffentlichen Flächen nicht möglich. Klar, einige würden da sagen, egal es ist ein Junghund, Feuer frei, der tut ja nix der will nur spielen. So war ich halt nie, sowas gibt es bei mir nicht. Ich muss aber auch ergänzen, das in Hamburg sämtliche grösse Grünflächen oder Parkanlagen (sehr) stark frequenziert sind und fast alle mit Leinenpflicht versehen. Ja, halten sich sehr viele nicht dran. Ich schon, einfach weil mein Hund zu der Zeit noch lange nicht zuverlässig genug im Gehorsam stand für Freilauf :ka:. Und was gibt es Ätzenderes als ein freilaufender (grosser) Hund der andere, angeleinte belästigt? Wenig!

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    Aber es musste eine Lösung her. Ich habe dann diverse Hundetrainer* angeschrieben und gezielt gefragt ob ich gegen ein kleines Entgelt Playdates auf deren gesicherten Trainingsgelände organisieren darf. Selbstverständlich wenn die Fläche nicht gerade genutzt wird und leer ist. Playdate = mein Hund plus ein weiterer Hund. Keine Gruppen oder ähnliches. Das hat auf Anhieb geklappt und so habe ich Gustaf richtig gute Playdates mit anderen Boxern organiseren können. Wir haben diese Playdates auch zum Training genutzt. Die Hundetrainerin, deren Gelände wir genutzt haben, ist das ein oder andere Mal auch zum plaudern dageblieben und hat auch nochmal zum Besten gegeben das Boxer ihr schon graue Haare haben wachsen lassen im Training - die Trainingsansätze sind.. äh.. anders :lol: .

    Will sagen, es gibt die Chance sich Möglichkeiten zu schaffen, wenn das Umfeld keine hergibt :nicken: .

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    Fenjali

    Gustaf tut das Training auf dem Hundeplatz gut. Die ersten 4-5Male war es gruselig, teilweise sind wir nicht vom Parkplatz runtergekommen weil er sich so abgeschossen hat vor Aufregung (und da war er schon 20Monate alt), aber am Ende liess es sich mit Ruhe, Konsequenz und Routine richten (und einer grossartigen Trainerin). Das wöchentliche UO Training ist wertvoll, weil er lernt auch in Anwesenheit anderer Hunde konzentriert bei mir zu bleiben vom Kopf. Wenn wir trainieren, trainieren zwei weitere Gruppen neben uns. Agility und Hoopers. Das war die ersten zwei Monate echt eine Herausforderung, das er vom Kopf bei mir bleibt wenn um uns herum flitzende Hunde und brüllende Halter sind :ugly: . Aber, um dir Zuversicht zuzusprechen, es wird :smile: .

    Ich würde an Deiner Stelle mal schauen ob Du in einem Hundesportverein unterkommst. Muss kein Boxerklub sind, wäre aber perfekt. Boxer wollen arbeiten und sind sehr willens zu arbeiten. Aber auch das müssen sie lernen. Da hilft die Struktur und Kontinuität im Hundesportverein. Das muss nichts fürs Leben sein, aber auch 1-2 Jahre helfen und wenn man Gefallen dran findet dann darfs auch gerne langjährig sein :bindafür:

    Und wir spielen selbst sehr viel mit Gustaf. Er liebt Interaktivität mit uns.

    Aber "Geiz ist geil" ist halt auch nicht geil.

    Danke erstmal für eure Antworten.

    Aber eins möchte ich klarstellen. Mir persönlich geht es nicht darum, dass ich geizig bin. Ich mag es lediglich, wenn ich nicht sardinenbüchsenartig zusammengepfercht mit anderen Leuten übernachten muss wie es auf vielen Campingplätzen nunmal ist. Ich mag frei stehen einfach aus dem Grund, dass ich da alleine bin und meine Ruhe habe. Natürlich mache ich das nicht, wenn es gegen das Gesetz geht. Dass das in Deutschland verboten ist wusste ich, ich habe mich nur gefragt, wozu dann die App sonst dient.

    Ich habe ja auch deklariert, dass es eine "Anfängerfrage" ist.

    Die Möglichkeit, nach legalen Stellplätzen zu suchen finde ich tatsächlich super und kannte ich bisher nicht. Die werde ich sicher oft nutzen (nicht wegen des Geldes, sondern weil ich das.ein oder andere Mal einen herkömmlichen Campingplatz vermeiden kann)

    Das war auch keineswegs auf Dich gemünzt :smile:

    Ich fürchte wir sind da für die Tiere auf einem ganz üblen Weg.

    Für "Bestandshunde" die nicht mehr krankenversicherbar sind, weil "zu krank/alt/what ever", mit Haltern die keine 5.000€ auf dem Hundekonto haben, oder nicht willens auch nur 250€ auszugeben, stimmt das leider.

    Aber aus tiermedizinischer Sicht ist die Versorgung besser denn je und für fast jeden Hund findet sich inzwischen eine passende Krankenversicherung. Wenn die Beiträge für eine KV und/oder die Kosten einer teuren Heilbehandlung/OP finanziell nicht stemmbar ist, sollte man schon rein aus Vernunftsgründen von der Tierhaltung absehen.

    Ich sage nicht das ich das gut finde, wirklich nicht. Aber es ist nunmal Tatsache das Tierhaltung ein Hobby ist. Im Sinne von, keiner zwingt einen, es ist keine Pflicht ein Tier zu haben und es ist nicht lebensnotwendig (und jetzt möchte ich keine emotionalen Gründe warum es doch lebensnotwendig ist lesen, echt nicht).

    Daher finde ich pragmatische Gedanken zum Thema Tierhaltung gut und richtig. Z.B. so wie Du, zu sagen, mittelfristig leben hier halt nicht mehr mehrere Hunde sondern nur noch einer.

    Vor ein paar Wochen einen Eintrag bei park4night gesehen - direkt bei uns im Wohngebiet - wunderbarer Platz für 3 Mobile, Spielplatz gleich nebenan, toll zum Übernachten :shocked: .

    Sowas geht in meinen Augen gar nicht, dieser "Stellplatz" ist 5 Meter neben den Reihenhäuser am Straßenrand vor deren Haustüren :rotekarte:

    Mir ist immer schleierhaft wieso ständig nach kostenlosen Stellplätzen gefragt wird. Da fährt man ein riesen Mobil für ordentlich Kohle und das Geld für die Übernachtung ist schon wieder zu viel.

    Es werden soviele schöne Plätze, wo man einfach mal Kaffee trinken kann, für Wohnmobile gesperrt, weil dieses kostenlose Übernachten und freistehen total ausgeufert ist.

    Wir haben bei uns am Strand einen großen Parkplatz, dort habe ich immer zum Spaziergang mit dem Wohnmobil geparkt, weil es unser Alltagsauto ist. Immer mehr haben dort genächtigt, zur HanseSail glich der Parkplatz einem Campingplatz. Nun sind Wohnmobile dort gänzlich verboten - vielen Dank an die super Freisteher, jetzt kann ich dort als Einheimischer nicht mehr tagsüber für 2 Stunden zum Spaziergang mit dem Wohnmobil parken :rotekarte:

    Nun ja, man darf die Kirche auch ruhig im Dorf lassen. Es gibt bezüglich Freistehen in Städten halt nicht nur pfui und böse.

    In Hamburg zum Beispiel gibt es nur drei reguläre Wohnmobilstellplätze und keinen Campingplatz. Nie würde ich mich da auf einen Wohnmobilstellplatz stellen, aus Gründen, und das sage ich als Hamburgerin.

    Es kommt durchaus auch mal vor, das wir bei Freunden eingeladen sind, die am anderen Ende von Hamburg wohnen, und einen schönen gemeinsamen Abend haben mit viel guten Essen und Wein. Im Anschluss steigen wir in unseren Camper, der bei denen vor der Haustür parkt und schlafen. Am nächsten Morgen frühstücken wir gemeinsam und fahren dann nach Hause oder weiter zum Wochenendtrip ans Meer oder so (und dort dann auf einen regulären WoMo SP)

    Das ist nix was ich bei Park4Night eintragen würde, würde ich eh nicht - keinen Platz - aber ich fände künstliche Empörung unverhältnismässig.

    Ok ich schätze ich organisiere mir dann mal die asiatischen mini-böller die in einer Kette zusammenhängen und hunderte Male explodieren (und in Asien böse Geister vertreiben sollen :smiling_face_with_horns:).

    Macht Höllenlärm und knattert wie ein Maschinengewehr. Wenn der Wolf dann nicht Abstand hält kann mir eh keiner mehr helfen.

    Fenjali

    Ich verstecke Gustaf noch immer und regelmässig einen Teebeutel in der Wohnung. Er liebt es den zu suchen und man kann super im Schwierigkeitsgrad variieren. Von ganz einfach (= liegt zwischen den Sofakissen) bis zu kompliziert (= liegt im Laufschuh meines Mannes im offenen Schuhschrank überhalb der Kopfhöhe von Gustaf). Er findet den Teebeutel immer(!) und sucht da auch ausdauernd (ok, ist relativ. Länger als 4min. musste er noch nie suchen bis gefunden). Nach 4-5x suchen ist er zufrieden.

    Na ja, zur Wiederherstellung meiner Fahrtüchtigkeit muss ich ja das Dach hochklappen, sonst habe ich nichts zum Schlafen. Ich würde es aber immer erst spät am Abend hochmachen, wenn ich wirklich schlafen will und nicht schon, wenn der ganze Wanderparkplatz noch voller Besucher ist.

    Auf unserem Wanderparkplatz würdest du ein saftiges Bußgeld bekommen. Bei uns ist jegliche Art der Übernachtung verboten, es stehen auch Hinweisschilder, die allerdings gerne von Wildcampern missachtet werden.

    Dann ist der Aufschrei am Morgen natürlich groß...

    Schilder zu ignorieren geht auch einfach mal gar nicht!

    Wir nutzen park4night sehr viel und stehen sehr selten frei in Deutschland. Mit park4night findet man nämlich ganz wunderbar legale Wohnmobilstellplätze, Campingplätze, legitime Übernachtungsplätze, Landwirte die Übernachtung anbieten, V+E Stationen, etc.

    Ich finde es immernoch wunderlich warum viele park4night ablehnen weil "illegales stehen" gefördert wird. Äh ja, die Idee ist vor Jahren aus dem Gedanken entstanden, aber wer will filtert.. und wird dann feststellen dass das Angebot an legalen Übernachtungsplätzen riesengross ist. Dann halt meist nicht umsonst. Aber "Geiz ist geil" ist halt auch nicht geil.

    In Skandinavien hingegen nutzen wir park4night auch fürs freistehen, ebenso in südeuropäischen Ausland, fernab von touristischen Pfaden.

    Ich plädiere trotzdem immer gerne, bitte nur freistehen wenn auch eigenes WC an Bord. Nicht nur als Notfall WC, sondern als reguläres. Ansonsten.. bitte Plätzchen suchen wo es Toiletten gibt :smile: