Beiträge von SavoirVivre

    Wie macht ihr das mit der Ungeziefer-Prophylaxe bei euren Hunden?

    Ich war immer der Meinung so viel wie nötig, so wenig wie möglich. Das heißt mein Hund hat im Sommer zuletzt Simparica bekommen und hatte seitdem keine einzige Zecke. Wenn ich wieder Zecken am Hund finde gibt es eben wieder Simparica. Gerade wenn mein Hund noch nicht geklärte Allergien hat wäre ich eher noch vorsichtiger mit solchen Mitteln gewesen

    Ich habe jetzt lange mit der Tierärztin gesprochen und sie hat unter anderem gesagt sie würde konsequent alle 4-5 Wochen Simparica geben, weil so empfindliche Kandidaten auf jeden einzelnen Zecke reagieren können und auch ein einzelner Floh ohne richtigen Befall Reaktionen auslösen kann.

    Jetzt bin ich unsicher, weil das meinem Bauchgefühl wiederspricht. Wie handhabt ihr das?

    Ich war lange auf dem gleichen (vermeintlichen) Wissensstand wie du. Unser Dermatologe hat uns aber gleiches erklärt, wie eure Tierärztin euch.

    Bei uns scheint es eher aber Grasmilben, HerbstGrasmilben zu sein. Ein Biss/Stich reicht und Gustafs Pfoten blühen.


    Tatsächlich ist es so, seit wir alle 4-5Wochen ein SpotOn auftragen, erholen sich die Pfoten kontinuierlich und es gab keine weiteren Schübe mehr. Die Empfehlung unseres Dermatologen war, ein SpotOn aufzutragen das repillierend wirkt. Wir nehmen Advantix.


    Ich ärgere mich so sehr, dass ich dem Rat des Dermatologen nicht früher gefolgt bin. Es war Bestandteil der Behandlung und zugleich der einzige Punkt, den ich nicht konsequent umgesetzt habe. Seit ich es tue, heilen die Pfoten ohne Rückschläge (durch erneute Bisse/Stiche)

    Hm.. interessehalber.. liegen belastbare, sachliche Gründe für das Verbot vor

    Das kann ich dir gar nicht beantworten, ehrlich gesagt. Es steht nur als Zusatz in meinem Mietvertrag drin. Ich hab allerdings auch nur 32 m2 insgesamt, für eine normale WaMA reicht der Platz einfach nicht. Deswegen gibt es auch die Möglichkeit , im Keller in den Gemeinschafts- Waschmaschinen zu waschen. Die Maschinen sind aber öfters kaputt und eine 40 Grad Wäsche kostet recht viel, find ich: 2,50 Euro.

    Und ich mag halt eigentlich lieber meine eigene WaMa haben.

    Also wenn es dich das Verbot irgendwann nervt, würde ich dir den Rat geben das prüfen zu lassen (Mietverein, etc.).

    Ich habe 18Jahre in der erweiterten Immobilienbranche gearbeitet, habe schon viel(!) nicht haltbares in Mietverträgen gesehen, und würde fast drauf wetten dass es so nicht rechtens ist. Da muss es eine sachliche Begründung zu geben, die dir offengelegt werden muss.

    Würde denn ein schmaler Toplader gehen? https://www.otto.de/p/privileg-was…ing-1615831923/

    Leider ist mein Bad so klein, dass eine WaMa mit einer herkömmlichen Tiefe einfach nicht passt - ich kann dann nicht mehr ans Waschbecken oder zur Tür hinein.:zany_face:

    Außerdem ist laut Mietvertrag das Waschen in den Appartements mit einer " richtigen" Wama verboten.

    Hm.. interessehalber.. liegen belastbare, sachliche Gründe für das Verbot vor?


    Ein Verbot im Mietvertrag ohne sachliche Begründung, oder gar nur in der Hausordnung ist nicht ausreichend. Aber löst natürlich dein Platzproblem nicht.

    Und nein, es ging nicht nur um Barf/Rohfütterung - da hätte ich der Argumentation noch gut folgen können.

    Also ich hab das immer so verstanden, dass das um Rohfütterung geht, alles andere wäre ja aufgrund der Erhitzung und dadurch Abtötung von Keimen auch wirklich nicht sehr nachvollziehbar.

    Von Gewolftem würde ich generell eher die Finger lassen. Da ist die Keimbelastung sehr hoch. Das würde ich nur gekocht verfüttern.

    Ja, dann hätte ich es auch verstanden. Aber ich meine in der Diskussion (offensichtlich nicht in dem von dir zitierten) wurde klar gesagt dass für den Hund gekocht wird, da Rohfütterung gar nicht vertragen wird. In dem Fall wurde Hackfleisch durchgebraten wenn ich mich recht erinnere, nicht gekocht.


    Aber ist auch egal, es sind sich ja soweit alle einig. Gewolftes besser gegart verfüttern, die Gründe sind ja verständlich.

    Wobei ich bei meinen Schäferhunden und Sharinghund viele, viele Jahre auch gewolftes regelmäßig roh verfüttert habe. Würde ich heute wahrscheinlich auch nicht mehr machen.

    Kleenes87

    Gut ist, was dein Hund gut verträgt. Es muss ja nicht für die Ewigkeit sein, sondern um erstmal Ruhe, Erholung und Genesung in den gastrointestinalen Trakt zu bekommen. Dann nochmal eine Umstellung zu versuchen bleibt ja ungenommen.


    Meine Schwägerin hat jahrelang sorgfältig gebarft, dann hatte ihre AL Labradorhündin eine schlimme Gastritis und seitdem einen nicht mehr normal funktionierenden Gastrointestinaltrakt, wurde deswegen weitere Jahre mit intensiver Unterstützung von zwei NHP bekocht - was leider auch zu keinem Zeitpunkt gut funktioniert hat - und seit 1,5Jahren bekommt sie TroFu von RoyalCanin und ihr ging es seit der Gastritis nicht besser. Ja, vermeintliches SchxxxZeug, aber sie verträgt es super und ist seitdem endlich weitgehend beschwerdefrei.


    Will damit nur sagen, man muss für jeden Hund individuell schauen was funktioniert. Es gibt keinen pauschalen Fahrplan, auch wenn Methode xy bei anderen gut funktioniert.