Beiträge von SavoirVivre

    Der Gedanke an Würmer ekelt mich wirklich sehr. Mein Hund schläft im Bett und ich will mir die Sorgen nicht machen. Deshalb entwurme ich regelmäßig alle 3 Monate. Dass man zwischendrin trotzdem Pech haben kann, ist mir klar. Aber alle 3 Monate ist für mich ein guter Mittelweg.

    Ist bei mir auch so. Ich habe eine leichte Phobie gegen Würmer, Maden, etc. Ungefähr so ausgeprägt das mir zumindest kurzweilig schwarz vor Augen wird, schwindelig und eine kleine Wahrscheinlichkeit besteht das ich ohnmächtig werde. Nicht wenn ich 2-3 Regenwürmer sehe, aber.. nun ja.. in Vietnam in einem Restaurant bin ich ohnmächtig vom Stuhl gerutscht, als uns der stolze Restaurantbesitzer eine große Schüssel voll mit lebenden, sich wie verrückt windenen fingerlangen- und -dicken Maden präsentiert hat. Ich soll vorher auch wie verrückt gekreischt haben (ich kreische nie).. an das ich mich aber nicht erinnere. Wenn dann habe ich unbewusst geschrien.

    Würden bei Gustaf aus dem Hintern Würmer kommen, würde ich ihn wahrscheinlich am Baum festbinden, meinen Mann anrufen und ihn abholen lassen (ich bliebe natürlich da stehen). Das ist kein Scherz.

    Ich habe das in 30Jahren Hundehaltung noch nicht erlebt und es ist einer meiner Horrorvorstellungen als Hundehalterin. Kann man wahrscheinlich nur nachvollziehen wenn man eine Angstphobie (welcher Art auch immer) hat.

    Ich habe heute morgen eine interessante Beobachtung der Tierwelt gemacht.

    Bei uns in der Hood gibt es eine sehr alte Hundedame (16Jahre). Sie ist ca. 55cm hoch und im wahrsten Sinne des Wortes klapprig. Das meine ich ganz liebevoll, denn sie ist eine hinreissende, entzückende Seele von Hund. Sieht nur noch Schemen, hört so gut wie nix mehr, und hat auch keinen stabilen Gang mehr. Sie schaukelt in mini-Schritten und stark schwankend vor sich hin. Trotzdem, und das ist das wunderbare, macht sie einen zufriedenen Eindruck. Sie schnüffelt viel ab, bleibt oft stehen und schaut in die Gegend, und dann gehts ganz langsam und schwankend weiter. Ihr Halter liebt sie sehr, kümmert sich rührend um sie, hat alle Geduld und Zeit dieser Welt mit ihr, und es ist so herzerwärmend die beiden auf unserer Morgenrunde zu sehen (wir winken uns nur zu, ich halte mit Gustaf großzügig Abstand, weil ich nicht will das er sie durch seine möglicherweise hektischen Bewegungen erschreckt).

    Heute morgen haben wir die beiden wieder getroffen und dabei habe ich folgende Beobachtung gemacht. Die alte Hundedame ist auf dem ersten Blick ein sehr alter, gebrechlicher Hund (dies nur nochmal als Randnotiz). Heute morgen wurden die beiden von vier Krähen (vom Boden aus) verfolgt, belagert und attackiert! Die Krähen sind abwechselnd zu der alten Hündin hingehüpft und haben versucht nach ihr zu picken und gemeinsam haben sie versucht die Hündin einzukreisen. Der Halter hat das Gesamtbild erst nicht erfasst, aber nachdem er es begriffen hat (ich habe ihm noch zugerufen, achtung, die Krähen) hat er versucht die Krähen zu verscheuchen. Diese sind nur paar Meter zurückgehüpft, haben das Duo aber weiter verfolgt.. bestimmt 20-25m weit (für die Strecke braucht die Hünden > 5min).

    Ich hatte erst ca. 30-35m Abstand mit Gustaf aber nachdem ich gesehen haben das die Krähen nicht "aufgeben" haben wir rasch aufgeschlossen. Die Krähen sind abgehauen, alle vier, als wir auf ca. 10m dran waren (an den Krähen, das Duo war nochmal 5m weiter vorn).

    Ich fand die Beobachtung wertfrei betrachtet sehr interessant.

    Kann es wirklich sein das die Krähen die alte Hündin als "Beute" betrachtet haben, obwohl der Halter dabei war (der sich auch im Zeitlupentempo bewegt =) )? Ich sag mal so, wäre die Hündin allein unterwegs hätten die Krähen meiner Einschätzung nach kurzen Prozess mit ihr gemacht. Die hätten sie zu viert attackiert. War das eine Ausnahmesituation oder ist das normales Krähenverhalten?

    Bei Gustaf stellt sich die Frage gar nicht. Die Krähen (sind immer am gleichen Strassenabschnitt) machen sofort die Biege sobald er sich nähert, obwohl er sie nicht jagt oder ähnliches.

    Die Halterinnen sind keine Monster. Das war eine unfassbare Tragödie und auch auf grober Fahrlässigkeit basierend. Sie werden ihre Strafe erhalten.. so oder so. Aber ich halte es für völlig normal, das man trotzdem hofft und versucht das Beste für sich daraus zu machen. Das ist menschlich

    Ich halte die Halterinnen auch nicht für Monster, aber jetzt "das Beste für sich" daraus zu machen mag menschlich sein, für mich hat es einen faden Beigeschmack.

    Deine Sichtweise soll Dir ja auch ungenommen bleiben. Ich verstehe es ja.

    Aber ich weiss jetzt auch nicht was der Anwalt ihnen geraten hat. Ich kann mir gut vorstellen das die Halterinnen gerade in einem absoluten Loch sind, am Boden des Abgrunds angekommen. Da ist man dankbar für Beratung, etc. Vielleicht hat der Anwalt ihnen auch erläutert das es einfacher ist jetzt "Einspruch" gegen das lebenslange Hundehalteverbot zu erheben, als es zu akzeptieren und erst in paar Jahren - vielleicht wenn es den Halterinnen auch psychisch besser geht - wieder aufzurollen.

    Auch wenn es in dem Zusammenhang herzlos klingt > Schuld zu haben heißt nicht keine Rechte zu haben. Und auch nicht das man freiwillig auf diese verzichten muss oder sollte. Es ist schon gut dass da ein Anwalt sitzt der das emotionslos betrachten und bewerten kann - und entsprechend beraten.

    Jeder, selbst ein Mörder, hat seine Strafe irgendwann verbüsst.

    Es macht die arme Nachbarin nicht mehr lebendig, aber auch die Halterinnen werden es sehr lange, sehr schwer haben. Ich denke auch was die psychische Aufarbeitung angeht, inkl. Selbstvorwürfe, etc..

    Schuld am Tod eines Menschen zu tragen, damit werden die meisten Menschen lebenslang zu tun haben.

    Ich bin mir noch nicht ganz klar, aber ich denke ich würde ein lebenslanges Hundehalteverbot, egal welcher Rasse, nur schwerlich akzeptieren. Das heißt nicht da bei mir jemals wieder ein Hund einziehen würde, aber ja, es wäre schön wenn die Option zumindest besteht.

    Die Halterinnen sind keine Monster. Das war eine unfassbare Tragödie und auch auf grober Fahrlässigkeit basierend. Sie werden ihre Strafe erhalten.. so oder so. Aber ich halte es für völlig normal, das man trotzdem hofft und versucht das Beste für sich daraus zu machen. Das ist menschlich.

    wäre mir neu wenn es ausschliesslich nach Patientenhalter-Wille geht. Keine Ahnung wie es explizit in diesem Fall war, aber eine Bekannte musste mit ihrer Mali (kann auch ihre Boxer Hündin gewesen sein, ich habs vergessen) Hündin in Hamburg zu einer dritten Praxis, damit ihr Hund diagnostisch so auf links gedreht wurde wie sie es sich gewünscht hat.

    Der Halter kann sicher jederzeit sagen, ich will nicht dass dies und jenes gemacht wird, aber er kann nicht sagen ich will das dies und jenes gemacht wird, und ein TA muss das machen - und das ist grundsätzlich auch erstmal gut so.

    Da ich mich ja nun dafür entschieden habe mich nicht überfahren zu lassen, haben meine Hunde jetzt ein Orbiloc Leuchteteil am Geschirr. Ich hatte im Frühjahr letzten Jahres die im Sale bei Kölle im Zweierpack gekauft. Ein weißes, ein rotes. Sind auf dem Mittelsteg des Geschirrs angeklippst. Blendet schon ziemlich, ich denke ich werde bei Lucifer vllt doch wieder aufs Leuchthalsband umsteigen, der hat ja nicht soooo viel Kragen. Bei Emil, Herr Plüsch himself, hat es so ein HB schwer durch die Wolle zu kommen. Habe allerdings auch keine original Leuchties.

    Hatte ich auch mit geliebäugelt, war mir zu teuer. Ich habe mich für die o.g. Billigvariante entschieden. Blendet auch weil sehr hell aber ich schätze die Orbiloc sind noch heller/leuchtstärker.

    Wer wirklich helle Anhängerleuchties haben möchte (für große Hunde), sollte sich diese ansehen. Die fungieren bei uns als Hundetaschenlampe, wenn wir ausnahmsweise mal wirklich länger im Stockdunkeln unterwegs sind. Also Wald, Wiese, Feld

    Die sind schon ziemlich hell, die leuchten den Weg bestimmt 50m aus.

    Nicht reinschauen, blendet. Beim Hund hängt es unterm Hals, deswegen blendet es ihn nicht.

    Ich nutze die für vieles und habe im Herbst/Winter immer eins dabei, auch ohne Hund. Es ist meine Mini-Taschenlampe

    Besser als jedes original Leuchtie oder günstiger Leuchtring leuchten hier die Geschirrlampen, die ich rechts und links am Brustgurt des Geschirrs befestigt habe.

    Da sie nur seitlich strahlen, wird man auch nicht so fies geblendet, wenn der Hund neben einem läuft.

    Es sind diese hier : https://www.amazon.de/gp/aw/d/B09H58…ob_b_asin_title

    die leuchten von einer Seite, oder von beiden?

    Ich habe diese aber die leuchten leider nur einseitig

    Was wiegt dein Hund und geht er richtig in die Leine, oder passiert das nicht?

    Unsere Wanderlösung ist ein Bauchgurt (ich sichere den zusätzlich mit Karabiner) an dem ich eine Flexi befestige. So habe ich die Hände frei und der Hund ist trotzdem angeleint, hat aber paar Meter Raum für eigenes Tempo und Schüffelei.

    Das klappt nur deswegen gut, weil mein Hund nicht erwähnenswert in die Leine geht. Dennoch habe ich noch einen starken WAW Stoßdämpfer dazwischen. Im Fallsfall besser für meinen Rücken.

    Wenn Dein Hund zieht oder in die Leine springt, würde ich ihn in ein Zuggeschirr stecken und Zugleine zwischen euch spannen. Du selbst auch in einem Zuggurt.

    Das Tier wiegt knapp 20kg. Mir geht es darum, die Leine auch dann auf Spannung und nicht an den Füßen zu haben, wenn das Tier hinter mir geht, damit er gar nicht erst nach vorne in die Leine knallen kann. Passt das mit ner normalen Flexi am Karabiner?

    Ich glaube ich verstehe die Frage nicht :ops:

    Die Flexi hängt am Bauchgurt. Der zusätzliche Karabiner sichert den Bauchgurt, da Plastikverschluss, und hängt nicht direkt an der Flexi.

    Eine Flexi zieht überschüssige Leine halt ein. Sie ist also immer „straff“, es sei denn der Winkel vom Hund ist ganz blöd, aber das sind ja kurzweilige Momente. Aber klar kann Dir Dein Hund da reinlaufen, je nach Flexi Länge hat er ja den entsprechenden „Anschwung“.

    Mein Hund weiß wie lang die Flexi ist und idR bleibt er in dem Radius. Klar trabt er da auch mal rein, weil er mit wichtigen Dingen beschäftigt ist, aber das ist eher son Trödeltrab (und man selbst ist ja auch im Schritttempo unterwegs) und wenn es dann einen leichten Ruck gibt, fängt der Stoßdämpfer das gut ab.

    Würde er mit Schmackes in die Leine gehen, wäre das definitiv keine Lösung für mich. Zu gefährlich.