Beiträge von SavoirVivre

    Ich verstehe wirklich nicht das man das so selbstverständlich findet

    Es hat niemand gesagt, dass das (bei TÄ) selbstverständlich ist (obwohl mir jetzt auf Anhieb nur wenige Praxen einfallen, die eine Direktabrechnung ablehnen). In anderen Branchen ist es aber normal, dass eine Rechnung mit Zahlungsziel (meist 14 Tage) geschrieben wird, der Zahlungseingang überwacht wird bzw. mit Versicherungen abgerechnet wird. Da bilden TÄ mMn eben die absolute Ausnahme.

    Klar würden sich alle deine Vorstellungen umsetzen lassen. Würde halt entsprechend zusätzliche Arbeitskräfte und ggfs. Software notwendig machen, die Kosten für diese müssten entsprechend umgelegt werden und würden jede TA Rechnung entsprechend teurer machen.

    Aber hey, warum nicht, um es Tierhaltern wie Dir bequemer/recht zu machen . Coole Idee :hust:

    Und ja, anderswo funktioniert es so wie von dir beschrieben und wird entsprechend eingepreist.

    Denkst Du solche „Ideen“ eigentlich auch bis zum Ende durch? So ganz grob zumindest?

    Den habe ich Gustaf auch gleich zweimal gekauft. Ich finde den super im Preis-Leistungsverhältnis da auch Frottee und keine Microfaser

    Spielt auch keine Rolle was theoretisch alles möglich wäre (Bezüglich Direktabrechnung TA : Versicherung). Wenn der TA den Mehraufwand nicht in seiner Praxis haben möchte, dann finde ich das völlig ok und legitim sowieso.

    Der Tierhalter hat sich dafür entschieden eine freiwillige Versicherung abzuschließen, da ist es absolut angemessen das der Tierhalter dann auch den Zeitaufwand der Abwicklung hat. An keiner Stelle ist das die Aufgabe eines TA.

    Flossi

    Ich weiß genau, was du meinst. Ridgebacks gelten ja nun auch nicht gerade als leicht erziehbar und auch als sehr spätreif. Die tollsten Ratschläge kommen dann oft von den Schäferhunde- und Bordercollie-HH. Nein, wer solche Rassen hält, hat nun mal keine Ahnung von einem so eigenständigen Hund, der in manchen Momenten eben einen Dreck auf dich als Halter gibt. Sorry, ist so. Mein Hund hat auch so Anfälle von absoluter Sturheit, und es hilft nur eins: selbst sturer sein. Mein „Glück“ ist, dass ich bisher nur solche speziellen Rassen hatte, die liegen mir auch einfach, weil sie eben andererseits eine Menge Fehler verzeihen. Und: perfekt will und brauche ich es auch einfach nicht. Meine Ansprüche sind echt gering, das macht vieles einfacher.

    Kann ich so unterschreiben, wobei solche Ratschläge bei meinem Boxer z.T. auch gut funktionieren :smile: . Die kommen dann aber von Haltern die wirklich Ahnung von dem haben was sie erzählen. Aber ich für meinen Teil lerne mit meinem Boxer auch so einige Dinge neu.

    Der Boxer ist nun kein per se schwieriger Hund (ich finde aber auch nicht das er eine klassische Anfängerrasse ist), und auch kein rassespezifisch eigenständiger Hund, sondern möchte durchaus gefallen und hat auch ordentlich WTP und WTW. Aber es ist eben halt auch im erweiterten Sinn "Molossor" mit drin. Der Stursinn und Dickköpfigkeit, aber auch der schlichte Stumpfsinn, überrascht mich bei meinem Boxer hin- und wieder durchaus aufs Neue. Zuviel Druck (was ich in dem Moment z.B. gar nicht als solchen empfinde) und er schaltet einfach ab - weg, keiner mehr zuhause - und schaut 2-3min. stumpf in die Luft und blendet alles andere aus. Und auf Überforderung reagiert er je nach Situation mit Übersprungshandlungen und überdrehen, oder aber eben halt mit abschalten und minutenlang stumpf in die Luft gucken.

    Gut ist, ich komme mit beiden Strategien gut klar und inzwischen verstehen wir uns einfach ziemlich gut. Vieles was ich hier schreibe betrifft auch eher die Vergangenheit als die Gegenwart. Aber das sind alles Step-by-Step Learnings gewesen.. und wir sind noch nicht fertig mit dem Weg.

    Meine Hundetrainerin findet Gustaf z.B. super, aber sie sagt auch, sie macht sich regelmässig Gedanken wie wir welche Übungen wie angehen mit ihm, um ihm besser anleiten zu können (auch Alltagssituationen, ich spreche nicht ausschliesslich von UO). Und einiges was ich ihr im Vorfeld erzählt habe über ihn, seine Lernweise, bisher wirksame Konditionierungswege, hat sie als "ja ja wir schaukeln das Kind schon" abgetan.. bevor sie halt gemerkt hat, ok, die SophieCat kennt ihren Hund schon ziemlich gut und wir müssen uns x & y vielleicht doch etwas anders erarbeiten.

    Sehr gefreut habe ich mich über vorgestern, als sie mir schrieb das Gustaf ein richtig verrückter, toller Hund ist und ich ihn gut im Griff habe. Sie kennt Boxer bisher nur als "Bomber", was Gustaf auch ist, aber er ist bei all seiner Energie und eher hektischen Ausstrahlung halt auch gehorsam.

    Das ist der Punkt der mich aktuell noch von einem teuren Leuchtie abhält.

    Da unsere Morgenrunde (unter der Woche) im Dunkeln von statten geht und wir um die 30 Minuten unterwegs sind. Hätte ich keine Lust jeden zweiten Tag zu laden. Lang geht es wohl nicht mehr, da ist auch meine Abendrunde im Dunkeln.

    Mogli sein Leuchtie (das hat bestimmt schon über 12 Jahre auf dem Buckel) gibt langsam den Geist auf .

    Filou im Wachstum hat jetzt ein günstiges von Temu, da hält der Akku erstaunlich lange.

    Unsere Morgenrunde und unsere Abendrunde findet im Dunkeln statt….zusammen 1 Stunde täglich…..und zusätzlich noch Donnerstags 2 Stunden Mantrailing, jetzt wieder im Dunkeln, und wir laden die Leuchties 1 x wöchentlich auf

    Und das müsstest du noch nicht einmal wegen der nachlassenden Leuchtkraft, sondern nur weil es empfohlen wird oder?

    Also ich hatte bisher noch keinen Hund der mich auch nur ansatzweise soviel "Fleissarbeit" kostet, damit er anständig an der Leine geht, wie mit meinem jetzt 2,5jähriger Boxer. Und wenn ich den ziehen lasse und nicht korrigieren würde, dann würde der Begriff Zugochse durchaus auf ihn zutreffen. Er ist da so stumpf, das kann man sich gar nicht vorstellen. Der würde sich auch bis zur Bewustlosigkeit strangulieren bevor er aufhört zu ziehen - und dafür bräuchte es noch nicht einmal einen erwähnenswerten externen Reiz. Er würde halt einfach ziehen weil das absolut ok ist für ihn.

    Das er in einem für mich akzeptablen Maße gesittet an der Leine geht, ist der Tatsache geschuldet, das ich ihn auf jedem Gang mehrmals daran erinnere das ich keinen Zug auf der Leine haben möchte. Er befolgt es dann auch und inzwischen geht er auch von sich aus lieber an lockerer Leine als an gestraffter, aber es ist nicht so das er es durchgängig von sich aus anbietet. Häufiger ist die Lage so das er es umsetzt weil ich es möchte.


    Klar kann man jetzt sagen, boah da hast du aber ganz schön viel falsch gemacht. Der soll nicht "auf Kommando" nicht ziehen, sondern weil er begriffen hat das nicht ziehen lohneswert und auch für ihn angenehmer ist. Den Schuh ziehe ich mir aber nicht an, weil ich mich nicht für zu blöd halte einem Hund die Leinenführigkeit beizubringen. Es ist halt bei jedem Hund ein ganz individuelles Konstrukt. Bei dem einen geht es rasch, bei dem anderen dauert es länger. Mir ist es derzeit egal warum mein Hund nicht zieht, solange er nicht zieht - ohne das ich ihn dafür durchgängig deckeln muss.

    Mein Mittelspitz hat auch gezogen, ja, das war aber klar Faulheit meinerseits geschuldet. Der stand mit wenig Erziehungsaufwand so tiptop im Gehorsam, das da halt einfach selten eine Leine dran war.

    Bei meinen beiden DSH und auch dem Boxer-Mix war es kein großer Aufwand, weil es schlichtweg nicht notwendig war. Die haben einfach rasch begriffen das an der lockernen Leine gehen erwünscht ist, Zug auf der Leine unerwünscht und haben es entsprechend angeboten und umgesetzt. Auch bei Aufregung/hoher Erregungslage war die Leinenführigkeit durchaus ok.

    Also ein Nachteil bei den "Billig-Leuchtbändern" ist tatsächlich die Leuchtdauer pro Ladezyklus, bevor sie anfangen merklich in der Leuchtkraft zu schwächeln.

    Ich lade ungefähr alle 5-7Tage nach. Das Leuchthalsband ist dann insgesamt ca. 2-3 Std. am Hund gewesen (wie gesagt, wir brauchen es idR nur für schnelle Löserunden, mehr machen wir im Dunkeln nicht).

    Das ist bei unserer Nutzung total ok, weil die Ladedauer auch nur ca. 45min. beträgt. Würde ich aber ein Leuchthalsband täglich länger am Hund haben, würde es mich nerven wenn ich es deswegen alle 1-2 Tage laden müsste.

    Oder anders ausgedrückt, würde ich regelmässig auch die grösseren Runden mit dem Hund in Dämmerung/Dunkelheit machen, würde hier wohl auch ein Leuchtie einziehen.