Beiträge von SavoirVivre

    Durch paar Jahre regelmässiges Gassigehen und Betreuung von Hunden aus der Nachbarschaft und Freundeskreis.

    Ansonsten planlos, unüberlegt und so wie man es nicht machen sollte - nämlich gar nicht.

    Da war ich 15 und habe meinen ersten Hund, eine knackige deutsche Schäferhündin (mit wirklich schlechten Startbedingungen ins Leben) bekommen. Inzwischen habe ich meinen fünften Hund. Mit jedem Hund wurde es planvoller, aber nicht besser :lol: :lol: :lol: .

    Fazit: zuviel Kopf ist auch nicht gut (Insbesondere ein der Erziehung).

    Was heute denke ich insbesondere unterschätzt wird, mal ganz nüchtern und pragmatisch betrachtet, ist der Kostenfaktor. Mit der neuen GOT hat sich, finde ich, doch einiges verändert. Einfach auch weil heute viel mehr Diagnostik möglich ist und gemacht wird/werden soll. Das ist einerseits sehr gut, andererseits halt auch einen Sprung teurer als "früher". Heute kostet ein mittelgrosser Hund im Unterhalt keine 100€/Monat, sondern 250€/Monat, weil man sich gut überlegen sollte ob man ihn nicht von vornherein vollumfänglich versichern lässt.

    … und wenn wir schon beim Thema Steuer sind… angenommen jemand hat so die letzen 2-3 Jahre keine Steuer gemacht, kann derjenige das mit zB Wiso dann für den Zeitraum auch machen?

    Ich frag für eine Freundin |)

    Wenn du nicht verpflichtet bist, hast du bis zu vier Jahre Zeit.

    Eine Freundin sammelt öfter mal und gibt dann 2-4 Jahre gleichzeitig ab - hat sie mir erzählt... :pfeif:

    Mache ich auch so. Die Verzinsung ist sehr attraktiv. Allerseits dann nicht mehrere gleichzeitig sondern immer kurz vor Ablauf der vier Jahre.

    Ich vergesse auch mal ein Jahr. Das Finanzamt stört es nicht, weniger Geld das sie mir zurückzahlen müssen 😆

    Es stand so tatsächlich auch nicht da. Deine Annahme ist in dem Sinne nicht falsch. Ich finde es nur schade immer gleich von negativen Extremen auszugehen und dem Fragenden somit indirekt eine gewisse „Stumpfheit“ zu unterstellen.

    Für mich ist es bei einem einander wohlwollenden Austausch einfach zielführender Gleiches zu vergleichen

    Und ich finde es halt irgendwie schade, dass man dem Tierarzt mit dem höheren Preis indirekt einen ungerechtfertigt zu hohen Preis und damit Abzocke unterstellt, wenn man doch gar nicht sicher weiß, ob der höhere Preis nicht eventuell an einem Mehr an Leistung liegt..

    Man hat doch bei eingestellten Rechnungen hier schon öfter gesehen, dass manche Tierärzte deswegen „teurer“ sind, weil sie mehr an Behandlung machen (Überwachung bei Narkose zb) oder weil sie schlicht korrekt abrechnen und auch wirklich alles in Rechnung stellen, was sie gemacht haben (was ja nur völlig richtig ist).

    Bin ich vollkommen bei dir. Das geht in beide Richtungen.

    Dennoch finde ich 900-1.000€ sehr teuer für eine „normale“ Kastration eines Rüden und ich hätte da ebenso nachgefragt, aber Klar kann man das auch ohne mit der Wimper zu Zucken zahlen :ka:

    Ich möchte nicht das der Eindruck entsteht das ich die potenzielle Gefahr die von Listenhundrassen verharmlosen will. Das tue ich nicht. Es gibt Gründe warum ich mich selbst nicht für fähig genug halte viele der gelisteten Rassen zu halten und führen. In meinem Leben, mit mir als Halterin, wäre die Haltung eines z.B. AmStaff fahrlässig.

    Aber ich bin überzeugt, würden Menschen viel kritischer auf sich selbst und ihr Leben schauen, und würden sie sehr genau hinsehen von wo sie einen Listenhund erwerben, würde es so viel weniger schwere Angriffe durch Listenhundrassen geben.

    Das gilt selbstverständlich für jede Hunderasse, aber ich beziehe mich jetzt nunmal explizit auf Listenhundrassen. Und wenn wir schon dabei sind, ich finde Rasselisten einfach unnütz.

    Und ich finde es unverhältnismäßig - einige - gelistete Rassen gefährlicher zu reden als sie tatsächlich sind, aus ihnen tickende Zeitbomben zu machen. Ich rede nicht vom Individuum, ich rede von Sippenhaft von Rassen. Die Menschheit ist auch nicht moralisch verrottet, obwohl es überall kriminelle Energie in unterschiedlicher Ausprägung gibt.

    Vorurteile, moralische Entrüstung, Hetzerei fängt oftmals in den Medien an und findet ihren Weg in private Haushalte. Es geht mir nicht um die „Verleugnung des Gefahrpotenzials“ von Listenhundrassen, aber es geht mir absolut um ein „gegen Hetzerei und wissenschaftlich nicht belegbare Vorurteile“.

    Und ja, auch mein kopf ist voll mit Vorurteilen, und auch ich weiche mit Hund lieber aus, aber ich bemühe mich sehr nicht unfair zu werden und immer wieder einen nüchternen Blick auf die Faktenlage zu werfen. Gelingt mir weiß Gott nicht immer und das finde ich schlimm.

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    Ich fand den Gedankengang von McChris vor vielen Seiten sehr gut. Das es eine gute Sache wäre wenn es die Möglichkeit gäbe ein GrundWissen über Hundeverhalten in die Gesellschaft zu tragen, weil der Hund ein Teil unserer Gesellschaft geworden ist. Ich glaube McChris hatte als Beispiel angebracht das es ja auch hilfreich ist zu wissen wie lang ein Bremsweg eines Fahrzeugs bei entsprechender Geschwindigkeit ist, o.ä. Es ist wertvolles Wissen.

    Ohne Dir Angst machen zu wollen und weil ich weiß das sowas einfach passieren kann weil Narkose immer mit einem Risiko verbunden ist.

    Der 9jährige Rüde von Bekannten ist beim entfernen von „Knubbeln“ nicht mehr aufgewacht. Es wurde einmal nachgespritzt als der TA den Eindruck hatte dass das Schmerzempfinden nicht ausreichend unterdrückt ist..

    Ja, klar, kann passieren.

    Aber wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit?

    Mit der Argumention kann man auch in keinen Zug mehr steigen. Sind ja auch schon öfters welche entgleist.

    Da hast du vollkommen recht. Es klingte gerade nur bei mir im Kopf weil recht frisch.

    Das gibt es - ABER auch wenn Inhalationsnarkosen heute selbstverständlich der vernünftige Standard sind, darf man auch nicht komplett vergessen, dass es eben auch wichtig ist, wie viel Routine mit der jeweiligen Narkose vorhanden ist. Hat ein Chirurg wirklich 30 Jahre Erfahrung mit einer reinen Injektionsnarkose, muß die nicht per se schlecht sein. Auch wenn eine Inhalationsnarkose noch anders zu steuern ist und so. Ich kenne einige Tierärzte, die sich anfangs sehr schwer taten, die Narkose umzustellen - einfach weil dem Chirurgen dann in einem wichtigen Punkt der Arbeit komplett die Routine fehlt.... (einfach nur als Anmerkung zu verstehen, nicht als "das ist also besser" oder weiß der Geier).

    Ehrlich gesagt, überlege ich mir schon, ob es für einen kleinen Eingriff wie die Entfernung der Unterhautknubbel bei Kaya gleich ne Inhalationsnarkose+ Überwachung braucht.

    Ich würde mir sowas mit örtlicher Betäubung machen lassen und sie ist ja noch jung und fit.

    Und ich treffe da schon eine Kosten- Nutzen- Abwägung, egal ob ich es mir leisten könnte oder nicht. Mach ich ja auch, wenn es mich selbst betrifft.

    Ohne Dir Angst machen zu wollen und ich weiß das sowas einfach passieren kann weil Narkose immer mit einem Risiko verbunden ist. Der 9jährige Rüde von Bekannten ist beim entfernen von „Knubbeln“ nicht mehr aufgewacht. Es wurde einmal nachgespritzt als der TA den Eindruck hatte dass das Schmerzempfinden nicht ausreichend unterdrückt ist..

    Aber ich bin zugegebenermaßen auch ängstlich was Narkosen und auch Standardeingriffe angeht. Bei meinem Boxer habe ich unmittelbar vor HD/ED/Wirbelsäule Röntgen (frei/frei/frei) erstmal eine umfassende Herzuntersuchung (Herz 0 :mrgreen-dance:) machen lassen .